Männer?

GeschichteAllgemein / P18 Slash
Falkenauge Tigerauge
22.06.2006
22.06.2006
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22.06.2006 1.269
 
Titel: Männer?

Autorin: KrissyNightwish

Disclaimer: Alle Charaktere gehören Naoko Takeuchi

A/N: Ich war lange Jahre Sailor Moon Fan, aber das ist nun schon eine Zeit lang her. Dennoch hat es mich auf einmal gepackt und ich musste diese Gesichte einfach schreiben. Das ist meine erste Sailor Moon FanFiction, denn eigentlich schreibe ich ausschließlich über Harry Potter. Aber wie schon gesagt, hatte ich plötzlich wahnsinnig Lust diese FF zu schreiben und nun wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Lesen.


Keuchend kippte er seinen Drink hinunter. Fischauge liebte Männer! Wie war das möglich? Mit einem lauten Klirr stellte Tigerauge das Glas wieder auf den Tresen zurück und schaute verbissen gerade aus. Wie konnte das nur möglich sein? Männer? Der Geschmack des Alkohols brannte noch in seiner Kehle und einen weiteren Seufzer ausstoßend legte er das Gesicht in die Hände.

Unter gesenkten Lidern blinzelte er leicht hervor und nahm zum ersten Mal die Fotos vor ihm wieder wahr. Automatisch glitt sein Blick zu den Fotos mit Männern. Er schenkte ihnen zum ersten Mal in seinem Leben Beachtung. Ein Lachen entfloh seiner Kehle.

„Der sieht einfach nur schlecht aus“, murmelte er zu sich selbst, richtete sich wieder auf und entfernte mit einem Schnippen das Foto auf die andere Seite des Tresens.

„Der hat nie eine Chance gegen mich“, sagte er eingebildet, als er das Bild eines dunkelhaarigen Mannes sah, der sehr komisch schaute. Mehr und mehr Fotos wurden zur Seite geräumt.

„Es gibt keinen Mann, der sich an Schönheit mit mir messen könnte.“, sagte Tigerauge gedankenverloren und verstand nicht, warum er so schwermütig bei diesen Worten klang.

„Was machst du da?“, ertönte plötzlich eine Stimme von hinten und mit wenigen Schritten war Falkenauge mit einem lässigen und äußerst erotischen Gang zu ihm gekommen. Tigerauge seufzte. Na der hatte ihm gerade noch gefehlt.

„Kannst du verstehen, warum Fischauge auf Männer steht?“

Nonchalant ließ sich der andere auf einem Barhocker neben Tigerauge fallen und sah ihn von der Seite her an? „Wieso?“, fragte er etwas misstrauisch. „Seit wann interessierst du dich dafür was Fischauge macht?“ Aus dem Nichts erschien vor ihm ein Glas Wodka und ohne mit der Wimper zu zucken, trank er ihn in einem Zug leer. Tigerauge schien mit sich selbst zu hadern.

„Na ja...“, begann er zögernd und vermied es konsequent den anderen anzusehen. „Er wirkt immer so selbstbewusst und überlegen. Ich frage mich einfach nur, ob wir vielleicht etwas verpassen?“ Falkenauge zog eine ungläubige Grimasse und starrte den Blonden an.

„Seit wann denkst du so tiefsinnig?“ Tigerauges Kopf schoss zur Seite und durchbohrte Falkenauge mit seinem Blick.

„Ich habe eben noch einiges mehr zu bieten, als nur diesen unglaublich erotischen und unwiderstehlichen Körper.“

„Na klar“, murmelte der Andere und schaute in sein leeres Glas. Seine Stirn legte sich in Falten und gedankenverloren blickte er in das glänzend schimmernde Glas, welches wunderschöne Lichtspiele in seiner drehenden Hand ausstrahlte.

„Aber was, wenn du Recht hast?“, sagte er mehr zu sich selbst.

„Vielleicht...“, begann er langsam. „...sollten wir es ausprobieren.“

Tigerauge drehte sich zu ihm und sah ihn verdutzt an. „Du meinst...wir?“ Unsicher flackerte sein Blick zu dem anderen, der ihn genau in diesem Moment ansah.

„Kein anderer Mann könnte mir auch nur annähernd das Wasser reichen.“, hauchte Falkenauge und Tigerauge verstand.

Zwei Herzen klopften plötzlich wie wild und ihre Blicken schienen mit einander verschmolzen zu sein. Stoßweise verließ Sauerstoff ihre Brust und im dämmernden Licht bewegten sie ganz langsam ihre Gesichter aufeinander zu. Immer noch hielten sich ihre Blicke gefangen, während ihr Köpfe sich leicht in entgegengesetzte Richtungen drehten.

Dann war es soweit. Der warme Atem des einen streifte über die empfindliche Haut des anderen. Ihre Lider schlossen sich und im nächsten Moment lagen weiche Lippen aufeinander.

Forschend öffneten sie diese und warme, feuchte Zungen erkundeten mit unglaublicher Zärtlichkeit den neuentdeckten Raum. Falkenauges Arme wanderten zu Tigerauges Schultern und zogen ihn näher zu sich, während die Hände des Blonden wie von selbst auf dem Hintern des anderen landeten. Er fühlte einen knackigen Po in seinen Händen und erregt von diesem unbekannten Gefühl drängte er sich näher an Falkenauge.

Ihre Zungen wurden schneller und drehten sich umeinander. Lippen saugten aneinander und Zähne knabberten sanft. Mit einem Keuchen lösten sie sich voneinander und sahen sich an, ihre Hände immer noch auf dem Körper des anderen liegend. Feuer glomm in den Augen des Blonden und auch bei Falkenauge war ein wahrhaft magischer Glanz zu erkennen.

„Das war...“, begann Tigerauge langsam und versuchte seine Atmung unter Kontrolle zu kriegen.

„...gut“, beendete der anderen den Satz für ihn.

„Aber ich vermute, dass das noch nicht ausreicht um eine endgültige Entscheidung zu treffen.“, fuhr Falkenauge fort und ein lustvoller Schimmer hatte Besitz von seinen Augen ergriffen. Tigerauge verstärkte seinen Griff um Falkenauges Hintern. Langsam beugte er sich nach vorne.

„Das sehe ich genauso“, hauchte er in dessen Ohr und sah ihn leicht lächelnd an.

„Komm“, sagte der Blonde bestimmend und zog den anderen mit sich. „Mal sehn, ob du mir das Wasser reichen kannst!“, sagte er provokant.

„Daran habe ich keinen Zweifel“, entgegnete Falkenauge, schlang von hinten seine Arme um Tigerauge und biss ihn zärtlich fordernd in den Hals. Stöhnend warf Tigerauge den Kopf zurück und spürte prickelndes Verlangen durch seine Adern fließen. Er taumelte einige Schritte zurück zur Bar und hielt sich am Tresen fest, während Falkenauge ihn nun von vorne in den Hals biss. Rote Spuren seines Verlangens zeichneten sich auf dem empfindlichen Fleisch des Halses ab und es zu sehen, machte Falkenauge sehr an.

Leicht stöhnend riss er Tigerauge das Shirt vom Leib und machte sich an seiner Hose zu schaffen. Dann ging er in die Knie und als er auch noch den Rest der Kleidung von Tigerauges Körper entfernt hatte, küsste er dessen Oberschenkel entlang.

Der Blonde stöhnte unwillkürlich auf und lehnte sich noch stärker gegen den Tresen um ja nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Falkenauges Mund näherte sich  unaufhaltsam seiner Erektion und als sich die feuchten Lippen schließlich um die Spitze schlossen, warf Tigerauge stöhnend und mit geschlossenen Augen seinen Kopf zurück. Es war unglaublich. Immer weiter glitten die Lippen an ihm hinab und er drang immer weiter in den Mund des anderen ein. Es war ein unbeschreibliches Gefühl. Seine Lust steigerte sich von Augenblick zu Augenblick. Diese feuchten engen Lippen um seine Männlichkeit waren göttlich und Hitze stieg in seinem Innern auf. Allein die Vorstellung, dass Falkenauge gerade seinen Schwanz lutschte, war Grund genug für den Blonden vor Verlangen laut aufzustöhnen.

Der Mann zu seinen Füßen erhöhte das Tempo und Tigerauge konnte nicht mehr widerstehen. Er musste in dieser feuchten Höhle kommen. Und das tat er. Mit einem letzten lauten Stöhnen ergoss er sich in Falkenauges Mund.

Stöhnend, schwitzend und zitternd blieb er stehen, während ein recht zufrieden grinsender Falkenauge ihn von unten herauf ansah. Dann stand er auf und nahm Tigerauge in seine Arme, während er seinen Unterleib gegen den anderen drückte. Tigerauge spürte eine harte Erektion gegen sich pressen und sah Falkenauge an.

„Ich glaube..“, sagte er mit einem Keuchen. „...dass das immer noch nicht ganz ausreicht um wirklich entscheiden zu können.“ Dieser funkelnde Glanz trat wieder in die Augen des anderen.

„Da hast du wohl Recht. Es könnte Tage dauern bis wir alles durch haben.“

„Vielleicht sogar Monate“, entgegnete Tigerauge. Lächelnd sahen sie sich an und ihre Lippen fanden den Weg zueinander ganz alleine. Hand in Hand und sich immer noch küssend verschwanden sie aus dem Raum, nichts zurücklassend außer zwei leeren Schnapsgläsern und einem Haufen Männerfotos, die verstreut und unbeachtet auf dem Boden lagen.

*****
Ende

Ich würde mich sehr über eure Gedanken und Meinungen zu dieser Geschichte freuen. Also, bitte schreibt mir einen Kommentar.
Krissy
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