2.Glorfindel und die Frisurendebatte

GeschichteAllgemein / P6
12.07.2006
17.07.2006
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11.07.2006


Wenn man der durchaus zweifelhaften Feststellung eines Freundes glauben mag, sehe ich mit Sonnenbrille und geflochtenen Zopf aus wie Lara Croft. Ob das nun aber als Kompliment oder als Beleidigung zu werten ist, ist mir nicht klar – ich habe auch nie ernsthaft drüber nachgedacht, sondern seitdem nur die Kombination langer, geflochtener Zopf – schwarzes Top – Sonnenbrille gemieden.
Dass ich vor wenigen Tagen die langen Haare gegen einen sommerlich angenehmeren, kürzeren Haarschnitt eingetauscht habe, hat allerdings nix mit dieser Bemerkung zu tun, dafür aber entsprang diese kleine Episode der Erleichterung meinerseits, als meine Haare nach und nach in dem Friseursalon mit gefühlten 50 Grad Raumtemperatur auf dem Boden landeten. Da stellt sich doch glatt die Frage: wie zum Teufel halten Elben das aus??? Lange Haare, nur sporadisch aus dem Gesicht geflochten und eine Hitze, die man kaum aushalten kann?

Ich will diese kleine Geschichte nirgends einordnen, ob sie nun nach Glorfindels Hochzeit ("Glorfindels Schwur") spielt, oder davor... das ist mir völlig Schnuppe, mag das jeder selbst entscheiden.
Mir bleibt hier jetzt nicht mehr viel zu sagen, außer euch noch einen schönen Sommer (-ferien) zu wünschen und zu sagen:
Kommt mit mir in eine Zeit, in der die Welt zwar nicht mehr jung war aber dennoch jünger als jetzt und der Sommer ganz Eriador unbarmherzig fest in seinen schweißnassen Händen hielt...

GLORFINDEL UND DIE FRISURENDEBATTE

oder:

Von dem Sommer, in dem selbst die Elben schwitzten


Das konnte doch nicht wahr sein!

Genervt strich sich Glorfindel, seines Zeichen Balrogtöter und Exherr des Hauses der Goldenen Blume, wohl schon zum tausendsten Mal eine Haarsträhne aus dem Gesicht.

Nun, er versuchte es.

Die Strähne goldschimmernden Haares war – ebenso wie sein Gesicht und seine Finger und überhaupt jeder Quadratmillimeter seiner Haut – schweißnass. Sie wollte einfach nicht da sein, wo sie hingehörte: nämlich schön hinter seinem Ohr.

Seit wann haben Haarsträhnen einen eigenen Willen?, dachte der große Krieger unwillig, während er mit der Strähne kämpfte, die an seiner Hand klebte. „Ich schneid dich ab!“ drohte er ihr – ohne große Wirkung.

„Führst du neuerdings Selbstgespräche?“ erklang eine amüsierte, nur allzu bekannte Stimme hinter ihm. „Oder redest du etwa mit deinen Kriegern? Wenn dem so sein sollte, muss ich dich enttäuschen, die armen Burschen sind viel zu sehr damit beschäftigt nicht vollständig zu schmelzen, als dass sie dir zuhören könnten.“

„Höre ich da einen leisen Vorwurf aus deinen Worten, Erestor?“ Glorfindel machte sich nicht die Mühe sich zu dem obersten Ratsherrn von Imladris umzudrehen. Selbst diese simple Bewegung war in der Mittagshitze eine unzumutbare Belastung.

„Mein lieber Glorfindel,“ antwortete der Berater, wie immer völlig in schwarz gekleidet. „In all den Jahren unsere Bekanntschaft habe ich gelernt, die Temperatur an deiner Person zu messen, und wenn du mir nicht einmal mehr für meinen Spott an die Kehle gehst, oder zumindest androhst, mich beim nächsten Training, dass du übrigens auf den HERBST verschoben hast, grün und blau zu prügeln, muss es schon schlecht um dich bestellt sein. Und da du im Gegensatz zu dieser Truppe bedauernswerter, sich langsam verflüssigender Gestalten im Schatten stehst, nehme ich an, dass der ‚leise Vorwurf’ durchaus gerechtfertigt wäre.“

Eine bemerkenswert lange Rede für den sonst eher schweigsamen Elb. Flüchtig zog Glorfindel die Option Sonnenstich in Erwägung. Wer weiß, vielleicht führte eine Überhitzung des Gehirns bei Erestor zu einer ungewohnten Redseligkeit?

