Av hele sitt hjerte

von sjoe
GeschichteRomanze / P16
Björn Einar Romören Sigurd Pettersen
11.04.2006
30.05.2008
185
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DISCLAIMER: Alles frei erfunden... und sorry für die Schleichwerbung *gg*

„Emma? Hallo, Emma? Bist du noch da?“ fragte Tine am anderen Ende.

„Jaja, ich…“

„Warum hast du gerade so laut seinen Namen gerufen? Ist der etwa da?“

„Mhm.“

„Oh.“

„Ja, genau. Und deshalb werde ich jetzt auflegen. Ich meld mich bald wieder, ja?“

„Okay. Und tu nichts, was Emma Wegener in Deutschland nicht auch tun würde, ja?“

Sie streckte ihr die Zunge raus, ohne daran zu denken, dass Tine das ja gar nicht sehen konnte, und legte auf.

„Also, wegen mir hättest du jetzt nicht auflegen müssen!“ sagte Toril, der immer noch lässig am Türrahmen lehnte.

„Damit du mich noch länger belauschen kannst oder wie?“ fauchte Emma ihn an.

„Ich habe nicht gelauscht! Solveig hat mich reingelassen und gerade als ich klopfen wollte, hast du meinen Namen genannt. Und da dachte ich, das wär auch ein guter Einstieg, um mich anzumelden.“

„Soso!“ Emma hoffte, dass er die Wahrheit sagte. Sie wusste ja schließlich nicht, wie gut sein Deutsch war… „Was machst du überhaupt hier?“

„Dich besuchen. Oder ist das verboten?“

„Nein.“

„Darf ich dann reinkommen?“

„Ja, klar.“

Er kam also in ihr Zimmer, aber anstatt sich umzuschauen, wie Emma es erwartet hatte, kam er auf sie zu.
Sie versteifte sich, als er sie in den Arm nahm.

Toril ließ sie sofort wieder los und fragte: „Was ist?“

„Ich bin sowas nicht gewohnt.“

„Definiere ‚sowas’!“

„Von dir in den Arm genommen werden zum Beispiel?“ sie wurde rot.

„Naja, wir kennen uns ja auch noch nicht so lange!“ er grinste wieder.

Zum Glück ersparte er Emma, darauf antworten zu müssen, denn er sah sich jetzt ihr Zimmer an.

„Soll das so bleiben?“ Er spielte offenbar auf die spärliche Dekoration an.

„Ja, klar!“ sie rollte die Augen. „Natürlich nicht! Aber ich bin noch nicht so lange hier und bin bisher noch nicht dazu gekommen, zu einem Ikea oder dergleichen zu fahren.“

„Das war doch gar nicht böse gemeint. Es soll nur Leute geben, die es puristisch lieben…“

„Nun, ich gehöre normalerweise nicht dazu.“

„Dann sollten wir mal zu Ikea und Co. fahren.“ Er sah auf die Uhr. „Heute ist es schon zu spät. Wann ist deine letzte Veranstaltung morgen?“

Zu überrumpelt, um zu protestieren, holte Emma ihren Timer heraus und sah nach. „Um vier.“

„Fein, bei mir auch. Treffen wir uns am Haupteingang?“

„Ja, aber…?“

„Aber? Wenn das so nicht dein Stil ist, willst du das noch länger haben?“

„Nein. Aber…?“

„’Aber’ ist dein Lieblingswort, hm? Mit wem hast du überhaupt telefoniert?“

„Mit Tine. Meine beste Freundin.“

„Oh. Vermisst du sie?“

„Ja, sicher.“

„Wie sieht sie aus?“

Emma nahm das Foto, was Tine ihr zum Abschied geschenkt hatte und zeigte es ihm.

Er pfiff anerkennend durch die Zähne: „Das ist ein hübsches Bild von dir!“

Sie wurde rot.

„Lass mich raten: du bist es auch nicht gewohnt, dass ich dir Komplimente mache?“

„Sehr witzig.“

„Finde ich gar nicht. Und Tine sieht auch sympathisch aus.“

„Ist sie ja auch!“

„Das denk ich mir. Sonst wär sie wohl nicht deine Freundin.“

Wie meinte er das nun wieder? Der Kerl machte sie ganz kirre.

