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Hinata Blues

von Saraton
GeschichteHumor / P12 / Gen
Sara McDogal Shinobu Maehara Su Kaora
09.02.2006
31.08.2006
6
12.126
 
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3 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
09.02.2006 1.846
 
Die Rechte an Love Hina liegen beim Autor und beim Verlag. Ich bin nur ein Fan, der die Charaktere und die Geschichten liebt und eine – vielleicht etwas überschwängliche Phantasie – besitzt und die Auswürfe dessen anderen Fans zeigt.

Vorwort: Es hat zwar etwas gedauert, aber jetzt geht es endlich weiter mit  „Hinata Blues“. Ich hatte einiges um die Ohren und bin nicht viel zum Schreiben gekommen...ich weiß, das habe ich schon die letzten Male gesagt, aber irgendwie wird man immer wieder vom Streß eingeholt. Es ist halt so, das ich ja einige Serien habe, die ich weiterschreiben und beenden muß. Es sind irgendwie immer mehr geworden...seufz! Und sie alle wollen weitergeschrieben werden!! Und ich habe nicht vor eine meiner Serien unvollendet zu lassen! Das nur als Anmerkung!
So wie es aussieht, kommt demnächst auch eine weitere Love Hina Geschichte von mir ins Netz. Aber nur ein One-Shot, keine neue Serie! Ich denke mir es wird keinen stören, wenn der deutschsprachige Love Hina Teil etwas wächst....*g*
Nun wie auch immer,auf jeden Fall, danke noch für den Review!!
Und nun viel Spass mit dem neuen Kapitel!!
Saraton

Ach ja, ein obligatorischer Nachsatz:
Bei ## denken die Charaktere und bei „“ reden sie!

Hinata Blues – Kapitel 5

Kitsune saß im Onsen und genoß das warme Wasser aus vollen Zügen. Angenehm schläfrig lehnte sie am Rand des Beckens und ließ sich von der Sonne bescheinen. #So angenehm ruhig...# stellte das Fuchsmädchen für sich fest #...ich frage mich nur, wie lange es so bleibt...# Ihre Gedankengänge wurden prompt durch einen wütenden Aufschrei unterbrochen „URASHIMA! DU PERVERSER! FEIND ALLER FRAUEN!“ ertönte Motoko Aoyamas wütende Stimme. „STIRB, URASHIMA!“ Gefolgt von einem panischen Aufschrei des unglücklichen Hausmeisters, der den Geräuschen nach zu urteilen, durch das Dach der Pension katapultiert wurde. Kitsune unterdrückte mühsam ein Aufseufzen und schüttelte nur den Kopf. „Na ja, einige Dinge werden sich wohl nie ändern...“, murmelte sie leise vor sich hin. Dann grinste sie. „Wenigstens wird es hier nie langweilig...ich frage mich nur, was unser zweiter Katastrophenmagnet inzwischen macht...“ Ihre Gedanken schweiften zu dem unberechenbaren Neffen ihres Hausmeisters. „Wir können nur froh sein, das Keitaro sich nicht so benimmt, wie Kenjih...“ Sie schauderte kurz bei diesem Gedanken und streckte sich. „Ich glaube von dem Junior werden wir noch einiges hören...ich hoffe nur, daß die Pension das überlebt...“ stellte Kitsune schließlich pragmatisch fest, während sie erneut ihre Augen schloß und sich erneut entspannt zurücklehnte.

Einige Zeit später:
Keitaro  Urashima verarztete gerade seine neuesten, durch eine sehr wütende Motoko verursachtenVerletzungen, als Shinobu in sein Zimmer gestürmt kam. „Sempai! Wir haben ein Probl...“ Das schüchterne Mädchen brach ab und errötete heftig, während sie den Blick über den entblößten Oberkörper des Ronin gleiten ließ. „Oh...!“ hauchte sie und wich zurück. „Ich..ich wollte nicht stören, ich komme später wieder...! Ich hätte anklopfen sollen...“ brabbelte Shinobu los und drehte sich um. Der Ronin, der gerade mit dem Bandagieren seiner Rippen fertig geworden war , blinzelte verblüfft. „ Shinobu! Ist etwas passiert?“ sprach er diese schnell an, bevor sie das Zimmer verlassen konnte. „Einen Augenblick, ich ziehe nur schnell mein Hemd an...“
Die jüngste Einwohnerin der Pension fühlte, wie sie bei diesen Worten erneut errötete. Shinobu atmete tief ein und aus um sich wieder zu fassen. „So, jetzt geht es , Shinobu!“ hörte sie Keitaro schließlich sagen. Das Mädchen drehte sich um und sah dem Ronin und Hausmeister direkt ins Gesicht. Der musterte sie besorgt. „Ist denn etwas passiert?“ wiederholte er seine Frage. Shinobu räusperte sich „Da sind wir nicht ganz sicher, Sempai...“ antwortete sie vorsichtig  „Es ist nur so, daß wir Sarah nicht finden können. Sie scheint verschwunden zu sein...“

Währenddessen, einige Kilometer von Hinata entfernt:
Kenjih Urashima stand erstarrt da und starrte ungläubig auf die zwei Gestalten vor ihm. „Was zum...?“ Er hatte gerade wieder seine modifizierte „Bison-Unform“ wiedergefunden und sie angezogen, als Su plötzlich in sein Zimmer gestürmt war, mit einer sehr mürrisch dreinsehenden Sarah. Das Mädchen aus Molmol hatte ihm breit grinsend erzählt, das diese ebenfalls einige Zeit bei ihnen bleiben würde. „Ist das nicht schön, Kenjih? Wir drei werden viel Spaß miteinander haben!“ stellte Kaolla lächelnd fest, was dieser ebenso wie die junge Halbamerikanerin das Gesicht verziehen ließ. „Eh, Su....“ begann Kenjih betont ruhig „...wie kommt Sarah eigentlich hierher? Das ist eigentlich ein geheimes Versteck....“ #...oder war es zumindestens einmal...!#  beendete er in Gedanken den Satz. „Geheimes Versteck? Hah, alles was ich tun mußte, war den Fußspuren deines Mecha-Godzillas folgen!“ meinte Sara McDougal in spöttischen Tonfall. Kenjihs Unterkiefer klappte herunter „So ein 30 Meter Roboter ist nicht gerade unauffällig...“ fuhr das Mädchen spöttisch fort. Der junge Urashima unterdrückte nur mühsam den Drang diese mit eine seiner Erfindungen ins Nichts zu blasten, während er sich insgeheim einen Idioten schimpfte. An so etwas hätte er denken sollen, zum Glück waren die anderen Bewohner von Hinata nicht auf den selben Gedanken gekommen. „Ja, wie auch immer...“ entgegnete er schließlich in eisigen Tonfall und funkelte Sarah wütend an. „Aber wieso bist DU eigentlich hierhergekommen?“ fragte Kenjih schließlich. Die junge Halbamerikanerin erwiderte seinen Blick ungerührt. „Na ja, jemand muß ja schauen, das nichts Komisches passiert, wenn Du mit Su alleine bist!“ sagte sie dann in einem Tonfall der Kenjihs Blut zum Kochen brachte. „Was willst du kleine Krö...“ Ein lautes Krachen unterbrach seinen angehenden Schwall von Beschimpfungen und Beleidigungen. Er wirbelte herum und starrte, ebenso wie Sarah verblüfft auf Su. Diese hatte, wie auch immer das geschehen war, eine riesige Kiste aus Holz neben ihnen plaziert.Das Mädchen aus Molmol hatte ein Lächeln im Gesicht, das den beiden kalte Schauer über den Rücken laufen ließ. „Laßt uns spielen!“ meinte Su glücklich, während Kenjih und Sarah instinktiv einige Schritte zurückwichen.

Indessen auf Hinata:
„Das ist nicht akzeptabel!“ Keitaro zuckte bei dem Tonfall von Motokos Stimme unbewußt zusammen. Sie hatten sich alle im Wohnzimmer der Pension versammelt um zu beratschlagen, wie sie mit dem Verschwinden der quirligen Halbamerikanerin umgehen sollten. „Motoko hat Recht!“ stimmte ihr Naru zu. „“Sarah kann doch nicht einfach so verschwinden...! Wir müssen sie wiederfi...“ Die Todai-Anwärterin brach abrupt ab und kniff die Augen zusammen. „Moment mal...“  Das brünette Mädchen wandte sich an die neben ihr stehende Kitsune „Sag, wann  haben wir alle Sarah das letzte Mal gesehen?“ Diese dachte kurz nach und nickte schließlich „Ich glaube das war als uns Keitaros Neffe mit seinem Roboter Godzilla totrampeln wollte...“ meinte das Fuchsmädchen nachdenklich, während der Ronin bei diesen Worten erneut zusammenzuckte. „Genau!“ Naru nickte zustimmend „Und ich habe da so einen Verdacht, wo sie sein könnte...“ Keitaros Magen krampfte sich bei diesen Worten zusammen, denn er ahnte wohin das führen würde. Ihm brach der Schweiß aus, als sich die Blicke aller anderen Anwesenden ihm zuwandten. „Sag Keitaro...“ Dieser unterdrückte mühsam den Drang sich wimmernd am Boden zu kauern, als er das seltsame Lächeln auf Naru Narusegawas Gesicht sah „...DU kannst uns nicht vielleicht etwas dazusagen,...ob etwa Kenjih etwas damit zu tun hat....? Und wo er denn jetzt so steckt...?“ „Äh...“ brachte der intelligenterweise heraus.