„Um deiner Frage zuvorzukommen,“ schmunzelte Erestor „Nein, ich habe keinen Sonnenstich, bei deinen Kriegern bin ich mir da aber nicht mehr so sicher. Eigentlich schickt mich Elrond. Er bittet dich eindringlich, die Kampfübungen zu unterbrechen und die Krieger in die Keller zum Abkühlen zu schicken, da der Krankenflügel bereits überbelegt ist und ein Dutzend kollabierender Gardisten wohl sein Kontingent endgültig sprengen dürfte.“

Glorfindel hatte zwar den berechtigten Verdacht, das Elrond es weniger höflich ausgedrückt hatte, doch er ließ sich nichts anmerken. Das Donnerwetter Elronds würde schon noch früh genug kommen.

„Ein Krieger muss ein bisschen Sonne aushalten.“ murrte Glorfindel, bevor er mürrisch den Schatten verließ und auf seine Untergebenen zustampfte. Wären da nicht die kostbare Kleidung, die langen Haare mit den kunstvollen Flechten oder die eleganten Waffen gewesen – kein Außenstehender hätte geglaubt, es mit einem Erstgeborenen zutun zu haben: Glorfindels Kleidung war nassgeschwitzt, seine Haare wirkten fettig und strähnig und seine Bewegungen so plump und ungeschlacht wie die aller anderen Geschöpfe Erus auch.

„Schluss für heute!“ rief er gerade. „Jeder bringt seine Waffen weg, begibt sich in einen kühlen Keller und trinkt etwas!“

Erleichtert wandten sich die Krieger ab und Erestor hätte es sicherlich nicht gewundert, wenn sie auf allen Vieren vom Platz gekrochen wären. „Sei gnädig und erlass ihnen das morgige Training.“ versuchte er und folgte Glorfindel in Richtung Haupthaus. „Einen solch heißen Sommer hatten wir noch nie.“

Wohl war, dachte Glorfindel, als er wenig später in seiner Badewanne im kalten Wasser saß und sich zum dritten Mal an diesem Tag die Haare wusch. Es ist wirklich eine Pest, diese Hitze! Und erst diese Haare! Sie klebten auf Gesicht, Nacken und Rücken, wurden nie wirklich trocken und behinderten ihn jeder nur erdenklichen Art und Weise.

Glorfindel tauchte wider unter, doch kaum war er wieder an der Oberfläche als sich schon Millionen kleiner Schweißperlen auf seiner Haut bildeten.

Zeit, etwas zu unternehmen., beschloss er und entstieg dem Wasser.

Glorfindel zog leichte Sachen an, die eigentlich nur als Unterkleider gedacht waren, was aber schon lange niemanden mehr störte, jeder trug so wenig wie möglich, und verließ seine Gemächer. Sein Weg führte ihn hinunter in die Keller, genauer gesagt, in jenen Raum, den die Elben des Letzten Gastlichen Hauses immer dann aufsuchten, wenn ihre Haare zu lang wurden und sie einem Zauber mit ihrer ausufernden Bart- und Haartracht doch zu ähnlich wurden.

Henuitil hieß der Herr über dieses kleine Reich und eben dieser öffnete Glorfindel jetzt schwungvoll die Tür. „Fürst Glorfindel! Was verschafft mir die Ehre eures Besuches? So kommt doch herein. Hier ist es sicher kühler als in euren Räumen. Kommt. Wollt Ihr die Kälte genießen? Sicher! Was frage ich noch! Eure Haare benötigen mich ja gar nicht. Ihr wart ja erst vor kurzem bei mir. Setzt Euch. Zum Stehen ist es zu warm, Fürst Glorfindel. Wollt Ihr eine kleine Erfrischung? Ich habe aber nur Holundersaft. Es gibt überhaupt gar nicht anderes mehr. Wusstest Ihr das? Ja, sicher wusstet Ihr das. Welch eine Frage! Fürst Elladan, oder war es Elrohir, ich kann sie nie unterscheiden, erstaunlich dass es Euch immer gelingt, wie macht Ihr das bloß? Na, jedenfalls war einer der beiden jungen Herren erst vorgestern bei mir und erzählte, das liege daran, dass der Wein so schnell verderben würde. Dass es nur Holundersaft gibt, nicht, dass ich sie nie unterscheiden kann, meine ich, das wird mir immer ein Rätsel bleiben, das mit dem Auseinanderhalten, versteht sich. Hier habt Ihr ein bisschen Saft, sicher kühler, als oben, nicht? Ja, es hat Vorteile hier unten zu arbeiten, wisst Ihr? Man ist bloß ein bisschen abgeschnitten. Eigentlich bekommt man allzu viel nicht mit. Wo ich gerade von rede: was macht denn Euer Pferd, Asfaloth, nicht? Ein wirklich schöner Name. Ihr erzähltet das letzte Mal, er wäre an der Furt gestürzt und bräuchte Ruhe? Ich hoffe-“

Glorfindel hob die Hand um den wie immer nicht enden wollenden Redeschwall des Elben zu unterbrechen. „Asfaloth geht es seit drei Wochen wieder blendend, Henuitil. Doch eigentlich bin ich tatsächlich gekommen, um mir die Haare schneiden zu lassen.“

„Fürst?“ Das musste recht harter Tobak für den elbischen Haareschneider sein, wenn er sich auf ein einziges Wort beschränkte. Mit einer Miene puren Zweifels trat er hinter Glorfindels Stuhl und löste die Flechten, bis das strähnige Haar offen über Glorfindels Schultern fiel. Er hatte sofort das Gefühl noch einwenig mehr zu schwitzen.

