Weil ich dich Liebe

GeschichteDrama / P16 Slash
14.02.2006
15.05.2010
10
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Dieses Kapitel
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mh... Diesmal habta nur 3 Monate warten müssen >.<
Aber immerhin, nicht solange wie bei Kapitel 8.
Tut mir echt leid, aber seit ich auf der Grafikschule bin, kann ich die ff nicht einfach so im Deutschunterricht mehr schreiben :(
Deshalb müsst ihr euch jetzt immer n bisschen gedulden - aber des seid ihr von anderen Schreibern ja auch schon gewohnt *ggg*
Joa, also ich sag vorneweg mal noch gar nix, sondern meld mich gleich nochmal, damit ich net zu viel verrate ^^
Achja, Kapitel 10 ist schon angefangen XD
Ich werd mich bemühen, das schneller fertig zu haben als erst in 3 Monaten!
Wer weiß, vielleicht bekomm ichs ja wieder hin, dass ich jeden Monat wieder n Pitel posten kann *hoff*

Vielen Dank nochmal an all eure tollen Rewies, die geben mir immer Kraft weiterzuschreiben... und vor allem ansporn! "Hey da sind Leute die wollen wissen wies weiter geht, also beeil dich!

AY, AY!


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Kapitel 9


Stillschweigend verharrte Tom immer noch an seinem Platz auf der Couch und zwirrte sich in Gedanken versunken eine seiner Dreads um den Zeigefinger.
Siemone und David waren immer noch zu keinem vernünftigen Ergebnis gekommen und so würde es wohl auch noch eine Weile so weitergehen, denn momentan drehten sich die beiden mit ihrem Gespräch im Kreis.
Ein Wunder, dass ihnen dabei nicht schwindelig wurde...
Doch was so etwas anging, konnten die beiden stundenlang diskutieren. Da trafen zwei Dickköpfe regelrecht frontal aneinander.
Jeder hielt an seinen Argumenten fest, egal mit was der andere versuchte zu kontern.
Solange sich beide 100%ig ihrer Sache sicher waren, würde wohl keiner von ihnen so schnell nachgeben, es sei denn, ein Dritter würde sich mit einem fairen Kompromiss einmischen und die Sache so beenden.
Tom war da allerdings nicht die geeignetste Person, besonders weil er nicht gerade ein Fan davon war, w Kompromisse zu  schließen. Bei ihm lautete die Devise: „Ganz oder erst recht!“, oder zumindestens so ähnlich.
Hauptsache er konnte seinen Willen durchsetzen, was anderes interessierte ihn bei so etwas eher gering. Etwas anderes käme seiner Meinung nach auch erst gar nicht in Frage!
Und wenn, dann wäre es einfach nur unfair!
Er schien mit dieser Einstellung auch gar nicht so allein zu sein, denn es gab viele, nein sehr viele Leute in seinem Alter, die wohl genauso dachten, wie er.
Auch sein Zwillingsbruder war da keine Ausnahme, auch wenn dieser wenigstens manchmal einen Funken von Vernunft zu haben schien.
Toms Blick wanderte durch den Raum, hinüber zu der kleinen Uhr, die im Wohnzimmerschrank stand.
Halb acht.
Sein Gesicht erhellte sich, denn in wenigen Minuten würde Gordon, der Stiefvater der Zwillinge, von der Arbeit heimkommen.
Er war es, der die Jungs eigentlich erst zur Musik gebracht hatte. Gordon war selbst Musiker, spielte in einer kleinen Punk-Rock Band namens „Fatun“ Bass und war gleichzeitig Musiklehrer der „RocksCool“. Tom war früher schon immer begeistert gewesen, wie sein Stiefvater ihm und Bill immer was auf seiner Gitarre vorgeklimpert hatte.
Damals wusste Tom schon, dass er  das unbedingt auch machen will!
Bill war da weniger begabt gewesen und hat nach ein paar Versuchen, es mit den Gitarren spielen aufgegeben.
Bei der Erinnerung daran, wie er fluchend und heulend die Gitarre weggeschmissen hat, musste Tom unweigerlich grinsen.
Just in diesem Moment kam Gordon ins Wohnzimmer gestiefelt, entledigte sich seine Lederjacke und wuschelte sich durch seine lockige Haarpracht. „Nabend, begrüßte er die Truppe. „Gibt’s irgend n` Problem?“



