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Dimensional Prophecy of Zohar

von SSJKamui
GeschichteAbenteuer / P16 / Gen
26.07.2005
08.04.2006
11
98.262
 
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26.07.2005 6.824
 
Layer 01: Essence

In dem Raum war gar nichts. Absolut nichts. Man konnte auch keine Begrenzung des Raumes erkennen. Alles hatte eine dunkle Farbe. Auf einmal erschien ein Wassertropfen , der von oben nach Unten viel und auf irgend etwas auftropfte. Was es ist konnte man nicht erkennen. Man konnte noch nicht mal erkennen , ob dieses Teil überhaupt etwas war, denn es sah so aus, als ob das Wasser auf eine nicht existente Barriere traf. Nach einander erschienen immer mehr Wassertropfen , die eine Pfütze bildeten. Auf einmal sprach eine Stimme , die sich mechanisch anhörte: "Das Wasser fließt unaufhaltsam einen Fluss hinunter. Sind wir Menschen auch so eine Art Wasser? Ist unser Schicksal der Fluss? Können wir gar nicht anders , als einem bestimmten Weg , den jemand für uns definierte zu folgen? Wer bestimmt für uns diesen Weg? Wieso bestimmt er ihn für uns? Ist unser freier Wille nur eine Illusion? Was ist überhaupt eine Illusion und was ist Wahrheit? Ist die Wahrheit einfach die Illusion , an die die meisten Leute glauben? Gibt es überhaupt eine Wahrheit? Können wir jemals diese Wahrheit erfahren? Wollen wir sie überhaupt erfahren? "

24.Jahrhundert:
Marsoberfläche:
Alles war normal. Nichts geschah. Es herrschte eine trügerische Ruhe. Von weitem aus konnte man die rote Landschaft des Mars erkennen. Es war heiß und trocken. Nur wenige Lichter der Kolonien waren an. Am Himmel waren einige , wenige Stratokumulus Wolken. Man konnte einige lange, helle , weiße Kondensstreifen von Shuttles am Himmel erkennen. Teilweise waren am Rand der Streifen noch einige Grautöne zu sehen. Einige Shuttles waren im Orbit. Im Osten konnte man die 4 großen. Regierungsgebäude sehen. An ihren Fenstern spiegelte sich ein Wenig die Umgebung, weshalb sie auch ein wenig Rot waren. AN einigen Fenstern konnte man gelbe Vorhänge sehen. Bei einigen von diesen Fenstern konnte man auch erkennen , vor den Vorhängen waren dunkelgrüne Bonsaibäume auf der Fensterbank aufgestellt. Teilweise konnte man bei einigen Fenstern auch ins Innere des Gebäudes blicken. Meistens sah man dann Regale , Tische, Stühle und Bildschirme. Der Boden der Stadt bestand aus grauen Platten. Von Weitem konnte man schon den Anfang der grünen Wüssten erkennen. Nur wenige Leute waren auf den Straßen. Überall auf dem Boden lag Müll. Sehr viele weggeworfene Zigarettenkippen lagen auf dem Boden. Vor einem der Regierungshäuser lag auf der Rechten Seite ein weggeworfenes Butterbrot. Daneben lag ein Umgeworfener Getränkebecher. Vor dem Getränkebecher hatte sich eine Pfütze von dem Getränk gebildet, was da in dem Becher war. Auf einmal geschah es , von einem Gebäude lief eine seltsame , blaue Flüssigkeit hinunter. Nach einer Weile dehnte sich die Flüssigkeit aus und mehrere schwarze Insektenbeine traten aus ihr hervor. An den Insektenbeinen waren einige kurze Haare, die parallel in mehreren Reihen an den Beinen angeordnet waren. An einigen Stelen der Beine waren lange , bläuliche Adern , die leicht pulsierten. Die Beine hatten einen beißenden Gestank und rochen nach Leichen und verfaulten Lebensmitteln. Dieser Geruch lockte einige Fliegen an , die um das Objekt herumschwirrten. An dem gesamten Körper des Subjektes hing ein wabernder, grüner , sehr warmer Schleim. An den äußeren Bereichen war die Flüssigkeit fast durchsichtig. In seiner Mitte hatte das Sekret eine grünliche Farbe. Der Schleim glänzte leicht im Sonnenlicht. An den Haaren waren euch einige Stellen, die mit Sekret überzogen waren. Teilweise hingen an manchen Stellen der Haare dicke Knubbel von Schleim. An einigen Stellen der flüssigen Masse waren kleine helle Luftblasen im Schleim , weswegen die Flüssigkeit teilweise an diesen Stellen etwas ausgebeult war. Einige dieser Luftblasen waren durchsichtig. Einige Insekten , die sich in der schleimigen Masse verfangen hatten waren in dem Sekret zu sehen. Einige von ihnen bewegten noch hastig ihre Flügel hin und her , aber es nutzte ihnen gar nichts. Nach einer Weile floss die zähflüssige Masse von einem Bein langsam nach Unten , vom Bein weg. Es bildeten sich dabei mehrere Spitze , nach Unten hin immer dünner werdende Gebilde aus Schleim. Es dauerte nicht mehr lange , bis der Schleim auf den Boden fiel und dort eine große, schleimige Pfütze bildete. Eine kurze Zeit später kamen schon einige Fliegen zu der Pfütze. Die Fliegen machten ein summendes Geräusch. Nach einer Weile geschah es , die Kreatur zog eines ihrer Beine zurück und rammte es mit voller Wucht gegen eine Fensterscheibe. Auf der Fensterscheibe bildeten sich plötzlich einigen Risse , die sich immer weiter ausdehnten. Das Glas wurde immer undurchsichtiger. Da geschah es , das Glas zerbarst unter einem lauten Klirren. Die Kreatur steckte danach langsam ihr Bein in das Gebäude und verteilte unbewusst etwas von ihrem Sekret auf dem Fenster. Die Masse verteilte sich langsam auf dem Fenster. In dem Zimmer herrschte eine gespenstische Stille. Alles war stockfinster. In dem Raum war nichts weiter außer einem braunen Holztisch , auf dem mehrere Blumenvasen standen. In dem Raum lag ein bläulicher Teppichboden. Auf einmal berührte das Bein des Monsters eine Vase, die sofort auf den Boden geschleudert wurde und unter einem lauten Geräusch in mehrere Scherben zerplatzte. Die Flüssigkeit in der Vase verteilte sich langsam auf dem Boden , weshalb einige dunkle Flecken entstanden. Plötzlich zog das Monster sein Bein aus dem Raum und lief weiter. Nachdem das Bein weg war , wurde der Raum wieder vom Sonnenlicht erhellt. Nun konnte man sehen , auf dem Tisch lagen einige Haare , die das Monster verloren hatte. Die Haare hinterließen etwas Schleim auf dem Tisch. Das Monster ging immer höher und höher. Auf seinem Weg hinterließ es eine Spur von grünem Sekret. Nach einer Weile stoppte die Kreatur und verharrte an einer Position. Da geschah es , irgendwelche schwarze Teile , die vorher noch nicht sichtbar waren und die man auch jetzt nur schemenhaft erkennen konnte wurden am Gebäude befestigt. Man konnte nicht erkennen , was die Kreatur war und was sie wollte. Auf einmal wurden einige Fenster geöffnet und im Untergeschoss liefen einige Leute panisch aus dem Gebäude , die sehr stark husteten. Nach einer Weile passierte es , die Insektenbeine stürzten das Haus hinunter und begannen zu verbrennen. Durch die Verbrennung wurde der Geruch noch ekelhafter. Nur ein kleiner Rest von dem abscheulichen Ding blieb übrig. Eine ganze Weile geschah gar nichts. Dann passierte etwas seltsames. In blutroter Farbe erschien ein Satz: "Ich bin das Alpha und das Omega , der Anfang und das Ende , der Erste und der Letzte!"
Während dessen war die USS Salomon im Marsorbit. Die Antriebsgondeln der Salomon leuchteten leicht rötlich. 2 Schräge Pylone verbanden die Antriebsgondeln mit dem normalen Rumpf. An einem der Pylone war ein dunkler Brandfleck, der eine leicht rötliche Farbe hatte. Mehrere Kabel hingen aus einigen Teilen des Pylon , die neben dem Brandfleck waren. Einige der Kabel sprühten teilweise helle Funken und bewegten sich ein wenig. Der Rumpf war Zylinderförmig und an einigen Fenstern konnte man den Maschinenraum erkennen und den hellblauen Reaktorkern. Das Schiff glänze leicht. Der Captain war in seinem Quartier. In dem Quartier was es stockdunkel. Das Quartier hatte einen grünen Teppichboden. die rechte Seite des Quartieres war voll mit Regalen, die aus einem massiven Eichenholz bestanden. An der linken Seite des Quartiers standen einige blaue Sofas, auf denen einige gelbe Tüten Kartoffelchips und einige grüne Kästen Bier lagen. Einige der Flaschen waren leer. Auf dem Boden waren einige Krümel von Kartoffelchips zu sehen. Das Wenige Licht , was im Zimmer war hatte eine hellgrüne Farbe. Die Wände hatten eine silberne Farbe. Auf einem Monitor liefen alte Fußballspiele des ersten FC Köln. Über dem Monitor hing eine rote Fahne vom FC. An der Decke hingen mehrere Poster von Lukas Podolski. Auf einmal erschien auf dem Bildschirm der Text , eine Starfleet Sondernachricht würde eintreffen. Der Captain sprach hastig: "Auf den Schirm!" Auf dem Bildschirm war ein Admiral der Sternenflotte. Er hatte graue Haare und einen langen Bart. Seine Augenfarbe war grün. Der Admiral sprach: "Captain , wir haben ein Problem. Eine Seltsame Kreatur griff die Regierungszentrale der Marskolonie an. Die Kreatur leitete Giftgas in das Gebäude und tötete dadurch das komplette Parlament. Danach fiel die Kreatur hinunter und wurde fast zerstört! Wieso sie angriff , wissen wir nicht!" "Oh! Haben sie Bilder von der Kreatur?" "Ja! Ich zeig sie ihnen mal!" "Wie bitte? Die kommt mir bekannt vor! Ich habe sie schon einmal vor 34 Jahren im Dominion Krieg gesehen!" "Sie sind da nicht der Einzige! Dies haben mehrere andere Leute schon vorher berichtet! Diese Kreatur soll angeblich damals in einer Schlacht gegen die Breen gesehen worden sein! Seltsamerweise fehlen in dieser Schlacht genau 14, 34565545352456 Minuten an Computeraufzeichnungen und sehr viele Leute können sich genau an diese Zeit nicht mehr erinnern." "Wie bitte?" "Genau! Im Moment ist ein Expertenteam dabei , die Kreatur zu untersuchen! Moment mal , einige von dem Team haben sich gerade gemeldet!" Plötzlich veränderte sich der Bildschirm und man sah einige Leute , die irgendwelche Teile untersuchten. Es herrschte ein starker Wind. Eine Frau sprach leicht verwirrt: "Admiral , wir konnten zu einem Ergebnis kommen, was irgendwie seltsam ist." "Was denn? Wissen sie , was die Kreatur ist?" "Wir konnten etwas herausfinden , aber es hört sich gewaltig Surreal an." "Was ist es denn?" "Laut unseren Daten ist die Kreatur etwas bestimmtes , ähm , sie
ist e ei ein
Mensch!"