„Seid ihr Euch sicher?“

„Absolut.“ bestätigte Glorfindel.

„Aber mein Fürst, nicht eine einzige Spitze eures Haares müsste geschnitten werden. Ihr habt selbst für einen Eldar wundervolles Haar, habe ich Euch das eigentlich schon einmal gesagt?“

Ungefähr schon dreimal so oft wie ich Jahre in Imladris lebe., dachte Glorfindel ironisch und sagte laut „Die Haare stören mich, Henuitil. Ich kann damit bei dieser Hitze nicht trainieren oder sonst etwas tun. Ich möchte, dass du sie wirklich kurz abschneidest, so dass sie mir weder über die Ohren noch den Nacken fallen können.“

Es folgte ein unangenehmes Ziepen, als Henuitil ruckartig seine Hände aus Glorfindels Haar riss und einen Schritt zurück wich.

„Mein Fürst“ hauchte er fassungslos. „Das kann ich doch nicht tun!“

Glorfindel drehte sich stirnrunzelnd zu ihm um. „Was spricht dagegen?“

„Ich kann doch nicht eure Haare abschneiden wie einem gemeinen Sterblichen!“

„Warum nicht?“

„Fürst, Ihr seid ein Elb!“ Henuitil rang die Hände.

„Was hat das damit zu tun?“

„Euer Haar, Herr...“

„Was ist damit?“

„Es ist Teil von Euch! Als Erstgeborener, noch dazu als hochangesehener Fürst, ist es ein Teil Eurer Würde. Ein Teil Eures Stolzes! Diese schönen Haare gehören zu Euch wie Eure spitzen Ohren! Wisst Ihr denn nicht, warum man den gefangen genommenen Elben in Morgoths Verließen die Haare schnitt?“

Mir solch heftigen Widerstand seitens Henuitils hatte Glorfindel, trotz, dass er wusste, dass der Elb, was Haare anging, überaus pathetisch werden konnte, nicht gerechnet. Aber es wäre doch gelacht, wenn er, Fürst Glorfindel, es nicht schaffen könnte, diesen Elb dazu zu bringen, ihm die Haare abzuschneiden!

„Henuitil, man hat ihnen nicht die Haare geschnitten, sondern den Schädel rasiert.“ erklärte er mit aller Ruhe, die er aufbringen konnte. Henuitil krümmte sich allein bei dem Gedanken an kahlgeschorene Eldar. „Du sollst meine Haare nur schneiden! Im übrigen wachsen Haare für gewöhnlich nach. Nächsten Frühling werden sie genauso lang sein wie jetzt. Also?“

Henuitil wich noch ein Stück vor Glorfindel zurück. In ihm tobte ein wahrer Gefühlssturm, Glorfindel konnte es sehr gut an seiner Miene erkennen: da war zum einem der große Respekt und der Anklang von Furcht vor dem großen Fürsten, zum anderen aber auch der Schmerz angesichts der Aufforderung diese Haare abzuschneiden. Auf seine Art und Weise war Henuitil ein Künstler und Glorfindels Frisur sein Kunstwerk, das er im Begriff war, willentlich zu zerstören. Er schwankte zwischen ergebenen Gehorsam und Aufbegehren.

Langsam und zittrig bewegte sich Henuitils Hand auf eine der Scheren zu, die auf einem Tischchen lag. Glorfindel glaubte schon, triumphieren zu können, da zog Henuitil seine Hand kopfschüttelnd zurück und deutete statt dessen wortlos auf die Tür.

„Niemals.“ erklärte er mit vibrierender Stimme. Sein Blick flackerte. „Ich werde nicht zulassen, das Ihr Euer Antlitz schändet, Herr. Bitte geht.“

Fassungslos und mit noch immer langen Haaren kehrte Glorfindel zu seinen Räumen zurück. Das war ihm ja noch nie untergekommen! Ihn einfach so herausschmeißen, so mir nicht, dir nichts! Das konnte er doch nicht auf sich sitzen lassen! Er beschloss, Henuitil so lange auf die Nerven zu gehen, bis dieser ihm wirklich die Haare abschnitt. Theoretisch könnte er es ja auch allein versuchen, doch vollkommen verunstalten wollte sich Glorfindel nun dann doch nicht, er war nicht stolz genug, sich nicht einzugestehen, dass er zwar mit einem Schwert perfekt umgehen konnte, dafür aber keinerlei Ahnung von Scheren hatte.

