Blumen, Blutwurst und Begierden

GeschichteAllgemein / P18 Slash
Remus "Moony" Lupin Severus Snape
26.08.2005
26.08.2005
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26.08.2005 6.134
 
Titel: Blumen, Blutwurst und Begierden

Autorin: KrissyNightwish

Altersfreigabe: P18- Slash

Disclaimer: Alle Charaktere gehören unserer geschätzten JKRowling

Betaleserin: JosephineDracul

Anm.: Auf Wunsch einer einzelnen Dame (ne Josie! *g*) habe ich mich mal mit Remus und Severus beschäftigt. Die beiden sind auch wirklich niedlich *träum* Was dabei rausgekommen ist, könnt ihr euch unten zu Gemüte führen. Nur eines dürfte klar sein: mit einigen alten Snape Klischees wird hier deutlich abgerechnet *ggg*



Gute Freunde halten Männer gesund
Gute Freunde sind für Männer offenbar ein wirksames Lebenselixier. Während der "einsame Wolf" ungesund lebt, leiden seine geselligen Geschlechtsgenossen halb so oft an Herzkrankheiten, berichtet das Männermagazin "Best Life" unter Berufung auf eine schwedische Untersuchung.(*)

Wütend schmiss Remus die Zeitung zu Boden. Klasse, jetzt sagte ihm auch noch so ne bescheuerte Muggelzeitung, dass er bald an einem Herzinfarkt sterben würde. Ja, er war ein einsamer Wolf. Wie ungemein passend, dachte Remus sarkastisch.

Und wie lange versuchte er schon dagegen etwas zu unternehmen? Remus wusste es nicht mehr, seit wann er versuchte einem ganz gewissen Mann näher zu kommen. Auf Freunde konnte Remus verzichten, aber nicht auf diesen einen Mann, den er haben wollte.

Er liebte den düsteren Zaubertränkemeister seit Jahren. Richtig bewusst wurde ihm das aber erst bei seiner Wiedereinstellung nach Voldemorts Vernichtung vor einem Jahr. Im Gegensatz zu seinem jetzigen Projekt, nämlich Severus Snape auf sich aufmerksam zu machen, war das Besiegen Voldemorts ein Kinderspiel gewesen.

Missmutig starrte Remus an die Wand seines Büros. Es war doch zum Verrückt werden. Wie sollte er es jemals schaffen, Snape für sich zu gewinnen? Was konnte er denn machen? Und welchen Geschmack hatte Severus überhaupt? Indem Remus ihn mit Briefchen und Rosen überschüttete? Sicherlich nicht.

Sollte er ihn vielleicht nach draußen locken und ihm bei einem Sonnenuntergang, während die Vöglein harmonisch zwitscherten, seine Liebe gestehen? Remus lächelte schwach bei der Vorstellung. Severus würde ihn wohl eher in Stücke zerfetzen, als ihm dann freudig um den Hals zu fallen.

Remus seufzte. Warum musste er sich auch gerade in den miesepetrigen Ich- hasse- euch- alle- Professor verlieben?  Remus war verzweifelt.

Er hatte keine Ahnung, was Severus mochte, was er gern aß und trank, was ihm Freude bereitete und was er in seiner Freizeit tat.

Natürlich gab es die diversesten Gerüchte: Snape mochte gar nichts außer Schüler drangsalieren, aß am liebsten Blutwurst, trank nur schwarzen Kaffe ohne Milch und Zucker, hatte Freude an nichts außer Schüler zu drangsalieren und beschäftigte sich in der Freizeit mit seinen Zaubertrankexperimenten und natürlich, nicht zu vergessen, damit, Schüler zu drangsalieren. Alles natürlich auf Grund der Tatsache, dass er keinen mehr hoch kriegte.

Kurz um, die Gerüchte waren ziemlich einseitig, aber auch einleuchtend. Dennoch wollte Remus das nicht wahr haben. Dieser Mann musste doch auch etwas anderes mögen.

Mit was könnte man ihn denn locken und wer könnte etwas über ihn wissen?

Familie? Soweit Remus wusste, waren alle nicht mehr am Leben.

Freunde? Wohl auch eher Fehlanzeige.

Geliebte? Daran wollte Remus lieber nicht denken. Zum Einen konnte er nicht leugnen, dass ihm bei den Gedanken Severus in Aktion zu sehen, ziemlich warm wurde. Zum Anderen wurde er rasend eifersüchtig, wenn er sich vorstellte, dass jemand "seinen" Severus berührt hatte. Andererseits hätte der dunkle Professor sicherlich niemanden an sich rangelassen.

Beruhigend war zwar die Gewissheit, dass Severus wohl keine Dorfmatratze war, doch nun wollte Remus eben diesen Mönch- ähnlich- lebenden Mann für sich gewinnen...ihn lieben...ihn verführen...ihn... Remus, halt dich zurück, es ist noch nicht aller Tage Abend. Bis Severus Dein ist, kann noch sehr, sehr viel passieren.

