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Paradies der Träume?

von Sarina
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P6 / Gen
Kirsten Cohen Marissa Cooper Ryan Atwood Sandy Cohen Seth Cohen Summer Roberts
01.07.2006
02.06.2011
15
21.523
1
Alle Kapitel
40 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
01.07.2006 675
 
Autor: Sarina
Spoiler: nein
Inhalt: Seth, Ryan und Co steht eine turbulente Zeit bevor
Disclaimer: O.C. und alle damit verbundenen Charakteren gehören nicht mir
Hauptcharaktere: Seth, Ryan, Summer und noch viele mehr
Kommentar: Dies ist meine erste Story über die Serie. Ich hoffe sie gefällt euch!
Feedback: Gerne

Hier gehts los! Viel Spaß beim lesen!


„Na Schatz, endlich Feierabend?", erkundigte sich Sandy.

Seine Augen betrachteten das erschöpft wirkende Gesicht seiner Frau, auf dem sich bei seiner Frage ein müdes Lächeln zeigte.
Kirsten strich mit einer schnellen Handbewegung eine Strähne ihres blonden Haares zurück und erwiederte den Blick ihres Mannes.

„Nicht ganz. Bevor ich mich wirklich entspannen kann, werde ich noch einige Telefonate führen müssen.", erklärte sie.

Noch während sie sprach fuhr ihre rechte Hand in ihre Handtasche und zog das Handy hervor.

„Hey Dad, ist Mom immer noch nicht da?", erklang in diesem Moment eine Stimme aus dem Wohnzimmer.

Das Lächeln auf Kirstens Gesicht vertiefte sich und mit eiligen Schritten beeilte sie sich den angrenzenden Raum zu betreten, in dem sich ihr Sohn aufhielt.
Wie nicht anders zu erwarten, fand sie ihn und Ryan vor dem Fernseher wieder. Während ihr Sohn in einen Spielfilm vertieft war, las der Adoptivsohn der Familie in einem seiner Schulbücher.
Keiner von beiden bemerkte ihr Eintreten, weswegen keine Begrüßung erfolgte.
Um die Jungs, die beide in ihren Augen noch waren, nicht zu stören, lehnte sich Kirsten an den Türrahmen.
Sie liebte es Seth in ungestörten Momenten zu beobachten, denn sie wusste wie unendlich kostbar diese Augenblicke waren und welche Seltenheit sie darstellten.
Er ist viel zu schnell erwachsen geworden, dachte sie und ein wehmütiger Ausdruck legte sich auf ihr Gesicht.

„Kirsten."

Aus den Augenwinkeln heraus nahm die Angesprochene wahr, dass Ryan sie nun doch bemerkt hatte.
Erfreut nickte sie ihm zu und bedeutete ihm mit einer kleinen Handbewegung, dass er sich von ihr nicht gestört fühlen sollte.

„Es macht doch keinen Unterschied, ob ich nach Mom oder Kirsten frage.", wandte sich Seth in diesem Moment an Ryan.

Schmunzelnd registrierte Kirsten, dass ihr Sohn noch nicht ganz auf der Höhe der Dinge war.
Deswegen betrat sie nun ganz den Raum und kam so in Seth´s Blickfeld.

„Oh Mom! Du bist ja schon da. Ich hatte dich gar nicht gesehen.", begrüßte Seth seine Mutter.

Anschließend drehte er sich um und schnitt Ryan eine Grimasse. Damit wollte er zum Ausdruck bringen, dass der Kumpel ihn viel früher auf diese Tatsache hätte aufmachen sollen.
Ryan zuckte entschuldigend mit den Achseln, verkniff sich wohlweislich jedoch jeden Kommentar.
Denn gegen den wortgewaltigen Seth Cohen kam er selten an, zudem war Ryan niemand, der gerne und lange diskutierte.
Er gab sich eher mit kurzen Bemerkungen zufrieden. Auf diese Weise trat er selten jemand zu nahe und es konnte nicht passieren, dass sich jemand von einer seiner Äußerungen angegriffen fühlte.
Ryan hatte gelernt, sich in Zurückhaltung zu üben und keinen Ärger zu provozieren. Zwar hatte sich sein bisheriges Lebensumfeld seit er zu den Cohens gezogen war grundlegend geändert, doch er lebte immer noch nach seinen alten Gewohnheiten.

„Wie läuft es bei dem Mamut-Projekt?", wollte Ryan wissen und legte sein Buch zur Seite.

Ein Schatten legte sich auf Kirstens Gesicht, die inzwischen in einem der gemütlichen Sessel Platz genommen hatte.
Seit drei Wochen war sie rund um die Uhr auf den Beinen, um eine prachtvolle Traumvilla in bester Lage in Newport Beach nach den Wünschen und Vorstellungen des Besitzers herzurichten.
Dieser hatte ungewöhnliche Vorstellungen geäußert, wie sein Wohndomizil gestaltet werden sollte und da alles bis zum Einzug des Hausherren fertig sein musste, arbeitete Kirsten unermüdlich an der Fertigstellung.

„Frag lieber nicht.", brachte Kirsten seufzend hervor.

Sie fühlte, wie die Erschöpfung ihren Körper immer träger werden ließ und schloß ihre Augen.
Einen Augenblick später hatte die Müdigkeit sie überwältigt und sie war eingeschlafen.
Davon, wie ihren kraftlosen Fingern das Handy entglitt und auf den Boden fiel, bekam sie schon nichts mehr mit und auch nicht, dass Sandy leise zu ihr hintrat und eine Decke über ihre ruhende Gestalt ausbreitete.
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