Und so kam es, dass Glorfindel von diesem Moment an mindestens einmal am Tag hinunter zu Henuitils Arbeitsraum. Sein „Habt Ihr es Euch überlegt, Meister Henuitil?“, wenn er den Kopf zur Tür hineinstreckte, hatte der Haareschneider zu Beginn noch mit äußerst blumigen Erklärungen über den Zusammenhang der Würde und der Haarpracht der Erstgeborenen beantwortet, inzwischen warf er nur noch die Tür schnell wieder zu, wenn er Glorfindel sah.

Die Tage vergingen, und alle unnötigen Arbeiten ruhten im Letzten Gastlichen Haus. Keiner tat auch nur einen Wimpernschlag mehr als notwendig und die würdevollen, erhabenen Elben stöhnten unter der Hitze und verfluchten den Sommer, der weder mit ihnen noch mit einem anderen Geschöpf auf dieser Erde Mitleid zu haben schien. Die vielen Quellen in Bruchtal wurden zu schlammigen Pfützen, wenn sie nicht ganz versiegten, der Wasserspiegel der Brunnen sank immer weiter, so dass die Schmiede neue, längere Ketten für die Eimer herstellen mussten, und die Bruinen verkümmerte zu einem kläglichen Rinnsal.

Keine Wolke am Himmel, kein Gewitter in Sicht. Fast schon hatte man das Gefühl, der Sommer würde nie enden.

An einem besonders heißen Tag, die Temperaturen hatten wieder einmal ein neues Rekordhoch erreicht, war es, als Henuitil der Kragen platzte. Glorfindel streckte, wie es schon seine Gewohnheit war, den Kopf zur Tür hinein und begann sein Sprüchlein: „Habt Ihr es-“ Als Henuitil einen Schritt auf ihn zu machte zog Glorfindel hastig den Kopf zurück. Die Kellertür war durchaus massiv und Glorfindel hatte nicht vor, sich damit den Kopf abschlagen zulassen. Doch anstatt wie sonst einfach die Tür zuzuknallen und zu verriegeln, riss der Meister der Frisuren sie ganz auf und brüllte dem verdutzten Glorfindel ins Gesicht.

„ICH HABE NIE UND ICH WERDE NIE EINEM ELDAR DIE HAARE ABSCHNEIDEN! UNTERKEINEN UMSTÄNDEN UND IHR, FÜRST GLORFINDEL, WERDET MICH NIE WIEDER UND ICH SAGE NIE WIEDER MIT EINER FRAGE WIE DIESER BELÄSTIGEN!“

Na prima, das hat man jetzt bis nach Bree gehört., dachte Glorfindel frustriert. Er saß in seinem Badezimmer vor dem Spiegel und wog abschätzend eine große Schneiderschere in der Hand. Langsam nahm er jene vorwitzige Haarsträhne, die erst das ganze Schlamassel heraufbeschworen hatte, zwischen zwei Finger und setzte die Schere an.

„DAS wirst du nicht tun!“ grollte eine Stimme hinter ihm. „Glorfindel!“

Der Elb hinter ihm griff mit der den Erstgeboren eigenen Schnelligkeit zu und entwandt dem überraschten Krieger die Schere.

„Was soll der Unfug, Glorfindel? Ich wusste zwar schon immer, das du ein bisschen, sagen wir, ein bisschen Schaden genommen hast, nach deinem Sturz in Gondolin, aber das es so weit kommen würde, hätte ich nun wirklich nicht gedacht. Was hast du getan, dass Henuitil halb Eriador zusammenschreit?“

„Mach aus dem ‚halb’ ein ‚ganz’ und du kommst der Wahrheit näher!“ Hinter Glorfindel hob Elrond diese typische Noldor-Augenbraue. „Ich wollte mir nur die Haare schneiden lassen.“

„Und deshalb steht Henuitil am Rande eines Nervenzusammenbruchs?“

Glorfindel fletschte die Zähne. „Was kann ich dafür, dass dein Haareschneider so zartbesaitet ist und so konservativ, dass er nicht einmal mit einem armen, schwitzenden Elben Mitleid hat?“

Elrond musterte Glorfindel bei dem ‚ armen, schwitzenden Elben’ ausgiebig, dann drehte er sich um und machte Anstalten, das Bad seines Freundes zu verlassen. „Glorfindel, ich erwarte, dass du Vernunft annimmst und dich bei Henuitil entschuldigst, ist das soweit verständlich?“ Und schon war er hinausgerauscht, einen entgeisterten Glorfindel zurücklassend, der erst nach einer Weile bemerkte, das Elrond die Schere mitgenommen hatte.

tbc
 
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