„Oh man, ich bin unhöflich!“ stellte sie dann fest: „Du darfst dich natürlich gern setzen. Möchtest du was trinken? Oder essen?“

Sie hatte nämlich gerade festgestellt, dass sie so langsam mal etwas zu Abend essen könnte.

„Etwas zu trinken wäre gut.“

„Ich habe aber keinen Wodka!“ stellte sie klar.

Er lachte: „Kein Problem. Ich habe sicher noch Reste von von gestern im Blut!“

„Gut. Dann Wasser oder Saft oder gemischt? Außerdem würde ich etwas zu Abend essen, magst du auch?“

„Gemischt. Und: was gibt es denn?“

„Brot mit Käse oder Wurst, Salat, saure Gurken, Pudding… ich glaube, das war alles, was ich da habe.“

„Saure Gurken und Pudding? Du bist doch nicht etwa schwanger?“ neckte er sie.

„Wüsste nicht, wovon!“

Als sie realisierte, was sie gerade gesagt hatte, wurde sie zum wiederholten Male an diesem Abend rot.

Das Grinsen wurde wieder breiter, als Toril sagte: „Naja, vom Küssen allein wird man jedenfalls nicht schwanger.“

Emma wäre am liebsten im Boden versunken. Sie hatte bis eben noch gehofft, dass er betrunken genug gewesen war, um sich nicht mehr daran zu erinnern.
Soviel dazu!

Da ihr darauf nichts einfiel, ging sie in die Küche, um den Tisch zu decken.

„Isst du jetzt eigentlich mit, oder nicht?“ wollte sie dann von ihm wissen.

„Wenn ich schon so nett gefragt werde? Ja.“

Sie streckte ihm die Zunge raus.

„Hey! Im Gegensatz zu Tine vorhin, habe ich das gesehen!“

Sie beschloss, ihn erst Mal zu ignorieren und räumte ihre Sachen aus dem Kühlschrank.
Solveig kam in die Küche.

„Abendessen? Fein. Wollte ich auch grad, da brauche ich ja nicht allein essen.“

Emma war froh über ihre Gesellschaft, vielleicht war Toril in ihrer Gegenwart nicht ganz so… verwirrend?

Doch sie hatte sich zu früh gefreut, denn das erste, was Solveig fragte, während sie sich ein Brot schmierte, war: „Na, und, jetzt macht ihr da weiter, wo ihr gestern Abend aufgehört habt, oder wie?“

Emma, die bereits kaute, verschluckte sich vor lauter Schreck und Toril durfte ihr mal wieder auf den Rücken klopfen.

Aus dem Augenwinkel sah sie dennoch, wie er grinste und mit den Achseln zuckte. Solveig warf einen Blick auf Emma, deren Farbe nicht nur wegen den Brotkrümeln in der Luftröhre mal wieder einer Tomate glich.

„Also, falls ihr dazu Wodka braucht, ich hab noch welchen da!“ bot sie dann an.

Emma warf ihr einen vernichtenden Blick zu, aber sie grinste nur unbeeindruckt. „Toril ist wirklich ein ganz netter. Keine wechselnden Beziehungen, um genauer zu sein, schon länger gar keine Beziehung mehr und…“

„Stop!“ schallte es ihr zweistimmig entgegen.

Emma und Toril sahen sich an.
Na, wenigstens darin waren sie sich einig!

Dann sagte Emma: „Ich will das alles gar nicht wissen!“, während Toril sagte: „Du kannst doch nicht einfach so über mich reden, als wäre ich gar nicht da!“

Solveig lachte nur: „Ich sehe schon, das wird noch lustig!“

Da alle Drei anschließend mit ihren Broten beschäftigt waren, herrschte erst einmal Ruhe.

Solveig war als erste fertig, räumte ihre Sachen weg, spülte kurz und nahm sich noch ein Joghurt aus dem Kühlschrank.

„Na, dann viel Spaß noch, ihr beiden!“ sagte sie mit einem anzüglichen Grinsen, bevor sie in Richtung ihres Zimmers verschwand.