Bill war etwas unbehaglich zumute, als er in Andis Gesicht blickte.
Bis jetzt hatte er nur mit Mädchen Kusserfahrungen gesammelt. Sollte er also mal etwas neues Wagen? Was wäre schon dabei?
Ein kleines Experiment unter Freunden... Mehr wäre es doch letztendlich gar nicht.
Seinen Hund Scotty hatte er, als er dreizehn war schließlich auch schon mal geküsst, allerdings nur, nachdem er sich mit Tom eine Haschisch Zigarette geteilt hatte.
Danach war er nicht wirklich mehr Herr seiner Sinne, aber wenigstens hatte ihn dieses Ereignis gelehrt, von solchen Drogen die Finger zu lassen, schon allein, weil er so ein feucht fröhliches Erlebnis nie wieder erleben wollte.
„Na gut.“, willigte er mit unsicherer Stimme ein. „Aber nur einen kleinen, kurzen Kuss!“
„Ich werd dich schon nicht flachlegen!“, lachte Andi und gab seinem besten Freund einen freundschaftlichen Klaps auf die Schulter.
„Ha-ha.“, murrte dieser und rutschte ein wenig zu Andi herüber. „Na dann lass uns das mal so schnell wie möglich hinter uns bringen!“
„Alles klar!“, grinste Andi und näherte sich mit seinem Gesicht dem von Bill.
Der Schwarzhaarige musste schwer schlucken und versuchte nervös seine, vor Aufregung nassen Hände, an seiner Jeans abzuwischen.
Vorsichtig strich Andi mit seinen Daumen über Bills Unterlippe.
Auch er war nicht weniger aufgeregt, als sein bester Freund. Es war schließlich auch für ihn das erste Mal, dass er einen Jungen küssen würde.
Er zog tief die Luft noch einmal ein, bevor er Bill einen flüchtigen Kuss auf den Mund drückte und sich sofort wieder von ihm löste.
Bill schaute Andi ein wenig irritiert an. „Wie? Das war schon alles?“, fragte er überrascht und mit ein wenig Enttäuschung in der Stimme, die er aber ganz und gar nicht beabsichtigt hatte.
„Nun ja, ähm...“ Andi sah zur Seite. „Ich hab gedacht, dass wir damit vielleicht klein anfangen, anstatt uns sofort die Zungen in den Hals zu stecken.“
Beschämt kratzte er sich an den Hinterkopf und zerknitterte seine Bettdecke in seinen Händen.
Bill musste bei diesem Anblick laut anfangen zu lachen. „Du bist so süß, Andi!“, kicherte er und wedelte sich mit der Hand Luft zu, um sich langsam wieder zu beruhigen.
Ein verlegenes Lächeln breitete sich auf Andis Lippen aus. „Ich kenn da aber jemanden, der noch viel süßer ist.“
Bevor Bill sich über den Sinn dieser Worte irgendwelche Gedanken machen konnte, spürte er wieder Andis Lippen auf seinen.
Diesmal aber mit sehr viel mehr Verlangen. Die Unsicherheit von Andi schien völlig verschwunden zu sein.
Er fuhr mit seiner Zunge über Bills Lippen, strich mit einer Hand über dessen Haare und platzierte sie dann in den Nacken des Schwarzhaarigen. Die andere hatte ihren Platz an Bills Hüfte gefunden.
Bill fühlte sich ein wenig überrumpelt, so dass sein Körper sich im ersten Moment völlig zu versteifen schien.
Doch das aufregende Kribbeln, was sich in ihm breit machte war viel größer, als alles andere.
Bereitwillig öffnete er seinen Mund und stupste Andis Zunge mit seiner Freudig zur Begrüßung an.
Andi fühlte das kalte Metall von Bills Piercing  und spielte neckisch damit.
Ein wohliger Seufzer entrann Bill.
Die Hand, die immer noch auf seiner Hüfte ruhte, dirigierte ihn fordernd auf Andis Schoß.
Bill gehorchte nur allzu gerne. Er schlang seine Arme um Andis Körper, um ihn so näher an sich ziehen zu können.
Das ganze fühlte sich so was von gut an. Ein so wahnsinniges Gefühl hatte Bill schon lange nicht mehr gehabt und Andi schien ihn im diesen Moment regelrecht den Verstand zu rauben.
Auch Andi wurde von seinen Gefühlen völlig überwältigt und ließ sich genüsslich mit den Rücken auf seine Matratze sinken.
Bill zog er mit sich herunter, sodass dieser direkt auf ihn lag.
Er vergrub seine Hände unter Bills Shirt, um es ihm so schnell wie möglich auszuziehen.
Bill zuckte zusammen, als er die kalten Hände seines besten Freundes auf seinem Rücken spürte.
Erschrocken löste er sich von Andi und setzte sich mit einem Ruck senkrecht auf.
„Ich... Ähm... Ich glaub das war jetzt genug“, stotterte er und flüchtete regelrecht aus dem Bett, doch Andi hielt ihm am Arm fest. „Du musst doch nicht gleich vor mir flüchten!“
„Nei...Nein. Tu ich gar nicht!“ Hastig griff Bill nach seinem Handy und tat so, als würde er nach der Uhrzeit gucken. „Ich muss los. Ist ja schon spät....Bis Morgen!“
Damit schnappte er sich seine Sachen, eilte aus dem Zimmer, rannte die Treppe herunter vorbei an Snoopy und verließ schnell das Haus.
Draußen atmete er erst einmal tief durch. Dann machte er sich auf den Weg zur Bushaltestelle und hoffte darauf, dass der nächste Bus nicht lange auf sich warten lassen würde.
Das Andi ihm von seinem Zimmerfenster aus nachschaute, bekam er nicht mehr mit.




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Oups was ist denn da passiert? O_____o
Ich glaub ich kann mich jetzt auf Morddrohungen gefasst machen?!
*sich inne Ecke verkriech*
keine Angst, die FF wird nicht damit enden, dass Bill und Andi zusammenkommen, aber er wird noch eine wichtige Rolle spielen.
Und es wär doch recht langweilig, wenn die Twins einfach so schnell zusammenkommen oder? ^^


Bis zum nächsten Mal, ich werde mich beeilen!


big kizzes


darki