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Hinata Blues

von Saraton
GeschichteHumor / P12 / Gen
Sara McDogal Shinobu Maehara Su Kaora
09.02.2006
31.08.2006
6
12.126
 
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09.02.2006 2.166
 
Die Rechte an Love Hina liegen beim Autor und beim Verlag. Ich bin nur ein Fan, der die Charaktere und die Geschichten liebt und eine - vielleicht etwas überschwengliche Phantasie - besitzt und die Auswürfe dessen anderen Fans zeigt.

Vorwort:
Tja, nach einer ziemlich langen Pause geht es endlich weiter mit der Story. Ach ja, ein weiteres Kapitel von Keitaro ½  ist gerade am Fertigwerden.... . Ansonsten gibt es nicht viel Neues zu berichten.
Kenjih Urashima ist ein Charakter, der aus meiner kranken Phantasie stammt. Die Rechte liegen in dem Fall bei mir. Also denn .... Viel Spaß!!

Hinata Blues - Kapitel 2

Kenjih Urashima fühlte sich ziemlich entspannt. Er hatte ein langes und ausgiebiges Bad genommen. Seitdem sah die Welt wieder ein wenig besser aus. "Zwar nur in einem Holzfaß, aber immerhin....". Kenjih freute sich darauf, endlich einmal ausschlafen zu können und öffnete die Tür zu seinen Räumlichkeiten.
"Was.....", der Junge erstarrte und sah mit großen Augen auf Su und Sarah die völlig ungeniert in seinen Sachen wühlten.
"Cool!" sagte die Halbamerikanerin gerade "Woher hat er denn eine Strahlenkanone?" Seine Erfindungen lagen im ganzen Zimmer verstreut und die Mädchen nahmen sich gerade einen Teil der gefährlicheren Sachen vor. "Was tut ihr hier?" brachte Kenjih schließlich doch noch hervor.
"Wir wollten dich besuchen!" erwiderte Su unbekümmert, "dann haben wir einige deiner Erfindungen und Gerätschaften gesehen und haben sie uns mal näher angeschaut!" fügte Sarah trocken hinzu. Zuerst verzog der dunkelhaarige Junge sein Gesicht und knetete geistesabwesend seine zu einem Zopf geflochtenen Haare. Dann fing er an leicht boshaft zu lächeln. "Ihr habt das Interessanteste ja noch gar nicht gesehen...", begann Kenjih geheimnisvoll und sah die Mädchen verschwörerisch an. "Wirklich?" rief die Prinzessin aus Molmol fasziniert aus, während die quirlige Halbamerikanerin mißtrauisch die Augen zusammenkniff. Der Tonfall in seiner Stimme gefiel ihr absolut nicht. "Wirklich!" bestätigte Kenjih, während er in eine der herumstehenden Taschen griff und einen schwarz metallenen Gegenstand heraus zog. "Darf ich euch mein bestes Laserschwert zeigen!" fauchte Kenjih auf und aktivierte die Waffe. Eine ein Meter lange rötlich schimmernde Energielanze fuhr aus dem Griff heraus. "Jetzt wird abgerechnet!" Dann sprang er mit der Waffe auf die beiden Mädchen zu.


Währenddessen im Onsen-Bad:

Naru, Motoko und Kitsune genossen das warme Wasser und unterhielten sich angeregt. "Was hältst du eigentlich von Keitaros Neffen?" fragte das Fuchsmädchen ihre Freundin. Naru verzog das Gesicht. "Ich weiß nicht so recht. Er schreit geradezu nach Ärger....", meinte sie nachdenklich. "Ich muß hier zustimmen!" Motoko schüttelte den Kopf, "es scheint etwas im Blut der Urashimas zu sein, das sie in Schwierigkeiten bringt!"
Kitsune lachte auf "Jetzt übertreibst du aber! So schlimm...." Sie kam nicht mehr dazu, den Satz zu beenden. Mit einem lauten Krachen flogen einige Gebäudeteile der Pension in die Luft. Die drei warfen sich hin um den Trümmerstücken auszuweichen, die durch die Luft zischten. Su und Sarah waren plötzlich zu sehen, die in Richtung Onsen rannten, dicht gefolgt von einem tobenden Kenjih Urashima. In der einen Hand hielt er ein Laserschwert und in der anderen einen Granatenwerfer mit einem Mehrfachmagazin.
"LAUFT DOCH NICHT WEG! IHR WOLLTET DOCH MEINE SACHEN SEHEN!" fauchte der Rasende. Das Fuchsmädchen hob leicht den Kopf und wandte sich den anderen zu "Vergeßt was ich gerade gesagt habe!" Danach warf sie sich wieder in Deckung und zog den Kopf ein.


