Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

World of Warcraft - Varrat an Azeroth

von Syranus
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P6 / Gen
16.10.2005
16.10.2005
3
6.202
 
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
16.10.2005 1.003
 
Auf wunsch eines Lesers wurde das Layout etwas geändert:


Bazaard schlägt verwundert die Augen auf. Das helle Licht der Sonne stach ihm in die Augen «Oh Gott, bin ich doch glatt wieder eingeschlafen!!!»
Er sprang auf, und blickte sich um; Er war allein, und nicht nur das. Er war nicht mehr in den Wäldern von Elwynn. Nichts sah mehr so aus, wie er es kannte. Überall ragten Metallene Säulen aus dem Boden und trafen sich an der Decke aus Glas vor einer leuchtenden Kugel. Es war ein seltsames Gefühl, in die Kugel zu schauen. Zum einen brannte der helle Schein in Bazaards Augen, anderseits faszinierte es ihn. Er war sich nicht sicher, ob die Sphäre nun in verschiedenen Farben pulsierte, oder ob ihm seine Augen einen Streich spielten. Obwohl es ihn faszinierte, was da oben vor sich ging. wand er die Augen ab. Zu seiner Verwunderung stellte er fest, dass der Raum in dem er lag nicht wie zu erwarten im licht der Kugel hell leuchtet, im Gegenteil er konnte nur Umrisse der im Raum befindlichen Gegenstände erahnen. Er sah die Metallenen Säulen, die gen Decke ragten; einige von der Decke hängende Spitze Gebilde, die auch vom Boden zur Decke ragten. Doch dann erschrak er. Er bemerkte erst jetzt, dass er auf eine Erhöhung gekettet war. Er versuchte sich aus den fesseln zu lösen, doch schienen es Ketten der Nachtelfen zu sein. Wundersam leicht, kaum zu spüren, nur wenn man sich bewegte, merkte man, dass man von etwas zurückgehalten wurde.
«Elbische Ketten...*tze*...jeder weiß doch, dass die Elfen zur Allianz gehören. Reiß dich zusammen!»
mahnte er sich, und versuchte vergeblich sich der Ketten zu entziehen. Doch hielt er inne, als er einen dunklen Schatten am anderen Ende des Raumes ausmachte. Er konnte nicht sagen, ob es ein Mann oder eine Frau war, sie war kräftig und zierlich zugleich.
«Wer ist da?! Was soll das?! Binde mich los! Sofort»
«Gualema, un'ktete do Yu'Konne!»
«Was? Ich verstehe kein Wort...»
«GUALEMA, UN' KTET DO YU'KONNE!!!» Bazaard lief es eiskalt den rücken runter...Er wusste doch. was der Fremde sagte:
«Wo versteckst du Yu'Konne, sag schon!»
aber das war absurd. Es klang stark nach elbisch, aber mit einem Akzent, wie er heutzutage nicht mehr gesprochen wird. Es war ein uralter Akzent, den nur die göttergleichen Albenkinder sprachen.
Aber wer war dieser Yu'Konne? Er konnte die Frage nicht einmal in Gedanken zu Ende formulieren, als der Fremde in einen leichten Lichtschimmer trat. Von der Statur her war es ein Elf, aber wenn man ihn genauer betrachtete, gab es viele merkwürdige Einzelheiten zu erkennen. Seine Haut war nicht wie die der anderen Elfen in dunkelblauen Schimmer getaucht,  sondern schwarz wie die Nacht. Seine Augen leuchteten feuerrot, im Haar trug er Knochen...Menschenknochen!
«Dann versuchen wir es in einer anderen Sprache: Wo versteckst du Yu'Konne? Antworte!»
sagte der Elf.
«Was willst du von mir. ich kenne keinen Yu'Konne! Mach mich los, und Kämpfe wie ein Mann!»
Bazaard zerrte an seinen Ketten.
«Varimathras wird dich schon zum Reden bringen Mandred!»
Varimathras? hatte er es geschafft, mit Sylvanas eine Armee aufzubauen? Nun war er sich auch sicher, wo er war: In den Ruinen von Lord'Aeron! Aber alles sah so anders aus. Moment mal. der Fremde nannte ihn Mandred. Aber Mandred der Große war schon Jahre tot! Mandred war der größte und stärkste Krieger, den die Menschen jemals auf Azeroth wandeln und kämpfen sahen. Dann nahm er nur noch eine blitzschnelle Bewegung des Elfen war...

«Hey Bazaard. schläfst du schon wieder? Los, geh die Eber füttern, und sieh zu dass du Wilddornrosen fürs Abendbrot findest! Dein Vater hat einen riesigen Deviat-Fisch gefangen! Sieh zu, dass du keine zeit verlierst»
Das Bild verschwamm, kurz sah er nur noch ewige Dunkelheit, dann schlug er die Augen auf und war wieder zuhause in Goldshire.
«Wieder nur ein Traum?»
war alles was er hervorbrachte. Er setzte sich auf. lies die Warmen Sonnenstrahlen auf sein Gesicht scheinen, und saß kurze Zeit nur reglos da, und versuchte sich an seinen Traum zu erinnern.
«BAZAARD!!! Wenn ich hochkommen muss ist es zu spät! Schwing deinen allerwertesten runter, und mach dich auf den Weg!»
Seine Mutter konnte ihn einfach zu lieb wecken...
Völlig in Gedanken versunken sprang er auf. Zog sich seine Sachen über, und machte sich treppab zu seiner Mutter, die sicherlich schon mit der Pfanne bereitstand, ihm einen Denkzettel zu verpassen...das nächste mal sollte er wohl etwas früher die Bibliothek verlassen...vielleicht sollte er gehen, wenn sie Schließt und alle anderen auch gehen...aber dann hätte er nie die Bücher über Magie zu Gesicht bekommen; geschweige denn gelernt, wie man mit bloßer Gedankenkraft Feuer beschwört.

Doch dann kam das, was kommen musste...er hört Schritte auf der Treppe, gepaart mit unheilvollen rufen seiner Mutter. Er konnte sich gerade noch aus dem Fenster retten, als die Tür aufschwang und eine vor Wut bebende Frau eintrat...
«Wehe du bist nicht rechtzeitig zum Abendbrot  zurück! Und vergiss meine Kräuter nicht!!!»
konnte er sie noch rufen hören, als er sich dem Fenster zuwendete, ihr einen Luftkuss zuschickte, und in Richtung Stormwind verschwand. Dass seine Mutter dann zufrieden lächelte, und behutsam das Fenster schloss um sein Zimmer aufzuräumen bemerkte er nicht mehr...
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast