Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Ein Hockey-Team-Captain und seine Probleme

von Dendey
GeschichteAbenteuer / P16 / MaleSlash
Duke L'Orange Grin Lord Dragaunus Nosedive Flashblade Tanya Gertrude Vanderflock Wildwing Flashblade
18.09.2005
08.10.2005
2
10.954
 
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
18.09.2005 5.785
 
Tja, ich hab bis jetzt zwar noch kein Review bekommen, hoffe aber trotzdem, dass das hier irgendwann mal jemand lesen wird! (Die Hoffnung stirbt zuletzt!!!)

Legende:
"..." = Gerede, das was wir alle miteinander tun, um zu kommunizieren
<<...>> = Gedanken, kommen in letzter Zeit nicht mehr allzu oft vor <<warum nur? Sind die am Ende alle zu doof zum Denken geworden...?...>>
(+...+) = mein unsinniges Gelabere, dass ich mir zwischendurch einfach nicht verkneifen konnte! (+einfach nicht beachten, die spinnt 'n bischen wisst ihr...+)


Somit geht es nun also weiter!


W: "Okay, dann woll´n wir mal." Damit schritt er in Richtung Tür. "Bis demnächst!" wank er Trash und Mookie noch zum Abschied zu und verließ Captain Comics dann.

Duke folgte ihm kurz später, zusammen mit Grin. Nosedive musste erst mal seine Kreditkarte von Trash durch die Kasse jagen lassen.

A: "Mook? Kann ich meinen Rucksack kurzfristig hier parken?"

Mookie: "Klar!"

Damit verschwand der Sack' im Lagerraum des Comicladens und Phil wurde von Alex raus befördert.

P: "Ich hab aber mein Auto nicht hier."

A: "Mein Gott! Ein paar Schrittchen zu Fuß haben noch keinem geschadet!" wurde er auch schon zurecht gestutzt.

N: "Wartet auf mich!" mit einer Tüte Comics beladen' sprang Nosedive hinter seinem Bruder auf das Duckcycle und dieser startete den Motor, gefolgt von Grin und Duke.

Duke hielt neben Alex und Phil kurz an.

D: "Darf ich dich mitnehmen?" lächelte er, einen Helm in der Hand haltend.

P: "Klar! Danke!"

Nur an seinem Gesichtsausdruck war zu sehen wie überrumpelt Duke sich gerade vorkam.

A: "Zu dumm Onkel Phil, dass das ein Zweisitzer ist, aber etwas Bewegung würde dir wie gesagt nicht schaden, also werde ich mitfahren." Damit gab´s ein Küsschen auf die Wange, sie schnappte sich den Helm, stieg auf und los ging die wilde Fahrt von knapp 3 Minuten.


Mit großen Augen sah Alex sich im Hangar um, als schon wieder ihr Handy klingelte.

D: "Du bist aber ganz schön gefragt." Kommentierte Duke.

A: "Sorry. Ich glaub ich stell dieses nervtötende Ding gleich ab." Grummelte sie, während sie es aus der Tasche zog. Und zum zweiten Mal abnahm. "Alex Stone...Ihr seid wo bitte?...Sag mal wie schafft ihr es eigentlich innerhalb von einer halben Stunde orientierungslos durch die Gegend zu rennen?...Netter Versuch einer Ausrede...Ja sicher...Was siehst du in deiner Umgebung?...Hudson River?...Was stand noch mal auf eurem Flugticket?...Wie kann man nur so blöd sein! L.A. und N.Y. sind doch zwei vollkommen verschiedene Abkürzungen! Ihr habt den falschen Flug genommen, kein Wunder das ihr mein Apartment nicht findet!...Oh Mann, ich glaub das nicht..."

Zu diesem Zeitpunkt waren sie im Unkleideraum angekommen, wo sie Tanya begegneten, die ihnen berichtete, dass sie mit ihren Arbeiten am Migrator jetzt fertig war.

A: "Okay, ihr geht zurück zum Flughafen und kommt mit der nächsten Maschine hierher. Warte auf meinen Anruf, ich besorg euch einen Flug." Damit legte sie auf. "Entschuldigt bitte, aber meine Freunde haben sich verflogen. Ich bin eine Maschine früher weg, weil ich meinen Onkel auftreiben und mein Apartment aufräumen wollte, aber die zwei haben es tatsächlich geschafft anstatt nach L.A. nach N.Y. zu fliegen."

N: "Wie ham die das denn hingekriegt?" war sein intelligenter Beitrag.

A: "Sind einfach zu dem Gate gegangen an dem ein Flug mit zweibuchstabigem Ziel stand."