Also, wer könnte mehr über Severus wissen? Dann kam Remus die Erkenntnis: Albus. Natürlich, wenn jemand über Severus etwas wusste, dann war es der Schulleiter. Mit einem etwas erleichterten Herzen machte Remus sich auf zum Büro des Direktors...


... Als er auf dem Stuhl in Dumbledores Büro saß, wurde ihm schlagartig bewusst, wie peinlich diese ganze Aktion doch eigentlich war. Aber zurück konnte er jetzt nicht mehr. Gespannt blickte Albus ihn an, denn bisher hatte Remus noch keinen Ton gesagt.

"Albus...", begann Remus und wusste sich nicht zu helfen. Wie sollte er das formulieren? "Ich wollte wissen, ob du vielleicht ein paar Sachen weißt über... na ja, also über ... Severus."

Nun war es raus. Unsicher blickte Remus Albus an. Sah er in dessen Augen ein klein wenig Amusement?

"Ich denke, ich sollte besser nicht fragen, warum du das wissen willst?", zwinkerte Albus. Remus nickte benommen. Er konnte nichts mehr sagen. Was wusste Albus? "Was möchtest du denn wissen?", fragte Albus, immer noch mit einem seltsamen Lächeln im Gesicht.

"Alles", rutschte es Remus raus und er blickte schleunigst zu Boden. "Also, ich meine..."

"Ich versteh schon", sagte Albus beschwichtigend, "aber alles kann ich dir nicht erzählen, denn Severus würde mich dann wohl auseinanderreißen. Außerdem halte ich es für besser, wenn du das Meiste selbst herausfindest." Und schon wieder sah Albus ihn eindeutig mit einem spitzbübischen Lächeln an.

"Eines kann ich dir wohl verraten. Severus geheime Leidenschaft sind Blumen."

"Bitte, was...?",  entfloh es Remus. Albus nickte ohne noch ein weiteres Wort zu verlieren. Remus konnte das nicht so recht glauben, doch er merkte, dass ihr Gespräch zu Ende war.

Gedankenverlorenen erhob er sich und ging aus dem Büro in seine Privaträume, während der alternde Schulleiter leise vor sich hinlachte. Remus konnte es nicht fassen. Severus mochte Blumen?

Severus Snape, der gedankenverloren an einer Blume roch, ihren Duft einatmete und liebevoll in einen Garten pflanzte? Remus musste unwillkürlich lachen. Nein, das passte so gar nicht zu dem Severus, den er kannte. Aber wer weiß, welche verborgenen Interessen und Talente Severus noch so alles hatte.

*****

Montag, nächster Morgen. Severus war spät dran und er musste sofort los, wenn er nicht zu spät zum Unterricht kommen wollte. Frühstück konnte er vergessen. Irgendwie hatte er die letzte Nacht nicht besonders viel geschlafen. Etwas hektisch  verließ er seine Räume und wäre fast hingefallen.

Vor seiner Tür stand eine Blume. Eine wunderschöne Orchidee, um genau zu sein. Severus starrte auf sie herab. Ein kleiner Zettel baumelte an einem der Blätter.

Severus sah sich in alle Richtungen um. Als er niemanden sah, nahm er die Pflanze hoch und trug sie behutsam in seine Räumlichkeiten. Vorsichtig stellte er sie ab und nahm den Zettel von dem Blatt. Nachdenklich entfaltete er das Stück Pergament. So schön, wie du, kann diese Pflanze niemals sein. Severus runzelte die Stirn. Was sollte das denn jetzt? Unbeeindruckt davon zerknüllte Severus den Zettel, doch die Blume nahm er mit...


Remus lief eine Furche in seinen Boden und seine Fingernägel waren bis aufs Bett abgenagt. Wie konnte man so blöde sein und Severus Snape ein solches Kompliment machen? Wahrscheinlich würde dieser sich nur darüber lustig machen. Remus war verzweifelt. Was sollte er nur tun? Blumen waren da wohl die einzige Möglichkeit. Was sollte er auch sonst tun?


Gesagt getan. Jeden Tag standen neue Blumen vor Severus´ Tür und dieser schien sie auch anzunehmen. Wo Severus diese abstellte konnte Remus beim besten Willen nicht sagen.

*****

Es war Freitagnachmittag und Remus kontrollierte die Hausaufgaben, die er eingesammelt hatte, als es an seiner Tür klopfte. Nichts ahnend, sagte er "Ja bitte".
Die Tür flog auf und Remus blickte auf. Da war er. Sofort hatte sich ein Kloß in seinem Hals gebildet. Dort stand Severus, der gerade eintrat und den Werwolfbanntrank auf Remus´ Tisch abstellte. Wie hypnotisiert schaute Remus Severus an, der allerdings keine Miene verzog. Severus wandte sich zum Gehen.

