Bühnenreif

von schafchen
GeschichteRomanze / P16
Blaise Zabini Ginevra Molly "Ginny" Weasley Harry Potter Hermine Granger Justin Finch-Fletchey Nymphadora Tonks
17.12.2005
22.08.2009
41
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8
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Anmerkung: In meiner Geschichte lebt Dumbledore noch; ich brauche ihn und seine immer "lustigen" Ideen... sie spielt im siebten Schuljahr des Trios. Hauptpersonen sind Ginny Weasley und Blaise Zabini.

Prolog

"Nein!"
Ein lang gezogener, spitzer Schrei  ertönte. Eben noch drohte sein Kopf zu zerbersten, jetzt, langsam, klangen die Schmerzen ab. Mit letzter Kraft hatte Harry Potter, der Junge, der lebt, den tödlichen Fluch auf Voldemort gerichtet. Dann brach er erschöpft zusammen...er wusste, es war vorbei. Endlich. Der Kampf gegen den dunkelsten aller Magier war vorbei. Er würde nicht wieder kehren, der letzte Rest seines Seins war ausgelöscht wurden.


Kapitel 1 - Improve Your Mood

Strahlend sah Dumbledore sich in der Großen Halle um. Gerade waren die neuen Schüler auf ihre Häuser aufgeteilt wurden. Schüchtern waren sie gewesen, wie jeder Jahrgang. Aber sie hatten nicht mehr diese Angst in den Augen. Voldemort war endlich besiegt wurden, die Zeit des Leidens war vorüber. Immer noch gab es dunkle Magier, die Unheil stifteten, jedoch hielten diese sich nach dem Sturz ihres Herrn zurück. Ja, es war Frieden eingekehrt in der Zaubererwelt.
Einige Schäden aus der Zeit der Dunklen Herrschaft waren freilich zurück geblieben. Besonders was die Laune der einzelnen Schüler anging. Viele waren immer noch verängstigt, konnten nicht frei lachen oder waren still und in sich gekehrt. Wer konnte es ihnen verdenken? Es war erst 2 Monate her, dass Harry in einem letzten finalen Kampf Voldemort ausgelöscht hatte. Einige der Schüler hatten Freunde oder Familie verloren. Dumbledore seufzte. Zum Glück waren die Dunklen Zeiten vorbei. Jetzt galt es, wieder ein neues Leben aufzubauen und das Lachen wieder zu erlernen. Nun lächelte er:
"Meine lieben Schüler! Wie immer möchte ich zu Beginn des Schuljahres noch einige Worte an euch richten...". Nach dem üblichen Teil über Schulregeln kam er zu dem, was ihm am meiste am Herzen lag:
"In den letzten Jahren hatten wir alle eine schwere Zeit. Dank dem Einsatz von Harry Potter ist dies nun vorbei. Aber viele von euch sehe ich immer noch viele zu ernst und bedrückt. Es wird Zeit, dass wir wieder lachen lernen. Und es wird Zeit, dass die Häuser zusammen wachsen". An dieser Stelle erhob sich ein Getuschel in der Große Halle. Die Häuser zusammen wachsen? Nie! Besonders die Schüler aus Gryffindor und Slytherin sahen sich feindselig an. Wie sollte das gehen?
Mit funkelnden Augen betrachtete Dumbledore die jungen Menschen vor sich. "Ja, ihr habt richtig gehört. Nur mit vereinter Kraft können wir, sollte es in späteren Jahren weitere Angriffe geben, diese auch zurück schlagen. Daher schlage ich für dieses Jahr ein besonderes Projekt vor.
Die Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei genießt in der ganzen Welt einen guten Ruf. Jedoch, das Leben besteht nicht nur aus Lernen. Die Älteren unter euch kennen unsere Feste, die Jüngeren sollen sie kennen lernen. Dieses Jahr habe ich etwas Besonderes geplant!". An dieser Stell strahlte er. Harry, Ron, Hermine und Ginny sahen sich unheilvoll an. Wenn Dumbledore wieder einen seiner "grandiosen" Einfälle gehabt hatte, konnte das ganz schön aus dem Ruder laufen...
"Statt das Fest wie sonst von dem Lehrerkollegium organisieren zu lassen, seid ihr gefragt, liebe Schüler! Ihr werdet das Programm gestalten, die Räume schmücken, für das leibliche Wohl sorgen und auch sonst alles machen, damit dieses Fest ein Erfolg wird. Es wird nach den Abschlussprüfungen stattfinden und einen ganzen Tag dauern. Eure Eltern sind auch eingeladen."