N: "Ouch."

A: "Ja, vor allem weil ich sie jetzt hierher kriegen muss."

W: "Kein Problem. Wir lassen dich in Frieden bis du alles geklärt hast und ziehen uns derweilen einfach schon um." Damit verzogen sich sämtliche männlichen Anwesenden nach Nebenan. Tanya stand noch unschlüssig im Raum.

A: "Wenn ich mich vorstellen darf? Alexandra Thunderstone. Die Nichte ihres nervenden Managers."

T: "Tanya Vanderflock. Phil hat eine Nichte?"

A: "Ja, ich weiß: er scheint nicht der Typ für Familie."

T: "Nein irgendwie nicht, aber ich will auch nicht länger stören."

A: "Kein Problem ich brauch nicht lange." Damit wurde eine Taste betätigt und kurz darauf begann ein Gespräch. "Hey Charlie! Na, lebst du noch?...Klar, sobald ich Zeit hab, aber heut Abend hat mich Onkel Klegg schon eingespannt...Ja, genau. Woher weißt du davon?...Aha, na dann...Stimmt. Ich brauch deine Hilfe...Okay, also ich brauch zwei Flüge von NewYork nach LosAngeles, am Besten noch heute...Echt? Das ist klasse!...Wundervoll!! Vielen Dank Charlie! Du hast was gut bei mir! Ciao!" sie legte auf. "Erledigt!" rief sie erfreut aus. Dann drückte sie eine andere Taste, um wieder ein Gespräch zu beginnen. "Okay, ich hab Flüge für euch. Also die Reservierung läuft auf meinen Namen, wie immer, also kommt mir bloß heil hier an, ja?...Gut, ciao, bis dann!" damit wurde das Handy ausgeschaltet.

A: "Endlich Ruhe!" seufzte sie erleichtert auf.


Als Alex das Eis betrat waren die Anderen schon dabei sich aufzuwärmen. Sie trug die Nummer 11, es war ihre, schon immer gewesen und es würde wohl auch immer ihre bleiben. In der Umkleide hatte sie schon ein paar Dehnübungen gemacht, um sofort loslegen zu können, daher war das erste was sie tat eine Runde um den Ring zu drehen.

W: <<Sie ist wirklich besser als ich dachte.>> Zu seiner größten Verwunderung hatte Alex sich nicht nach zwei Sekunden auf die Nase gelegt. Er hatte das Team angewiesen ein paar Runden zu drehen, was diese auch machten und beobachtete dabei wie sie sich auf dem Eis bewegten. Nosedive überholte Alex gerade, ein Manöver das absolut reibungslos stattfand, ebenso wie sein Überholen von Grin und Duke zuvor. Nach zwei weiteren Runden sah man Nosedive die Langeweile an, er wollte endlich einen Puck vor seinen Schläger bekommen, also hatte Wing ein Einsehen und schlug den Puck in Dukes Richtung. Dieser nahm ihn problemlos an und ging sofort zum Angriff über. Grin versuchte ihn abzublocken, aber da der Puck an Nosedive weitergegeben wurde, welcher gerade fünf Meter rechts von Grin auf das Tor zuschoss, hatte dieser nun die Gelegenheit auf einen Torversuch. Doch dann kam Tanya ihm in die Quere, da sie sich dazu entschieden hatte mitzutrainieren, ohne dass die Anderen etwas davon bemerkt hatten. Nosedive hatte nur eine Möglichkeit: Abgeben. Denn aus dieser Entfernung war ein Schuss aufs Tor vergeblich. Wildwing war ein zu guter Goalie, um einen Schuss aus solcher Entfernung nicht abzuwehren. Jedoch bemerkte Dive gerade noch rechtzeitig Alex aus dem Augenwinkel und so passte er den Puck zu ihr. Diese nahm den Puck problemlos an und beförderte ihn mit Präzision genau zwischen Wildwings Kufe und der Sohle seines rechten Schlittschuhs hindurch ins Netz.

N: "Das war ja ein Wahnsinnsschuss!" jubelte er begeistert.

Von Duke gab es einen Klaps auf die Schulter und ein So was hab ich auch noch nicht gesehen!'. Tanya analysierte den Abstand, Schusswinkel und Geschwindigkeit des Pucks mit ihrem Omni-Tool und Grin gab die Weisheit preis: In der Ruhe liegt die Kraft.'

