Harry Potter - Shinobi at Hogwarts

GeschichteAbenteuer / P18
11.02.2006
09.12.2010
16
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1
Dieses Kapitel
18 Reviews
 
 
 
Titel: Harry Potter – Shinobi at Hogwarts

Genre: Action/Abenteuer
Warning: Crossover, Alternatives Universum nach Buch 5/Kapitel 306

Rating: PG 16 +

Disclaimer: Ich beanspruche keinerlei Rechte, weder für den Manga 'Naruto' von Masashi Kishimoto noch für die Bücher/die Filme 'Harry Potter' von J.K.Rowling. Dies ist eine frei erfundene Geschichte und dient nicht der Vermarktung. Die Idee für diese Fanfiction stammt allerdings mir und darf deswegen nur von mir oder mit meiner Zustimmung verwendet werden.  

Inhalt: Als Harry Potters letztes Schuljahr anbricht, sieht sich Albus Dumbledore gezwungen im Zuge der Ereignisse im letzten Schuljahr Maßnahmen zu ergreifen. Doch ob fünf Ninja in Hogwarts wirklich Sicherheit versprechen, wenn Streitigkeiten Freundschaften auf eine harte Probe stellen?

Kommentar: Ich hab ein paar englische FFs in der Art gesehen und die Idee gefiel mir so gut, dass ich das unbedingt auch schreiben wollte. Nur als Anmerkung: Keiner der Figuren gehört mir. Ich habe diese Handlung nur erfunden und ich ziehe auch keinen gewerblichen Gewinn aus dieser Fanfiction. Diese Geschichte ist ein Crossover aus den Harry Potter Büchern und dem Manga Naruto. Grundsätzlich spielt diese Fanfiction im HP Universum.  

mangacrack

xXx

::Prolog - Der letzte Ausweg für Albus Dumbledore::

„ALBUS! Das kann nicht dein Ernst sein!“

Minevera McGonagall, Stellvertretende Schulleiterin von Hogwarts sah ihren langjährigen Freund entsetzt an. Das konnte nicht sein, oder? War das wirklich nötig? Sie klammerte sich an dem großen Schreibtisch im Büro des Schulleiters in Hogwarts fest, da sie sonst drohte umzukippen.

Normalerweise war sie nicht so schnell zu erschüttern, aber das? Sie sah zu wie Albus Dumbledore seine Brille abnahm und sie putzte, während er laut seufzte. Er versuchte sichtlich die richtigen Worte zu finden um die Situation zu erklären. Sicher, vielleicht war es ein wenig riskant, was er vorhatte, aber es ging nicht anders. Es gab keinen anderen Ausweg. Das nächste Schuljahr würde bald anbrechen und er musste unbedingt Maßnahmen gegen Voldemort unternehmen, aber er konnte sich nicht gleichzeitig auf Hogwarts und den Dunklen Lord konzentrieren.

„Wissen Sie Professor, ich habe selbst lange darüber nachgedacht, aber ich sehe keinen anderen Ausweg. Ich weiß, dass es riskant ist, sie herzuholen, aber nur sie können die Sicherheit der Schüler gewährleisten. Sie darauf trainiert und erzogen worden.“

Dumbledore sah über die Schulter seiner Freundin hinweg zu den anderen Anwesenden im Raum. Das waren Professor Flitwick, der Hauslehrer von Rawenclaw, Professor Sprout, Hauslehrerin von Hufflepuff und Professor Severus Snape, der Hauslehrer von Slytherin. Sie machten alle einen nachdenklichen Eindruck. Der kleine Professor Flitwick hatte seine hohe Stirn in tiefe Falten gezogen und schien angestrengt nachzudenken und hatte noch keine Äußerung abgegeben. Seine Kollegin Professor Sprout wusste anscheinend nicht worauf er hinaus wollte. Sicher, sie waren in der Zaubererwelt weitestgehend unbekannt und ihre Länder lagen zu weit auseinander, als das sie sich einmal zufällig begegneten.

Außerdem reisten Ninja nicht sehr häufig außerhalb Asiens.

Aber Severus Snape hingegen schien ihm anscheinend irgendwie zuzustimmen. Da er der Spion des Ordens war und damit Voldemorts Aktivitäten hautnah mitbekam, wusste er anscheinend wie ernst die Lage wirklich war. Im letzten Schuljahr war der geheime Krieg ausgebrochen und es hatte in England schon viele Verluste gegeben, denn Voldemort machte sich nicht mehr die Mühe sich zu verstecken. Im Moment begnügte er sich noch damit Muggeldörfer anzugreifen und seine Todesser auf Raubzügen durch ganz England zu schicken, aber es würde nicht mehr lange dauern bis die richtigen Kämpfe ausbrachen. Und die Attacke Voldemort am Ende des letzten Schuljahres auf Hogwarts hatte Albus Dumbledore gezeigt das Maßnahmen ergriffen werden mussten.

„Aber Albus“, die Verwandlungslehrerin schien sich noch nicht zufrieden geben zu wollen, denn erneut erhob sie das Wort, „Shinobi, Ninja, wie du sie nennst, sind darauf trainiert zu töten. Wie kannst du es in Erwägung ziehen dir solche Monster und Mörder ins Schloss zu holen? Es ist doch schon erstaunlich, dass es sie überhaupt noch gibt! Bis kurzem waren Ninja eine Legende in der Zaubererwelt und du behauptest, dass du sie her holen willst.“

„Nun, in der Tat, ist der Zauberer nicht mehr viel von Ninja bekannt, doch es gibt sie. Sie leben in Asien. An sehr gut versteckten Orten und sie haben ihre eigene Kultur. Statt Magie verwenden sie Chakra und sie haben andere Wege diese, sagen wir besser, besondere Art von Magie zu nutzen. Sie beherrschen Dinge, von denen du nicht einmal etwas ahnst. Es ist wahr, dass sie darauf trainiert sind zu töten, doch du musst wissen, dass ihre Welt rauer ist als unsere.

Dennoch sind sie normale Menschen, genauso wie du und ich. Ich habe schon lange Kontakt zu einem der Dörfer und das Oberhaupt hat mir bereits zugesagt, dass sie den Auftrag annehmen. Tsunade Hokage-sama wird mir ihre besten Männer schicken und nachdem was letztes Schuljahr passiert ist, können wir jede Hilfe gebrauchen.“

Der Schulleiter machte eine verhängnisvolle Pause. Er dachte daran zurück, was passiert war und er wusste auch, dass Minerva gerade wieder die drei toten Schüler ins Gedächtnis kamen. Severus Snape hatte dabei den Kopf gesengt, als er gesprochen hatte. er gab sich wohl die Schuld, dass er es nicht verhindert hatte, aber in dem Punkt war er machtlos gewesen. Den anderen Lehrer ging es wohl ähnlich. Auch ihn plagten Schuldgefühle.

„Ich weiß, dass es vielleicht eine Umstellung sein wird, wenn eine Handvoll ausgebildeter Shinobi hier nach Hogwarts kommen, aber es ist mir lieber, wenn sie sich mit den Todessern befassen und sie töten, als meine Schüler.“

„Erst vor ein paar Wochen, und ich bin mir sicher, dass sie sich alle an die beiden Hufflepuffs und an den Slytherin erinnern können, die bei dem Angriff überrascht wurden, hat Voldemort Hogwarts attackiert und wenn Harry Potter nicht gewesen wäre, dann gäbe es jetzt mehr als drei Tote. Harry hat sich sehr weit fortentwickelt, doch ich habe leider mit Entsetzen gesehen, wie wenig ihm das Töten ausmacht. Aber ich werde alles tun um zu verhindern das weitere Schüler wie Soldaten in den Krieg ziehen müssen.“

Nun gab sich wohl auch die Hauslehrern Gryffindors geschlagen. In Harry Potters sechstem Schuljahr hatte dieser sich beinahe ganz allein einer Armee von Todessern gestellt. Er hatte durch seine Narbe erfahren, was Voldemort vorhatte, doch er hatte nicht verhindern können, dass Blaise Zabini und zwei Hufflepuffs Zweitklässer getötet wurden. Im Kampf hat der Held von England selbst viele Verletzungen davon getragen, doch er war erst zusammengebrochen als der Kampf vorbei war. Alle Schüler waren geschockt gewesen als sie die Nachricht hörten, dass Voldemort angegriffen hatte.

Dumbledore sah nun in die Runde und blickte jeden scharf an.

„Ich habe veranlasst, dass die Ninja in ein paar Tagen kommen werden. Ich weiß nicht wie viele es sein werden, doch sie werden nachts und auch tagsüber auf den Gängen und dem Schloss Gelände patrouillieren. Zudem werden sie ein Auge auf Harry Potter haben. Dafür wird den Schülern auch Selbstverteidigung ohne Zauberstab beigebracht. Ich werde so etwas wie letztes Jahr nicht noch einmal geschehen lassen. Hat noch jemand etwas hierzu hinzuzufügen?“

Professor Sprout erhob das Wort: „Ich weiß nicht viel über diese Ninja, aber solange sie die Sicherheit der Schüler gewährleisten, bin ich bereit sie in diesem Schloss willkommen zu heißen.“      

„Ich denke, dass es zudem gut ist, den Schülern ein wenig von der Kultur der Ninja beizubringen“, fügte Flitwick hinzu, „Ich habe interessante Dinge über den Gebrauch ihrer Magie gehört und das sie dazu noch nicht einmal einen Zauberstab brauchen. Es wird die Schüler von den Geschehnissen ablenken.“

Albus nickte. Das war in der Tat ein guter Vorschlag. Nun wanderten seine Augen weiter zu dem Hauslehrer von Slytherin. In seinem Haus gab es zurzeit die größten Probleme. Viele waren sich nicht sicher, auf welcher Seite des Krieges sie standen, vor allem nicht, seit Blaise Zanbini getötet worden war. Auch waren sie verwirrt darüber, dass der tote Junge versuchte hatte die beiden Hufflepuffs zu schützen. Die Einen waren der Meinung sich nun doch der hellen Seite anzuschließen, Andere wiederum wollten noch immer Todesser werden und ihren Eltern nacheifern. Der Einzige, der noch kein Statement abgelegt hatte, war Draco Malfoy. Das größte Sorgenkind, zusammen mit Harry Potter. Doch Severus sprach das gar nicht an, sondern nickte nur und meinte:

„Ich bin einverstanden.“

Dann drehte der Zaubertrank Lehrer sich um und verschwand mit wehendem Umhang in Richtung Kerker. Auch die anderen entfernten sich nun aus seinem Büro, ließen ihn allein mit seinen Sorgen. Albus sah hinunter auf den Brief, der vor ihm lag. Er winkte Fawkes zu sich heran und übergab diesem den Brief. Fast sofort darauf verschwand der Phönix in einer Stichflamme um den Auftrag auszuführen. Normalerweise benutze er seinen Phönix nicht für Botengänge, aber derartige Flüge konnte man einer Eule nicht zumuten. Vor allem, wenn der Brief rechtzeitig ankommen sollte. Er wollte die Ninja gerne selbst kennen lernen, bevor sie auf die Schüler trafen. Doch egal wie sein würden, es würde genug Trubel geben dieses Jahr.