"Severus, warte." Remus war von seinem Stuhl aufgestanden und ging auf Severus zu. Dieser blickte ihn nur herablassend an.

"Was ist Lupin?", fragte er schroff.

"Ich...", begann Remus, doch ihm fehlten die Worte. "Ich..."

Severus hob eine Augenbraue. "Vergeuden sie bitte nicht meine Zeit. Ich habe genug zu tun." Remus verletzten diese Worte, obwohl er wusste, dass es eben Snape war.

"Ja, mit den vielen Blumen", rief er trotzig und biss sich im selben Moment auf die Lippe. Severus starrte ihn an.

"Woher wissen sie das?", fragte er gefährlich leise und trat drohend einen Schritt näher auf Remus zu. Dieser schloss für einen Moment die Augen. Wie konnte man auch so blöd sein? Gryffindors hatten ihr Herz wirklich auf der Zunge. Scheiße. "Waren die Blumen etwa von Ihnen, Lupin?"

Remus wagte es nicht, Severus in die Augen zu sehen. Er betrachtete einen Punkt hinter Severus an der Wand.

"Ich habe sie etwas gefragt?", fragte Severus und klang so, als würde ihm jeden Moment der Geduldsfaden reißen. Remus packte seinen Mut zusammen, schaute Severus fest in die Augen und nickte.

"Ja", sagte er mit fester Stimme.

"Und womit habe ich diese Ehre verdient?", fragte Severus sarkastisch und seine Mundwinkel zuckten spöttisch. Remus schluckte.

"Weil du mir nicht gleichgültig bist." Severus´ Augen schienen Blitze zu schießen und er presste seine Lippen aufeinander.

"Da muss ich sie leider enttäuschen, Lupin, ich steh nicht auf haarige Wölfe." Und Severus verschwand mit wehendem Umhang aus dem Büro.

Remus blickte ihm nach, seine Augen gefüllt mir Tränen. Warum tat es so verdammt weh? Und wieso musste er Severus Snape so sehr lieben?  

*****

Nach zwei Tagen hatte sich Remus wieder soweit beruhigt, dass er sich in der Lage fühlte sein Bett zu verlassen. Seine Augen waren rot geweint und er sah noch blasser aus, als er es normalerweise nach einer Vollmondnacht tat. Die dunkeln Ringe unter seinen Augen und die abgenagten Fingernägel ließen auf  einige ungeschlafene Nächte schließen, denn Remus hatte tatsächlich kein Auge zu getan. Seine Verwandlung hatte ihm da auch nicht geholfen.

Doch nach all dem Grübeln war er auf eine Idee gekommen: Er musste mehr über Severus herausfinden und das konnte er nur, wenn er den Privatmenschen Severus Snape kennen lernte. Remus lächelte leicht. Diese Idee war wirklich gerissen und passte eher zu einem Slytherin. Aber besondere Umstände erforderten besondere Maßnahmen.


Ohne großen Aufwand hatte er sich den Tarnumhang von Harry geliehen, der ihn momentan sowieso nicht mehr nutzte. Es war Sonntagnachmittag und Remus hatte eh nichts vor. Leise schlich er sich, unter dem Tarnumhang verborgen, in die Kerker und anscheinend meinte das Glück es gut mit ihm. Severus war nur einige Meter von ihm entfernt und murmelte gerade das Passwort. Remus ging schleichend hinter ihm her und schaffte es rechtzeitig hinter ihm in dessen Räumlichkeiten zu schlüpfen.

Remus gratulierte sich zu diesem brillanten Einfall- und er sollte nicht enttäuscht werden.

Severus knöpfte sich gerade seine Robe auf und schleuderte sie unachtsam auf den Sessel. Remus musste unwillkürlich die Luft anhalten. Der Meister der Zaubertränke trug eine schwarze enge Hose und eine schwarze Weste, die er aber auch abstreifte. Er stand nun nur noch in einem weißen Hemd da, welches seine Körperform wunderbar zur Geltung brachte. Remus hätte sich am liebsten vor lauter Stolz auf den guten Einfall selbst auf die Schulter geklopft. Dieser Tag konnte einfach nur gut werden.

Severus währenddessen ging in einen anderen Raum und Remus folgte ihm prompt. Was hatte Severus wohl vor? Als Remus das Wohnzimmer verlies kam er in einen weiteren Raum und ihm wäre fast die Spucke weggeblieben: Ein Garten.

Mitten in diesem dunkeln Gewölbe gab es einen Garten. Die Sonne schien hell und die herrlichsten Pflanzen blühten darin. Remus traute seinen Augen nicht. Wo war Severus?

Kaum hatten sich Remus´ Augen an die Helligkeit gewöhnt, sah er Severus, der eine Gartenhacke in der Hand hielt und ein noch leeres Stückchen Erde umgrub. Die Haare hatte der Slytherin im Nacken zu einem Zopf gebunden und die Ärmel seines Hemdes hochgekrempelt. Dazu summte Severus leise eine Melodie, die Remus vage bekannt vorkam. Remus´ Atem beschleunigte sich und er musste die Augen schließen um sicher zu gehen, dass er nicht träumte.