W: "Kompliment!" lobte er immer noch total verblüfft. <<Vielleicht war das eine gute Idee...>>

Sie trainierten noch gut eineinhalb Stunden und das Zusammenspiel zwischen Nosedive und Alex wurde immer besser, sie lieferten einander eine Vorlage nach der anderen und wechselten sich bei den Torschüssen recht fair ab. Duke blieb es meist übrig den Puck an Grin vorbei zu steuern oder die Beiden unauffällig zu decken, wobei es ihm schwerer fiel Alex zu decken, da sie einige unvorhergesehene Wendungen machte und sehr agil einfach zwischen Grin und Tanya Richtung Tor verschwand, wenn diese ihr gerade einmal keine Beachtung schenkten, meist kam Duke allerdings nicht mehr mit ihr mit und wurde daher öfters von Grin bemerkt und gegen die Bande gecheckt. Wildwing leistete einige Glanzparaden, konnte allerdings nicht alle Schüsse halten, die die beiden Teenager auf das Netz los ließen. Zum Schluss stand es 9:7 für Nosedive gegen Alex, wobei Duke für Beide immer die wichtige Vorarbeit geleistet hatte.

W: "OKAY! SCHLUSS FÜR HEUTE!" damit war das Training beendet und es verließen erst einmal alle das Eis, wobei Alex leicht zurück blieb. Wildwing ließ sich daraufhin auch etwas zurückfallen und holte sie aus ihrer Trance heraus, in der sie nur wortlos auf das Eis sah. "Kommst du?" fragte er sanft.

Sie schreckte hoch und sah ihn zunächst nur verwirrt an, bevor sie sprach. "Entschuldige, ich war nur schon seit längerem nicht mehr auf dem Eis." Damit machte auch sie sich auf den Weg in die Umkleide.

Nach einer halben Stunde waren alle wieder präsentabel. (+sprich: geduscht und umgezogen, wobei Alex ihre alten Klamotten anzog.+)

T: "Ich werde mal nach Mallory sehen." Damit ging Tanya völlig unbedacht zum Aufzug und betätigte einen Knopf, der die Stahltüren zur Seite schob. Dann betrat sie diesen und fuhr in das MightyDucksHauptquartier hinunter.

Alex sah erst mal wieder dumm aus der Wäsche, schüttelte dann einfach den Kopf und wand sich zum gehen.

W: "Willst du schon weg?"

A: "Eigentlich schon."

W: "Können wir dich irgendwo hinbringen?"

A: "Nein ist schon okay. Ich muss ohnehin noch bei Trash und Mook vorbei, dann noch zum Flughafen und ab geht´s nach Hause."

Genau in diesem Augenblick kam Phil rein.

P: "Ähm, Babe? Schnuckelchen?" fing er fast schüchtern an und allen war sofort klar, dass etwas im Busch sein musste.

A: "Was gibt es?" fragte sie in einem Ton der sagte, dass sie es eigentlich gar nicht wissen wollte, da sie schon mit einem negativen Inhalt der Antwort rechnete.

P: "Dein altes Apartment, also wie soll ich dir das sagen?"

A: "Mach´s kurz und schmerzlos und rück einfach mit der Sprache raus." In ihrer Stimme schwang reine Resignation mit.

P: "Also du hattest das doch gekauft und weil du so lange nicht mehr da warst, da hab ich´s vermietet."

A: "Du hast WAS?" schrillte sie. "Und was hast du mit meinen ganzen Möbeln gemacht? Da waren einige wichtige Erinnerungsstücke dabei!"

P: "Ist halb so schlimm, die hab ich alle einlagern lassen."

A: "Toll! Wenigstens etwas." Ein Seufzen folgte. "Und wie lange läuft der Mietvertrag noch?"

P: "Also, als du weg bist da hieß es ja, dass du für länger versetzt bleiben würdest, na ja, der Kerl wollte nicht unter 5 Jahren einziehen, also läuft der Vertrag noch etwas über zwei Jahre."

A: "Wirklich super Onkel Phil! Und wo soll ich jetzt bitte wohnen? Bei dir? Vergiss es! Ich bin alt genug mich nicht mehr kontrollieren zu lassen!"

P: "Das hatte ich eigentlich schon klären wollen."

A: "Hast du´s denn auch schon geklärt?"

P: "Also ich such ja schon was und bis ich was gefunden habe, könntest du doch in meinem Büro übernachten?"

A: "Danke, aber nein Danke. Ich find schon was und wenn ich wieder bei Charlie wohn! Das gibt´s ja wohl nicht!" damit stürmte sie aus dem Stadion.


N: "Ich geh mit ihr." Wollte er sich schon verabschieden, wurde jedoch von seinem Bruder zurück gehalten.

W: "Nosedive."

N: "Ich wollte ohnehin zu Trash und Mook. Oh bitte!"

W: "Du gehst nicht allein. Duke würdest du bitte mitgehen?"

D: "Klar doch."

W: "Nehmt bitte den Migrator und bringt sie mit zurück."

P: "Meinst du wirklich? Ich wäre ja selbst nie darauf gekommen euch so was zu fragen, aber wenn du es anbietest ist das ja was anderes! Dankeschön! Ich bring gleich ihre Sachen rein!" damit verschwand er nach draußen, ohne das ihn jemand unterbrechen konnte.

W: "Hat irgendwer was dagegen?" sah er sich unsicher um.

N: "Nope." Sicherte ihm sein Bruder zu.

D: "Deine Entscheidung. Du bist der Teamcaptain." Zog er sich aus der Affäre.

G: "Öffne dein Herz und heiße die Welt willkommen."

Wildwing öffnete daraufhin seine Com-Unit. "Tanya. Haben wir noch ein Zimmer frei?"

T: "Sogar mehrere. Warum wi...will-fragst du?"

W: "Naja, Phil glaubt das ich Alex dazu eingeladen habe bei uns bleiben zu können und irgendwie würde ich mich schlecht fühlen ihm das jetzt abzuschlagen. Duke, Grin und Dive haben nichts dagegen und außerdem haben wir ohnehin noch ungenutzten Platz, also warum nicht? Was hieltest du von der Idee?"

T: "Von mir aus o...ok-kein Problem. Willst du sie in die Ma...in die Mann-spielen lassen? Dann wäre es sogar be...bess-von Vorteil wenn sie hier wohnen würde, aber das heißt auch, dass ich einen neuen Schl...Schlüs-Sicherheitscode integrieren muss und außerdem müssen wir dann noch eins der Zimmer au...auf-herrichten. Ich war seid über 6 Monaten nicht mehr zum Pu...Putz-Staubwischen da drin." Überlegte sie.

W: "Gut. Ich komm sofort runter und helfe dir dabei. Phil natürlich auch!" fügte er hinzu, als dieser gerade mit zwei Koffern durch die Tür kam.

P: "Was denn Babe?" fragte er nur, als Dive sich mit einem Winken an ihm vorbei schob und mit Duke im Schlepptau zum Hangar lief.


~~~Ortswechsel~~~


T: "Sieht so aus als bekämen wir eine neue Mitbewohnerin."

M: "Wie das denn?" fragte sie vom Bett aus.

T: "Phil´s Nichte. Sie spielt ziemlich gut und wi...wir-soll für die nächsten Wochen dein Ersatz werden, natürlich nur so lange bis du wieder spi...spie-gesund bist."

M: "Aha. Und wie lange wird das sein?"

T: "Das hängt ganz davon ab, wie sehr du dich be...beweg-schonst."

M: "Oh. Das heißt dann also stillsitzen bis du mir erlaubst wieder herumzulaufen?"

T: "So zu sagen: Ja."

M: "Akzeptiert." Salutierte sie spielerisch.


~~~Ortswechsel~~~


Alex verschwand gerade in Captain Comics, als Dive mit dem Migrator vorfuhr. Duke ließ ihn immer fahren, wenn sie allein unterwegs waren, denn zum einen war Dive ein guter Fahrer für sein Alter und zum anderen zeigte er ihm damit sein Vertrauen.

Sie sprangen regelrecht auf den Parkplatz, um Alex so schnell wie möglich einzuholen, rannten dann bis zur Tür und betraten den Laden dann langsam und gesittet.

N: "Hey Mook! Sind meine Comics schon da?" war seine Begrüßung, da Trash wahrscheinlich gerade im Lagerraum war, um Alex Sack' zu holen.

Mookie: "Sorry, Dive! Aber die kommen erst in frühestens drei Tagen. Trash sagte vorhin aber irgendwas von der Extraausgabe von...verdammt was war das jetzt gleich?...Na, du weißt schon, diese limitierte Edition, die du haben wolltest."

N: "Jetzt sag bloß noch er hat eine für mich gefunden?" rief er begeistert.

Mookie: "Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube schon." Wich sie aus.

A: "Wenigstens für einen von uns passiert heute etwas positives." Seufzte sie, gegen die Theke lehnend.

D: "Warum denn nur für einen? Für dich haben wir auch noch eine positive Überraschung."

Alex sah ihn verwirrt an. "Überraschung? Für mich? Warum das denn? Ich hatte doch längst Geburtstag."

