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-Hidden Secrets behind the walls-

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Gen
Albus Dumbledore Blaise Zabini Hermine Granger Severus Snape
29.10.2005
30.09.2006
29
90.984
37
Alle Kapitel
404 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
29.10.2005 1.123
 
Hier  is Kapi 2 ^^

~+~

~Severus~

Das konnte doch nicht Grangers Ernst sein, hier in seinem Klassenraum zusammenzubrechen. Was machte er denn jetzt? Zum Krankenflügel würde er es nicht mehr schaffen, da die neue Stunde gleich wieder begann. Mit einem Seufzer hob er sie auf und brachte sie in einen Nebenraum, das Labor.

Nicht gerade sanft legte er sie auf eine alte, verstaubte Couch. Geschwind zog er ein Fläschchen aus dem Regal und flößte ihr den Inhalt ein. Kurze Zeit später öffnete sie schwach die Augen und sah verschwommen, dass der Zaubertränke-Lehrer über sie gebeugt war und sie ernst betrachtete. Allerdings war sie noch zu schwach um aufzustehen.

"Wirklich, sehr eindrucksvoll, wie Sie vor meinen Augen zusammengebrochen sind, Granger. Ich habe jetzt Unterricht und Sie werden hier liegen bleiben, das ist ein Befehl. Nach der Stunde bringe ich Sie in den Krankenflügel. Nein, Sie werden sich nicht vom Fleck rühren!", sagte er kühl, als sie protestieren wollte.

Mit wehendem Umhang drehte er sich um und verschwand fledermausartig in das Klassenzimmer, wo schon 3.Klässler aus Hufflepuff und Ravenclaw auf ihn warteten.

~Hermine~

Sie fühlte sich noch ganz benommen, aber besser. Zu schwach um einfach abzuhauen. Also musste sie auf der Couch liegen bleiben und warten.

Da es nach einer Zeit ziemlich langweilig wurde stand sie auf und schaute sich in dem Labor um. Es hatte etwas von geordnetem Chaos an sich, in dem sich nur Snape zurecht fand. Sie sah überall Notizen mit seiner zügigen, aber lesbaren Schrift. Neugierig las sie sich einige durch und staunte. Bei den meisten handelte es sich um erfundene Zaubersprüche in Kombination mit Tränken. Noch ungeschliffen, aber sie erkannte sofort, dass es eine Revolution in der Tränkebrauerei geben würde, wenn er sein Vorhaben ordentlich durchführte.

So angetan von den Notizen und vertieft in ihnen, bemerkte sie nicht, dass die Stunde vorbei war und Snape das Labor betrat.

"Schnüffeln ist doch keine Art eines Gryffindors oder, Granger?", höhnte er und sie drehte sich erschrocken um.

"Sir, ähm...ich wollte nicht schnüffeln, aber ich...nun...ich fand das alles nur so interessant, das müssen Sie mir glauben.", stammelte Hermine und hoffte, dass er ihr glauben möge. Sie glaubte sogar sich einzubilden ein verdächtiges Zucken um seine Mundwinkel gesehen zu haben.

"Vergessen wir das einmal, Granger und ich würde vorschlagen, dass wir jetzt in den Krankenflügel gehen, bevor das Mittagessen ganz vorüber ist.", sagte er schlicht und verließ das Labor.

Ihr blieb nichts anderes übrig, als ihm stumm zu folgen. Auf irgendeine Art und Weise fand sie es äußerst nett von ihm, dass er sie hinbrachte, aber sie konnte sich nicht vorstellen, dass er es von sich aus tat. Da steckte sicher irgendetwas dahinter.

Damit landete sie einen Volltreffer, denn so wie es aussah, musste Snape sowieso in den Krankenflügel.

"Hallo Poppy, ich brauche den Leber-Herz-Trank.", sagte er unwirsch zu der Krankenschwester, als beide eintraten.

Madame Pomfrey schien erzürnt über seine Unhöflichkeit, doch sie gab ihm den Trank ohne Murren.

Ohne  ein Wort des Dankes verschwand er wieder.

"So ein unfreundlicher Kerl.", murmelte die Schwester und dann bemerkte sie Hermine. "Was kann ich für dich tun, mein Kind?", fragte sie eine Spur freundlicher.

Hermine erzählte ihr was geschehen war und Madame Pomfrey musste sich ein Lächeln verkneifen. "Na, das war doch sehr nett von Professor Snape, dass er dir ein Antibiotikum gegeben hat. Hier, nimm das heute Abend und morgen früh noch einmal und es wird dir schon besser gehen."

Hermine bedankte sich und ging daraufhin in den Turm.

Dort angekommen, machte sie sich sofort an die Hausaufgaben und war nach 2 Stunden damit fertig. Sie sollte sich mit den Lehrern in Verbindung setzen, deren Unterricht sie verpasst hatte. Der Blick auf die Uhr sagte ihr, dass es Zeit war, zum Abendessen zu gehen.

In der Halle angekommen, sah sie ihre beiden besten Freunde und war geschockt, als sie die Gesprächsfetzen der Vier mitbekam.

"Ja, sie ist wirklich total bieder und versteckt sich nur hinter den Büchern. Wenn sie so weiter macht bekommt sie nie einen ab.", hörte sie Parvati sagen und stand geschockt hinter den Vieren. Diesen wiederum dämmerte es langsam, dass Hermine das Gespräch unfreiwillig mitgehört hatte und schauten mit entschuldigenden und schuldbewussten Blicken zu ihr auf.

Tränen sammelten sich in Hermines Augen und das letzte, was sie sagte, bevor sie verschwand, war: "So denkt ihr also über mich. Na toll. Auf solche hinterhältigen Freunde kann ich gerne verzichten!".

Als sie in die große Halle rannte, stieß sie zum 2. Mal in 2 Tagen in einen großen, schlanken schwarzen Mann.

"Ist es meine Anziehungskraft oder haben Sie keine Augen im Kopf, Miss Granger?", fragte sie eine vor Sarkasmus triefende Stimme.

Das war zu viel für Hermine, vergessend, wer vor ihr stand, schrie sie ihren Lehrer an. "JA, SIE HABEN RECHT! ICH HABE KEINE AUGEN IM KOPF! DENN WENN ICH DAS HÄTTE, HÄTTE ICH SCHON LÄNGST MITBEKOMMEN, DASS ICH IMMER ALLEIN SEIN WERDE, WEIL ICH BIEDER UND UNEROTISCH BIN, WIE MIR GRADE KLAR GEWORDEN IST. ES IST NUR SCHADE, DASS DIE FREUNDIN MEINES EHEMALS BESTEN FREUNDES MIR DIE AUGEN ÖFFNEN MUSSTE!" Die Tränen, die ihr die Wangen runter liefen, beachtete sie nicht.  Wutentbrannt starrte sie das Objekt ihrer Aggression an, bis ihr bewusst wurde, wer da vor ihr stand.

Snape hatte alles über sich ergehen lassen und zog im Laufe ihrer Rede seine Augenbraue so hoch, dass sie wohl bald unter seinem Haaransatz verschwunden wäre.

Verängstigt, was sie da gerade getan hatte, stammelte sie schnell ein paar entschuldigende Worte und wartete deprimiert auf die Strafe, die nun folgen wollte. Doch nichts dergleichen geschah. Aus den Augenwinkeln beobachtete sie ihn und als sie sah, dass er nichts zu sagen hatte und sie prüfend ansah. Schnell nahm sie die Chance war und verschwand mit einer Geschwindigkeit, als ob sie von einem Basilisken verfolgt wurde.

~Severus~

Severus war zu überrascht um etwas auf den Wutausbruch der Schülersprecherin zu erwidern, sondern beobachtete sie nur. Fast hatte er schon Mitleid mit ihr. Armes Ding. Es musste ein harter Schlag für sie gewesen sein, als sie erfuhr, was ihre ehemals besten Freunde über sie dachten.

Dabei war sie doch recht hübsch. Gleich darauf schalt sich selbst einen Idioten so etwas überhaupt gedacht zu haben.

Wütend betrat er die Große Halle.

Wieso er wütend wurde, wusste er selbst nicht.



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Soooo das wars erstma xD ja is au noch nich besonders spannend und viel, aber ich hab meine Muse wiedergefunden und werde nicht mehr so lange zum weiterschreiben brauchen...UND es wird mehr ^^muss auch bald das rating auf 18 hochsetzen und ES wird noch interessant, versprochen :)
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