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Wer-Was-Warum?

von Wingi
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Dr. Robert Schmidt Nikola Vollendorf
14.02.2006
14.02.2006
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"Schnell in die Notaufnahme." Schrie Schmidt. Er schob eine Trage den Gang entlang.
"Macht doch den Weg frei, diese Frau hat eine Gehirnerschütterung." Schmidt klang sehr verzweifelt. War er auch niemand machte den Weg frei. Endlich kam er in der Notaufnahme an.
"Dr. Schmidt, ich übernehme, Sie sind viel zu aufgebracht." Sagte ein anderer Arzt und Schloss die großen Eisentüren.
..
Nach Dienstschluss machte sich Schmidt auf den Weg in die Intensivstation.
Auf dem Weg dort hin lief er dem Arzt von Nachmittag übern Weg.
"Und ist alles in Ordnung?" Fragte Schmidt besorgt.
"Na ja, sagen wir so. Sie wird es über Leben, aber sie hatte eine Fehlgeburt und außerdem Gedächtnisschwund." Sagte der Arzt.
"Nein, das glaub ich nicht. An was kann sie sich erinnern?" Schmidt war sprachlos. Durch sonnen blöden Unfall. Das konnte doch nicht sein.
"Ich glaube die letzten neun Jahre hat sie vergessen, alles was davor war weiß sie. Sie können gerne zu ihr gehen, aber sie ist noch sehr schwach. Bitte, Sie wissen ja wie Sie mit ihr umgehen müssen." Der Arzt klopfte Schmidt auf die Schultern. Schmidt betrat Nikolas Zimmer. Er schloss hinter sich leise die Tür und setzte sich auf dem Stuhl neben Nikolas Bett.
"Wie geht es Ihnen?" Schmidt sah Nikola eindringlich an.
"Wer sind Sie?" Nikola konnte sich nicht daran erinnern wer er war.
Schmidt war erschüttert, das glaubte er einfach nicht.
"Ich bin Chefarzt und Sie bei mir auf der Station Stationsschwester. Außerdem bin ich Ihr Vermieter und....." Schmidt hörte auf, das Nikola eine Fehlgeburt hatte konnte er ihr nicht auch noch erzählen.
"Ah, ich bin hier aber in Köln oder?" Nikola erinnerte sich nicht doll aber das wusste sie noch. Sie hatte sich von ihrem Mann getrennt und ist mit ihren Kindern nach Köln gezogen.
"Ja." Schmidt rollte eine Trenne übers Gesicht.
"Und wie geht's meinen Kindern? Steffanie und Peter?" Nikola wusste nicht dass.......
"Die sind doch seit drei Monaten ausgezogen. Also Sie wohnen schon neun Jahre hier und hatten heute einen Unfall und haben ihr Gedächtnis verloren." Schmidt musste fast selber heulen.
"Was? Das ist ja furchtbar, wer weiß wer Sie sind, Sie können mir viel erzählen. Hab ich keine Freunde hier?..... Doch diesen Schenk, oder?" Nikola wusste nicht recht ob er ihr Freund war. Sie wusste das er es zum Anfang war, aber ob er es jetzt noch immer war?
"Ja schon, aber der ist im Urlaub auf Sizilien. Und kommt erst in drei Wochen wieder."
"Wissen Sie was?" Nikola kam eine kleine Erinnerung.
"Ja? Sie können sich wieder an alles erinnern?" Schmidt wollte sich schon freuen aber....
"Nein, mir ist nur gerade wieder eingefallen, dass Sie doch mein Chef und Vermieter sind, der Teil stimmt also."
Der Arzt betrat das Zimmer.
"Frau Vollendorf?" Er stellte sich neben ihr Bett.
"Ja, Docktor, was gibst neues?"
"Ähm...." Der Arzt deutete auf Schmidt.
"Ist schon OK. Er darf hier bleiben." Nikola wusste immerhin nicht ganz wer er war, also warum nicht. Außerdem gefiel er ihr, aber sie konnte ihm das ja nicht sagen, weil sie nicht weiß, was sie in neun Jahren so alles Gedacht oder gesagt hat, über ihn.
"OK. Ich habe Ihre Befunde ausgewertet. Es ist kein größerer Schaden das heißt Sie können sich bald wieder an alles erinnern. Aber überstürzen Sie nichts. Und..." Der Arzt wendete sich zu Schmidt: "Sie auch nicht." Er wendete sich wieder zu Nikola: "Haben Sie Angehörige hier in Köln, die sich um sie kümmern können?"
Nikola sah Schmidt fragend an: "Eigentlich nicht. Ich weiß ja nicht ob jemand her gezogen ist."
"Nein, niemand. Ihr bester Freund ist in Sizilien. Ihre Tochter mit ihrem Freund in Berlin zusammen gezogen und Ihr Sohn abgehauen. Noch was?" Schmidt sah erst Nikola und dann den Arzt fragend an.
"Wo her wissen Sie was mit meiner Familie los ist?" Nikola wurde es langsam unangenehm das dieser ihr so fremde Mann mehr über ihr Leben wusste als sie selbst.
"Weil ich im selben Haus wohne. Erkläre ich Ihnen später." Schmidt nahm Nikolas Hand: "Es wird alles wieder gut. Ich kümmere mich um Sie,..... wenn ich darf?!" Schmidt sah den Docktor fragend an.
"Wenn Frau Vollendorf damit einverstanden ist, kann ich nichts dagegen sagen." Der Arzt war etwas angesäuselt, er konnte Schmidt nicht leiden und anders rum auch nicht.
"Ja, mir ist es egal. Ich weiß ja nicht wo ich sonnst hin soll. Ich weiß nicht mal richtig wo ich wohne. Und diesen Herren kenne ich wenigstens ein bisschen."
"Ich glaube, wir lassen Sie lieber jetzt alleine. Aber haben Sie nicht noch andere Freunde in anderen Städten? Oder Angehörige, die ich Sicherhalts halber informieren soll?"
"Ja Susanne. Wenn Sie die vielleicht......." Fing Nikola an.
"Ja gern. Wenn Sie mir die Nummer aufschreiben." Der Arzt reichte Nikola einen Zettel und Stift.
Sie kritzelte einige Zahlen auf das Papierchen und gab es ihm zurück.
"Wir lassen Sie dann jetzt alleine." Der Arzt wies Schmidt an den Raum zu verlassen.
"Ähm.... kann er noch einwenig hier bleiben?"
"Äh.... ja klar kann er." Der Docktor verließ wütend den Raum.
"Mal sehen ob ich das alles verstanden hab..... Mein Peter ist abgehauen, Steffanie mit ihrem Freund, wer auch immer, in Berlin und Tim Schenk in Sizilien." Zählte Nikola auf. Sie wollte nur so schnell wie möglich ihr Gedächtnis zurück.
"Genau. Alles weitere erzähle ich Ihnen später mal. Sie müssen jetzt erst mal zu Kräften kommen. Zerbrechen Sie Ihr hübsches Köpfchen nicht damit." Schmidt strich Nikola über der Kopf und verließ das Zimmer.
...
folgt mehr...........
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