War das dort wirklich Severus Snape, der voller Hingabe ein Beet, welches eigentlich in einem dunkeln Kerker lag, bearbeitete und dabei noch so unverschämt sexy aussah? Doch es war kein Traum, denn als Remus die Augen wieder öffnete, war alles so, wie er es in Erinnerung hatte. Severus war wirklich anders, als alle dachten.

Das wusste Remus nun und er konnte keine Sekunde länger dort stehen, denn er hätte Severus wohl jeden Moment angefallen. Die kniende Position, die Severus nun einnahm um Unkraut zu zupfen, half Remus nicht wirklich dabei seine nicht ganz jugendfreien Gedanken aus seinem Kopf zu kriegen. So leise, wie es in seinem Stand der Erregung ging, lief Remus aus dem Garten zurück in das Wohnzimmer.

Immer noch unter dem Tarnumhang versteckt, lehnte er sich an die kühle Wand und  schloss abermals seine Augen. Nachdem sich sein Herzschlag wieder normalisiert hatte und seine Männlichkeit wieder halbwegs in die Hose passte, sah Remus sich etwas genauer um. Eigentlich war das Wohnzimmer sehr hübsch eingerichtet.

Neben dem Hogwarts- typischen Kamin gab es noch viele andere Lichtquellen, die aus dem Nichts zu kommen schienen. Drei Sessel, die von einem satten dunkelroten Ton waren, standen um ein kleines beiges Tischchen, das in der Nähe des Kamins stand. Eine große Couchgarnitur, ebenfalls dunkelrot, stand an der gegenüberliegenden Wand, neben der die Eingangstür war. An den andern beiden Wänden standen Bücherregale und Glasvitrinen aus hellbraunem Holz, die mit Büchern und schön geformten Gläsern bestückt waren. Vor der großen Couch stand ein Glastisch, der ein Bein aus Silber hatte, welches die Form eines Einhornes hatte.

Fasziniert blickte Remus sich weiter um. Neben dem Kamin war an beiden Seiten jeweils eine Tür. Die eine, wie er nun wusste, führte in den unterirdischen Garten.

Die andere... das konnte er nur auf eine Art herausfinden.

Er öffnete vorsichtig die noch unbekannte Tür und fand sich in einer Küche wieder. Küche? Wozu brauchte Snape eine Küche, dazu waren doch die Hauselfen da. Remus beschlich der Verdacht, dass Severus vielleicht ein Hobbykoch war. Unwillkürlich musste er grinsen. Snape und kochen? Womöglich noch mit Schürze und Kochlöffel? Remus prustete leise in den Tarnumhang. Wenn das stimmte würde er wohl aus dem Lachen nicht mehr rauskommen. Soviel zum Thema Snape würde nur Blutwurst mögen.

Die Küche hatte eine weitere Tür, durch die Remus nun schritt und fast als hätte er es geahnt, war er in Snapes´ Schlafzimmer. Sofort stockte ihm der Atem. Hier schlief sein Schatz also. Das Bett füllte fast den ganzen Raum aus und war fast so breit wie lang. Es war ein schwarzes schmales Gestell mit schönen Verzierungen. Eine leichte weiße Decke schmückte das Bett und auf einen Nachttisch stand eine Vase mit den herrlichsten Blumen. Remus kam aus dem Staunen nicht mehr raus.

Dann fiel ihm ein kleines unscheinbares Buch auf dem Nachttisch auf. Neugierig nahm er es an sich und lächelte einen Moment später. "Goethes Faust- der Tragödie erster Teil".

Snape bildete sich also in Muggelliteratur. Das war äußerst interessant. Remus selbst hatte das Werk auch schon mal gelesen, doch das lag bereits längere Zeit zurück. Grinsend schlug er es auf, doch gleichzeitig erstarrte sein Grinsen.

In dieses Buch war reingeschrieben worden. Die kleine geschwungene Handschrift konnte nur Severus´ sein. Neben dem Namen "Faust" war ein Gleichheitszeichen gesetzt worden und dahinter "Severus". Was sollte das bedeuten?

Remus blätterte weiter. Manche Stellen waren markiert. Es möchte kein Hund so länger leben, drum hab ich mich der Magie ergeben Wäre das nicht so absurd, hätte Remus gelacht. Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust Remus blätterte weiter und seine Augen starrten auf das Papier. Dort stand sein Name.

Und zwar mit einem Gleichheitszeichen nach Gretchen. Was sollte das bedeuten? Remus kramte in seinem Gedächtnis. Ja, das gab es doch ein Szene...wie hieß die noch? Wald und Höhle? Ja. Remus blätterte sie auf. Und  sie mit mir zugrunde gehen Auch diese Stelle war markiert. Nur das, das sie durch "er" ersetzt worden war.