Emma hätte ihr am liebsten irgendetwas hintergergeschmissen, aber das hätte auch nichts gebracht.
Stattdessen murmelte sie auf Deutsch: „Blöde Kuh!“

„Was?“ wollte Toril wissen.

„Nichts, nichts!“

„Klang jedenfalls nicht sehr freundlich“, konstatierte er.

„War auch nicht freundlich gemeint!“

„Sie will dich doch nur aufziehen, weil du schüchtern bist.“

„Ist das ein Verbrechen? Du ziehst mich ja auch dauernd damit auf…“

„Nein, das ist kein Verbrechen. Das ist süß!“

„Toril!“

„Was?“

„Ich find das nicht witzig, verdammt!“

„Ich auch nicht. Ganz und gar nicht!“ entgegnete er er ernst.

Darauf wusste Emma mal wieder nichts zu sagen, sondern widmete sich intensiv ihrem Brot.

„Möchtest du noch was?“ fragte sie nach einer Weile. Und als ihr auffiel, wie schön verfänglich sie sich schon wieder ausgedrückt hatte, schob sie „Ein Brot oder so?“ hinterher.

„Nein, danke. Die beiden, die ich hatte waren gut. Es sei denn, du hättest tatsächlich noch Pudding da.“

„Habe ich. Sogar zwei Stück. Vanille.“

„Hmmmm!“

Emma stand auf, ging zum Kühlschrank und holte die Desserts heraus. Sie löffelten genüsslich und schweigend.
Dann räumte Emma den Tisch ab und begann zu spülen.

Toril schnappte sich ein Handtuch und trocknete ab.

„Das brauchst du nicht machen, ich lasse es meist einfach so trocknen.“

„Erstens gibt das Wasserflecken und zweitens kann ich das doch machen, wenn ich schon hier bin.“

Anschließend saßen sie noch in Emmas Zimmer und unterhielten sich recht gut. Und das ganz ohne Anspielungen aller Art.

Als Toril sich dann später von ihr verabschiedete, war sie auf seine Umarmung gefasst und es war nicht ganz so heftig wie zu Beginn.

„Na also. Ich sage dir, du gewöhnst dich noch dran!“ kommentierte er das lächelnd. Sie hätte ihm daraufhin am liebsten den Hals herumgedreht.

***

Solveig und Emma frühstückten zusammen.

Da erstere keine weiteren dummen Kommentare oder Fragen Toril betreffend von sich gab, beschloss Emma, nicht mehr böse zu sein.

„Brauchst du noch etwas von Ikea?“ fragte sie deshalb.

„Du fährst zu Ikea? Hm, lass mich mal überlegen… Vielleicht sollten wir noch ein Geschirr-Set kaufen. Wenn wir mal Besuch von mehreren Leuten bekommen, reicht das nicht. Und da du die anderen jetzt auch kennst, kann es durchaus sein, dass wir mal einen Abend hier machen.“

„Gute Idee.“

Schließlich waren 4 Teller, 6 Tassen und Gläser nicht wirklich viel, auch in Anbetracht der Tatsache, dass sie vielleicht nicht immer Zeit haben würden, direkt zu spülen.

„Außerdem könntest du mir noch 2 Kissen mitbringen. Diese ganz einfachen in blau. Und zwei 40-Watt-Sparbirnen. Und…“, sie unterbrach sich. „Nein, das reicht, du musst das ja alles in der Bahn rumschleppen.“

„Nein, muss ich nicht. Toril fährt mich.“

„Du gehst mit Toril?“ Solveig machte große Augen.

Emma hätte sich am liebsten auf die Zunge gebissen! Sie war aber auch zu blöd! Jetzt hatte Solveig kein Wort mehr darüber verloren und sie musste wieder davon anfangen.

„Er hat es mir angeboten“, erklärte sie so neutral es ihr möglich war. „Und da ich ein paar Poster, Pflanzen und Gardinen will, wäre ich schön dumm, das auszuschlagen, oder?“

„Ja schon. Du musst ihn aber wirklich mächtig beeindrucken, er ist sonst nicht gerade der Einkaufstyp.“

Emma wurde rot.