N: "Aber mein Bruder noch nicht, der hat erst Morgen und Tanya hatte vor 3 Monaten und ich denke Grin hat so in 2 Monaten, Mallory hatte vor 5 Monaten, das war ein echt mörderischer Tag, stell dir vor die hat uns doch tatsächlich in Militärklamotten gesteckt!" entrüstete er sich, um nach einer hochgezogenen Augenbraue und einem Klaps von Duke dann weiter zu brabbeln. "Und Duke, tja ich glaub der zählt das schon lieber gar nicht mehr." Das war anscheinend die Revanche für den Klaps.

A: "Und was hat das jetzt mit der Überraschung zu tun?"

N: "GARNICHTS!" rief er stolz.

D: "Idiot." Kommentierte er trocken. "Die Überraschung ist: Du kannst bei uns im AnaheimPond wohnen, bis dein Apartment wieder frei ist. So ist es auch mit dem Training einfacher. Wildwing hat nämlich manchmal so komische Anfälle was den Trainingsplan angeht."

N: "Ja, das glaubt man kaum, entweder er steht mitten in der Nacht auf..."

D: "Sprich morgens zwischen 5 und 6."

N: "Sag ich doch: mitten in der Nacht! Oder er lässt uns Spätnachmittags noch mal ein paar Runden drehen!"

D: "Sprich nachts zwischen 11 und 1."

N: "Sag ich doch. Was mischst du dich eigentlich die ganze Zeit ein?"

D: "Tja nicht jeder hat zeitlich betrachtet so einen verkorksten Tagesplan wie du!"

A: "Ich schon! Ich bin absolut nachtaktiv! Das ist doch normal!" rief sie, vor Freude strahlend, dazwischen.

N: "Ehrlich?"

A: "Na wenn du´s normal findest morgens um sechs ins Bett zu gehen und zwischen Mittags um zwölf und nachmittags um vier aufzustehen, ja ich denke dann ist es schon normal."

N: "COOLEA! So´n Tagesablauf will ich auch haben!"

D: "Ich schätze das würde dir Wing niemals erlauben."

A: "Ich fürchte da hast du Recht. Ich weiß ich kenne ihn noch nicht so lange wie ihr, aber ich hatte schon immer eine ziemlich gute Menschenkenntnis. Von dem was ich bisher von ihm erlebt habe, würde ich darauf schließen, dass er zwar streng sein kann, aber nur wenn er es will und das tut er nur wenn es unbedingt nötig ist, dabei aber immer noch fair bleibt. Außerdem scheint er sich viele Sorgen um jeden einzelnen im Team zu machen, liegt wahrscheinlich daran, dass er als Teamcaptain eine Verantwortungsperson ist, aber das ist sein natürlicher Typ. Er würde sich auch vollkommen grundlos Sorgen um euch machen, er ist dieser Typ der bei einem kleinen Niesen gleich an eine Grippe denkt. Versteht ihr was ich meine?"

N: "ABSOLUT!!!" bestätigte er enthusiastisch.

D: "Das Schauspiel hat sich erst vor zwei Wochen abgespielt."

N: "STIMMT!" erinnerte er sich.

A: "Wirklich?"

D: "Ja. Mallory hatte es irgendwie geschafft sich einen Schnupfen einzufangen und Wing hat sie sofort zu Tanya geschickt, mit Verdacht auf Grippe. Seiner Meinung nach wollte er nur eine Epidemie vermeiden, da ja Ansteckungsgefahr für uns alle bestand."

A: "Klingt so als hätte er nur ein ganz klein wenig überreagiert."

N: "Worauf du wetten kannst, aber bei ihm kannst du auf solche Reaktionen setzen! Genauso wie darauf, dass Mallory sofort in Schreikrämpfe ausbricht, sobald sie meinen Namen in den Mund nimmt, weil sie mich als Urheber eines Streiches verdächtigt."

D: "Du bist schließlich der einzige Streiche-spielende-Teenager den wir haben, daher liegt sie mit ihrer Annahme' grundsätzlich richtig."

A: "Dann wird sich das jetzt aber ändern." Wurde Dive verschwörerisch zugeflüstert.

D: "Hey! Was flüstert ihr da?"

A&N: "Nichts!" beteuerten sie mit völlig unschuldigen Mienen.

D: "Ok...irgendwie glaub ich euch beiden nicht. Was plant ihr?"

A: "Warum willst du das wissen? Möchtest du uns vielleicht behilflich sein, indem du uns bei Planung&Ausführung zur Hand gehst?" schlug sie ihm vor.

Ein spielerisches Grinsen machte sich auf seinem Schnabel breit. "Warum denn eigentlich nicht?"

N: "Duke L'Orange! Ich bin entrüstet! Du willst Mallory einen Streich spielen?"

