Cube X

GeschichteThriller / P12
02.01.2006
30.01.2006
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02.01.2006 1.168
 
Kapitel          01:          Aufgewacht


Er wachte auf. Er hielt sich vor Schmerzen die Stirn. Jemand musste ihn niedergeschlagen haben. Er öffnete die Augen. Zu seinem erstaunen war er nicht in seiner Wohnung. Er erblickte eine weiße Wand. Er stand langsam auf. Er befand sich in einem Raum der quadratisch war. Quadratisch waren auch die "Türen" die sich an jeder Wand, sowie an der Decke und am Boden befanden. Plötzlich surrte etwas im Raum. Die Metallstangen an den Wänden klappten auf. An ihrer Stelle traten Bahnen. Er hörte das Surren und sprang reflexartig nach hinten. Dort wo er gestanden hatte, verlief die Bahn. Alle Stücke waren miteinander verbunden. Ein Kreissägeblatt fuhr durch die Bahnen. Er kletterte eine kleine Leiter zu einer der quadratischen "Türen".

Auf der anderen Seite erblickte er einen Mann. Er war wohl nicht älter als 20.

"Wer sind sie und wo sind wir hier?"
-"Tja, dass ist die Millionenfrage."
"Sie wissen also auch nicht wo wir hier sind?"
-"Willst du mich verarschen? ! DU weist doch was das ist und wo wir hier sind!"

Er stürmte auf ihn los und nahm seine Waffe aus der Hosentasche. Er bedrohte den jungen Mann. Er hielt die Waffe an seinen Kopf.

"Wer bist du?"
-"Ich bin Ryan."
"Hallo, Ryan. Hast du das hier gebaut?"
-"Nein!"
"Nein... natürlich nicht. Stimmt's?"
-"Wenn sie so schnell ausflippen sollte man ihnen keine Waffe geben. Warum haben sie überhaupt eine?"
"Weil sie in meiner Tasche war, bevor ich hier her kam."
-"Ich hatte Geld in meiner Hosentasche. Aber es ist nicht mehr da."
"Du meinst, dass es einen besonderen Grund hat, dass ich die Waffe habe. Vielleicht hab' ich sie ja um dich zu erschießen."
-"Ganz ruhig."
"Sag' mir nicht was ich tun soll."

Eine Frau kam aus einem anderen Raum hier her. Ryan und der andere Mann sahen sie an. Sie sah die Waffe und das Ryan bedroht wurde.

"Ich glaube ich gehe besser."
-"Nein, sie bleiben hier."
"Wer sind sie?"
Ryan: "Er ist der Irre, wegen dem wir hier sterben."
-"Halt's Maul! Ich bin Frank."
"Frank, könnten sie sich beruhigen?"
-"Niemand sagt mir was ich zu tun habe!"
"Doch ich, weil ich Therapeutin bin."

Als die Frau das gesagt hatte dachte sie, dass Frank sie gleich erschießen würde. Sie hatte furchtbare Angst vor ihm. Dann fing Ryan an zu lachen.

Frank: "Was ist so komisch?"
Ryan: "Ist doch klar wieso sie hier ist. Sie muss dich therapieren."

Ryan kicherte noch kurz. Sie bemerkte, dass er auch langsam am durchdrehen war.

"Was wollen sie jetzt tun? Wollen sie uns erschießen?"
Frank: "Nein sie beide werden vorangehen, damit mich keine Fallen erwischen."
"Hier drin sind Fallen?"
Ryan: "Oh Gott..."
Frank: "Halt's Maul! Na los, gehen sie voran Miss..."
"Willson, Jennifer Willson."

Jennifer drehte sich um. Sie hoffte, dass Frank sie nicht von hinten erschießen würde. Jennifer öffnete langsam und voller Angst eine Tür.

Frank: "Na los! Worauf warten sie?"

Sie schlüpfte durch das quadratische Ding. Bei halber Strecke zog es an ihrem Hals. Sie ging weiter und spürte wie ihre Halskette durch ihre Kraft von ihrem Hals gerissen wurde.

Jennifer: "Meine Halskette ist weg."

Jennifer spürte Frank's Atem dicht hinter ihr.

Ryan: "Sie hat sich in der Treppe verfangen und steckt jetzt in der Wand."
Frank: "Gehen sie weiter!"
Jennifer: "Die hat mir mein Mann zum vierten Hochzeitstag geschenkt."
Frank: "Was ist ihnen lieber? Ihre blöde Halskette oder ihr Leben? Wenn wir bei jeder Tür so eine riesige Diskussion machen müssen, dann kommen wir bis morgen nicht mehr raus, selbst wenn das Ding hier nur 10 Räume hat!! Verstehen sie?"

Jennifer nickte. Sie ging weiter. Es schienen keine Fallen im Raum zu sein. Es war bereits jemand im Raum. Sie ging auf Julia zu.

"Ich bin Sarah."
Jennifer: "Ich bin Jennifer"
Ryan: "Lass' mich raten, du weist nicht wie du hier hergekommen bist, oder?"
Sarah: "Ja."

Frank richtete seine Pistole auf Sarah.

Frank: "Hör auf uns zu belügen!"
Sarah: "Hey, was haben sie für ein Problem?"
Frank: "Das kann ich ihnen sagen! Bis gestern Nacht war ich in noch auf der Coach und hab' fern gesehen und heute wach ich in einem Ding auf, in dem Sägen mein Leben bedrohen und alle behaupten sie wären genauso ratlos wie ich! Nein! Das können sie mir nicht einreden!"
Jennifer: "Das führt doch zu nichts!"
Ryan: "Sollten wir nicht vielleicht weiter gehen?"
Frank: "Ruhe! Sie geben mir jetzt Antworten! Warum sind wir hier?"
Sarah: "Vielleicht ist das ein Nerventest für die zwei da und mich und sie sind der Verrückte der uns bedroht."

Frank hielt rechts die Pistole und schlug mit der linken Hand zu. Sarah ging zu Boden.

Ryan: "Sie sind doch verrückt!"
Frank: "Ach ja? Möchtest du der nächste sein?"

Sarah sprang in den Stand, stoß sich an der Wand ab und kickte Frank mit voller Wucht ins Gesicht. Frank schlug mit dem Kopf an der Wand auf und fiel bewusstlos um.

Jennifer: "Wow, wo haben sie das den gelernt?"
Sarah: "Kampfsport. Los, weg hier, bevor er aufwacht."

In der Eile hatten sie Frank's Pistole ganz vergessen. Sie flüchteten in den nächsten Raum. Sie blieben kurz stehen und mussten dann bemerken, dass der Raum sich kippte. Sie sahen nach unten und erkannten die Falle. Die untere Wand hatte keine Tür, dafür aber lauter speerartige Stacheln.

Ryan: "Festhalten!"

Ryan und Jennifer hielten sich an der Leiter der gegenüberliegenden Wand fest. Sarah an der Leiter an der Decke.

Sarah: "Na los, geht. Ich klettere von dieser Leiter zu eurer. Haltet mir die Tür auf."
Jennifer: "Ok."

So taten sie es auch.

Gerade, zwei Räume weiter, erwachte Frank.
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