Cold Hearts

GeschichteAllgemein / P18
13.11.2005
18.09.2006
5
10846
 
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
Disclaimer:
Mir gehört wie immer nix, (außer die Idee zu meiner Story).
(Das gilt auch für die nächsten chappies, in denen ich s aber nicht mehr anmerken werde).

Inhalt:
Die Freundin von Jess Mastriani ist verschwunden, das Team setzt alles daran, sie wieder zu finden.

A/N: Ist natürlich wieder mit Mastriani/Pollock shipping, also.... Für die dies net mögen..., die Warnung...
So, ich weiß net viel über das Leben der Jessica M., aber bei mir hat sie ne Wohnung....
Ach ja, Pollock hat in meiner Fanfic keine Familie (Frau, Kinder...)
Danke übrigens noch mal an alle Reviewer meiner ersten Geschichte um P/M. Big Thanx!!!!
(Wegen euch schreibe ich weiter!)
*keksschüsselhinhalt*

Cold Hearts

Prolog

"Waffe fallen lassen, FBI!" Die Stimme Nicole Scotts hallte durch die leere Lagerhalle.
Der Mann, gut zehn Meter von ihr entfernt, hielt in seiner Bewegung inne, drehte sich jedoch nicht um.
Sein Mantel...
Irgendwie merkwürdig...
Sie schob diesen Gedanken jedoch beiseite.
Konzentriere dich auf das Wesentliche!
Ein Fehler und du bist tot...
Ermahnte sie sich.
"Drehen Sie sich um. Schön langsam. Ich will Ihre Hände sehen!"
Die Mündung ihrer Waffe wies auf den Kopf des Mannes, als sie sich ihm Schritt für Schritt nährte.
Staub wirbelte unter ihren Füßen hoch.
Sie würde schießen. Eine falsche Bewegung - und sie würde...
Nur noch zwei Mete trennten sie von ihm.
Schritte nährten sich.
Das Entsichern einer Waffe.
Jess...
Endlich!
"Wurde auch Zeit!"
"Entschuldigung, ging nicht schneller."
Er drehte sich langsam um.
Die Hände in Höhe seines Kopfes erhoben.
"Waffe? Welche Waffe...?"
Nicoles Augen weiteten sich, als sie erkannte, was der Grund für die Ausbeulung seines Trench Coates war.
Um seinen Oberkörper war eine Bombe geschnallt. Sie konnte die rötlichen Zahlen auf ihrem Ziffernblatt erkennen.
Eine Minute und fünfundfünfzig Sekunden.
"Ich bitte Sie, schalten Sie es ab."
"Ihr werdet mir meinen Triumph nicht stehlen. Ihr nicht..."
"Bitte." So leicht gab Nicole nicht auf.
Es musste doch einen Weg geben, diesen Mann davon zu überzeugen...
"Wir wollen Ihren Triumph gar nicht. Im Gegenteil... Die Frau lebt. Wenn Sie sich jetzt ergeben..."
"Versuchen Sie es erst gar nicht."
Seine blauen Augen flackerten und in ihnen konnte Nicole nur Wahnsinn erkennen.
Blanken Wahnsinn.
Sie spürte die Nervosität ihrer Partnerin nur zu deutlich.
Wenn diese Mann nicht bald...
"Es ist mir egal, ob die Schlampe verreckt. Es war mir die ganze Zeit egal."
Die Lippen des Mannes verzogen sich zu einem höhnischen Grinsen.
" Ebenso wie bei euch.
Eine blitzschnelle Bewegung seiner Hand - und er hielt einen der vielen Drähte in seinen Fingern.
"Jess! Raus hier!" Nicoles Stimme überschlug sich fast.
Sie packte ihre Partnerin und zerrte sie hinter sich her - auf den Ausgang zu.
Sie rannten.
Rannten um ihr Leben.
Vor ihrem inneren Auge sah Jess das Ziffernblatt der Uhr.
Die Zahlen, die sich in einem irrsinnigen Tempo rückwärts bewegten.
Immer weiter Richtung null...
Hinter sich hörte sie das Lachen des Mannes und seine Stimme:
"Ihr werdet es nicht schaffen! Du wirst es nicht schaffen!"
Wen meint er?
Nicole oder...mich...?
Jess wollte herumfahren, das Gesicht des Mannes sehen.
Doch Nicole hielt ihren Arm immer noch fest - und vielleicht war das gut so.
Es kam ihr vor, wie in Zeitlupe, als sie den Ausgang endlich erreichten.
Grelles Licht blendete sie, doch sie liefen weiter.
Irgendwo vor ihnen Sirenen, sie konnte Umrisse von Autos ausmachen, die sich auf sie zu bewegten - dann ein ohrenbetäubender Knall.
Bremsen quietschten.
Jess fühlte, wie die Druckwelle sie erfasste, nach vorn schleuderte.
Für den Bruchteil einer Sekunde drehte sich alles um sie herum, verlor sie die Orientierung und schlug hart auf dem Asphalt auf.
Der Aufprall raubte ihr sämtliche Luft zum atmen.
Ein heißer Schmerz zog durch ihren Körper, trieb sie an den Rand der Bewusstlosigkeit.
Für den Bruchteil einer Sekunde wollte sie sich fallen lassen.
Einfach nur schlafen...
Von ferne her hörte sie, wie Türen geöffnet wurden.
Jemand rief ihren Namen.
Jess wollte antworten, doch kein Ton kam über ihre Lippen.
Wie gelähmt.
Sie konnte noch nicht einmal ihre Augen öffnen...
Schritte nährten sich ihr, jemand kniete sich neben sie.
"Agent? Agent können sie mich hören? Wir brauchen einen Krankenwagen, schnell!"
Diese Stimme...
Sie kannte sie...
Eine kühle Hand berührte ihre Stirn.
Angenehm...
Fingerspitzen, die nach ihrem Puls tasteten.
Plötzlich wurde ihr Kopf ein wenig angehoben und etwas Weiches schob sich darunter.
Eine Decke?
Wer saß da neben ihr, Antonio vielleicht?
Mit aller Gewalt zwang sich Jess, die Augen zu öffnen und schaffte es schließlich, nach dem, wie es ihr vorkam, hundertsten Mal.
Erst war alles merkwürdig verschwommen, Konturenlos.
Nur langsam klärten sich die Formen, bildeten sich Umrisse aus dem Gemisch von Farben heraus - und sie erkannte das Gesicht John Pollocks über sich.
Sie versuchte sich aufzurichten, doch er drückte sie mit sanfter Gewalt auf den Boden zurück.
"Ganz ruhig..., Agent. Der Krankenwagen ist schon unterwegs..."
"Wa.. Was ist mit Nicole..."
Diese Kopfschmerzen...
"Liegenbleiben! Es geht ihr gut. Sie lebt."
Pollock warf einen kurzen Blick zu Scott.
Antonio kniete neben ihr, redete auf sie ein.
Wie ihr Zustand war, vermochte der Assistant Director nicht zu sagen. Doch es war besser, Mastriani nichts davon zu sagen.
Sie würde sich nur zu sehr aufregen, sich selbst vergessen...
"Cortez ist bei ihr."  
Jess schloss kurz die Augen.
"Gut..."
Sie blinzelte.
Erst jetzt bemerkte sie, dass ihr Vorgesetzter nur ein weißes Hemd trug.
"Hat man Sie aus dem Bett gejagt?" Fragte sie leise, ohne sich über mögliche Konsequenzen dieser Frage bewusst zu sein.
Pollock jedoch, sah sie nur fragend an. "Wieso?"
"Ihre Anzugjacke..."
"Sie liegen drauf, Mastriani." Antwortete er trocken, doch sie konnte ein kleines Lächeln um seinen Mundwinkel erkennen.
"Und wehe Sie kommen jetzt mit dem, "das tut mir aber Leid Gefasel". Ich werde Sie beide noch zur Rechenschaft ziehen.
Aber jetzt bleiben Sie liegen und ruhen sich aus."
"Danke...Sir." Jess atmete tief durch.
So müde...
Sämtliche Knochen in ihrem Körper schmerzten und das Pochen in ihrem Kopf wurde zu einem unerträglichen Stechen.
"Haben Sie vielleicht ein Aspirin?" Ihre Stimme kaum mehr als ein Flüstern.
"Selbst wenn ich ein hätte würde ich es Ihnen nicht geben. Sie sind selbst schuld. Hätten Sie auf die Verstärkung gewartet..."
Pollock beobachtete belustigt, wie sich ihre Mundwinkel nach unten verzogen.
"Tja Agent. Da müssen Sie jetzt durch."
Ohne die Augen zu öffnen murmelte sie etwas, was er nicht verstand. Er nahm jedoch an, dass es allerlei Verwünschungen waren.
Scott färbte wirklich ab...
Wenn er bedachte, wie unsicher Mastriani gewirkt hatte, als sie nach Quentico in sein Team kam - und jetzt...
Sie hatte zwar keine Klappe wie Scott, doch sie war auf dem besten Wege dorthin.

A/N Bitte, bitte reviewt!!!
Review schreiben