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Paradies der Träume?

von Sarina
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P6 / Gen
Kirsten Cohen Marissa Cooper Ryan Atwood Sandy Cohen Seth Cohen Summer Roberts
01.07.2006
02.06.2011
15
21.523
1
Alle Kapitel
40 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
01.07.2006 1.258
 
@June: Danke für dein Feedback!

Ja, Kathy kann ein Biest sein und Seth macht es ihr leicht, da er einfach zu gutmütig ist.

@Sweet Co: Thx für das FB!

Du darfst deine Freude gerne rauslassen und schreien, da habe ich nichts dagegen! *g*

Stimmt, Kathy ist manchmal ein wenig komisch drauf. Vielleicht wird sie dir später ja noch sympathisch, wer weiß?

Seth´s Ausrede hätte funktioniert, wenn er z.B. in Deutschland gewesen wäre. *lach*

@Nightheart: Danke für dein Review!

Du musst dich nicht entschuldigen, ich habe euch schließlich noch viel länger auf die Fortsetzung warten lassen.

Ryan und Marissa sind zusammen. In Kürze werden sie auch wieder in der Story auftauchen, das hatte ich ja versprochen.

Vielen Dank für die Komplimente. Bei Seth fällt es mir relativ leicht, ihm gerecht zu werden. Sandy fand ich schon schwieriger. Hilfreich waren auch die gerade laufenden O.C-Folgen, dadurch konnte ich sie noch mal genau studieren.


So, hier geht es nun weiter. Viel Spaß beim lesen!

„Summer, ist das denn wirklich nötig?"

Noch während Marissa die Worte aussprach wusste sie, das sie damit nicht gegen die Freundin ankommen würde. Summer war eine willensstarke Persönlichkeit, die sich so gut wie nicht umstimmen ließ, wenn erst einmal ein Entschluss in ihr herangereift war.

„Natürlich ist es das! Wir bekommen schließlich nicht alle Tage so gut aussehende Nachbarn, oder?", antwortete Summer ungerührt.

Sie saß am Steuer des Wagens und lenkte diesen so schnell wie möglich durch die Straßen von New Port. Auf dem Beifahrersitz neben ihr, lag ein gigantischer Blumenstrauß, den sie erst vor wenigen Minuten in einer Boutique zusammenstellen hatte lassen.
Summer hatte ganz klare Vorstellungen gehabt, wie dieser auszusehen hatte. Dennoch hatte es ihrer Meinung nach viel zu lange gedauert, bis die Verkäuferin endlich das gewünschte liefern konnte.
Ein unwilliger Ausdruck erschien kurz auf ihrem Gesicht, als sie daran zurück dachte.

Ryan und Marissa hatten ohne zu protestieren auf der Rückbank Platz genommen. Nachdem Summer sie schon während der ganzen Pause nicht in Ruhe gelassen hatte, waren sie froh wenigstens jetzt dicht zusammen sitzen zu können.
Ryan hatte einen Arm um die zierliche Gestalt seiner Freundin geschlungen. Ihr warmer Körper schmiegte sich fest an den seinen. Der Junge fühlte, wie Marissas Hand nach der seinen zu tasten begann. Er kam ihr auf halber Strecke entgegen und kurz darauf verschlangen sich ihre Finger ineinander.
Sein Gesicht näherte sich dem ihren nun immer mehr und dabei nahm er den Duft, der von ihr ausging stets etwas intensiver wahr. Im nächsten Augenblick trafen sich ihre Lippen, allerdings nur für den Bruchteil einer Sekunde. Denn der laute Aufschrei von Summer, ließ beide erschrocken zusammenzucken.

„Wir sind da!", jubelte Summer und trat abrupt auf die Bremse.
Ryan und Marissa, die beide nicht angegurtet gewesen waren, hatten die größte Mühe einen sicheren Halt zu finden. Die Not ihrer Freunde entging Summer jedoch. Mit strahlenden Augen begutachtete sie das Gebäude, von dem sie wusste, dass dort die von Berns eingezogen waren.
Die neben der Tür sitzende Gestalt, nahm sie dabei nur am Rande wahr. Denn dass es sich bei dem jungen Mann nicht um Konstantin handelte, hatte sie auf einen Blick erkannt. Von daher interessierte sie der andere nicht sonderlich, obgleich es sich bei ihm auch um einen sehr attraktiven Typ handelte.

„Sieht aus, als wäre niemand zu Hause."

Die Worte von Marissa bremsten Summers Tatendrang. Eben noch hatte sie aussteigen wollen, nun hielt sie jedoch ungeduldig in der Bewegung inne.

„Wie kommst du darauf?", wollte sie von der Freundin wissen, die scheinbar über mehr Informationen verfügte, als sie selbst.

„Sonst würde der Typ da oben doch nicht vor dem Haus warten, oder?", versuchte Marissa ihren Freunden ihre Gedankengänge nahe zu bringen.

Summer musste zugeben, dass die Überlegung ziemlich logisch war. Schnell erkannte sie, dass es im Anbetracht der Situation wenig Sinn machte, mit dem Blumenstrauß an die Tür zu eilen.
Sie hatte fest damit gerechnet Konstantin hier vorzufinden und daher hatte sie sich keinen anderen Plan zurechtgelegt. Etwas hilflos sah sie zwischen Ryan und Marissa hin und her.

„Hey!"

Die drei Freunde drehten sich in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war. Erst jetzt bemerkten sie, dass der Junge seine Warteposition neben der Haustür aufgegeben und sich zu ihnen gesellt hatte.
Summer erwiderte den musternden Blick, mit dem er sie bedachte und unterzog ihn einer Prüfung. Der Fremde wirkte nicht nur aufgrund seiner Freizeitkleidung sportlich, auch sein durchtrainierter Körper ließ erkennen, dass er regelmäßig etwas für den Aufbau seiner Muskeln tat.
Anerkennend zog das Mädchen eine Augenbraue in die Höhe, dann wandte sie ihre Aufmerksamkeit seinem gut geschnittenen Gesicht zu, das von dunkelschwarzen Haaren umgeben war. Er sah wirklich gut aus und an dem leicht arroganten Ausdruck seiner Mine war zu erkennen, dass er um seine anziehende Wirkung auf das andere Geschlecht wusste.

„Wenn ihr zu den von Berns wollt, werdet Ihr euch wie ich gedulden müssen. Die sind gerade nicht da.", erklärte der junge Mann in einem blasierten Tonfall.

Summer überhörte diesen ohne mit der Wimper zu zucken. In New Port hielt sich so ziemlich jeder für etwas Besseres. Doch damit hatte sie kein Problem, denn einschüchtern ließ sie sich nicht. Egal, ob der andere mehr Geld auf dem Konto hatte, als sie selbst. Dumm kommen, brauchte ihr niemand.
Bei dem Jungen hier, war es allerdings etwas anderes. Er hatte kaum die ersten Worte gesprochen, als Summer sein unverkennbarer, wenn auch kaum wahrnehmbarer Akzent aufgefallen war. Tatsächlich war sie nur deswegen so sensibel dafür, da sie mit genau dem gleichen erst vor kurzem in Kontakt gekommen war.
Mit neu erwachtem Interesse begann sie den Fremden möglichst unauffällig zu mustern und um ihn davon abzulenken, fing sie ein Gespräch an.

„Du scheinst ein Freund der von Berns zu sein?", bemerkte sie, mit einem fragenden Unterton in der Stimme.

„Richtig. Ich stamme wie Kathy und Konstantin aus Deutschland. Um genau zu sein, aus dem selben Umfeld.", erklärte er bereitwillig.
„Mein Name ist übrigens Victor Seidel."
Ein Lächeln erschien auf Summers Gesicht und sie stellte sich und ihre Freunde ihrerseits namentlich vor. Während des nun folgenden Smalltalks, beteiligte sie sich ungewöhnlich zurückhaltend. Sie überließ es Marissa das Gespräch zu führen, bei dem sich Ryan nur ab und an zu Wort meldete.
Erst in einer kurzen Atempause, mischte sie sich wieder ein und überraschte die Umstehenden mit einem Vorschlag.

„Victor, was hältst du davon dich uns anzuschließen. Es sieht nicht so aus, als ob Kathy oder Konstantin in nächster Zeit hier auftauchen und so lange könntest du uns Gesellschaft leisten?"

Gespannt wartete Summer auf eine Antwort. Victor schien mit den von Berns enger befreundet zu sein. Für sie konnte das die Chance sein, über ihn an Konstantin heran zu kommen. Auf jeden Fall würde sie durch ihn mehr über den älteren Bruder von Kathy erfahren und das konnte sich als unschätzbare Hilfe erweisen.

„Klar gerne.", sagte Victor ohne zu zögern zu. „Was hattet ihr denn vor?"

Zufrieden registrierte Summer seine Antwort. Viel schief gehen konnte nun wirklich nicht mehr.

„Wir zeigen dir auf der Fahrt zu Marissas Haus ein wenig New Port Beach.", erklärte Summer und ihr Tonfall machte deutlich, dass sie keinen Widerspruch dulden würde.

Ihr eigenes Haus lag zwar weiter entfernt, als das der Coopers und dadurch hätte Victor die Umgebung besser kennen gelernt. Doch für Summer spielte die Nähe zu dem Gebäude der Cohens eine Rolle und sie setzte darauf, dass Konstantin, der sich ja schon mit Seth und seiner Familie angefreundet zu haben schien, dort vielleicht erscheinen würde.
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