Denk nach, Remus, mahnte er sich selbst, was bei seinen zittrigen Händen und dem Schweiß, der ihm auf der Stirn stand, wahrhaftig nicht leicht fiel. Faust und Gretchen hatten eine Beziehung und ziemlich viel Sex. Faust war es egal, was mit Gretchen passierte.

Doch das passte überhaupt nicht auf Severus und Remus. Okay, Severus war es vielleicht wirklich egal, was mit Remus passierte, aber sie hatten doch weder eine Beziehung noch leider Gottes heißen Sex. Was sollte es denn dann bedeuten? Remus dachte nach.

Dann schlug es wie ein Blitz auf ihn nieder. Was war, wenn Severus eine Beziehung und viel Sex mit Remus wollte, aber Angst hatte, dass Remus und er dadurch zu Grunde gehen könnten. Das klang mehr als logisch und Remus spürte instinktiv das es richtig war. Ob Severus ihn wirklich liebte?

Aber warum verglich er sich dann mit Faust? Hatte Severus etwa ein so schlechtes Bild von sich selbst, dass er sich mit Faust verglich, der Gretchen nie geliebt hatte und nur aus egoistischen Gründen handelte? Nein, dass konnte nicht sein. Severus war nicht Faust, außer er dachte es von sich. Nachdenklich legte Remus das Buch zurück an seinen Platz. Was sollte er tun um Severus zu zeigen, dass er wundervoll war?


Ein plötzliches Geräusch lies Remus zusammenfahren. Severus schien auf dem Weg hierher zu sein. Wie von Teufel gepackt, rannte Remus auf die Badezimmertür zu, trat ein und schloss so leise es in der Aufregung ging die Tür.

Keuchend kauerte er sich hinter die Tür, bis ihm auf einmal bewusst wurde, dass er ja noch immer unter dem Tarnumhang steckte. Du Esel, schallt er sich selbst, hielt aber im gleichen Moment noch die Luft an, da die Tür geöffnet wurde. Severus trat ein und verschloss die Tür mit einem Zauberspruch. Remus´ Augen weiteten sich. Er hatte seinen Zauberstab vergessen. Er konnte nicht heraus.

Doch das wollte er auch nicht mehr. Severus begann sich die Kleidung abzustreifen. Hemd, Hose und schließlich auch noch die schwarze Boxershorts segelte in aller Ruhe auf einen kleinen Hocker.

Remus hielt die Luft an, der Anblick war unbeschreiblich. Severus´ blasse Haut schimmerte seltsam seidig und sein Körper war lang und schlank, obwohl ein kleiner Bauchansatz zu sehen war. Sein Hintern war aber durchaus knackig und Remus konnte seinen Blick nicht von diesem Prachtstück losreißen.

Severus stand kaum einen Meter von ihm entfernt. Was hätte er nicht alles dafür gegeben seine Hand ausstrecken zu dürfen. Severus löste seinen Zopf und wand sein Gesicht seinem Spiegelbild zu. Remus konnte ihn nun vollends von der Seite sehen und was er sah, lies ihn schwindelig werden. Severus lächelte in den Spiegel. Ein geheimnisvolles und verschmitztes Lächeln, welches Remus nicht zu deuten vermochte. Severus wischte sich eine Strähne aus dem Gesicht und strich sie hinter sein Ohr.

Dann ging er in die Dusche und spülte gründlich allen Dreck aus dem Garten ab. Viel zu gründlich nach Remus´ Meinung. Er sah nur, wie Severus´ Hände an dessen Körper auf und abglitten und sämtliche Stellen einseiften. Remus schnappte nach Luft, als Severus seinen Hintern "bearbeitete".

Er schlug sich blitzschnell eine Hand vor den Mund, als Severus irritiert in seine Richtung schaute. Er hatte das Gefühl, als würde Severus ihn geradewegs anblicken. Doch einen Moment später war er wieder damit beschäftigt die Seifereste von seinem Körper zu waschen und sich die Haare einzushampoonieren.

Remus merkte, wie seine Hose beträchtlich enger wurde und als Severus ihm auch noch seine gesamte Frontseite zu wand, war es vorbei mit Remus halbsteifer Erektion, denn seine Männlichkeit stand nun vollends und das wie eine eins. Schmerzhaft verzog Remus das Gesicht. Er musste sich unbedingt Erleichterung verschaffen und zwar sofort. Aber das hier und jetzt zu tun war purer Wahnsinn. Doch die Triebhaftigkeit siegte über die Vernunft. Remus lies alle Vorsicht fallen und griff sich in die Hose.

Bald hatte er seine Männlichkeit umfasst und rieb daran, während er Severus weiter beobachtete. Er stöhnte verhalten und so leise es ging. Die Dusche übertönte seine Lustgeräusche und schließlich ergoss er sich mit einem letzten unterdrückten Keuchen in seine Hose. Doch das war ihm in dem Moment egal. Er fühlte sich sau wohl.

Severus stieg aus der Dusche und trocknete sich gründlich ab. Die nassen Haare fielen ihm ins Gesicht und schließlich öffnete er die Badezimmertür mit einem Zauberspruch, das Handtuch hatte er lässig um die Hüften gewickelt. Remus schlich hinter ihm her. Er musste hier irgendwie wieder rauskommen, aber wie? Er konnte schließlich nicht einfach die Tür öffnen.

So ein Mist. Remus hatte sich keinerlei Gedanken gemacht, wie er wieder aus Snapes´ Räumen herauskommen sollte, ohne das es diesem auffiel. Oder sollte er einfach mit Severus reden? Schließlich schien dieser ja doch etwas für haarige Wölfe übrig zu haben, wenn Remus Severus´ Faust Gekritzel richtig interpretiert hatte. Selbst wenn, wäre es ganz undenkbar. Wie sollte das aussehen? Hi Sev, ich habe dich den halben Tag beobachtet und ich steh tierisch auf dich? Haha! Severus würde ihn auf der Stelle töten. Nein, Remus musste ihn anders erwischen. Aber wie?

Remus wäre nicht Remus, wenn ihm nicht augenblicklich ein Gedanke gekommen wäre. Er musste Severus davon überzeugen, dass er nicht Faust war und dass ihre Liebe eine Chance hatte. Und dazu musste er ihn überraschen. Remus grinste verhalten- er wusste genau, was er machen wollte.

Doch ein dringenderes Problem war es erst einmal hier heraus zu kommen. Anscheinend meinte das Schicksal es wieder gut mit ihm. Ein plötzliches Klopfen an der Tür, lies ihn zusammen zucken und dann hörte er Albus´ Stimme.

"Severus, ich muss mit dir reden." Mit einem Schwung seines Zauberstabes hatte Severus die Tür geöffnet und empfing Albus ohne weiteres in seinem entblößten Zustand. Remus schloss daraus, dass beide sich wohl wirklich sehr nahe standen. Albus hielt die Tür auf und blickte Remus geradewegs an.

Dieser erstarrte. Natürlich! Albus konnte ihn sehen. Mit einem dankbaren Lächeln schlüpfte Remus aus der Tür. Albus zwinkerte leicht und schloss die Tür. Severus schien nichts aufgefallen zu sein.

Auf seinem Weg zurück zu seinen Räumlichkeiten kam Remus nicht aus dem Grinsen heraus- ein ziemlich dreckiges Grinsen. Er konnte es immer noch nicht fassen: Er war in Severus´ Wohnung mehr oder weniger eingebrochen und hatte sich dann auch noch praktisch vor Severus´ Augen einen runtergeholt. Wenn das mal nicht eine geile Aktion gewesen war.

*****

Am nächsten Freitagabend war es soweit. Remus hatte die ganze Woche sein Vorhaben
geplant und alles nötige besorgt. Albus hatte versprochen ihm zu helfen und Remus konnte sich sicher sein, dass Severus diesen Abend erst gegen acht Uhr wieder in seinen Räumlichkeiten erscheinen würde.

Bepackt wie ein Esel und unter dem Tarnumhang verborgen schlich Remus in die Kerker. Vor Snapes Tür angekommen, fiel ihm ein, dass er ja das Passwort gar nicht kannte.

"Slytherin", probierte es Remus, doch nichts geschah. Das wäre wohl auch zu einfach gewesen. "Blumen", versuchte er es weiter. "Kochen" Immer noch passierte nichts. Remus ballte ein Faust. Er musste doch auf dieses blöde Passwort kommen.

"Konzentrier dich, Remus Lupin", sagte er zu sich selbst und schloss die Augen. Hörte er da richtig? Ja, die Tür hatte sich geöffnet. Verwundert öffnete er die Augen und trat ein. Lautlos glitt die Tür hinter ihm zu.

Sein Name war Snapes Passwort? Noch etwas verwirrt, zog er sich den Tarnumhang von Kopf und verstaute ihn in einem seiner drei Taschen. Zügig ging er in die Küche und breitete seine Zutaten aus. Seelenruhig begann er alles vorzubereiten...


... um kurz vor acht betrat Severus seine Räume. Albus hatte ihn ziemlich lange aufgehalten und er wollte in Ruhe seinen Freitagabend genießen. Mit bereits halbaufgeknöpfter Robe betrat er sein Wohnzimmer und erstarrte augenblicklich.

Mitten im Raum stand der Esstisch aus seiner Küche, der wunderbar gedeckt war. Die weiße Tischdecke bildete einen wunderschönen Kontrast zu den silbernen Tellern, dem Strauß Blumen und den angezündeten Kerzen. Neben diesem Wunderwerk der Tischdekoration stand mit einem liebevollen Blick Remus Lupin.