D: "Denkst du nicht auch, dass es langsam langweilig wird seine Aufmerksamkeit immer nur ein und dem selben Opfer zu widmen?"

Damit taten sich für Nosedive ganz neue Wege zur Vorstellungen weiterer Missetaten auf.

N: "GRIN!"

A: "Warum denn der sanfte Riese'?" zitierte sie ihn.

D: "Wahrscheinlich gerade deshalb."

N: "Klar! Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass er sich von ÄUßERLICHEN Veränderungen in seiner INNEREN Ruhe stören lassen wird."

D: "Dass du dir so etwas VORHER überlegst hätte ich wirklich nicht erwartet."

N: "OK! Was machen wir als erstes?"

D: "Einkaufen."

N: "Häh?" sah er ihn unverstehend an.

D: "Alex braucht noch die passende Ausrüstung für´s Spielfeld."

Alex hatte beim Training das Trikot ihrer alten' Mannschaft getragen. (+Das aus ENTEN GEGEN SAURIER Teil 2, diese orange Augenbeleidigung, ihr erinnert euch?+)

N: "Stimmt, aber sollte nicht lieber Mallory mit ihr shoppen gehen?"

D: "Ich bitte dich, der Sportladen ist gleich gegenüber! Das Trikot muss Phil dann noch anfordern, aber alles andere müssten wir da völlig problemlos bekommen."

A: "Du musst ja nicht mitkommen, wenn du keine Lust dazu hast."

N: "So mein ich das gar nicht, aber das letzte Mal als ich shoppen war..." er erschauderte bei der Erinnerung daran. "...hat Phil mir diesen Smoking verpasst." Winselte er beinahe.

A: "OH GOTT! Ich kenne den Modegeschmack' meines Onkels und ich fürchte ich kann mir vorstellen was du durchmachen musstest." Sie legte ihm mitfühlend eine Hand auf die Schulter und Nosedive ließ sich bedauern, wie schlimm es doch gewesen sein musste mit Phil shoppen zu gehen.

D: "War Grin nicht auch dabei?"

A: "Ich wette er hat sich nicht aus der Ruhe bringen lassen." Lächelte sie.

N: "Allerdings. Leider." Seufzte er bereuend. Damals hatte er es sich wirklich gewünscht, dass Grin wenigstens einmal seinen Aggressionen freien Lauf lassen würde und Phil gegen die Mauer quetschen würde, aber dafür war dieser viel zu sanftmütig.

A: "Willst du nicht doch lieber hier auf uns warten?" fragte sie ein letztes Mal.

N: "Nur wenn ihr mich loswerden wollt."

D: "Wie hast du das nur gemerkt?" fragte er gespielt verblüfft.

N: "Ich bitte dich! Es ist doch wohl offensichtlich, dass du mit Alex allein sein willst!" grinste er provokant. Er wusste, dass Duke ihn nur auf den Arm genommen hatte.

D: "Wirklich?" spielte er wieder den Ahnungslosen.

A: "Nein. Ich hab nichts bemerkt." Meinte sie lässig und schlenderte mit dem Sack, den Trash ihr gerade gegeben hatte zur Tür. "Danke für´s drauf aufpassen!"

Trash: "Keine Ursache, so lange du versprichst in Zukunft wieder öfters vorbei zu kommen!"

A: "Oh, mach dir da mal keine Sorgen! Das werde ich! Kommt ihr jetzt oder soll ich allein shoppen gehen?"

N: "Bin schon an deiner Seite!" war er auch nach zwei Sekunden. "Bis Morgen!"

Trash: "Wär besser für dich! Dann hab ich sogar dein Exemplar der Limitierte Auflage da!"

N: "COOLEA!!!" freute er sich beim rausgehen.