„Ich mache doch gar nichts!“

„Ich weiss. Trotzdem funktioniert es. Und was ist mit dir?“

„Was soll mit mir sein?“ stellte Emma sich dumm.

Die Situation erinnerte sie verdammt an das gestrige Telefongespräch mit Tine. Fehlte eigentlich nur noch, dass Toril auftauchte.
Und tatsächlich, bevor sie irgendetwas dazu sagen konnte, nicht dass sie gewusst hätte, was, klopfte es an der Wohnungstür.

„Wer ist das denn?“ fragte Solveig verwundert und ging zur Tür.

Emma schloss die Augen.

Aber es war eindeutig eine weibliche Person, mit der Solveig sprach.

„Insa von Nebenan wollte Shampoo leihen“, kam die Erklärung auch wenig später.

Und nach einem Blick auf die Uhr: „Oh shit! Komm, wir müssen uns beeilen, sonst verpassen wir die Bahn!“

***

Als sie am Nachmittag auf Toril wartete, fiel Emma ein, dass sie gar nicht wusste, was Solveig noch von Ikea hatte haben wollen, bevor sie davon ausgegangen war,  dass Emma die Sachen in der Bahn würde transportieren müssen.

Wenn der heutige Einkauf nicht allzu teuer wurde, wäre das nächste, was sie sich zulegen würde, ein Handy mit norwegischem Vertrag.

Plötzlich schlangen sich zwei Arme von hinten um sie und eine Stimme neben ihrem Ohr fragte: „Wartest du schon lange?“

Emma wirbelte herum, mit dem Effekt, dass sie nun direkt vor Toril stand.

Er war ein Stück größer, so dass sich ihre Nase etwa auf der Höhe seines Kinns befand.

Da er immer noch die Arme um sie gelegt hatte, konnte sie dies auch nicht ändern. Er sah sie lächelnd an.

„Lass mich los, Toril! Bitte!“

Sofort gab er sie frei.

Als sie sich wieder etwas im Griff hatte, sagte sie: „Danke. Und nein, ich habe noch nicht lange gewartet. Sondern mir überlegt, dass ich ein norwegisches Handy brauche.“

„Dachtest du etwa, ich komme nicht?“

„Quatsch! Ich wollte Solveig fragen, was sie noch von Ikea wollte.“

„Nichts leichter als das!“ er zückte sein Mobiltelefon, drückte ein paar Tasten und übergab es an Emma.

„Hei Toril!“

„Nein, hier ist Emma.“

„Oh, hei Emma. Was gibt es?“

„Dir war heute Morgen doch noch was eingefallen, was du von Ikea wolltest. Als du dachtest, dass ich mit der Bahn fahre.“

Emma warf einen Blick auf Toril, der sich ein paar Meter entfernt hatte und jetzt mit Händen in den Hosentaschen vergraben in die Ferne schaute.

„Ich erinnere mich. Aber was war das, puh? Keine Ahnung, fällt mir gerade nicht ein. Ich nehme an, ich kann dich in den nächsten 2 Stunden auch noch auf diesem Handy erreichen, falls ich mich doch erinnere, oder?“

Emma konnte sich Solveigs fettes Grinsen dazu mehr als vorstellen.

„Vermutlich.“

„Dann meld ich mich. Viel Spaß!“

Sie legte auf, ging zu Toril und gab ihm das Telefon zurück.

„Und?“ wollte er wissen.

„Sie erinnert sich im Moment nicht. Meldet sich aber, wenn es ihr einfallen sollte.“

„Na dann. Auf in den Kampf!“

Er fuhr einen alten blauen Volvo-Kombi.

„Das alte Auto meiner Eltern. Ganz praktisch, vorallem für Großeinkäufe!“ sagte er grinsend.

Zielsicher steuerte er durch den Feierabendverkehr und nach einer Weile waren sie bei dem Laden angekommen.
Da Emma keine Möbel brauchte, sparten sie sich die Ausstellung und gingen gleich in die Markthalle.

Dort lud sie zunächst ein komplettes Service ein, dazu vier Gläser und Besteck. Außerdem fand sie noch einen schönen Kerzenständer.

Die Kissen für Solveig landeten im Wagen, eine Lampe für ihr Fenster, die Sparbirnen. Durchsichtige Vorhänge mit Blumenmuster allein für die Gemütlichkeit, schließlich konnte ihr im 13. Stock sowieso keiner ins Fenster gucken und natürlich eine passende Gardinenstange.

Längere Zeit brauchten sie bei den Postern.

Emma würde schließlich ein Jahr damit leben müssen, also sollte das gut ausgewählt sein.

Toril, der vorher recht schweigsam gewesen war, taute auf.
Er schleppte sie zu verschiedenen Drucken und machte Vorschläge, was wo hinpassen würde.

Schließlich hatte sie alles zusammen, was sie wollte.

Toril nahm zwei leere Bilderrahmen mit.

Sie stellte noch einen großen Benjamini, sowie zwei Pflanzen fürs Fensterbrett in den Wagen: „Ich glaube, jetzt habe ich alles.“

„Und ich glaube, ich brauche dringend einen Hotdog und einen Kaffee sobald wir bezahlt haben! Du auch?“

„Gute Idee!“

Sie aßen genüsslich ihre Hotdogs, als jemand überrascht „Hei Toril!“ sagte.

Der angesprochene drehte sich herum.

„Hei, Henning. Lange nicht gesehen!“

„Allerdings. Und dann gerade hier!“

Er warf einen Blick auf Emma und den Einkaufswagen: „Neue Wohnung?“

Toril grinste.

„Nein, nein, das sind Emmas Sachen. Sie studiert für ein Jahr in Norwegen und wollte es sich etwas gemütlicher machen“, erklärte er dann.

„Soso! Hei Emma. I’m Henning. Toril and me have been schoolmates a long time ago.“

“So alt seht ihr noch gar nicht aus!” entgegnete Emma grinsend auf Norwegisch.

Henning sah sie überrascht an: „Oj! Du sprichst norwegisch?“

„Scheint so.“

„Na, auf den Mund gefallen ist deine Freundin ja nicht gerade!“ bemerkte Henning mit hochgezogenen Augenbrauen.

Toril, dem Emmas Antwort offenbar gefallen hatte, grinste breit: „Ich glaube, sie mag es nicht, unterschätzt zu werden. Sonst ist sie eigentlich ganz friedlich.“

Emma schlug nach ihm: „Hei, ich bin anwesend. Könntet ihr bitte, wenn schon, mit mir reden und nicht über mich?“

„Friedlich, hm?“ meinte Henning dazu und zwinkerte. Und dann: „Aber ich muss los. Wir sollten mal wieder was zusammen machen, oder?“

„Ja gern. Hab ich deine aktuelle Handy-Nr.?“ Toril zückte sein Mobiltelefon und zeigte ihm das Display.

Henning warf einen Blick darauf, dann schüttelte er den Kopf. Toril übergab ihm das Gerät und der andere tippte seine Nummer ein. Dann verabschiedete er sich kurz und ging.

Natürlich passte alles problemlos in den Volvo.

„Ich liebe dieses Auto!“ meinte Toril, als er die Kofferraumklappe schloss.

Emma kicherte. Typisch Mann!

„Was ist? Magst du es etwa nicht?“ er sah sie lauernd an.

„Doch, doch, es ist ganz toll.“

„Du warst auch schon mal überzeugender!“

„Tja!“

„Haben Solveig oder du eigentlich eine Bohrmaschine?“ wollte Toril wissen, als sie nach Kringsjå abbogen.

„Also, ich habe keine. Ob Solveig eine hat, weiss ich nicht. Wieso?“

„Wie willst du denn die ganzen Sachen an der Wand befestigen? Mit Kleber?“

„Scheisse!“ Daran hatte sie gar nicht gedacht, sie war so beschäftigt damit gewesen, überhaupt Sachen zu bekommen.

„Nur keine Panik! Ich habe mir so etwas schon gedacht und eine Bohrmaschine an Bord!“

„Du bist ein Schatz!“

„Ach ja?“

Emma wurde rot.

„In dem Fall schon, ja.“ sagte sie trotzdem.

Toril grinste nur.

@Minie-Bieni : Nur wegen dem Titel? *wow* Oder kannst du Norwegisch? Hoffe, es gefällt dir weiterhin!
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