Who wants to live forever?

von Afaim
GeschichteAbenteuer, Angst / P12
Davis Harrison Davies Jack Harper Tru Davies
09.03.2006
09.02.2007
6
10802
 
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Tru Calling:

Disclaimer: „Tru Calling“ gehört Jon Feldman und Co. Elise Mitchell ist allerdings von mir.

Anmerkung: Fortsetzung der Serie und meiner TC-FF “A Happy Tru Year“. Spoiler zu allen Episoden.

Was bisher bei „Tru Calling“ geschah:

Um ihren Freund Jensen nicht an den Tod zu verlieren, hat Tru die Regeln gebrochen: Sie hat ihm das Leben gerettet, obwohl er sie nicht darum gebeten hatte. Ihr Gegenspieler Jack besteht darauf, dass diese Tat ein schwerer Fehler war, der Folgen nach sich ziehen wird. Und tatsächlich hatte Tru zu Neujahr erhebliche Schwierigkeiten damit das Leben ihrer Schwester Meredith zu retten- immer wieder starben auch andere Menschen, doch hat das wirklich mit Jensen zu tun? Hinzu kommt noch, dass Jensen sich seit seiner Rettung vor dem Tod zunehmen verändert, und Tru immer mehr Seiten an ihm entdeckt, die sie beunruhigen. Außerdem hat Jack sie überraschend zu Silvester geküsst, nachdem er selbst Meredith’ Leben gerettet hat. Was steckt hinter dieser Tat?

Dramatis Personae:

Tru Davies: Medizinstudentin, die von den Toten um Hilfe gebeten wird.
Harrison Davies: Trus Bruder und Verbündeter.
Elise Mitchell : Trus neue Nachbarin.
Jack Harper: Trus Gegenspieler, der verhindern will, dass sie den Toten zu einer zweiten Chance verhilft.
Davis: Trus Chef und Verbündeter.
Richard Davies: Der Vater von Tru und Harrison, der Jack unterstützt.
Carrie: Davis’ Freundin, die für Jack spioniert.
Jensen: Trus Freund.
Avery: Mitstudentin und beste Freundin von Jensen.


Episode 2. 8. „Who wants to live forever?“

0.

Eine alte indische Legende erzählt von dem ewigen Kampf zwischen Leben und Tod.

Einst schenkte das Leben einem Sterblichen seine Liebe.

Als der Tod den Lebensfunken dieses Sterblichen auslöschte, schwor das Leben ihm niemals zu verzeihen und von nun an bis in alle Ewigkeit um jedes sterbliche Leben gegen ihn zu kämpfen.

Es trug den Fall vor Götter, die entschieden, dass Leben und Tod einen Tag lang um jeden Lebensfunken, der nicht bereit war weiter zuziehen, kämpfen sollten. Und so geschah es auch.

Bis sich das Leben erneut in einen Sterblichen verliebte. Seine Liebe war so groß, dass es beschloss diesen Sterblichen niemals sterben zu lassen, egal was passieren würde. Als die Zeit gekommen war und der Lebensfunke des Sterblichen bereit war weiter zuziehen, hielt ihn das Leben zurück und verstieß damit gegen die Regeln.

Der Tod war voll Wut. „Du hast die Regeln gebrochen!“, sprach er zum Leben, „Du hast einen willigen Lebensfunken daran gehindert weiter zuziehen. Aus reiner Selbstsucht hast du ihn zurückgehalten.“


„Wie konntest du das tun, Tru! Wie konntest du mir das antun!“ Harrisons Miene spiegelte eine Mischung aus Wut, Trauer, Unglauben und Enttäuschung wieder.
„Harri, ich- ich wollte nicht, dass es so kommt. Ich musste mich entscheiden und…“, stotterte Tru, doch ihr Bruder ließ sie gar nicht erst zu Wort kommen. „Und da hast du dich natürlich für deinen Boyfriend entschieden, anstatt für die Frau, die ich liebe“, führte er ihren Satz bitter zu Ende.
„Nein, Harri. So war es nicht. Ich lieben Jensen und… Du- wie kannst du sagen, dass du sie liebst, du kennst sie doch noch gar nicht richtig!“, protestierte Tru verzweifelt, „Ich wollte sie beide retten. Ich konnte nicht…ich…“ Sie verstummte kraftlos.
Schweigen senkte sich auf dem Flur der Notaufnahme in dem die beiden Geschwister standen herab.
„Wenn Elise stirbt, dann werde ich dir das niemals verzeihen.“ Harrison wandte sich von ihr ab und stürmte davon.
„Harri, es tut mir Leid“, flüsterte Tru.


„Es war nicht Selbstsucht“, widersprach das Leben, „Es war Liebe.“

„Du weißt nicht, was du getan hast!“, warnte der Tod, „Die Götter werden nicht akzeptieren, dass du ihr Urteil ignoriert hast. Übel wird über uns und die Welt der Sterblichen kommen, wegen dem, was du getan hast. Doch noch ist es nicht zu spät. Lass den Lebensfunken los. Lass ihn weiterziehen.“


Sie verstand nicht, wie es soweit gekommen war. Sie hatte das alles nicht gewollt. Natürlich könnte sie Jack an dem, was geschehen war, die Schuld geben. Aber die Wahrheit war, dass er kaum etwas mit diesem Ausgang zu tun hatte. Sie war es, die die falsche Entscheidung getroffen hatte und zugleich eben auch die einzige, die sie hatte treffen können.

Das Leben verneinte diese Aufforderung heftig: „Niemals werde ich das tun!“

„Dann“, sagte der Tod, „Sind wir alle verloren.“


Dabei hatte der Tag doch so harmlos angefangen...

A/N: ch hoffe, es geht bald weiter. Reviews?
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