D: "Also, bis dann." Wank er mit einem Lächeln und folgte den Teenagern.


~~~Ortswechsel~~~


Sie hatten eine ganze Stunde gebraucht, um ein Zimmer für Alex herzurichten, wobei die zwei Stunden die sie zum einkaufen der Möbel benötigt hatten nicht zählten.

Tanya wollte einen Computer an Drake One anschließen und die Funktion der Klimaanlage auf das Zimmer erweitert, wobei sie auch gleich die anderen Räume in das System integriert hatte. Sie hatte ganze 10 Minuten dafür gebraucht und dann gefragt ob der Computer eine bestimmte Farbe haben sollte.
Da sie noch keine Ahnung hatten was Alex mochte und was nicht, hatten sie auch keine Ahnung was ihre Lieblingsfarbe war, ok, Phil war zwar immer noch bei ihnen allerdings war er keine große Hilfe, wenn es darum ging ihnen etwas über seine Nichte zu erzählen, das keine Rechnungen oder Gagen beinhaltete.

Sie hatte ein grünes Militäroutfit getragen, also hatte Wing einfach auf Grün getippt. Mit der Begründung, dass die Natur die Seele beruhigen würde hatte Grin seiner Idee zugestimmt und sie hatten Phil mit shoppen genommen, da Tanya keinen grünen PC da hatte, sie allerdings ohnehin noch einiges an Möbeln zu besorgen hatten.
Sie brauchten eine halbe Stunde, um ein Futon-Bett (+Mischung aus jap. Futon und französischem Bett+) in einem beinahe schwarzem Grün, mit schwarzer Holzumrandung (alles andere war entweder rot, blau oder sogar orange gewesen, natürlich in sämtlichen Tönen, die sich grauenhaft mit grün gebissen hätten [sogar das rot] weshalb sie sich alle einstimmig für das grüne entschieden hatten), zusammen mit einer schwarzen Couch mit einem eisblauen Drachen als Rücklehnendekoration(, Phil hatte doch tatsächlich den Geistesblitz gehabt, dass sie eine Schwäche für Drachen hatte!) und einem flauschigen neongrünen Teppich, den sie im Zimmer verlegen wollten auszusuchen.
Zusätzlich zu dem schwarzen Wandschrank wurden noch eine schwarze Kommode mit eingeschnitztem Drachenmuster und ein Nachttisch in ähnlichem Stil besorgt, wobei Phil sich wundersamerweise für einen Glastisch aussprach, bei dem die Platte von einem sich windenden chinesischem Drachen (+Sieht ein bisschen aus wie ein Krokodil auf Diät und nein, ich hab keinen der beiden Tische zu Hause. Leider, die hat nämlich noch keiner gebaut.+) an zwei Punkten, Rückenschuppen, getragen wurde, der sich zusammen mit einem kleineren Tisch, welchen er als Nachttisch zu verwenden gedachte, im Angebot befand. Bei dem kleineren Tisch wurde die Glasplatte auch an zwei Stellen getragen, hier bäumte der Drache sich jedoch auf und hatte Schwingen, welche sich unter das Glas schmiegten. Dazu wurde noch ein elektronischer Wecker mit grünen Leuchtziffern, ein kleiner schwarzer Fellteppich (auf den Phil aus irgendeinem Grund bestand), ein Deckenfluter, natürlich mit grüner Neonbirne, eine runde Lampe, für an die Decke, mit durchsichtigem Glas und eine von diesen gerade im Trend liegenden Geleesäulen', wie Phil sie nannte, da er einfach fand, dass die Dinger so aussahen, die sich in Kugeln von oben nach unten bewegten, mit neongelbem Gel auf die Rechnung gesetzt und sie erklärten ihren Einkauf für beendet.

Somit konnten sie nun den Teppich verlegen, danach mussten sie die Möbel jedoch im Zimmer ausrichten und das dauerte unerwartet lange. Das Bett wanderte in die hintere rechte Ecke des Zimmers, links davon an der der Tür gegenüberliegenden Wand wurde der kleine Drachentisch mit dem Wecker und der Geleesäule platziert, wo ein kleines Fenster, ca. 50cm auf 60cm, kurz unter der Decke war, zwar ein Kellerfenster, aber es kam frische Luft rein, da es auf der Westseite lag, denn dort schlossen Wiesen an den AnaheimPond an. (+Keine Ahnung ob das so stimmt, aber wozu nennt sich das hier eigentlich fanFICTION? Na, wegen der künstlerischen' Freiheit halt, die man da ohne Probleme integrieren kann! ^___^+) Vor dem Bett legte Phil den schwarzen Fellteppich aus.
Der Aluminiumschreibtisch dessen Platten in einem rechten Winkel aufeinander trafen und auf deren Schweißstelle ein Drehpult für einen Computermonitor angebracht war, den Phil im rausgehen aus dem Möbelhaus noch entdeckt hatte, wurde auf halber Höhe des Zimmers auf der rechten Seite hingestellt, so dass man den Monitor zum Bett oder zur Tür drehen konnte und eine der Platten als Raumteiler zum Bett fungierte. Gleich im Anschluss daran wurde zur Tür hin das Aluminiumregal hingestellt, das hatte es für einen geringfügigen Aufpreis dazu gegeben. Nun befand sich die Badezimmertüre zwischen Bett und Schreibtisch, ebenso wie der Einbauschrank, dessen Existenz sie glatt vergessen hatten.