"Wie bitte? Das Teil sieht doch nicht so aus, wie ein Mensch! Das kann nie im Leben ein Mensch sein!" "Seltsamerweise doch und die Kreatur hat genau die Selbe DNS wie ein Mensch." "Das kann nicht sein! Das ist kein Mensch!" "Was ist ein Mensch?" "Gute Frage , aber irgendwie hab ich da nicht so richtig drüber nachgedacht!" "Seltsamerweise isst dies bei fast den meisten Menschen so , das sie sich eigentlich nie so richtig gefragt haben , was der Mensch eigentlich ist." "Momentan weis ich da allerdings auch keine befriedigende Antwort darüber! Das einzige , was mir einfällt ist , das ich ein Mensch bin und mir fallen nur einzelne Aspekte ein, aber keine Gesamtdefinition." "Vielleicht können und sollen wir gar nicht komplett ganz genau wissen , was der Mensch eigentlich ist. " "Ich bin ein Mensch? Was bin ich?"
19 Jahre später:
In Kioto regnete es in Strömen. Der Himmel war wolkenverhangen. Die Luft war eiskalt und feucht. Der Bahnsteig bestand aus weißen Kacheln , die wegen dem Dreck , der auf ihnen war auch einen leichten Grauton hatten. Über den Bahnsteigen waren einige weiße Dächer angebracht , die zu großen Teilen aus Beton bestanden. An Manchen Stellen der Dächer waren Neonlampen angebracht. In der Mitte des Bahnsteigs waren 4 blaue Mülleimer aus Metall aufgestellt , die eine seltsame Vorrichtung zur Entsorgung hatten. Vor den Schienen war eine rote Sicherheitsmarkierung. Die Schienen hatten eine bräunliche Farbe. An ihren Oberseiten waren aber einige rötliche Stellen ,wegen dem Rost. Auf dem Bahnsteig waren einige Pfützen. Immer wenn Regentropfen auf die Pfützen trafen entstanden Kreise im Wasser. In den Pfützen spiegelte sich leicht die Umgebung. Es war sehr windig am Bahnhof. Auf einer schwarzen Anzeigetafel stand in Blutroter Schrift , das Bald ein Zug ankommen würde. Die Bahnhofsuhr zeigte an , es war genau 11:55. Auf einmal geschah es, unter einem lauten Zischen kam ein Zug sehr schnell an und stoppte. Einige lose Papiere , die direkt neben dem Zug lagen wurden von einem Sog erfasst und flogen in Richtung des Zuges. An der Vorderseite des Zuges konnte man 2 extrem helle Scheinwerfer erkennen , die an der Lokomotive angebracht waren. Das Licht der Scheinwerfer erhellte die Schienen. Einige Pfützen in der Nähe der Scheinwerfer hatten einen starken Glanz , der wegen der Reflektion des Lichtes entstand. Unter den Schienen war eine Ansammlung von Müll. 2 Ratten waren auch im Müll zu sehen. Der Zug hatte eine Rote Farbe und sah aus , wie eine Mischung aus einem französischen Thalys und einem Japanischen Shinkansen. Der Schatten des Zuges verdunkelte ein wenig die Umgebung. Die Türen des Zuges wurden nach kurzer Zeit unter einem zischenden Geräusch zur Seite geklappt. Viele unterschiedliche Leute stiegen aus und machten einiges an Lärm. Auf einmal kam eine Frau aus dem Zug. Sie trug rote Sandalen, einen schwarzen Minirock und ein schwarzes Hemd. An ihrem linken Ärmel konnte man ein paar Fäden erkennen , die dabei waren , sich vom Hemd abzulösen .Ihre Haare , die bis zu dem Ende ihres Halses gingen waren Schwarz wie der Tot. An einigen Stellen in ihrem Haar waren hellere Glanzpunkte. Ihre Haare wehten langsam im Wind nach hinten. Ihr Name war Karala Yagiyu. Ihre Hobbies waren Zeichnen und sehr vieles , was mit Computern zu tun hatte. Ihre Lieblingsfarben waren schwarz und rot. Karala war leicht introvertiert , fühlte sich sehr einsam und war sehr still. Ihr Vater gehörte