Eine Stunde später im großen Speiseraum:

Die Bewohnerinnen der Pension hatten sich versammelt und warteten auf Keitaros Ankunft. Kenjih saß ihnen gegenüber, mit einem verbissenen Ausdruck in seinem Gesicht. Shinobu die gerade seinen linken Arm bandagierte nickte. "Das müßte reichen!" Sie musterte den Jungen. Das muß ein harter Kampf gewesen sein. Motoko - Sempai hat ihn nicht geschont", stellte das junge Mädchen für sich fest. Er war am ganzen Körper bandagiert und an einigen Stellen hoben sich die Verbände deutlich von seinem Körper ab. Fairerweise mußte man zugeben, das auch Motoko nicht ohne Blessuren davongekommen war, da Kenjih keine Hemmungen gehabt hatte mit dem Samuraimädchen zu kämpfen. Diese blickte mit funkelnden Augen auf den Jungen und hielt ihre Hand fest am Griff ihres Schwertes. "Au, das ist nicht gut. Die beiden scheinen sich nicht zu mögen!" Shinobu machte sich Sorgen. Kenjih  hatte das Talent für Erfindungen, so wie Su, und das hitzige Temperament wie Motoko.
"Das wird nicht gut enden...."
In diesem Moment betrat Keitaro Urashima, Hausmeister und Ronin den Raum. "Was ist hier los? Ist irgend etwas passiert?" Dann bemerkte er die Wunden seines Neffen und die Gesichter der Mädchen sprachen Bände. Sie sahen grimmig oder irritiert drein, mit Ausnahme von Su, die eher verwirrt wirkte, da sie nicht ganz verstand, wo das Problem war. Der Ronin seufzte auf. "Also...was genau ist passiert?" fragte er schicksalsergeben.



Keitaro und sein kämpferischer Neffe saßen am Dach der Pension und blickten zum Sternenhimmel. Beide wirkten abgearbeitet und müde, etwas Werkzeug lag neben ihnen. "So, die Schäden hätten wir ausgebessert...." stellte der Ronin fest. Kenjih warf ihm einen schrägen Seitenblick zu. "Wie kannst Du nur so...." Er suchte nach Worten. ".....Optimistisch sein?" ergänzte ihn der ältere Urashima amüsiert. "Weißt du, es ist nicht immer leicht. Aber auf Hinata hilft dir das Ganze schon!" "Naja, wenn du meinst....." entgegnete der Junge wenig überzeugt. Keitaro lachte auf. "Ich weiß, das du dich ungerecht behandelt vorkommst. Mir ging es am Anfang auch nicht anders...." "Das ist nicht fair!" fuhr Kenjih auf. "Sie sind in mein Zimmer eingedrungen! Warum mußte ich mich entschuldigen?" Der Ronin kratzte sich am Kopf "Tja, weißt du da sind die Mädchen etwas eigen...."
"Stimmt!" Der jüngere Urashima lachte sarkastisch auf. "Ich habe gesehen, was diese verrückte Samuraitype mit dir gemacht hat, als du versehentlich in ihr Zimmer getreten bist!" Keitaro zuckte in Erinnerung daran zusammen, dabei hatte er bloß ihre Eingangstüre reparieren wollen. Bedauerlicherweise war Motoko gerade dabei gewesen sich umzuziehen und war nicht "erfreut" gewesen...... . Ihr Schlag hatte ihn fast drei Kilometer weit geschleudert. "Nun wie auch immer...." meinte der Ronin schließlich. "Vielleicht sollten wir jetzt schlafen gehen. Es ist schon nach Mitternacht." Kenjih seufzte auf. "Wahrscheinlich hast du recht. Ich hoffe nur, das die Mädchen in Zukunft meine Privatsphäre respektieren." Die beiden sahen einander an und verharrten kurz, danach schüttelten beide die Köpfe. "Ich glaube es ja auch nicht...." fuhr Kenjih trocken fort.


"Endlich!" Kenjih tapste vorsichtig durch sein Zimmer, auf seinen Futon zu. "Ich bin hundemüde..." Er wollte nur noch schlafen. Als er dann bei seiner Schlafstelle angelangt war, ließ der erschöpfte Junge sich langsam zu Boden gleiten. Als sich jemand an ihn preßte und umarmte fror er ein. "Was.....?" Kenjih hörte ein vertrautes Lachen. "Oh, da bist du ja! Schön!" Die Umarmung verstärkte sich und er fühlte wie er auch noch mit den Beinen eingeklemmt wurde. "Su? Was machst Du in meinem Bett?" brachte der überraschte Junge schließlich hervor.