Dieser nahm seinen ganzen Mut zusammen und trat auf den immer noch sprachlosen Snape zu. "Severus, ich weiß, dass du mich liebst." Von wegen wusste- er hoffte es.

Wie aufs Stichwort zog dieser zweifelnd eine Braue in die Höhe. Doch Remus lies sich nicht einschüchtern. Zärtlich blickte er Severus an.

"Diese Liebe wird erwidert, Severus." Eine Rose streckte Remus Severus entgegen und sah ihn mit großen Augen an. Severus zögerte und Remus´ Hand begann zu zittern.

"Bitte, Severus, nimm sie. Du bist nicht Faust", flüsterte er leise und hob seine andere Hand an Severus´ Wange. Dieser erschauerte unter der sanften Berührung.

"Woher...?" Doch Remus legte seinen Finger auf Severus´ Lippen, sodass dieser verstummte. Severus griff nach Remus´ Finger und küsste diesen leicht. "Das mit Faust ist schon viele Jahre her. Inzwischen denke ich anders."  "Zum Glück", sagte Remus leise und war sich in diesem Augenblick nicht bewusste, dass Severus damit indirekt gestanden hatte, dass er ihn schon sehr lange liebte.

Dann streckte Severus langsam seine Hand aus und ergriff die Rose. Remus fiel ein Stein vom Herzen und er lächelte leicht. Auch Severus zeigte den Ansatz eines Lächelns. Die endlos schwarzen Augen schienen verheißungsvolle Dinge zu versprechen. Dann rümpfte Severus die Nase.

"Was riecht denn hier so komisch?" Remus schlug die Hände vors Gesicht.

"Oh Scheiße", fluchte er und rannte wie ein Wirbelwind in die Küche. Kaum hatte er die Tür geöffnet kamen ihm riesige Rauchschwaden entgegen. Remus hustete und stürzte sich todesmutig in den Rauch. Severus blickte ihm interessiert hinterher. Einen Moment später kam Remus mit einer Pfanne mit nicht mehr identifizierbarem Inhalt aus den Rauchschwaden  und blickte völlig bedröppelt drein.

"Das schöne Essen", murmelte er leise und war den Tränen nahe. Severus konnte sich das Grinsen nicht verkneifen, Remus sah einfach zu niedlich aus. Langsam schritt er auf diesen zu.

"Wolltest du etwa für mich kochen?", fragte Severus und konnte seine Verzückung nicht aus der Stimme verbannen. Niedergeschlagen nickte Remus.

"Ich habe eine bessere Idee", flüsterte Severus leise, nahm die Pfanne aus Remus´ Hand und legte sie mit seiner Rose auf den Esstisch. Remus schaute ihn überrascht an.

Dann griff Severus nach Remus´ Händen und zog ihn zu sich. Ihre Lippen berührten sich und Remus wusste, dass er am Ziel seiner Träume angelangt war.

Zielstrebig führte Severus Remus durch die Küche ins Schlafzimmer. Umsichtig schloss Severus die Tür und drehte sich langsam um. Remus hatte sich aufs Bett gesetzt und schaute sehr vielversprechend. Severus lächelte und raubte Remus damit fast den Verstand.

"Wie kann man nur so unwiderstehlich lächeln?!", flüsterte Remus heiser und sichtlich erregt. "Bitte tu das nie wieder." Severus wusste, wie er es meinte, doch wollte er es dem Werwolf auch nicht zu leicht machen. Er lächelte weiter und diesmal noch eine Spur geheimnisvoller. Remus stöhnte auf, konnte seinen Blick aber dennoch nicht losreißen. "Quäl mich doch nicht so, Severus", sagte Remus leicht beleidigt.

"Aber ich mag es", hauchte Severus und ging zielsicher auf Remus zu, dem inzwischen abwechselnd heiß und kalt wurde. Als Remus dessen Gewicht auf seinen Körper spürte und die warmen Lippen sich an seine drängten, wusste er, dass auch Severus sich nicht mehr zurückhalten konnte.

Nach dem ersten zärtlichen Kuss, der dennoch sehr fordernd gewesen war, lösten sie sich voneinander und schauten sich mit fiebrigen Blicken an. Remus spürte das Gewicht des anderen Mannes nicht mehr. Er sah nur noch diese endlos schwarzen Augen, die vor Liebe und Leidenschaft glühten.

Dann begann Remus verschwörerisch zu lächeln und schubste mit einen gekonnten Hüfteinsatz Severus von sich runter und saß einen Moment später auf ihm. Völlig verdattert blickte Severus ihn an.

"Ich denke du solltest endlich einmal diese viel zu warme Robe loswerden." Remus begann einen Knopf nach den anderen zu lösen und stoppte auch nicht, als Severus schließlich nur noch in Shorts vor ihm lag. Doch bevor er diese hätte ganz abstreifen können hielt Severus ihn auf.

