La natura e la amore vivace

GeschichteRomanze / P16 Slash
Severus Snape
26.08.2005
26.08.2005
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26.08.2005 1.288
 
Titel:  La natura e l´ amore vivace

Autorin: KrissyNightwish

Genre: Romantik

Inhalt: Ein Wald, ein See, ein Fels. Sonnenschein. Ein Mann und ein weiterer Mann. Braucht es mehr zu einer guten Geschichte? Überzeugt euch selbst.

Alterfreigabe: PG- 16 Slash

Disclaimer: Die beiden Charaktere gehören JKRowling

Dank: Mein Dank geht an Mutter Natur, die mich zu dieser Geschichte inspiriert hat *g*

Betaleserin:  JosephineDracul

Anm.: Hier bekommt ihr mal eine etwas andere Geschichte von mir zu lesen. Ich weiß nicht wieso, aber ich musste diese Geschichte schreiben. Es war einfach so ein Gefühl. Inspiriert wurde ich von dem Blick aus meinem Fenster und dem Waldsee in unserem Städtchen. Was den Titel angeht, "La natura e l´ amore vivace" ist Italienisch und bedeutet so viel wie: "Die Natur und die lebendige Liebe" Mag etwas geschwollen klingen, aber die italienische Aussprache spiegelt die Stimmung der Geschichte wunderbar wieder. Ich kann kein Italienisch und habe mir die Satzstellung an Hand meiner Französichkenntnisse zusammengebaut *g* Wenn einige unter euch Fehler entdecken, könnt ihr sie mir gerne mitteilen. Gute Unterhaltung und lasst euch in entführen in die atemberaubende Welt der Natur.

Widmung: Für S RIF und S ILD



Die Sonne glänzte durch die Bäume und die Blätter erleuchteten in hellem Grün. Tausende Insekten flogen ihren Weg durch die Sonnenerhitzte Luft. Der Himmel strahlte in hellem Blau und ein laues Lüftchen durchzog die Wälder. Mitten in diesem Wald lag ein kleiner See, der nur wenigen Menschen bekannt war.

Einer dieser Menschen ging einige Schritte am Ufer des Sees entlang, in dessen Mitte ein Fels aus dem Wasser ragte. Ansonsten lag der See seelenruhig mit seiner glatten Oberfläche einsam in dem Wald. Eine große Weide hing einige Meter über dem Wasser und kühlte ihre langen, alten Äste in der erfrischenden Nässe des Sees.

Der Mensch, ein Mann namens Severus Snape, war zu seiner Lieblingsstelle unweit der großen Weide gelangt und setzte sich ins weiche Gras. Völlig entspannt ließ er seinen Blick über den Ort gleiten, den er so sehr liebte. Diese Ruhe und Freiheit waren unbeschreiblich.

Severus liebte diesen Ort. Am frühen Morgen, wenn der dunstig - weiße Nebel den See zu einem geheimnisvollen verzauberten Fleckchen Erde machte, am Mittag, wenn die Sonne hoch am Himmel stand wie jetzt und das Wasser wie ein Meer aus tausend Diamanten funkeln ließ, am Abend, wenn die rot - orange Sonne hinter den Baumwipfeln verschwand und nur noch vereinzelte Stellen in ihr warmes Licht tauchte, in der Nacht, wenn der Mond den See in einem silbrigen Licht schimmern ließ, die Luft vom leichtem kühlen Wind durchzogen war und die angenehme Stille von Käuzchenrufen sanft unterbrochen wurde. Ja, Severus liebte diesen Ort.

Langsam, als wolle er die Natur in ihrer Harmonie durch kein Geräusch stören, erhob er sich und streifte sich ein Kleidungsstück nach dem anderen ab. Sorgsam verstaute er sie im Schatten der großen Weide, die Severus liebvoll "Großmutter Weide" nannte.

Nackt, wie Gott ihn erschaffen hatte, ging Severus zu dem Wasser, das seicht wie eine Feder die Steine am Ufer umgab. Vorsichtig setzte er einen Fuß vor den anderen, um so wenig Geräusche wie möglich zu machen. Das kühle Nass, das seine Füße streichelte veranlasste Severus zu lächeln. Immer weiter wagte er sich in den See, bis bereits die Oberschenkel verschwunden waren.

Er drehte sich leicht und nun sah man sie. Die kleine eintatoowierte Meerjungfrau auf der oberen linken Pobacke. Nun kam sie richtig zur Geltung.

Doch was war das? Sie verschwand augenblicklich, als Severus mit einem leisen Rauschen gänzlich in der Kühle verschwand.

Der See war von solcher Klarheit, dass man einige Meter bis auf den steinigen Grund schauen konnte. Die Sonne durchschien das Wasser und Severus´ schwimmender Körper warf einen verzerrten Schatten auf den Grund.

Mit gekonnten Bewegungen glitt Severus durch den See, fühlte das nasse, kühle Wasser auf seiner Haut und wie es angenehm an seinem Körper entlang glitt.

Dann atmete er tief ein und tauchte mit unendlicher Geschmeidigkeit ins Wasser. Kaum hatte sich dieses um seinen gesamten Körper geschlossen, öffnete er die Augen. Die glitzernden Strahlen der Sonne ließen den Grund hell leuchten und als Severus sich umdrehte konnte er die flimmernde Oberfläche des Sees von unten sehen. Diese Schönheit raubte Severus den Atem und er musste aus dem Paradies auftauchen.

Doch oben war es nicht minder schön. Der leicht moosbewachsene Fels ragte einige Meter vor ihm aus dem Wasser. Beschwingt stützte er sich auf dem Stein ab und glitt aus dem Wasser.

Bäuchlings legte er sich auf den Felsen, der gerade Platz genug für eine Person bot und Severus seine Füße noch im Wasser halten konnte. Genießerisch schloss er die Augen und genoss die Wärme auf seiner Haut, die Feuchte des abperlenden Wassers und die Kühle des lauen Windes. Die Sonne beschien seinen Körper und vor allem seinen Allerwertesten. Die kleine Meerjungfrau hob sich deutlich von der blassen Haut des Mannes ab.

Nach und nach glitt Severus in einen tiefen Schlaf, der durch nichts unterbrochen wurde als das leise Plätschern am Rande des Sees, das Severus jedoch nicht erwachen ließ.

Der Mann, der am Ufer des Sees nun seinerseits ins Wasser glitt, hatte seine Kleidung bereits im Schatten der großen Weide abgelegt. Wie Severus vorher schwamm und tauchte auch dieser mit einer Lautlosigkeit, als sei er eins mit der Natur.

Die Sonne war bereits weiter gewandert und warf nun ein immer noch wärmendes orange rotes Licht auf den See und seine Umgebung.

Der zweite Mann schwamm die letzten Meter zu dem Felsen und leise glitt er neben seinen Geliebten, der tief am Schlafen war. Da der Fels nur Platz für einen bot, lag der Mann halb auf Severus. Die nasse Haut des Mannes ließ Severus erwachen.

Grinsend drehte er sich um und blickte in die Augen seines Gegenübers.

"Da bist du ja endlich. Ich habe dich erwartet." Angesprochener grinste und beugte sich langsam über Severus.

"Ich bin doch da", hauchte er sanft und senkte seine Lippen auf die des Anderen. Severus schlang seine Arme um den anderen Mann und hielt ihn fest. Nackte warme traf nasse kühle Haut und der Kuss intensivierte sich.

Feuchte Lippen und fordernde Zungen vereinigten sich und beide Männer verloren sich in dem unbeschreiblichen Gefühl, das sie umgab. Die Natur mit ihre Schönheit gepaart mit der Leidenschaft und Liebe, die sie füreinander empfanden, lösten ungekannte und nicht fassbare Gefühle aus.

Keuchend lösten sie sich voneinander und Severus bekam einen Blick so voller Liebe geschenkt, dass er erschauerte.

"Ich liebe dich, Severus." Angesprochener lächelte sein Gegenüber an. Dann nickte er.

"Ja, ich liebe dich auch, Sirius."

ENDE

*****
*harharhar* Ich wette die Mehrheit von euch hat bei dem anderen Mann an Remus oder vielleicht noch an Harry gedacht. Tja, das war wohl nichts *ggg*

Ich bitte euch dennoch um ein paar Kommis *lieb schau*
Eure Krissy
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