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Hinata Blues

von Saraton
GeschichteHumor / P12 / Gen
Sara McDogal Shinobu Maehara Su Kaora
09.02.2006
31.08.2006
6
12.126
 
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
09.02.2006 2.123
 
Die Rechte an Love Hina liegen beim Autor und beim Verlag. Ich bin nur ein Fan, der die Charaktere und die Geschichten liebt und eine – vielleicht etwas überschwängliche Phantasie – besitzt und die Auswürfe dessen anderen Fans zeigt. Auch die Rechte von „Streetfighter II“ liegen nicht bei mir, sondern bei Capcom, wenn ich es noch richtig weiß...

Vorwort:
Und noch ein Kapitel geschafft! Diesesmal war ich ja ein wenig schneller, als sonst.... . Ich hatte ja auch einen Cliffhanger offen, da mußte ich mich ja beeilen. Und ich denke mir auch, das man ja wissen möchte, was Keitaro und die anderen so verblüfft hat...!
Eine Anmerkung, die vielleicht nicht ganz unwichtig ist. In dieser Geschichte sind Su und Kenji 14 Jahre alt und Sarah 13! Ist vielleicht ein wenig passender für meine Story, als ihr Orginalalter...
Diese Kapitel ist ein wenig länger als die anderen, aber ich glaube das wird wohl niemanden stören. Mit diesem Kapitel beende ich übrigens den ersten Abschnitt dieser Serie. In einigen Wochen geht es dann wieder weiter. Nur im Moment schreibe ich ja auch an meinen anderen Serien und möchte schauen, ob ich nicht ein oder zwei davon beenden kann. Nicht auf Zwang und Gewalt, aber ich sollte da etwas tun. Zudem gibt es da noch ein oder zwei neue längere Fanfictions die ich zu schreiben beginnen möchte. Eventuell auch eine Negima-Story. Schauen wir mal...
Nun, ich wünsche auf jeden Fall viel Spaß beim Lesen...was noch...? Ach ja, das übliche:
Bei „“ reden die Charaktere und bei ## denken sie.
Saraton

Hinata Blues
Kapitel 6

Motoko, Naru, Kitsune und die anderen stürmten in die Fabrik. Nur um abrupt stehenzubleiben als sie auf das Bild vor ihnen starrten. „Was zum...“ brachte Keitaro, der sich als erster gefaßt hatte, schließlich mühsam hervor „Su, Sarah, Kenjih? Was zum...macht ihr da... ?“
Diese sahen ebenso verblüfft drein, wie die gerade angekommenen Bewohner der Pension. Su, Sarah und Kenjih hatten schwere Schutzbrillen auf und jeder von ihnen hielt utopisch wirkende Waffen in der Hand, die sich beim näheren Hinsehen als Paintball-Waffen entpuppten. Doch was Keitaro und die anderen so überrascht hatte, war die Kleidung der drei.
Su und Sarah waren in sehr exotisch wirkenden Sachen gekleidet, beide sahen aus wie die Protagonistinen aus dem Computerspiel „Streetfighter II“, das sich auf der Pension bei allen Mädchen großer Beliebtheit erfreute. Keitaro hatte den stillen Verdacht, damit sie sich die Moves ansehen konnten und bei IHM ausprobieren, aber das hatte er sich immer gehütet LAUT zu sagen. Su sah aus wie Chun Lee, die chineschische Kämpferin, sie hatte sogar die Zöpfe so hinbekommen. Und durch ihre dunkle Haut und ihre silbernen Haare wurde das blaue Kleid noch zusätzlich betont. Das Mädchen aus Molmol sah einfach GUT in dem Ganzen aus. Sarah war in die Rolle von Cammy, der britischen Kämpferin geschlüpft. Und obwohl sie ihre Haare nicht zu Zöpfen geflochten hatte, wirkte das Outfit an ihr nur verwegen. Die Tarnfarben und das Trikot mit den Stiefeln ließen sie noch wilder wirken, als sonst. Das Barret verstärkte den Eindruck noch zusätzlich. Das Ganze wurde abgerundet durch Kenjih, der sein „Bison“ ähnliches Outfit trug. Durch die Schutzbrille wurde der grimmige Eindruck um einiges hervorgehoben.
Es herschte einen Augenblick verlegenes Schweigen, bis Narusegawa schließlich den Kopf schüttelte und einen Schritt vortrat. „Also....was genau geht hier eigentlich vor!“ fragte sie die drei schließlich noch einmal.

Keitaro Urashima saß an seinem bevorzugten Platz auf dem Dach der Pension Hina und sah zum Sternenhimmel hinauf. Er dachte über die Ereignisse der letzten Stunden nach, die wieder einmal mit dem üblichen Chaos und Verwicklungen angefüllt gewesen waren. Der Ronin schmunzelte in Erinnerung an die verblüfften Gesichter aller, als ihnen Su in der Fabrik in ihrer so bekannten quirligen Art erklärt hatte, das die drei Paintball gespielt hatten in Kostümen von dem Computerspiel verkleidet, weil es so lustiger war. Dann hatte das Mädchen aus Molmol in einer betont unschuldigen Art gefragt was sie denn GEGLAUBT hätten, was sie tun würden. Und hatte damit Naru und Motoko in ziemliche Verlegenheit gebracht, vor allem weil Su das natürlich in ALLEN EINZELHEITEN wissen wollte. Was dann darin gipfelte, als Kaolla dann grinsend feststellte, das Motoko und Naru aber ZIEMLICH perverse Gedanken hätten. Keitaro gluckste auf. Er hatte es bei dieser Aussage nur mühsam geschaft nicht in schallendes Gelächter auszubrechen. Was ihm absolut nicht leicht gefallen war. Kitsune, Shinobu, Sarah und Kenjih hatten ihren Gefühlen freien Lauf gelassen und waren lachend zusammengebrochen. Nun ja, Shinobu hatte nur ihr Gesicht abgewandt und die Hand vorgelegt damit man sie nicht lachen sah. Aber das war für das sonst so schüchterne Mädchen ziemlich viel. Naru und Motoko waren nur noch stotternd dagestanden, beide mit hochroten Schädeln und nicht wissend was sie darauf erwidern sollten. Bis Kitsune sich ihrer erbarmte und eine ihrer gefürchteten Ideen zum Besten gab...

Kitsune stand breit grinsend da. „Nun es sieht ja so aus, als ob wir uns umsonst Sorgen gemacht hätten, nicht wahr?.“ Alle wandten den Blick zu dem Fuchsmädchen, das die Hand erhoben hatte. „Aber damit wir den ganzen Weg nicht ganz umsonst gemacht haben, hätte ich da einen Vorschlag...“ Keitaro und Kenjih erblassten als sie den Ausdruck auf Kitsunes Gesicht sahen  „...und ich glaube, dieser wird allen gefallen...“ Bei diesen Worten beugten sich die Mädchen gespannt vor  „....es wird Zeit für die...HINATA-PAINTBALL-SCHLACHT!“ stellte sie dann schließlich theatralisch fest. Was ein breites Grinsen auf Su´s, Sarahs und sogar Shinobus Gesichtern zauberte, Keitaro und Kenjih noch eine Nuance blässer werden ließ und  bei Naru und Motoko für ein Stirnrunzeln sorgte.

Keitaro streckte sich und verzog kurz das Gesicht als sich einige Stellen an seinem Körper protestierend meldeten. Vorzugsweise da wo ihn die Paintballkugeln der Mädchen getroffen hatten. Und es waren nicht gerade WENIGE gewesen. „Faire Einteilung der Teams...von wegen...“ murmelte er kopfschüttelnd. Die Mädchen waren übereingekommen, das er und Kenjih ein Team sein sollten, während sie das andere stellten. Was natürlich dazu führte, das die beiden Urashimas furchtbar verloren. Zwei gegen Sechs war definitiv in der Unterzahl. Was ein kleines Trostpflaster an der Sache war, das sie alle sich für das Spiel ebenfalls Kostüme anzogen. Der Ronin dachte daran, wie er nur mühsam ein Nasenbluten unterdrücken konnte, als Motoko und Naru in ihren Streetfighter-Kostümen vor ihm gestanden waren. Motoko hatte als Ryu wirklich grimmig ausgesehen, ebenso wie Naru als Ken eine gute Figur gemacht hatte. Und es half auch nicht wirklich, das beiden die Gewänder mehr als nur GUT standen. Shinobu , die als Guile verkleidet wurde, hatte in diesem Outfit ebenfalls nur hinreißend ausgesehen und Keitaro war es nicht entgangen, das Kenjih bei diesem Anblick ziemlich schlucken mußte. Kitsune schließlich hatte als einzige kein Kostüm aus dem Streetfighter-Spiel genommen, sondern sich für das Kostüm von Morrigan Aenslad der Sucubuskönigin aus dem Darkstalker-Spiel entschieden, welches sie auch mehr als nur perfekt ausfüllte. Vom Verhalten wie auch von der Figur... .
Für ihn hatten sie das „Kostüm“ von Zangief gehabt, welches aus einem roten Ringertrikot und den dazu passenden Schuhen bestand. Leider war sein Aufzug nicht wirklich dafür geeignet gewesen den Einschlag der Paintballkugeln zu dämpfen. Das Match selbst war...mehr als nur hart gewesen.
Der Ronin atmete tief aus und verzog erneut sein Gesicht als sich eine weiter schmerzende Stelle bemerkbar machte. Aber immerhin hatte das Match Motoko und Naru versöhnlicher gestimmt und so konnte Kenjih nach Hinata zurückkehren ohne befürchten zu müssen von den beiden in den Horizont geblastet zu werden.
Was immerhin doch ein Fortschritt war. Keitaro Urashima lächelte amüsiert. „Es scheint als hätten sie  Kenjih nun doch akzeptiert....“ Dieser hatte sich nach ihrer Ankunft in der Pension todmüde auf sein Zimmer verzogen um sich auszuschlafen. Was Keitaro durchaus nachvollziehen konnte. #Ich hoffe Kenjih hat eine ruhige Nacht....er kann es brauchen....# Irgendwie hatte der Ronin das Gefühl, das es in nächster Zeit sehr hektisch werden würde. Wahrscheinlich war das der Preis zwei männliche Urashimas am gleichen Ort zu haben. Schließlich wandte Keitaro seine Gedanken wieder dem Sternenhimmel über Hinata zu und ließ seine Gedanken schweifen.

Indessen in Kenjihs Zimmer:
Kenjih Urashima lag mit offenen Augen da und starrte zur Decke. Links von ihm lag eine selig schlafende Su Kaolla, während rechts von im Sarah McDougal lag und leise schnarchte. Der unglückliche Junge zuckte leicht zusammen, als sich die kleine Halbamerikanerin im Schlaf enger an ihn schmiegte. „Warum mir...“ murmelte er fast unhörbar. Er hatte nichts anderes gewollt, als einfach nur schlafen, da er sich absolut zerschlagen und erschöpft fühlte. Dann war Su mit ihrem Futon bei ihm aufgetaucht um bei ihm zu übernachten. Und ein „Nein“ hatte das Mädchen aus Molmol nicht gelten lassen. Kenjih war auch zu müde gewesen um lange mit Su darüber zu streiten, er hatte es einfach akzeptiert. DANN war Sarah aufgetaucht,  mit ihrem Futon und hatte sich ebenfalls bei ihm einquartiert. Seine Gedanken schweiften zurück...

