Geschichte: Fanfiction / TV-Serien / Pretender / She

She

von LadyIce
GeschichteDrama / P12
Dr. Sydney Green Jarod Mr. Lyle Ms. Parker
20.03.2006
20.03.2006
1
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Anmerkung: Offenbar hat den meisten der Schluss von 'Die Qual der Wahl' einigen nicht so ganz gepasst und ich wurde immer wieder auf eine Fortsetzung angesprochen. Ich hatte zuerst keine Idee aber hier kommt sie aber erwartet nicht zu viel! Ich habe Teile von 'She' von Louie Says benutzt.

Disclaimer: Leider gehört nix davon mir. Alles nur geliehen.

[u][b]She[/u][b]

„Meine Güte Parker! Du solltest wirklich nach hause gehen und dich ausruhen“, sagte Lyle nicht etwa, weil er sich Sorgen um sie machte, sondern viel mehr weil sie ihm auf die Nerven ging. Sie schien sich einfach nicht konzentrieren können und ging dazu nach alle 2 Sekunden hoch weil er irgendetwas falsches gesagt hatte, falsche geguckt oder falsch geatmet hatte.
Er und Parker das Centre zusammen leiten – auf eine beschissenere Idee hätte das Triumvirat nicht kommen können.
Lyle fühlte sich beleidigt und hintergangen. Er war immer viel zuverlässiger als seine Schwester gewesen.
„Das kann ich ja wohl noch selbst entscheiden!“, giftete sie zurück. Auch sie war nicht besonders zufrieden mit der neuen Situation.
Lyle rollte mit den Augen. „Wie auch immer“, er erhob sich. „Ein schönes Wochenende, Schwesterherz!“
Miss Parker sah ihm hinterher. Sie hätte einfach gehen sollen. Sie hätte Jarod abliefern sollen und sagen: 'Tschüss Leute, das war's, ich habe meinen Job gemacht. Auf nimmer wiedersehen!'
Vielleicht war es das schlechte Gewissen, was sie im Centre gehalten hatte. Sie hatte sehr genau gewusst, dass Jarod so ziemlich alles tun würde um sie zu retten und ihn zum Dank weg gesperrt.
Sie gähnte und kramte das Mittel gegen ihr Magengeschwür heraus.
Sie hasste es den Sonnenschein zu spielen und auf der anderen Seite so ein Arschloch zu sein.
[i]She hates you but then she makes a mistake[/i]
Warum in aller Welt hatte sie überhaupt auf Lyle gehört? Sie war doch nicht total bescheuert! Sie hätte wissen müssen wo das endete! Was hielt sie überhaupt noch hier? Sie hatte sich immer eingeredet, sie würde das nur tun um das Centre endlich verlassen zu können, aber das war ja nun nicht der Fall.
[i]Confused and a lot to take [/i]
Sie verstand sich selbst nicht mehr.
Sie hatte Broots befördert und Sydney war den ganzen Tag mit Jarod beschäftigt. Sie vermisste die beiden mehr als sie jemals zugeben würde und das hob ihre Stimmung auch nicht gerade.
Miss Parker packte ihre Sachen zusammen und beschloss tatsächlich erstmal nach hause zu fahren.
Sie ging durch das Centre und lies den Blick schweifen. Die Meisten hier hatten mehr als einfach nur Respekt vor ihr, wenn sie auch um einiges beliebter war als ihr sadistischer Zwilling, was sie vermutlich ihrer Fähigkeit verdankte auch bei einer Grabesstimmung noch ein bezauberndes Lächeln aufzusetzen.

*~*~*

[i]And where to fall out and when [/i]
„Welch ein seltener Gast in meinem bescheidenem Heim“, spottete Jarod. Er hatte wenig Lust auf die Eisprinzessin.
„Ich finde Sie können sich nicht beklagen“, sie sah sich um. Miss Parker wusste nicht mehr so ganz genau was passiert war. In der einen Sekunde hatte sie sich noch bei dem Gedanken erwischt, dass sie wenn es so weiterging sich wahrscheinlich bald wieder aus versehen fast umbringen würde und in der nächsten stand sie vor Jarod.
„Was verschafft mir die zweifelhafte Ehre?“
[i]Hey, yes She won't be good to you [/i]
Sie verschränkte die Arme. „Ich wollte mich bei Ihnen entschuldigen“, sagte sie kühl.
Jarod nickte. „Wofür genau?“, er spürte wie die Wut und Verzweiflung langsam wieder hochkochte. „Dafür, dass Sie meine Gefühle ausgenutzt haben? Dafür das Sie mich hier einsperren und mir drohen meine Mutter zu töten wenn ich nicht hier bleibe und brav bin?“
[i]And I hate the way I am [/i]
Sie sah einen Moment lang aus, als wäre sie geohrfeigt worden. „An Ihrer Stelle wäre ich ganz vorsichtig“, zischte sie.
[i]So, bend and I'll break you [/i]
Jarod seufzte. „Parker...“
„Jarod, was erwarten sie von mir?“, ihre Stimme zitterte und es machte Beinahe den Eindruck, als hätte sie ihre unterkühlte Arroganz abgelegt. „Das war keine gute Idee, ich gehe jetzt!“
[i]Leave and I'll take you back again [/i]
Sie hatte die Tür schon beinahe die Tür hinter sich geschlossen. Da rief Jarod sie zurück.
[i]Hey, don't you want to understand? [/i]
„Miss Parker“, sagte er ruhig. „Sie glauben doch nicht wirklich, dass nur weil Sie eine Entschuldigung andeuten alles wieder gut ist?“
[i]Understand that If she bends, then she breaks [/i]
Es war erstaunlich wie diese Frau sich im Bruchteil eine Sekunde ändern konnte. Jarod beobachtete wie sie sich an der Tür festhielt und offensichtlich mit sich rang.
[i]She loves you but then she takes it away [/i]
„Nun, mehr kann ich Ihnen nicht bieten!“
[i]She bends and she bows [/i]
„Parker“, hielt Jarod sie ein weiters Mal auf. „Sie wollen das hier genauso wenig wie ich, das weiß ich!“
[i]She's cold but she melts like snow [/i]
Miss Parker sah ihm in die Augen und bereute es sofort. Es sollte verboten werden so zu gucken. Sie seufzte und schlug die Augen nieder. „Sie kennen doch das Centre“, war alles was sie hervorbrachte.

*~*~*

[i]She bends and she breaks [/i]
Am nächsten Tag ging es Miss Parker nicht besonders gut. Als erstes rannte sie Sydney um.
„Oh, Entschuldigung!“
„Guten Morgen, Miss Parker“, Sydney musterte sie. „Alles in Ordnung?“
„Ich kann mich nicht beklagen.“
Sydney zog die Augenbrauen zusammen.
„Parker? Kommst du mal bitte?“, rief Lyle.
Sie warf Sydney einen entschuldigenden Blick zu und eilte davon.
[i]She hates you, [/i]
„Du warst gestern bei Jarod?“
„Hast du ein Problem damit oder macht es dir einfach Spaß mir hinterher zu spionieren?“
„Nein, ich weiß nur, dass Jarod sehr gut darin ist dich zu beeinflussen und gegen mich und das Centre aus zu spielen.“
[i]but then she makes a mistake [/i]
Miss Parker lachte. „Ich wäre nicht hier, wenn Jarod mich beeinflussen würde! Ich höre nicht auf die Laborratte, dass versichere ich dir..“, sie grinste. „So schnell wirst du mich nicht los, Lyle!“
[i]Bend and I'll break you down [/i]
Sie wollte gehen, doch Lyle hielt sie fest. „Dass will ich auch hoffen, Schwesterherz. Ich bin doch nicht blöd. Ich merke was du tust, aber ich werde nicht zulassen, dass du deine Macht im Centre falsch einsetzt! Das versichere ICH dir!“
Lyles Griff schmerzte, aber Miss Parker wusste es besser als es sich anmerken zu lassen. „Soll, das eine Drohung sein?“, fragte sie in einem Tonfall der selbst Lyle das Blut in den Adern gefrieren lies. „Du hast keine Chance, Lyle. Du bist viel zu Macht gierig. Alles was ich tun muss ist zu warten und dafür zu sorgen, dass du mich nicht mit runter ziehst..“, das Klingeln ihres Handys unterbrach sie. „Entschuldige mich“, sie riss sich los und nahm den Anruf entgegen.
[i]She bends and she breaks
She bends and she bows [/i]
Lyle sah ihr hinterher. Sie konnte ihm keine Angst machen, aber sie war noch undurchsichtiger geworden, als der alte Parker.  Sie hatte tausend Gesichter. Er traute ihr überhaupt nicht. Wenn er überhaupt einmal Kontrolle über sie gehabt hatte, dann hatte er sie jetzt entgültig verloren.
[i]She's cold but she melts like snow[/i]
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