Einige Zeit später:
Naru, Motoko, Kitsune und Shinobu folgten den Fußspuren von Kenjihs Mecha-Godzilla, mit einem nicht sehr glücklich drein sehenden Keitaro im Schlepptau. Kitsune grinste leicht, als sie zu Naru blickte, die den Ronin ziemlich fest am Handgelenk gepackt hatte und einfach mitschleifte. #Auch eine Art jemanden zu übereden mitzukommen...# ging es dem Fuchsmädchen durch den Kopf. #Es war schon klar, daß er nichts damit zu tun hat und es war ja auch seine Idee den Fußspuren zu folgen...ich hätte nie geglaubt, das der Vortrag von Naru so eine Wirkung auf ihn hat...“Verantwortlichkeit für die Bewohner der Pension“...Naru war wirklich gut...  # Sie schüttelte den Kopf #Warum haben wir eigentlich nicht daran gedacht den Fußspuren zu folgen?# Der Gedanke, das Keitaro mehr Überlegtheit als sie alle bewiesen hatte, war nicht sehr erbauend. Vor allem nicht für das Fuchsmädchen, das stolz darauf war ihren Verstand einzusetzen. #Na ja, man kann ja nicht immer an alles denken...# stellte sie amüsiert fest, während sie den anderen folgte.

Indessen in Kenjihs „Versteck“:
„NEIN! Das werde ich auf keinen Fall tun!“ stellte Kenjih Urashima mit entschlossener Stimme fest und funkelte Su Kaolla empört an. Die entgegnete unbeeindruckt seinen Blick. „Aber warum nicht?“ Das Mädchen aus Molmol wandte sich zu Sarah McDougal, deren Gesicht in allen Rottönen funkelte. „Sarah, sag doch auch etwas!“ Die Halbamerikanerin die ungläubig auf die inzwischen geöffnete Kiste geblickt hatte, sah auf und schluckte. „Su, das ...kann doch nicht dein Ernst sein...“ stellte sie dann mit belegter Stimme fest. Diese begann breit zu grinsen und nickte „Doch ist es! Absolut! Ihr werdet sehen, es wird Spass machen“ Kenjih und Sarah sahen zuerst sich sich an, blickten dann zu Su die breitbeinig vor ihnen stand und sie mit entschlossenem Gesicht ansah, bevor sie sich erneut ansahen und kollektiv aufseufzten.

„Da, seht! Die Spuren scheinen in diese alte Fabrik zu führen! Das muß das von Su erwähnte Versteck sein!“ stellte Motoko mit zusammengekniffenen Augen fest, während sie ihr Schwert fester umfasste. Keitaro der das sah schluckte. Der Ronin begann sich Sorgen um die Sicherheit seines Neffen zu machen. „Äh, Motoko..“ begann er vorsichtig. Diese verharrte und sah ihn aus blitzenden Augen an. „Ja, Urashima?“ Der unterdrückte ein erneutes Schlucken, bevor er weitersprach. „Ich...ich wollte nur in Erinnerung bringen, das wir erst die Lage feststellen, bevor irgendwelche Aktionen oder sonstige Sachen gemacht werden...“ Er straffte sich ein wenig „...Immerhin habt ihr mir alle, das versprochen! Das ihr nicht voreilig handeln werdet!“ Motoko Aoyama nickte „Ja, das haben wir...“ begann sie betont sanft, bevor sie ein grausames Lächeln aufsetzte „...wir werden die Lage feststellen und dann handeln...“ Keitaro, Naru, Kitsune und Shinobu traten instinktiv alle einen Schritt zurück, als sie in das Gesicht des Samuraimädchens blickten. „Nun, wollen wir nachsehen?“ fragte Motoko schließlich wieder  mit einigermassen normalen Gesichtsausdruck. Keitaro und die anderen konnten nur belämmert nicken. #Das wird interessant werden...# ging es Kitsune durch den Kopf, während sie losgingen. Ihr Blick fiel auf Motoko, die sehr grimmig wirkte.  #...nicht voreilig handeln? Nun wir werden sehen...#

Inzwischen liefern einem gewissen besagtem Urashima kalte Schauer über den Rücken und er sah sich  nervös um.“Was war das denn?“ murmelte er leise „Ob jemand an mich gedacht hat...“ Seine Überlegungen wurden jedoch abrupt unterbrochen, als Su`s Stimme erklang. „Kenjih, du kannst jetzt kommen, wir sind fertig...“ Er schauderte erneut zusammen und schluckte.

„Verschlossen!“ stellte Naru fest, als sie am Schloß der Fabrikstore rüttelte. Sie wandte sich an das neben ihr stehende Samuraimädchen „Motoko, könntest du...“ Diese lächelte „Aber gerne doch...“ stellte sie fest, während Naru zurück trat. „Felsenspaltertechnick!“ schrie Motoko auf, als sie mit einem gewaltigen Chi geladenen Schwertstreich die Tür zersplittern ließ. Einige Augenblicke später stürmten sie in die Fabrik. Nur um abrupt stehenzubleiben als sie auf das Bild vor ihnen starrten. „Was zum...“ brachte Keitaro, der sich als erster gefaßt hatte, schließlich mühsam hervor „Su, Sarah, Kenjih? Was zum...macht ihr da... ?“

Fortsetzung folgt....

Ich weiß...ein Cliffhanger, aber es geht leider nicht anders.... . Was genau alle so verblüfft werdet ihr im nächsten Kapitel erfahren....demnächst! Versprochen!
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