Auf der linken Seite wurde die Couch hingestellt, vor diese der große Drachentisch, beides gut einen Meter von der Türe entfernt. Dahinter wurde der Wandschrank platziert und die Kommode wurde an die hintere Wand gestellt, allerdings so, dass Schrank und Kommode eine Ecke für sich bildeten, direkt in dieser Zimmerecke wurde auch der Deckenfluter untergebracht.
Die Lampe wurde in der Mitte des Raumes an die Decke gehängt und tauchte alles in ein stufenlos dimmbares Licht, eine Idee von Tanya.
Als letztes hatte Wing doch noch daran gedacht einen Computer mitzubringen und so wurde der karge Schreibtisch mit einem mit schwarzem Plastik ummanteltem Monitor, dessen hinterer Teil von grünem durchschaubarem Plastik verdeckt wurde, so dass man fast freie Sicht auf sein Innenleben hatte, einer pechschwarzen Tastatur und Maus, mit einem grün leuchtendem Empfänger' (+also beides Schnurlos, so per Funk halt oder wie auch immer+) und einem normalen drehbaren dunkelgrünen Schreibtischstuhl verschönert.
Tanya sorgte noch für den Computer, für den Wing eine schwarze Hülle ausgesucht hatte, will heißen sie verbesserte ihn und stellte diesen unter dem Schreibtisch an die Wand. In die rechte Ecke des Schreibtisches wanderte dann noch ein schwarzer Scandrucker (+der kann drucken, scannen und kopieren' und ja, den hab ich, aber funktioniert nicht an meinem Pc, weil mein USB-Anschluss von meinem Vater geschrottet wurde. Fragt mich bitte nicht wie der das geschafft hat, glaubt mir einfach wenn ich euch sage, dass er es hat.+) und sie konnten ihre Arbeit nun gänzlich für beendet erklären.

W: "Also ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich habe das Gefühl hier fehlt noch irgendwas." Der Gedanke ließ ihn einfach nicht los, dass sie etwas vergessen hatten.

T: "Der w-weibliche Touch?"

P: "Keine Sorge auf den wird sie liebend gerne verzichten wollen." Versicherte er ihnen.

G: "Dies ist nur ein gelegentlicher Rückzugsort einer Seele, daher muss sie sich nicht immer hier aufhalten." Gab er preis.

M: "Ein Spiegel und Bettwäsche." Bestätigte sie nach einer Observierung des Zimmers.

W: "Was machst du denn? Solltest du nicht auf der Krankenstation liegen? Darfst du überhaupt schon aufstehen und rumlaufen?" fragte er sofort, wobei er bei dem letzten Teil Tanya fixierte.

T: "Ähm, tja, also eigentlich..."

M: "Ich hatte keine Lust mehr einfach nur rum zu liegen. Außerdem wollte ich in mein Zimmer und ihr ward gerade in der Nähe." Scherzte sie, denn sie befanden sich am Ende des Ganges auf der linken Seite, gleich neben Wings Zimmer.
Beide Zimmer gegenüber waren leer, danach schloss sich erst Dukes Zimmer an, danach Mallorys und Tanyas.
Neben Wing hatte natürlich Nosedive sein Zimmer gefunden und der Einzige der ihm bei seiner Musiklautstärke nicht den Kopf abriss war Grin, weshalb dieser das Zimmer neben ihm bewohnte, gleich daneben war ein Zimmer mit Swimmingpool, welchen der Architekt da einfach rein gemacht hatte ohne zu fragen und welcher von ihnen erst selten benutzt worden war, eigentlich sogar nur von Dive, weil dieser nachts um 3 Langeweile bekommen hatte und nicht mehr hatte einschlafen können. (+Ich glaube spätestens jetzt wird klar, wie groß diese Zimmer eigentlich sind.+)


T: "Du solltest dein Be...Bei-deinen Fuß nicht zu sehr be...belas-beanspruchen." Ermahnte sie ihre Freundin.

M: "Ist ja gut Tanya. Ich bin ganz vorsichtig." Versicherte sie sofort.

W: "Einen Spiegel, ja?"

M: "Absolut! Jede Frau braucht einen Spiegel in ihrem Zimmer!" Informierte sie ihn bestimmt.

W: "Gut, dann geh ich noch mal los und hol einen." Seufzte er ergeben.



Tja, da simma auch schon wieder! AM ENDE!!!
Der gute Wing tut ja wirklich das meiste was man ihm sagt! So einen will ich mal in echt haben! So nach dem Motto: Live, stereo und in Farbe! Aber so jemanden gibt es wohl nicht...Falls doch, schickt ihn mir doch mal bitte vorbei!
Ciao
Dendey
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast