Es bleibt ja in der Familie

von Saraton
GeschichteRomanze / P16 Slash
Belldandy Keiichi Morisato Mara Urd
21.05.2006
24.05.2007
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Disclaimer: Mir gehören die Rechte an „Oh my Godess“ nicht, sondern dem Autor und den Verlagen. Diese Geschichten dienen zudem keinen finanziellen Zweck, sondern dem eigenen Vergnügen und Spaß!

Vorwort: Jetzt ist es soweit, meine erste OMG-Fanfiction! Nun, auch diese Serie zählt zu meinen Favoriten und irgendwie wollte diese Geschichte niedergeschrieben werden.
Gleich eines vorweg: Wer keinen Humor hat und auch etwas gegen Erotik, sollte ab hier NICHT mehr weiterlesen. Es ist nicht wirklich Schlimmes was passiert, aber doch zu einem gewissen Teil leicht anrüchig. Wem so etwas gefällt und wer auch Humor hat, der wird hier voll auf seine Kosten kommen. Definitiv...!!
Zur Geschichte selber: Es ist ein Zweiteiler, der aus folgenden Gedankengang entstanden ist. Belldandy ist ja eine Göttin aus der nordischen Mythology und auch jemand der sich an die Regeln hält. Gut, ABER hat sich jemand mal wirklich Gedanken gemacht, was das heißt? Und wie das wohl so richtig aussehen würde? Nun, vielleicht so wie in dieser Geschichte....
Das war es von meiner Seite aus, ach ja eine obligatorische Anmerkung:
Bei „“ reden die Charaktere und bei ## denken sie.
Und jetzt, viel Vergnügen!
Saraton

Es bleibt ja in der Familie

Als Keichi Morisato langsam aufwachte, war ihm irgendwie klar, das einige Sachen nicht so waren wie sie sein sollten. Zum Beispiel, das er NACKT im Wohnzimmer lag. Was vielleicht ungewöhnlich, aber nicht so schlimm war. Was definitiv schlimm war, das Belldandy, Urd und...Mara(?) neben ihm lagen. Oder teilweise über ihm, unter ihm...äh ja und das diese ebenfalls NACKT waren... . Keichi brach der Schweiß aus. #Was zum...Wie ist DAS passiert...# Dann weiteten sich die Augen des jungen Mannes, als er sich erinnerte was geschehen war. Seine Wangen röteten sich, als seine Gedanken zurück schweiften....

Ungefähr 12 Stunden zuvor:

"Mara, das war wirklich nicht nett von Dir..." Die Angesprochene senkte unter dem vorwurfsvollen Blick von Belldandy den Kopf, während Urd und Keichi nur den Kopf schütteln konnten.  Zu sehen wie ein paar einfache Worte aus einem Dämonen erster Klasse ein Bündel Elend machen konnte, war immer wieder aufs Neue erstaunlich. Sie alle saßen ihm Wohnzimmer des alten Tempels zusammen und unterhielten sich. Oder wuschen Mara gehörig den Kopf. Wie man es sehen wollte. Diese hatte versucht einige Ampullen mit einem agressivmachenden Mittel in Keichis Essen zu mischen. Es war wieder eine ihrer Pläne um einen Spalt zwischen Belldandy und Keichi zu treiben. Die Ampullen lagen vor Mara am Tisch, die nicht wußte was sie sagen sollte. Urd konnte sich ein Grinsen nicht ganz verkneifen. "Es...tut mir Leid...ehrlich..." meinte Mara halbherzig und sah Belldandy zögernd an. Diese sah einen Moment nachdenklich an und lächelte schließlich "Dann ist es ja Gut! Da du schon da bist, Mara., möchtest du nicht zum Essen bleiben?"
"Thud! Wham!Krach!" erklang es als Mara, Urd und Keichi vorab aufs Gesicht fielen. Sie richteten sich wieder auf und starrten die Göttin ungläubig an. "Das kann doch nicht dein Ernst sein, Belldandy!" fuhr Urd ihre Schwester ungläubig an. Diese erwiderte ruhig "Aber Urd, sie hat sich ja entschuldigt! Damit ist es ja erledigt, nicht wahr?" Die selbsternannte Göttin der Liebe stand sprachlos da, während Keich ein Seufzen unterdrückte. Manchmal war Belldandy einfach zu verzeihend. Auf Maras Stirn erschienen einige Schweißtropfen "Äh, vieleicht sollte ich wirklich gehen...ich störe nur..." Was Belldandy dazu brachte, den Kopf zu schütteln. "Ganz und Gar nicht, Mara!" Sie blickte Urd und Keich an, die kollektiv aufseufzten. "Nein, du STÖRST nicht, Mara!" murmelte Urd dann halblaut und Keichi nickte nur. Was Belldandy mit einem Lächeln quittierte. "Dann ist es ja gut!" erwiderte sie fröhlich "Oh, Urd! Könntest du deine Tränke und Salben vom Tisch räumen, ich möchte dann aufdecken." Die sah auf die am ganzen Tisch verstreuten Tiegel und Behälter, eigentlich hätte sie diese ja ordnen wollen. Sie kratzte sich am Kopf. "Ja natürlich...".

Indessen drehte Banpei, der von Skuld gebaute "Hausroboter" treu seine Runden. Sie hatte ihn in den Wächtermodus versetzt, nachdem sie kurzeitig in den Himmel geordert worden war. Der "Anti-Perversen"- und ebenso der "Anti-Dämonen"-Modus waren auf die höchste Stufe eingestellt.
Der kleine Roboter kam gerade am Wohnzimmer vorbei, als seine Sensoren hohe Wellen von dämonischer Energie auffingen. Er initalisierte einen genaueren Scan. "Ziel erfasst! Dämon erster Klasse Mara! Vorgehen empfohlen: Attackieren und Entfernen!" Banpei aktivierte seine Waffensysteme.

Gerade als Urd aufstehen wollte, raste Banpei in den Raum. "Dämonisches Ziel erfasst! Angriff!" ratterte er laut und wenige Augenblicke später herschte das absolute Chaos.

Keichi schüttelte den Kopf, als er daran dachte das die ganzen folgenden Dinge eigentlich die Schuld von Skuld waren. #Und eigentlich wollte sie ja so etwas verhindern...#  Vorichtig versuchte der junge Mann, ob er freikommen konnte ohne eine von den dreien mit ihm verwickelten Frauen zu wecken. Einige Zeit später gab er dieses Unterfangen ein und schloß die Augen. #Das ist wirklich ein Schlamassel...# stellte er lakonisch fest und seine Gedanken schweiften erneut zurück.

Mara rollte sich gerade noch nach rückwärts ab, bevor ein Blitzstrahl an die Stelle einschlug an der die Dämonin gesessen war.  Urd, die durch Banpeis Attacke überrascht wurde, kippte um und fiel auf den Tisch. Keichi, der die silberhaarige Göttin hatte noch auffangen wollen, wurde von ihr mitgezogen und rammte ebenfalls hart auf diesen, der daraufhin zusammenbrach. Durch den Aufprall zerbrachen die meisten von Urds Behältern und auch die Ampullen von Mara zersplitterten. Belldandy stieß einen Schrei aus.
"Keichi!" und eilte diesem zu Hilfe. Die ganzen Flüßigkeiten und Substanzen reagierten miteinander und entluden sich in einer Energiexplosion, die Urd, Keichi und auch Belldandy einhüllte. Banpei hatte durch die plötzlichen Energiefluktationen einen Kurzschluß und schaltete sich ab. Mara die sich wieder vom Boden aufrappelte, sah zu der in leichten Rauch gehüllten Stelle, an der sich die drei befunden hatten.
"Urd? Belldandy? Alles in Ordnung...?" fragte sie besorgt. Auch wenn sie eine Dämonin war und die anderen Göttinen war doch eine Art Bund zwischen ihnen. Ihre Augen weiteten sich, als sich der Rauch lichtete und den Blick auf die sich...küssenden Gestalten von Urd, ...Belldandy und...Keichi freigab. "Was zum..." Die Augen der Dämonin hatten die Größe von Untertassen angenommen, als sie sah wie Belldandy Keichi einen harten Zungenkuss gab, während sich Urd daran machte dessen Hemd aufzuknüpfen...mit ihrem Mund. Unsicher stand Mara auf und schluckte. War Keichi gerade mit seinen Händen unter die Bluse von Belldandy gefahren? "Äh, Leute?" begann sie vorsichtig. Ihre Wangen röteten sich leicht, als Urd sich einfach ihre Oberbeleidung abstreifte und Keichi zwischen ihre Brüste drückte. "Äh, Leute...ist alles in Ordnung...?" fragte die Dämonin erneut, während ihre Gedanken rasten #Diese ganzen Gebräue, die Urd so fabriziert hat und der Agressionstrank müssen sich verbunden haben...und sind anscheinend stark genug auch Urd und Belldandy zu beeinflussen...#
Als Belldandy ihrerseits begann sich zu entkleiden, wurde es Mara zuviel. "Heh, hört auf, ihr könnt doch nicht einfach so übereinander herfallen! Es sind ja doch auch andere Leute anwesend! Findet ihr nicht...?" Die Dämonin brach ihren Satz ab und schluckte erneut, als die drei tatsächlich aufhörten und sich ihr zuwandten. Ihr brach der Schweiß aus, als sie die...hungrigen Blicke dieser sah. "Stimmt, du bist ja auch noch da..." sagte Urd mit einer rauchigen Stimme, die ihr Schauer über den Rücken jagten. Belldandy lächelte auf eine Art und Weise, die an ihr furchteregend wirkte "Mara, es war...gemein von uns dich zu vergessen! Aber keine Sorge, das machen wir...wieder gut..." Mara hob abwehrend ihre Hände "Äh, wartet mal..." begann sie hastig, während die drei langsam aufstanden "Ma..Macht doch ruhig, ohne mich weiter...ich will nicht stören..." "Das tust du nicht..." erwiderte Urd in einem schnurrenden Tonfall, während sie der sonst so schüchterne Keichi deutlich ämüsiert beobachtete.
"Sie hat Angst!" meinte er belustigt "Sie hat wirklich Angst..." "Das stimmt nicht!" fuhr Mara daraufhin zornig auf. "Ich habe vor nichts Angst!" Urd lächelte breit und trat vor "Dann ist es ja gut..." stellte sie dann fest und küsste die Dämonin leidenschaftlich. Diese erstarrte zuerst, begann dann aber doch den Kuß zu erwidern. Als sich ihre Lippen wieder von einander lösten, atmeten beide schwer. "So ist es schon besser!"  meinte Urd zufrieden. Belldandy und Keichi lächelten ebenfalls sehr breit, bevor sie sich zu den beiden anderen gesellten. Dann war eine lange Zeit nichts mehr außer dem Feuer, das sie alle ausfüllte.... .

Keichi schüttelte leicht den Kopf. Er wußte wirklich nicht, was sie jetzt tun sollten. Diese ganzen Mittel hatten vorübergehend aus ihm einen...ganz anderen Menschen gemacht. Und anscheinend auch dafür gesorgt, das er in dieser Zeit keine Staminaprobleme hatte. Die Gesichter von Belldandy, Urd und Mara waren ihm noch deutlich im Gedächtnis als sie unter ihm gelegen waren, und über ihm und überhaupt... . Er hätte sich nie gedacht, daß ...Belldandy so...laut wäre. Der junge Mann schauderte kurz auf.
"Das sind schlechte Gedanken, ich sollte nicht daran denken...das sind wirklich schlechte Gedanken..." murmelte er leise zu sich selbst. Sein Atem stockte, als er merkte das Belldandy langsam wach wurde. Die Göttin schlug ihre Augen auf und blinzelte einen Moment, als ihr die Situation bewußt wurde. "Oh du liebe Zeit..." meinte sie dann bestürzt.

Einige Zeit später:

Keichi saß mit belämmerten Gesicht da und wagte es nicht jemanden anzusehen, während sich Urd, die sehr ausgeglichen wirkte und in deren Gesicht ein sehr breiter Grinser zu sehen war, verschlafen streckte. Die silberhaarige Göttin warf Mara einen amüsierten Blick zu. Die Mimik der Dämonin schwankte die ganze Zeit zwischen "Ich hatte verdammt GUTEN Sex" und "Das war so NICHT geplant". Belldandy die auch nicht...ganz so unglücklich wirkte, saß einfach nachdenklich da. Schließlich wurde es der Dämonin zuviel. "Und was jetzt?" platzte es aus ihr heraus. Obwohl sie diesesmal nichts für das Ganze konnte, hatte sie doch mit Keichi geschlafen. #Und mit Urd...und auch noch Belldandy...Argh!#  Und es hatte ihr Spaß gemacht, was das Ganze noch schlimmer machte. Belldandy sah auf und nickte schließlich.
"Nun, ich habe mir dazu ja Gedanken gemacht, Mara. Aber es ist nicht leicht die Reihenfolge festzulegen..." erwiderte sie ruhig. "Wie?" Mara runzelte die Stirn, während sie Urd und Keichi nur verblüfft ansahen. "Äh, Belldandy..." Keichi sah die Göttin etwas eigen an. Irgendwie hatten ihn diese Worte nervös gemacht. "Was genau meinst du damit?" fragte er vorsichtig. Sie sah ihn ernsthaft an. "Nun, ob Mara deine dritte Frau sein sollte oder wir die Position für Skuld freihalten sollten, bis sie alt genug ist diese einzunehmen..." Keichi stieß einen quackenden Laut aus und wich zurück "...was aber dazu führen würde, das Mara dann die vierte Frau wäre..." Der Unterkiefer derselbigen knallte herunter und selbst Urd sah ungläubig drein."...und sie sich bis dahin mit dem Status einer ofiziellen Geliebten begnügen müsste..." "Halt, STOP!" schrie Keich panisch auf "Belldandy...wovon redest du da?" Diese runzelte einen Moment die Stirn und lächelte dann plötzlich. "Oh richtig...Keichi, du kennst die Regeln für polygame Ehen ja nicht..." meinte sie dann leichthin.
"POLYGAME EHEN?" erklang es mehrstimmig. Keichi, Urd und Mara waren alle drei aufgesprungen und starrten Belldandy entsetzt an. Diese erwiderte verdutzt den Blick. "Ist etwas nicht in Ordnung? Ihr wirkt alle so aufgebracht..." fragte sie dann besorgt. Die Reaktionen der anderen verblüffte Belldandy. Was hatten diese? Keichi und ihre Schwester Urd standen mit offenen Mund da, während Mara so aussah als würde sie jeden Augenblick in Ohnmacht fallen. "War es etwas das ich gesagt habe?" fragte Belldandy stirnrunzelnd. "Thad, Whup, Krach!" Was dafür sorgte, das alle drei kollektiv mit dem Gesicht nach vorne fielen. "Oh, das muß wehgetan haben..." stellte Belldandy mitfühlend fest.

Ende der ersten Teiles! Fortsetzung folgt!
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