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Das Ende

GeschichteDrama / P18 Slash
Draco Malfoy Harry Potter
11.07.2006
11.07.2006
1
1.114
5
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Dieses Kapitel
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11.07.2006 1.114
 
Titel: Das Ende

Autorin: KrissyNightwish

Disclaimer: Die Charaktere gehören JKRowling

Beta: Meine zweite Beta Brirdy war sehr fleißig. Vielen Dank *umknuddel*

A/N: Hier bekommt ihr eine kurze, kleine Geschichte mit dem für mich recht untypischen Pairing HP/DM *grins* Viel Spaß beim Lesen!



Sie sahen sich an. Schrecken spiegelte sich in ihren Augen wider. Langsam näherten sie sich einander und fassten sich an den Händen. Grüne Augen sahen in graue und die selbe Angst war in ihnen zu erkennen.

„Wir sind tot“, flüsterte Draco leise und Harry nickte ihm entgegen. Ja, das waren sie. Man konnte es hören, wie die Todesserscharen ihrem Versteck immer näher kamen. Sie spürten es in jeder Faser ihrer Körper. Es war vorbei. Ihre Zauberstäbe hatten sie schon lange nicht mehr.

Harrys Unterlippe fing an zu zittern und er sah seinen geliebten Draco an. Unwillkürlich bildeten sich Tränen in seinen Augen.

„Ich will dich nicht verlieren“, flüsterte er, die Stimme tränenerstickt. Dracos Blick wurde weich und er nahm Harry augenblicklich in den Arm.

„Das wirst du auch nicht“, flüsterte er dem anderen leise ins Ohr. „Egal was geschieht, ich werde immer bei dir sein.“

Nun konnte Harry seine Tränen nicht mehr zurück halten. Mit einem Schluchzen legte er seinen Kopf gegen die Schulter des Blonden und die Tränen liefen hemmungslos wie wilde Sturzbäche seine Wangen hinab. Er würde Draco verlieren, das wusste er. Harry spürte es genau. Es blieben ihnen nur noch wenige Minuten, vielleicht eine halbe Stunde. Er würde Draco nie wiedersehen. Es tat so verdammt weh. Er liebte ihn doch, er liebte ihn so sehr, dass es weh tat. Wieso musste er ihn verlieren?

Zitternd klammerte sich der Schwarzhaarige an Draco und versuchte sich irgendwie zu beruhigen, doch er schaffte es nicht. Zu tief saß der Schmerz der Gewissheit seinen Liebsten das letzte Mal zu sehen. Weinend legte Harry seine Lippen auf die des Blonden und küsste ihn.

„Tust du mir einen Gefallen?“, fragte der Gryffindor.

„Jeden“, kam es sofort von Draco.

„Würdest du auf jede Stelle meines Körpers einen Kuss setzen?“

Der Blonde sah ihn an, dann nickte er. Langsam führte Draco Harry zum Bett und der Schwarzhaarige zog Draco auf sich und küsste ihn. Er küsste ihn so hart, wie er ihn noch nie geküsst hatte. Angst, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit mischte sich in diesen Kuss, während ihre Zungen sich wie Lanzen umkreisten und hart gegeneinander schlugen, die Lippen fest aufeinander gepresst.

Tränen rollten weiterhin Harrys Wangen hinab und durchnässten das Kopfkissen. Seine Hände krallten sich wie besessen um Draco Körper. Der Blonde löste den Kuss und sah Harry an, doch im dämmernden Licht sah er dessen Tränen nicht. Langsam streifte er Harrys Shirt über dessen Kopf und begann seinen Hals zu küssen, dann weiter über die Brust und die Arme entlang bis zu den Händen. Als Draco auch noch jeden einzelnen Finger küsste, fielen abermals Tränen in das Kopfkissen.

Warum musste er sich von ihm trennen? Warum? Immer wieder hallte diese Frage in seinem Kopf. Ich will Draco nicht verlieren, schrie es in ihm innerlich und feuchte Zeugnisse seiner Trauer verschwanden im Kissen.