Nach dieser Ankündigung breitete sich Tumult in der Großen Halle aus. Jeder schien mit jedem zu reden. Die Meinungen gingen weit auseinander. Viele hielten es mal wieder für eine von Dumbledores Schnapsideen. Als ob sie nicht schon genug zu tun hätten! Andere wiederum fanden es durchaus spannend. Es brachte Abwechslung in den grauen Schulalltag und selbst etwas zu organisieren würde sicher auch sehr interessant sein.
"Natürlich muss sich nicht jeder Schüler einbringen. Wir wollen niemanden zu etwas zwingen, an dem er keinen Spaß hat. Aber es wäre schön, wenn die meisten unter euch die Gelegenheit ergreifen würden, etwas anderes zu machen als nur für die Schule zu lernen. Und nun macht, dass ihr ins Bett kommt!"
Während die Vertrauensschüler die Erstklässler zusammen riefen, um ihnen den Weg in die Gemeinschaftsräume zu zeigen, redeten viele der älteren Schüler immer noch über die Ankündigung. Harry und Ginny gingen gemeinsam in den Gryffindor-Turm. Aus der Liebe war eine Freundschaft geworden, in der sich beide immer auf den jeweils anderen verlassen konnten. Ginny war klar geworden, dass sie in Harry immer nur einen weiteren großen Bruder gesehen hatte. Harry wiederum verstand jetzt, dass er in ihr einen Familien-Ersatz gesucht hatte. Auf einer solchen Grundlage konnten sie keine Beziehung aufbauen. Sie hatten sich schließlich entschieden, als Freunde weiter zu leben.
Jetzt jedoch diskutierten sie über die Ankündigung:
"Was meinst du, was wird man wohl alles machen können?", fragte Ginny.
"Ich weiß nicht. Ich werde jedenfalls nicht mithelfen. Als Quidditch-Mannschaftskapitän habe ich auch so genug zu tun. Und Hermine wird sicher als Schulsprecherin auch keine Zeit haben..."
"...ganz abgesehen davon, dass sie nur noch am lernen sein wird. Ihr macht dieses Jahr schließlich euren Abschluss!"
Harry schluckte. Stimmt, der Abschluss. So schnell hatte ihn das normale Leben wieder... er war froh, dass er wieder ein Schuljahr an Hogwarts hatte beginnen können. So konnte er vielleicht die Schrecken der letzten Monate vergessen und endlich ein ganz normales Leben führen. Wie gut es tat, einfach ein Gespräch zu führen, ohne Angst zu haben, dass seine Narbe zu schmerzen begann!
"Hm, Ron wird wahrscheinlich auch nicht helfen.", meinte er, "Er hat genug mit Quidditch und seiner Tätigkeit als Vertrauensschüler zu tun. Und du?"
Ginny überlegte. "Vielleicht, wenn etwas interessantes dabei ist, bei der Programmgestaltung oder so, würde ich schon ganz gerne helfen. Weiß ich jetzt noch nicht." Sie zuckte mit den Schultern.
Inzwischen waren sie beim Porträtloch angelangt.
"Ron hat mir das Passwort gesagt: Proskenion!" sagte Harry.
Die Fette Dame schwang auf.
"Ach, es ist toll, wieder hier zu sein!", freute sich Ginny und sprang übermütig in einen der weichen roten Sessel. "Es ist schön zu Hause, aber ich freue mich auch immer wieder, hierher zurück zu kommen."
Harry lächelte. Die Freude des rothaarigen Mädchens war ansteckend.
Sie saßen noch eine Weile beim Feuer und fragten sich, was sie dieses Schuljahr wohl erwarten würde. Später gesellten sich auch Hermine und Ron hinzu, welcher sich über die Erstklässler mokierte: "Die sind ja so frech! Wir waren ganz bestimmt nicht so!"
"Oh nein, garantiert nicht. Ihr wart immer brav. Nie Streit mit den Lehrern, nachts immer im Bett gewesen, keine Strafarbeiten...", zählte Hermine auf. Rons Ohren färbten sich leicht rosa.
"Na ja, vielleicht war da doch die eine oder andere Sache...".
Alle lachten laut auf. Es war so schön, wieder zusammen zu sitzen und befreit zu lachen.
Schließlich gingen sie ins Bett. Der nächste Tag würde anstrengend werden, der Unterricht begann wieder.

So, das ist das erste Kapitel der Geschichte. Ich hoffe, es hat euch gefallen... na ja, ist noch nicht viel passiert. Es ist erstmal als Erklärung gedacht. Im nächsten seht ihr, was Dumbledore alles Lustiges vor hat... ^^
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