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Was wäre wenn...

von Milli
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Blaise Zabini Draco Malfoy Fred Weasley Harry Potter Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle Severus Snape
07.07.2006
16.09.2007
35
159.208
79
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637 Reviews
Dieses Kapitel
6 Reviews
 
07.07.2006 3.644
 
Hallöchen!
Hab mich riesig über die Reviews gefreut.
Ich glaub ich muss erst mal was erklären bevor ich ein paar Fragen mehr ober weniger beantworte.

Wie ihr gemerkt habt gehe ich nicht nach den Büchern. Es kann also sein dass Personen auftauchen die eigentlich tot sein sollten.
Harry geht in dieser Geschichte in die 6. Klasse.
Auch sind manche Personen nicht so wie in den Büchern.
Also auf gut deutsch: meiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Nehmt euch in Acht.

Und jetzt die Fragen.
Tom und Severus hätten natürlich gerne was gegen Harrys schlechte Behandlung getan, aber sie konnten nicht da Dumbi seine Finger im Spiel hat. Noch!

Um welches Gesetzt es sich handelt das der Minister erlassen hat, wird in diesem Kapitel gelüftet.

Aber sicher wird Dumbi noch leiden. Und Harrys Freunde? Nun Harry muss erst mal herausfinden wer noch zu seinen Freunden zählt.

Ich hoffe ich hab vorerst alles beantwortet.

Und nun viel Spaß beim lesen!

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    2. Veränderungen


Der Zug traf in Hogsmeade ein. Harry und seine Freunde stiegen aus und begaben sich zu den Kutschen. Von fern hörte man Hagrid rufen. „ Erstklässler hier her.“ Ob Hagrid noch zu seinen Freunden zählte? Harry wusste es nicht aber er nahm sich vor es heraus zu finden. Er würde es bei allen seinen so genannten Freunden herausfinden müssen. Er hatte seine Zweifel ob sie Freunde wegen der Freundschaft waren oder weil er berühmt war. Dumbledore war schon nicht ehrlich zu ihm, also konnten seine Freunde ihn genauso angelogen haben. Manchmal fragte sich Harry ob schwarz wirklich sooo schwarz war.

Sie stiegen in eine Kutsche und ließen sich ins Schloss hochfahren. Dort angekommen stiegen sie aus und gingen hinein. Professor McGonagall stand am Eingang und sorgte für Ordnung. Das Trio begab sich in die Halle und setzte sich auf ihre Plätze. Die Andren aus Harrys Schlafsaal gesellten sich dazu. Genauso wie Ginny die sich in Harry verkuckt hatte. Harry allerdings hatte kein Interesse an ihr.

Nachdem auch der letzte Nachzügler auf seinem Platz saß, ging die Tür zur Halle auf und die Erstklässler traten ein. Sie wurden von Professor McGonagall, der Hauslehrerin von Gryffindor, nach vorne zum sprechenden Hut gebracht. Als alle ruhig standen fing der Hut das singen an. Harry hörte mal wieder nicht zu, und so verstand er auch nicht was der Hut da sang. Als dieser zu ende mit seinem Lied war, sah Hermine ziemlich nachdenklich ihre Freunde an. „ Was meinte er damit dass sich einiges ändern würde? Und wer ist der verloren geglaubte Sohn der zurückkehren wird?“ „ Was?“ fragte Ron leicht verwirrt. Auch er hatte nicht wirklich zugehört. Er war geistig schon beim Festessen gewesen. „ Sagt mal habt ihr überhaupt zugehört?“ fragte sie leicht gereizt. „ Äh, nicht wirklich, Herm. Oder hast du zugehört, Harry?“ „ Nein, warum auch. Der singt doch eh jedes Jahr das gleiche.“ „ Oh man, manchmal möchte ich euch eine Gehirntransplantation spendieren. Ist euch echt noch nie aufgefallen, dass der Hut jedes Jahr ein anderes Lied singt? Wie kann ich nur fragen. Da ihr nie zu hört ist es euch nicht aufgefallen.“ Meinte das Mädchen beleidigt.

Alle verfolgten die Einteilung der Erstklässler. Alle? Nein Harry nicht. Er hing seinen Gedanken nach. Er dachte an letztes Weihnachten das er mit Sirius verbracht hatte. Jetzt war Sirius tot und so ein Weihnachtsfest würde es sicher nicht mehr geben. Der Tod seines Paten nagte an Harrys Seele. Es machte ihn fertig dass er daran schuld war. Sicher alle behaupteten das Gegenteil aber die Schuldgefühle blieben. Am liebsten hätte Harry die Schule abgebrochen. Andererseits sagte er sich dass er nur noch zwei Jahre hier her musste um dann mit einem Abschluss einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Das hätte Sirius bestimmt auch gewollt.
Harry wurde durch Dumbledore wieder in die Wirklichkeit zurückgeholt.