zur imperialen Selektor Flotte. Irgendwann zwischen ihrem 3. und 6. Lebensjahr baute sie eine starke Beziehung zu ihrem Vater auf. Genau zum selben Zeitpunkt begann es , das sie einige Male stress mit ihrer Mutter bekam. Sie ging immer weiter und weiter. Nach einer Weile sah sie 2 Menschen. Einer von ihnen hatte lange, rote Haare und war männlich. Sein Name war Cesare Melchior. Er war zwar mutig , hatte aber auch etwas Angst um seine kleine Schwester. Teilweise fühlte auch er sich leicht einsam und er war ein bisschen Skrupellos und scheute sich nicht davor , das Gesetz zu brechen , um seine Ziele zu erfüllen. Die Person neben ihm war weiblich und etwas kleiner als Cesare. Ihr Name war Hilal, was Halbmond bedeutete. Die symbolische Bedeutung des Mondes hat etwas mit Individualität zu tun. Teilweise stand der Mond früher auch für Verletzlichkeit. In China stand der Mond für das Yin ,was teilweise auch weibliche Attribute hatte. Wahrscheinlich hatte diese mythologische Assoziation des Mondes mit der Weiblichkeit etwas mit der weiblichen Menstruation zu tun, die ja auch etwas mit dem Mond zu tun hat. Hilal stammte aus der Türkei und war eine Sprachwissenschaftlerin der Sternenflotte. Sie war leicht arrogant, aber wurde von vielen Leuten gemocht. Ihre Haare waren türkisgrün , so grün wie die Hoffnung. Hilal war eine entfernte Verwandte von Sertab Öscelem, einer Ingenieurin die an der Entwicklung der Souvereign Klasse beteiligt war und einer türkischen Frau, die mal zur Crew  von Admiral Rene Michael gehörte. Hilal wusste ihren Namen nicht mehr, hatte aber die Vermutung , das diese Verwandte Hattice heißt. Der Vater von Hilal gehörte später auch zur Crew von Rene  Michael und war auch bei einer Mission in den Badlands dabei , wo Rene Michael ein Schiff vom berühmten Captain Aydin jagte, der damals noch zum Maquis gehörte. Diese Mission wurde Rene von Flottenadmiral Haruka Torens befohlen, um den Frieden mit den Cardassianern zu sichern.  Bei der Mission wurde versehentlich ein ehemaliges Crewmitglied von Haruka Torens namens Makoto Kelley getötet. Bevor der Vater von Hilal ein Crewmitglied von Rene Michael wurde , arbeitete er 3 Jahre lang auf dem Sternenflottenschiff USS Montgomery , was in der Schlacht von Wolf 359 vernichtet wurde. Bei diesem Einsatz starben nur Ali und Bengali. Der Onkel von Hilal war  ein Admiral der Sternenflotte und war auf der internationalen Mülldeponiekolonie 6 stationiert , wo Cardassianer, Klingonen , Kzinti und Föderationsangehörige Müll abladen konnten. Eines Tages fand er eine Bajoranerin. Diese Bajoranerin war vollkommen unterernährt und schwer verletzt. Er fragte , wer sie sei und sie erzählte , das sie eine Bajoranerin war , die vor Kurzem zusammen mit ihrer Tochter Tai Jilain in Gallitep eingeliefert wurde. Kurz nach ihrer Ankunft wurde sie von einem Cardassianer verwundet und da die Cardassianer sie für tot hielten , wurde sie zu dieser Kolonie gebracht. Später erzählten einige Cardassianer dem Onkel von Hilal , das diese Bajoranerin eine Terroristin sei und er tötete die Bajoranerin versehendlich. Tai Jilain hat das nur schwer verkraftet , als sie es später erfuhr. Der Onkel von Hilal hatte starke Schuldgefühle deshalb. Durch dieses Ereignis mit der Mutter von Tai Jilain kam heraus , das die Cardassianer versuchten , einige Leichen auf diesem Planeten zu entsorgen. Den Cardassianern wurde nachdem das herauskam die Erlaubnis erzogen , dort Müll abzuladen. Ein Vorfahre von Hilal , der in der Antike lebte wurde Senator im alten Rom, weil er einen Rivalen besiegte. Dieser Rivale war ein Vorfahre von Erkan, Ali , Bengali und von einem Maquis Kameraden von Aydin , an dessen Name sich Hilal nicht mehr erinnern konnte. Hilal wusste nur , das die ersten 3 Buchstaben seines Namens "Sef" waren. Wie es weiter ging , wusste sie nicht.  