Der Slytherin hatte inzwischen den Bund von Harrys Hose erreicht und zog alles, samt Unterhose aus. Dann kniete er sich ans Fußende, nahm erst den linken, dann den rechten Fuß und küsste sie langsam und zärtlich. Egal was Draco machte, Harry brachte es zum Weinen. Es war so wunderschön von Draco so zärtlich liebkost zu werden, doch die Gewissheit, das er das zum letzten Mal erleben würde, stürzte ihn in tiefe Verzweiflung.

Die Lippen des anderen wanderten an seinen Innenschenkeln nach oben und nun konnte Harry es spüren. Dieses kribbelnde Verlangen, dass er immer bei Dracos Küssen empfand. Blitzschnell zog er dessen Kopf nach oben, um abermals in einem harten Kuss zu versinken. Man hatte den Eindruck, als würden beide um ihr Leben küssen, so wild pressten sie ihre Lippen aufeinander.

Draco wanderte mit seinen Lippen ein weiteres Mal Harrys Körper entlang und küsste beharrlich weiter bis er schließlich dessen Körpermitte erreichte. Verlangend streckte Harry sich den weichen Lippen entgegen, die nun zärtlich seine halbsteife Erektion küssten. Harry keuchte leicht, doch noch immer flossen Tränen seine Wangen hinab. Es war das schönste und schrecklichste, das er jemals erlebt hatte.

Der Mund des Slytherins schloss sich um seine Männlichkeit und Harry entwich ein Stöhnen. Langsam und zärtlich ließ Draco seine Zunge um Harrys Penis kreisen und er spürte, wie er in seinem Mund härter wurde. Der Gryffindor stöhnte weiter und fühlte diese unglaubliche Feuchte und Wärme.

Es ist das letzte Mal, schoss ihm durch den Kopf und seine Hände krallten sich in den Laken fest. Wie besessen spürte er seinen Höhepunkt nahen und weinend bewegte er seine Hüfte nach oben. Je näher er seinem Höhepunkt kam, desto mehr weinte Harry. Ich will ihn nicht verlieren, dachte er verzweifelt.

Dann konnte er sich nicht mehr zurückhalten und mit einem Stöhnen ergoss er sich in Dracos Mund, während Tränen unaufhörlich seine Wangen hinabglitten. Es war so wunderschön dieses Prickeln in seinen Adern zu fühlen und sein Körper unaufhörlich zitterte, doch gleichzeitig konnte er nur weinen. Leidend wie ein verwundetes Tier griff er nach Dracos Schultern und zog ihn nach oben. Schluchzend krallte er sich an den anderen.

„Bitte zieh dich aus und leg dich auf mich. Ich möchte dich einfach nur spüren.“ Harry hatte sich zusammen genommen um nicht noch mehr weinen, doch man hörte seine Verzweiflung deutlich aus seiner Stimme heraus. Draco nickte gegen seine Schulter. Dann stand er auf und entledigte sich schnell seiner Kleidung um möglichst bald wieder zu Harry zurück zu kehren.

Draco zitterte leicht und legte sich nackt auf Harry. Sofort schlangen sich Arme um seinen Körper und hielten ihn so fest, als wollten sie ihn zerquetschten. Der Blonde lauschte dem Herzschlag des anderen und fühlte die erwärmte nackte Haut unter seiner. Es war ein unglaubliches Gefühl und auch er konnte nicht mehr verhindern, dass Tränen sich seiner bemächtigten.

Plötzlich spürte Harry feuchte Tropfen auf seiner erhitzen Haut und zu wissen, dass auch sein Liebster weinte, war zu viel für ihn. Laut schluchzend krallte er sich an Draco, der die Umarmung nun ebenso fanatisch zurückgab.

„Ich liebe dich.“, hauchte der Slytherin unter Tränen. Harrys Kehle schnürte sich zu. Er konnte kaum noch atmen. Wieso mussten sie sich verlieren? Wieso nur? Keuchend schnappte er nach Luft und verstärkte seine Umarmung noch einmal.

„Ich liebe dich auch“, flüsterte er heiser zurück.    

Im nächsten Moment flog alles um sie herum in die Luft. Die Todesser waren angekommen und innerhalb weniger Sekunden war alles Leben ausgelöscht. In der Ruine blieb nichts weiter zurück als Schweigen und eine unheimliche Stille, die sich mit dem schaurigen Hauch des Windes verband.

Alles war tot.

*****
Ende
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