Er hatte schließlich das Licht aufgedreht und starrte das Mädchen an. "Nein!" sagte Kenjih bestimmt. "Aber warum nicht?" Su erwiderte verwirrt seinen Blick "Du bist doch mein Freund! So war die Abmachung. Und weil wir zusammen sind , macht es..."
"Nein, sagte ich!" wiederholte der Junge stur. Seine Wangen hatten einen leichten rötlichen Schimmer angenommen. Sie zuckte bei seinen Worten zusammen und wich etwas zurück. Kenjih sah das ihre Augen feucht schimmerten. "Du bist so.....gemein!" Su wollte aufspringen und davonrennen, doch er konnte sie gerade noch zurückhalten. "Warte! Lauf nicht weg....bitte!" Der Junge schluckte, während er innerlich aufstöhnte. "Ich bin zu weich...." ging es ihm durch den Kopf. "In Ordnung! Du kannst bei mir ......schlafen! Aber auf einem Futon!" schränkte Kenjih das Angebot ein. Das Mädchen aus Molmol sah einen Moment ungläubig drein, dann ging ein freudiges Leuchten durch ihr Gesicht. Sie wischte sich eine Träne aus dem Gesicht. "Wirklich?" "Ja, wirklich!" Su sah ihn so seltsam an. Als er ihrem Blick folgte, bemerkte Kenjih, das seine Hand auf ihrer Schulter lag. "Oh..." Abrupt zog der Junge sie zurück und stand verlegen da. "Du solltest jetzt...deine Sachen holen!" Sie nickte bei seinen Worten und lief los.  "Ich bin gleich wieder da!" bekräftigte Su beim rauslaufen. Kenjih sah ihr gedankenvoll nach. "Das befürchte ich auch...." murmelte er "Worauf habe ich mich da bloß eingelassen....."


Als Kenjih aus dem Bad kam hatte Su schon alles hergerichtet und stand in einem beigefarbigen Pyjama vor ihm. Er stutzte, als er auf die Futons blickte. "Su, warum sind drei Futons da?" "Weil ich auch hier übernachte!" erklang eine bissige Stimme hinter ihm. Als der Junge sich umdrehte stand Sarah McDonegal, ebenfalls in Nachtkleidung vor ihm und funkelte ihn böse an. "Was tust du hier?" stöhnte er frustriert auf. "Aufpassen, das nichts Anrüchiges passiert!" stellte die Halbamerikanerin klar. Dein perverser Onkel ist ja schon bekannt für seine Mißgeschicke", das war zuviel für den dunkelhaarigen Jungen - sich von Sarah so etwas unterstellen lassen zu müssen! Bevor Kenjih jedoch etwas darauf sagen konnte, sprang Su zwischen die beiden. "Es ist Schlafenszeit!" stellte sie strahlend fest. Sarah und Kenjih sahen sich an und schluckten.



"Und laß deine Hände ja bei dir!" stellte Sara hart fest. Kenjih erwiderte darauf nichts, sondern schnaubte nur auf. Das brachte Su zum Lachen, die sich hemmungslos an seine Seite kuschelte. Er lag zwischen den beiden Mädchen und fragte sich im Stillen, wie er in diese Situation geraten war. "Das muß dieser Ort sein. Er scheint solche Situationen magisch anzuziehen...." Plötzlich öffnete sich die Tür zu seinem Raum und Shinobu Mahehara betrat den Raum. Ich habe noch Licht gesehen und...." Das Mädchen brach ab und starrte ungläubig auf das Bild vor ihr. "Was...." "Oh verdammt....!" Kenjih richtete sich auf. "Das ist nicht so wie es aussieht...." begann der Junge eine Entschuldigung die Keitaro schon unzählige Male verwendet hatte.


Einige Zeit später:
"Ich verstehe...." Shinobu nickte erleichtert. "Dann war es nicht so wie ich es kurz geglaubt habe...." Sie stand auf. "Dann gehe ich jetzt meine Sachen holen." "Ja, schön...äh, einen Moment?" Kenjih stutzte "Wie meinst du das?" Shinobu sah ihn an "Ich darf doch auch hier schlafen, oder? Einerseits weil es so fast wie in einem Zeltlager wäre...." Su sprang auf "Ja, genau!" "....andererseits, damit wenigstens eine Person da ist, die vernünftig handeln kann." Sarah verzog bei diesen Worten das Gesicht, während Kenjih einfach nur sprachlos war. Das dunkelhaarige Mädchen sprang auf und eilte davon. "Ich werde die Nacht bei ihm verbringen......Oh du meine Güte....." Kenjih kam langsam wieder zu klarem Bewußtsein. "Ob Keitaro das auch passiert? Es muß wirklich an diesem Ort liegen...." dachte er sich dann pragmatisch , während sein Blick zwischen den beiden anderen Mädchen hin und her schweifte.


Ende des zweiten Teiles!
Fortsetzung folgt.......
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