„Ich weiß schon...“ meinte Kenjih nur müde  „...damit nichts Anrüchiges passiert...richtig?“ „Yup! Genau, du hast es erfasst!“ war Sarahs schnodrige Antwort gewesen. Der jüngere Urashima wußte, das in der Früh wahrscheinlich durch irgendwelchen dubiosen Umstände, wahrscheinlich ganz sicher dieses verrückte Samuraimädchen dasein würde und durch die Anwesenheit von Su und Sarah ausrasten würde. Aber das war ihm jetzt EGAL. Er legte sich wortlos auf seinen Futon und schloß die Augen um zu schlafen. Leider blieb es bei diesem Vorsatz, denn als Su sich ziemlich eng an ihn kuschelte, öffnete er abrupt die Augen. "Was tust du..da?" meinte er leise. Sein Gesicht leuchtete bereits in leichten Rottönen. „Bei dir schlafen, Kenjih! Wonach sieht es denn aus“ antwortete sie leichthin. „Su....“ begann der zu sprechen, wurde aber prompt unterbrochen, als sich das quirlige Mädchen an Sarah wandte. „Komm leg dich auch zu uns. Kenjih fühlt sich wirklich weich und angenehm an, er riecht auch so gut....“ Kenjih und Sarah eröteten beide bei diesen Worten und schnappten nach Luft. „...und ich teile ihn auch...“ Die Halbamerikanerin schluckte und wich einen Schritt zurück, während Kenjih Su nur sprachlos anstarrte. Die beugte sich vor und zwinkerte verschwörerisch „Das bleibt alles zwischen uns! Laßt uns eine Dreierbeziehung machen...hmh...“ Die Augen des jüngeren Urashimas nahmen bei diesen Worten die Größe von Untertassen an. Das war zuviel! Er mußte dem Ganzen Einhalt gebieten, er konnte das nicht so...eskalieren lassen. Worauf Kenjih jedoch absolut nicht vorbereitet war, als Sarah  deren Gesicht noch immer in allen Rottönen schimmerte langsam nähertrat. „Du..hättest...nichts dagegen?“ fragte sie mit spröder Stimme. Su schüttelte lächelnd den Kopf. „Nein...“ antwortete das Mädchen aus Molmol mit sanfter Stimme. Sie hatte die Blicke gesehen, die ihre Freundin Kenjih heimlich zugeworfen hatte, wenn dieser nicht hinsah.Und Su fand nichts falsches darin, mit Sarah zu teilen. Vor allem wenn es sie glücklich machte. Kenjih Urashima blickte die beiden mit ungläubigen Gesicht an und wußte nicht was er jetzt tun sollte. Das konnte doch nicht wirklich passieren, oder. Er spürte wie sich Sarah ebenfalls zu ihm legte und  vorsichtig näherrückte. Als sich ihre Hände um ihn legten, begann sein Herz wild zu rasen. Als sich Su dann wieder an ihn schmiegte und ihn ebenfalls umarmte, wurde ihm fast schwarz vor Augen. „Das dunkelhäutige Mädchen beugte ihren Kopf vor und sah ihm direkt ins Gesicht. „Ich hab dich lieb, Kenjih...“ flüsterte Su leise, während sie ihm einen leichten Kuss auf die Wange gab. Danach plazierte sie sich wieder um und legte ihren Kopf auf seine Brust. Bevor Kenjih auch nur irgendwie reagieren konnte, sah er in das Gesicht von Sarah McDougal, die ihn seltsam musterte. Das blonde Mädchen hatte einen ganz eigenen Gesichtsausdruck.    Ohne etwas zu sagen, gab sie ihm auch einen ganz leichte Kuss auf die Wange und lehnte sich schließlich wieder zurück und kuschelte sich an seine Seite. Einige Augenblicke später waren die beiden Mädchen eingeschlafen, nur Kenjih der mit geweiteten Augen dalag, fand keinen Schlaf .

Seitdem waren sicher einige Stunden vergangen, doch irgendwie konnte er noch immer nicht einschlafen. Kenjih wußte seit langem nicht was er tun sollte. Mit allem hatte der jüngere Urashima gerechnet, als er auf Hinata angekommen war. Mit Nichtbeachtung, Ablehnung und sogar Verachtung. Aber nicht, das ihn jemand gerne haben könnte. Wirklich mögen... . Seit sich Kenjih erinnern konnte, war er immer der Außenseiter gewesen, der Einzelgänger und Außgestossene. Doch jetzt.... . Kenjih Urashima wußte, das sich etwas geändert hatte, das etwas Besonderes geschehen war. Su Kaolla, das verrückte Mädchen aus einem fremden Land und dann noch Sarah McDougal, das quirlige Bündel Energie hatten ihn absolut unvorbereitet getroffen. Wohin der Weg sie alle führen würde. Er konnte es nicht sagen. Kenjih dachte noch einige Zeit nach, bis die Müdigkeit ihn schließlich doch überkam und er endlich einschlief.

Ende des 6. Kapitels, Ende des ersten Buches von Hinata Blues!!!
Coming Soon....Hinata Blues Buch 2!!!
Demnächst....
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