"Jetzt bist du dran." Und Remus erschauerte unter diesen Worten, gesprochen von diesem Mann, den er so sehr liebte. Schließlich waren auch die letzten störenden Kleidungsstücke entfernt worden und begierig, wie ausgehungerte Wölfe (wie passend *g*), fielen sie übereinander her. Aber nicht in einem Taumel aus Leidenschaften versunken, sondern in einen Strudel aus tiefer Liebe, die sie sich gegenseitig beteuerten...

*****

Mitten in der Nacht, oder war es früher Morgen?, erwachte Remus und tastete blindlings in die andere Hälfte des Bettes. Doch er fand nichts, was er hätte anfassen können. Erschrocken fuhr er hoch. Wo war Severus?

Remus stand auf und ging aus dem Schlafzimmer in Richtung Küche. Kaum war er da angelangt, hörte er etwas aus dem Wohnzimmer dringen. War es Musik?

Remus durchquerte die Küche und trat leise ins Wohnzimmer.

Starr blieb er im Rahmen stehen. Es war Musik.

Severus saß seitlich zu ihm und spielte auf einer E- Gitarre eine wunderschöne Melodie. Remus konnte seinen Blick nicht losreißen.

Er wusste nicht wieso, aber seine Augen füllten sich mit Tränen. Es war so wunderschön und gleichzeitig so unendlich traurig, was Severus dort spielte.

Sein Schniefen musste wohl etwas zu laut gewesen sein, denn Severus drehte sich plötzlich zu ihm, jedoch ohne sein  Spiel zu unterbrechen. Remus lächelte und weinte vor Glück.

Severus sah ihn einfach nur erstaunt und unglaublich zärtlich an. Remus ging langsam auf ihn zu und kniete sich vor ihm nieder. Severus´ Augen weiteten sich.

"Womit habe ich dich nur verdient?", flüsterte Severus leise und Remus zuckte mit den Schultern.

Der letzte Ton des Stückes klang noch nach, während Severus bereits seine Hand an Remus´ Wange hatte gleiten lassen und sanft auf und ab fuhr. Remus konnte sein Glück nicht fassen. Leise begann er zu singen, während er Severus nicht aus den Augen lies. "You are so beautiful... to me... can´t you see?... you´re everything I hope from... your everything I need... You are so beautiful... to me" Vor Emotionen zitternd lies Severus seine Hand sinken und schaute Remus einfach nur an.

"Ich liebe dich, Remus!"

"Ich liebe dich auch, Severus."

Ein Kuss besiegelte ihre Worte.

Severus legte seine Gitarre vorsichtig zur Seite und stand auf. Mitten im Gehen drehte er sich zu Remus um, der sich inzwischen auf die Couch gesetzt hatte.

"Mit deiner Stimme und meinem Spiel könnten wir die "Simon and Garfunkels" der Zaubererwelt werden.

"Bitte wer?", fragte Remus irritiert. Severus lachte so schallend, das Remus nicht umhin kam mitzulachen.

"Ich dachte immer Gryffindors sind mit der Muggelwelt bestens vertraut." Als er daraufhin Remus´ leicht beleidigten Blick sah, musste er wieder lachen und es klang so freudig und aus tiefstem Herzen, dass Remus Tränen des Glücks in die Augen stiegen.

Und während Severus aus dem Raum ging um seine Gitarre an ihren Platz zu bringen, schaute Remus ihm nach.

Die Welt hatte keine Ahnung, wer Severus Snape wirklich war. Er war alles andere als das, was über ihn erzählt wurde.

Er konnte kochen, liebte Blumen, war Vegetarier, trank Tee mit Kandis, mochte seine Schüler eigentlich gerne, nur das er auf Regeln beharrte und diese durchsetzte, kriegte auf jeden Fall noch einen hoch, wie Remus aus eigener Erfahrung wusste, während sich sein Blick bei dem Gedanken an Severus verschleierte.

Severus war weder Selbstmordgefährdet noch schlecht gelaunt. Nach außen hin vielleicht, aber sein wahres Ich war ein Mensch voller herzlicher Gefühle, auch wenn er zum Lachen wortwörtlich in den Keller ging. Er mochte zwar seine Zaubertrankexperimente, doch sie waren nicht sein Lebensinhalt. Er war musikalisch und äußerst gebildet.

Remus liebte diesen Menschen einfach. Den mürrischen Professor und den herzensguten Severus. Es waren zwei unzertrennliche Teile derselben Person, die Severus Snape einfach einzigartig und unwiderstehlich machten.


ENDE

(*) Um an die exklusiven Informationen des Zeitungsberichtes ranzukommen, musste ich mit dem Redakteur schlafen *zwinker* Ich hoffe, ihr wisst das zu schätzen *ggg*

Über Reviews würde ich mich natürlich sehr freuen.
Eure Krissy
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