„…und daher hat das Ministerium beschlossen, dass alle Schüler ab der 5. Klasse die die Wahl zwischen zwei Häuser hatten, den Hut noch einmal aufsetzten müssen. Ich bitte sie daher nach vorne zu kommen wenn sie aufgerufen werden.“ Damit setzte sich der Schulleiter wieder hin. An seinem Gesichtsausdruck konnte man sehen dass ihm diese Sache nicht gefiel.

Harry bekam einen Schreck. Er wollte mit Sicherheit den Hut nicht noch einmal aufsetzten. Er würde bestimmt nicht noch mal nach Gryffindor kommen. Es hatte ihn ziemliche Mühe gekostet den Hut damals davon zu überzeugen dass er nicht nach Slytherin gehört. Er glaubte nicht dass sich der Hut noch einmal umstimmen lassen würde.

„ Du Harry, du hast doch auch die Wahl zwischen zwei Häusern gehabt?“ stellte Ron fest. Hermine sah Harry an. Sie wusste auch dass er zwischen zwei Häusern wählen durfte, aber welches das zweite Haus war hat er ihnen nie verraten.
Harry nickte Ron zu. „ He Kumpel, es macht nichts wenn du nach Ravenclaw oder Hufflepuff
kommst. Wir sind doch dann immer noch Freunde.“ Meinte der rothaarige Junge großzügig. Auf die Idee dass Harry nach Slytherin sollte kam er nicht.

Es waren erstaunlich viele die die Wahl zwischen zwei Häusern hatten. 90% der Kinder die den Hut noch mal aufsetzten, wechselten. Nur wenige blieben in ihrem alten Haus. Das machte Harry nervös. Was wenn er wechseln musste? Die Slytherins würden ihn zu Hackfleisch verarbeiten bevor er den Gemeinschaftsraum erreicht hatte. Nein er durfte den Hut nicht aufsetzten. Unter keinen Umständen. Harry sah sich unauffällig um. Er musste hier raus und das schnell.

„ Harry James Potter.“ Rief in dem Moment McGonagall. Harry saß wie versteinert auf seinem Platz und starrte seinen Teller an. Er spürte wie Hermine ihn anstupste und sagte: „ Harry du musst nach vorne.“ Harry schüttelte ganz leicht den Kopf. Er wollte nicht.

„ Mr Potter, kommen sie bitte nach vorne.“ Rief seine Hauslehrerin. Harry rührte sich nicht. Er sah aus den Augenwinkeln wie sich eine Person am Lehrertisch erhob und nach vorne zu Professor McGonagall ging. Als er den Kopf etwas drehte erkannte er Snape. Der ging langsam auf ihn zu.

„ Harry du musst den Hut aufsetzten. Komm nach vorne.“ Das war Dumbledores Stimme. Harry erhob sich langsam von seinem Platzt. Er drehte sich in Richtung Lehrertisch und sah wie Snape stehen blieb und ihn misstrauisch ansah. Harry sah die Gesichter aller beteiligten wie sie ihn erwartungsvoll ansahen. Dann drehte er sich blitzschnell um und rannte durch die Tür aus der Halle. Er würde den Hut bestimmt nicht noch mal aufsetzten.

Harry rannte in die Eingangshalle. Dort blieb er kurz stehen. Wo sollte er hin? Gryffindorturm? Nein dort würde man als erstes nach ihm suchen. Außerdem hatte er das Passwort nicht. Küche? Nein, das war auch nichts. Astronomieturm? Nein, auch nicht gut. Ron und Hermine wussten dass das sein Lieblingsplatz war. Wo würden sie ihn nicht suchen?

Die Kerker!

Harry lief in die Kerker. Er hatte dort mal ein Klassenzimmer entdeckt dass nicht benutzt wurde. Es sah damals zumindest so aus. Es war verdreckt gewesen und irgendwelche Sachen waren dort abgestellt worden.
Harry lief dort hin und versteckte sich in der hintersten Ecke. Sollten sie ihn doch suchen. Er würde bestimmt nicht freiwillig heraus kommen.


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Zur selben Zeit in der großen Halle.


Als der Junge beim Aufrufen seines Namens nicht gleich aufstand, hatte Snape schon so eine Ahnung dass sich dieser weigern würde den Hut noch einmal auf zusetzten. Deswegen hatte er sich auch auf den Weg zu ihm gemacht. Er war überrascht als dieser dann doch aufstand. Dass er dann aber aus der Halle rannte, damit hatte Snape nicht gerechnet. Und jetzt lief er schon eine halbe Stunde durch Hogwarts und suchte mit seinen Kollegen diesen Bengel. Das konnte ja noch lustig werden. Hoffentlich benahm er sich nicht immer so.

Wo konnte er sich versteckt haben? Bestimmt nicht da wo ihn jeder vermuten würde. Sooo dumm konnte nicht mal ein Potter sein. Snape stand im ersten Stock und überlegte. Der Junge war bestimmt da wo ihn keiner vermuten würde. Snape grinste. „ Aber natürlich“ sagte er zu sich selbst und lief die Treppen runter in die Kerker. Er würde ihn schon finden. Schließlich kannte er sich hier aus. In den üblichen Klassenräumen war er bestimmt nicht. Also bleiben nur die unbenutzten und von denen gab es nicht viele. Snape gab sich siegessicher. Vielleicht bekamen sie ja heute doch noch was zum Essen.


**************************************


Harry kauerte immer noch in seinem Versteck. Mittlerweile war er aber nicht mehr alleine. Dobby hatte sich zu ihm gesellt. Er hatte Harry weinen gehört.
„ Warum sind Mr Potter so traurig?“ fragte der Elf. „Ach Dobby, manchmal wünschte ich mir ich sei ein einfacher Junge der in der Muggelwelt lebt und nichts mit Zauberei zu tun hat.“
„ Aber warum, Sir? Es ist doch schön in der Zaubererwelt.“ Meinte der Elf. „ Ach wirklich? Jetzt hör mir mal zu. Ich werde von irgendein Verrückten gejagt der mich seit ich auf der Welt bin umbringen will. Die Leute hier glauben seit letztem Jahr das ich verrückt sei. Und dann ist da noch ein Zaubertranklehrer der mir wo er nur kann das Leben zur Hölle macht. Und als das noch nicht reicht soll ich den Hut heute noch mal aufsetzten und mich neu einwählen lassen. Du weißt was das heißt, Dobby?“ „ Es wird schon nicht so schlimm werden, Mr Potter Sir.“

„ Dobby, ich komm nach Slytherin. Hasst du überhaupt eine Vorstellung was die mit mir anstellen werden? Wenn ich Glück habe werde ich das Festmahl überleben. Das wird dann aber meine Henkersmahlzeit sein, denn danach werden mich die Slytherins in der Luft zerreißen. Nein ich werde den Hut nicht noch mal aufsetzten. Eher verhungere ich hier.“

Was Harry bei seinem Gespräch mit Dobby nicht  bemerkte war, dass sein Gespräch belauscht wurde. Von keinem anderen als Snape. Er hatte den Jungen schnell gefunden, schließlich waren die Kerker sein Zuhause und er kannte sich hier aus.

„ Oh doch, sie werden den Hut aufsetzten, Mr Potter.“ Sagte Snape herrisch. Der Junge stand erschrocken auf. „ NIEMALS“ schrie er. Snape kam auf ihn zu und Harry wich weiter in den Raum zurück. „ Oh doch sie werde, schließlich wollen wir alle heute noch was zu Abend essen. Und jetzt kommen sie mit. Der Schulleiter wartet nicht ewig auf sie.“

Harry stand mit dem Rücken an der Wand. Panik machte sich bei ihm breit. Er wollte den Hut nicht aufsetzten. Auf gar keinen Fall. Er sah sich hektisch um.
Snape packte den Jungen blitzschnell am Arm. Harry versuchte sich aus dem eisernen Griff zuwinden.
„ Lassen sie mich los“ schrie er. „ Nein und jetzt stellen sie sich nicht so an und kommen mit“ sagte Snape. „ Nein ich will nicht“ konterte Harry und wand sich weiter. Als Snape ihn aus dem Raum ziehen wollte, fing Harry an nach diesem zu treten. Er versuchte Snapes Hand von seinem Arm zulösen, was ihm nicht gelang. Als er jedoch nach dem Professor schlagen wollte, bekam er eine Ohrfeige. Nicht fest, gerade so das er wieder in die Wirklichkeit zurück kam und merkte was er gerade anstellte.
„ Jetzt reichst. Reißen sie sich zusammen Potter. Sonst bekommen sie von mir eine Strafarbeit bevor das Schuljahr überhaupt begonnen hat.“ Sagte Snape streng.

Harry ergab sich in seinem Schicksal. Er hatte gemerkt, dass Snape wesendlich stärker war als er. Außerdem hatte es keinen Sinn sich zu wehren. Irgendwann würde er den Hut doch aufsetzten müssen. Wenn nicht jetzt dann eben Morgen oder in einer Woche.

Harry ließ sich von Snape in die große Halle ziehen. Dort saßen die anderen Kinder und schauten dem Schauspiel zu. Das Essen stand noch nicht auf den Tischen. Sie hatten wirklich auf ihn gewartet. Die restlichen Lehrer die an der Suche von Harry beteiligt waren, saßen wieder auf ihren Plätzen. Nur Professor McGonagall nicht. Die stand neben dem Hut.

Als Snape mit Harry am Stuhl angekommen war, nahm McGonagall den Hut hoch. Snape schupste den sich windenden Jungen auf den Stuhl. Harry sah flehend zu seiner Hauslehrerin. Sie schaute entschuldigend zurück.
Snape reichte es. Er nahm Minerva den Hut ab und setzte ihn dem Jungen auf den Kopf. Es wurde dunkel um Harry. Der Hut war immer noch so groß, dass er Harry über die Augen rutschte.

„ Ah, du bist es.“ Kam es vom Hut
„ Ja du bist was Besonderes. Das habe ich schon damals gespürt. Du bist der, der schwarz und weiß zusammen führt. Du bist der, der den Frieden bringt. Du bist der verloren geglaubte Sohn.“
„ Nein das bin ich nicht. Ich will nach Gryffindor zu meinen Freunden.“ Kam es patzig von Harry.
„ Nein, nein du musst in das Haus deines Vaters. Dein Haus ist“
In dem Moment da der Hut das Haus laut aussprechen wollte, stand Harry auf und riss sich den Hut vom Kopf und schmiss ihn zu Boden und schrie „ NEIN.“ Der Hut sagte danach laut
„ Slytherin“

Es war mucksmäuschenstill in der großen Halle. Man hätte die berühmte Nadel fallen hören können.
Erschrockene Gesichter sahen zu dem Jungen der wie gelähmt auf den Hut starrte. Entsetzten machte sich bei Harrys Freunden breit. Sie konnten nicht glauben dass er nach Slytherin gehen musste. Sie hätten sich damit abfinden können wenn er in eins der zwei anderen Häuser gekommen wäre, aber ausgerechnet Slytherin? Wie sollte es jetzt weiter gehen? Die Slytherins würden Harry fertig machen. Davon waren alle am Tisch der Gryffindors überzeugt.

Snape war der erste der sich wieder regte. Er packte den geschockten Harry am Arm und zog ihn mit zum Tisch der Slytherins. Als Harry das merkte, versuchte er sich dagegen zu wehren. Aber es half nichts. Snape hatte einfach mehr Kraft als er. Der Professor setzte den Jungen zwischen Draco und Blaise. „ Mr Malfoy, passen sie auf unseren neuen Zugang gut auf. Morgen nach dem Frühstück kommen sie mit Mr Potter zu mir ins Büro.“ „ Ja Professor.“

Harry fühlte sich nicht wohl. Als Snape wieder am Lehrertisch saß, erschien das  Essen. Harry überlegte wie er am besten aus der Halle kam. Am einfachsten wäre es wohl einfach aufzustehen und zu gehen. Gedacht, getan. Harry wollte sich erheben, als er von zwei starken Händen daran gehindert wurde. Malfoy und Zabini hatten ihn jeweils von einer Seite am Arm gepackt und zogen ihn zurück auf seinen Platz.

„ He was soll das? Last mich gefälligst los.“ Sagte Harry zornig. „ Du bleibst hier schön sitzen. Erst wenn alle fertig sind mit Essen, stehen wir gemeinsam auf und gehen aus der Halle. Genauso gehen wir gemeinsam zum Essen. Merk dir das mal gleich. Das ist nämlich eine der Hausregeln in Slytherin.“ Antwortete Malfoy Harry grinsend. Ihm gefiel es den ehemaligen Gryffindor die Regeln beibringen zu dürfen. Snape hatte darauf bestanden das  Draco das macht.

Harry hatte keine Chance gegen die zwei. So ergab er sich vorläufig in sein Schicksal. Während die anderen am Tisch aßen, schmollte Harry. Er hatte absolut keinen Hunger. Draco hatte ihm zwar etwas zu essen auf seinen Teller gepackt, aber Harry würde es nicht anrühren. Vielleicht sollte er in Hungerstreik treten, dann mussten sie ihn zurück nach Gryffindor stecken. Ja das würde er machen.

Durch seine Grübelei hatte er nicht gemerkt wie die anderen sich erhoben um die Halle zu verlassen. Er wurde grob am Arm gepackt und von seinem Sitz hochgezogen. „ He“ sagte er.
„ Ich dachte du hast es so eilig die Halle zu verlassen und jetzt sitzt du hier wie festgewachsen.“ Meinte Malfoy.

Sie verließen die Halle. Als sie an der Tür angelangt waren, sah Harry seine Freunde draußen vor der Tür stehen. Anscheinend warteten sie auf ihn. Er wollte zu ihnen gehen, als er sich auf einmal von etlichen Slytherins eingekeilt vorfand. Es gab keine Möglichkeit diese Barriere zu durchbrechen. Sie schirmten ihn gegen seine Freunde ab.

„ Vergiss es Potter. Du wirst nie wieder mit einen von ihnen sprechen. Ist das klar?“ fragte ihn Malfoy. „ Das kannst du vergessen Malfoy. Du verbietest mir gar nichts.“ Und dann zog Harry seinen Zauberstab und richtete ihn auf sein Gegenüber. Malfoy wurde davon überrascht.
„ Entweder ihr lasst mich jetzt durch oder du findest dich in der Krankenstadion wieder.“ Malfoy sah Harry einige Sekunden an und gab dann das Zeichen dass seine Freunde Harry durchließen. Harry ging zu Ron und Hermine die das ganze mit wachsender Unruhe verfolgt hatten.

„ He Kumpel, du sollest vorsichtiger sein. Wer weiß wie sich Malfoy an dir rächen wird.“
„ Ron ich bin Voldemort ein paar Mal gegenüber gestanden. Glaubst du wirklich dass ich ausgerechnet vor Malfoy Angst habe?“
„ Aber Harry. Malfoy ist nicht alleine. Er hat ganz Slytherin hinter sich.“ Meinte Hermine.
„ He wenn es nicht zum Aushalten ist dann komm ich einfach zu euch und schlafen wenn es sein muss auf dem Sofa im Gemeinschaftsraum. Könnt ihr mir das Passwort dafür sagen?“
„ Oh Harry, Professor McGonagall hat uns vorhin als wir die Halle verlassen wollten, ausdrücklich verboten dir das Passwort zu sagen. Es tut uns leid.“ Kam es bedauernd von Hermine. Harry fühlte sich als hätte ihm jemand den Boden unter den Füßen weggezogen.
„ He man, wenn du es wirklich nicht aushältst, dann kannst du ja in den Raum der Wünsche gehen und dort wohnen.“ Schlug ihn Ron vor.

Harry wurde grob am Arm gepackt und herum gerissen. „ Das reicht. Merkt euch eins. Solltet ihr Potter in Zukunft noch mal zu nahe kommen, werdet ihr viel Ärger bekommen. Und du Potter halte dich von den Gryffindors fern. Und jetzt komm.“ Sagte Malfoy und zog den sich wehrenden Harry hinter sich her.
Kaum hatten sie die anderen Slytherins erreicht, schlossen sie Harry wieder in ihrer Mitte ein. Harry kam sich vor wie ein Gefangener. Das konnte ja lustig werden.

Nach ein paar Minuten kamen sie an einer Statur an. Diese Statur zeigte einen Zauberer der eine Schlange in der Hand hielt.
„ Paselmund“ sagte einer der Slytherins und die Statur rückte zur Seite. Sie gab einen Gang frei der zum Gemeinschaftsraum der Slytherins führte. Harry sah sich im Gemeinschaftsraum nicht großartig um. Schließlich kannte er ihn schon. War er doch in der zweiten Klasse schon mal hier.

Auf einmal packte ihn eine Hand an der Kehle und drückte fest zu. Dann wurde er gegen die nächste Wand gedrückt.
„ Wenn du noch einmal mich mit deinen Zauberstab bedrohst, dann werde ich dich eigenhändig umbringen und wenn ich dich erwürgen muss.“ Harry sah in die wütenden Augen von Malfoy der seinen Worten damit Ausdruck verlieh, in den er Harrys Kehle fester zudrückte. Harry bekam mittlerweile keine Luft mehr. Er röchelte schon, als ihm jemand zur Hilfe eilte.
„ Draco, wie sieht das aus wenn du den Helden der Zaubererwelt gleich am ersten Abend umbringst. Las ihn doch wenigstens noch eine Nacht schlafen.“ Beruhigte Zabini den aufgebrachten Malfoy. Der lies dann auch prompt los.

„ Am Wochenende gibt es um 9.00 Frühstück. Wir treffen uns um 8.30 im Gemeinschaftsraum. Unter der Woche gehen wir um 7.00 zum Frühstücken. Lass es dir ja nicht einfallen dass du zu spät kommst. Und jetzt komm ich werde dir dein Zimmer zeigen.“ Befahl Draco.
Harry sah sich seine neuen Hausgenossen an. Sie schauten nicht gerade lustig aus. So beschloss er Malfoy zu folgen. Der blonde Junge brachte ihn in den zweiten Stock. Sie gingen einen Gang entlang in dem links und rechts Türen abgingen. An der letzten Tür rechts blieb Malfoy stehen.

„ Das ist dein Zimmer. Meins liegt genau gegen über von deinem. Also solltest du einmal das Bedürfnis haben dein Zimmer zu Zeiten verlassen zu wollen wo es nicht erlaubt ist, werde ich es merken und dann gibt es Ärger. Verlass dich darauf. Und nun geh schlafen es ist Sperrstunde.“ Und mit den Worten öffnete Malfoy die Zimmertür von Harry. Der war froh endlich allein zu sein und ging hinein. Er wollte die Tür hinter sich schließen als Malfoy noch sagte: „ Es wird mir ein Vergnügen sein dir Manieren und Regeln beizubringen.“ Dann drehte er sich um und ging. Harry sah ihm mit gemischten Gefühlen nach.

Dann schloss er seine Zimmertür und sah sich in dem Zimmer um. Es war ein Einzelzimmer. Er hatte schon Angst dass er sich dass Zimmer mit irgendjemand teilen musste so wie in Gryffindor.
In dem Zimmer stand ein riesiges Bett. Ein Kamin mit Sitzgruppe gab es auch. Einen großen alten Schreibtisch mit einem Stuhl davor. Dazu gehörte ein Regal in dem seine Bücher schon standen. Dann gab es noch einen großen Schrank und eine Kommode.
Dem Bett gegenüber befand sich eine weitere Tür. Harry ging hin und öffnete diese. Dahinter kam das Badezimmer zum Vorschein. Es war nicht so groß wie das Vertrauensschülerbad aber bestimmt halb so groß. In dem Bad gab es eine Dusche und eine Badewanne. Dann waren da noch das Waschbecken und zwei Stühle. Ein Regal das mit Handtüchern voll war stand hier auch. Und die Toilette natürlich.
Harry beschloss zu duschen. Er ging zurück in sein Wohn- und Schlafzimmer um aus dem Schrank in dem seine Sachen waren, einen Schlafanzug und Unterwäsche zu holen. Danach ging er zurück und duschte.

Die Wunden die ihm sein Onkel zugefügt hatte, brannten höllisch. Er würde wohl morgen zu Madam Pomfrey gehen müssen. Im Anschluss konnte er gleich nach Hedwig sehen.
Harry trocknete sich nach dem Duschen vorsichtig ab und zog sich sein Nachtzeug an. Dann ging er ins Zimmer zurück und legte sich ins Bett. Das Bett war wunderbar weich und er schlief dann auch gleich ein.

Was er nicht mehr mitbekam, war der Besuch den er bekam. Snape wollte noch mal nach sehen ob es irgendwelche Schwierigkeiten mit dem ´alten Neuzugang` gab. Aber zu seinem Erstaunen schlief der schon seelenruhig.
> Auch gut< dachte er sich, >dann kann er wenigstens nichts anstellen<
Er verließ den Raum wieder und begab sich in sein eigenes Bett. Wer weiß wie lange die Nächte noch so ruhig sein werden. Beim Einschlafen fiel ihm ein, dass er morgen Früh gleich Tom schreiben musste. Um dem zu berichten ob ihr Plan bis jetzt geklappt hatte.


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Ich hoffe euch hat das Kapitel Spaß gemacht.
Ja,ja Harry und Draco. Wie heißt es so schön? Was sich liebt das neckt sich.

Auf Grund meiner Arbeit, werden die Nächsten Kapitel etwas dauern. Zu euern Trost. Ich habe das dritte bereits angefangen.

Tschüssi. Bis zum nächsten Kapitel.

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