Nach einer weile sprach Hilal zu Karala: "Guten tag, du musst also Karala sein! Du bist also die neue hier! Wir gehören zu einem speziellen Teil der Streitkräfte namens Gethsemane Division 7! Vor mehreren Jahren entdeckten wir eine seltsame Spezies genannt die Kain. Diese sind seltsamerweise Feindlich und haben auch noch etwas mit dem seltsamen Angriff auf den Mars zu tun, der damals passierte. Du bekommst ein Quartier in dem selben Haus , in dem auch ich lebe! Wir werden gleich noch mal dort hin fahren , denn ich muss noch einige wichtige Sachen holen, unter anderem die Papiere für eine Mitarbeiterin namens Madoka , die etwas mit Rene Michael zu tun hatte. Ich weis leider nicht mehr , wie die Verbindung zwischen ihr und Rene Michael war." "Kennt ihr euch eigentlich mit diesen Organisationen der Regierung aus?" "Wieso fragst du?" "Irgendwann mal haben meine Eltern erzählt , sie gehörten zu irgendeiner Organisation, deren Name ich vergessen habe. Ich weiß nur noch , der Name der Organisation fing mit M an und hörte mit einer
12 auf."
Nach einer Weile gingen die 3 langsam zu einem geparkten Wagen , der schweben konnte und eine blaue Farbe hatte. Die 3 Stiegen ein und Hilal betätigte die Zündung. An der Unterseite des Wagens aktivierten sich einige hellblaue Lichter und der Wagen setzte sich langsam in Bewegung. Durch den Antrieb des Wagens bildeten sich im Wasser einige Wellen , die vom Wagen weg nach außen gingen. Viele Regentropfen prasselten auf die Fensterscheibe des Wagens. In einigen Abständen wurde der Regen von einem Strahl verdampft , sodass wieder einige Zeit klare Sicht war, bis der Regen wieder die Sicht versperrte. Durch den Strahl wurde auch der helle , weißliche Belag , der durch Kondensation an der Scheibe entstand weggemacht. Nach einer Weile kamen sie an einen großen Platz. Die sehr hohen Häuser hatten eine orangene Farbe. Die Umgebung spiegelte sich ein Bisschen in den Fenstern der Hochhäuser. Bei manchen Fenstern konnte man erkennen, das einige grünen Zimmerpflanzen vor die Fenster gestellt wurden. Teilweise konnte man bei einigen Fenstern auch einige Möbel schemenhaft erkennen. Diese Möbel hatten meistens rote , schwarze oder braune Farben. Nur wenige Leute waren auf den Straßen. Die Leute , die auf den Straßen waren hatten Regenschirme dabei. Bei manch einem waren aber viele dunkle Stellen an der Kleidung , wegen dem Regen. Überall an den Gebäuden hingen riesige , bunt leuchtende Leuchttafeln , auf denen schwarze chinesische Schriftzeichen waren. Das meiste Licht , was da war kam von den Leuchttafeln. Die Häuser hatten viele Fenster. Überall an den Fenstern war Regenwasser. An den Hauswänden waren einige dunklere Flecke , wegen dem Regen. Auf dem Boden waren viele Pfützen. Die Umgebung spiegelte sich leicht in den Pfützen. Immer wenn Regentropfen auf die Pfützen trafen bildeten sich Kreise im Wasser. Teilweise war auf dem Boden eine dünne Schicht von weißem Nebel, der durch den Kontakt von sehr vielen Regentropfen mit dem Boden entstand. Ein seltsamer Geruch war in der Luft. Einige Vögel flogen über dem Platz und machten einige Geräusche. An manchen Stellen der Hochhäuser waren dünne Metallstege angebracht , die zu anderen Häusern führten. Die Stege glänzten leicht im Sonnenlicht. Auf ein paar Stegen waren Pfützen, in denen sich leicht die Umgebung spiegelte. Einige Stege waren im 2. Stockwerk der Häuser , andere im 3, 5, 7,8,9,10 oder 14.Stockwerk. An manchen Stellen trafen sich 2 Stege. An den Enden der Stege waren Türen , die in die Häuser führten. Nur 3 Leute standen auf den Stegen. Hilal sprach: "Überall nur leuchten! Alles doch nur ein schöner Schein, der durch die Wissenschaft erzeugt wird. Meistens nutzt die Menschheit die Wissenschaft doch nur zu einem Zweck, sich zu Betäuben , damit sie die harte Realität nicht vollends begreifen muss! Mag sein , das wir Menschen uns durch unsere Wissenschaften nach dem ersten Kontakt verbessert haben zu scheinen , aber dies ist doch nur ein Schein , der durch unsere Wissenschaft aufrecht erhalten wird. Schön und gut , aber was ist , wenn unsere Technik nicht mehr funktioniert? Werden wir dann wieder so primitiv wie früher? Wahrscheinlich ja. Es ist vermutlich so , das der Mensch Technik braucht, damit er zivilisiert ist und sich gegen seine animalische Seite , sein Es durchsetzten kann. Ist doch so , je weiter die Technik ist , desto zivilisierter verhalten sich die Menschen. Vielleicht hängt das damit zusammen , das wenn der Mensch fortschrittlichere Technik hat , er auch viel mehr schaden mit dieser Technologie anstellen kann und vielleicht brauchen wir die Zivilisation dann als Schutz vor unserer Technologie?" "Da hast du irgendwie recht!"
Nach einer Weile kamen Hilal und die anderen bei einem großen, braunen Hochhaus an und betraten es. Sie kamen in eine kleine Halle. Alles hatte eine grünliche Farbe. In der Mitte waren 2 Säulenreihen. Der Boden bestand aus Kacheln , die ein bisschen die Umgebung spiegelten. An der Decke waren mehrere Neonlichter installiert. In dem Raum war eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Auf dem Boden lag ein wenig Müll herum. Nur wenige Leute waren in dem Raum. Am Eingangsbereich des Raumes waren mehrere dunkle Wasserflecken, weil einige Leute von draußen , wo es regnete in das Haus gegangen waren. In dem Schirmständer neben der Tür standen viele Regenschirme , die auch sehr Nass waren. Hilal und die beiden anderen gingen zu einem der beiden Turbolifts und fuhren damit in den 7. Stock. Dort angekommen gingen sie in Richtung eines Balkons , der aus grauem Beton bestand. An der Seite des Balkons , die am Weitesten vom Gebäude entfernt war sah man , wie es regnete. Es regnete nicht auf den Balkon , sondern am Balkon vorbei. Der Beton des Balkons hatte einige dunklere Dellen. Von Weitem konnte man mehrere rote Vögel sehen, deren Gefieder einige dunkle Flecken , wegen dem Regen hatte. Hilal ging langsam nach vorne. Bei jedem ihrer Schritte entstand ein dumpfes Geräusch. Die Anderen folgten ihr. Nach einer Weile kamen sie zu der betreffenden Wohnung und gingen hinein. Als sie die Wohnung betraten , konnten sie etwas wenig erkennen, da die Ganze Umgebung unglaublich Hell wirkte. Nach einer kurzen Zeit hatten sich die Augen von den Dreien angepasst und sie sahen alles so hell, wie es wirklich war. In der Wohnung war es gleich viel Wärmer als draußen. Auf dem Boden lagen grüne Tanami Matten. Direkt nach dem Eingang war ein langer Hausflur. Die Wände des Flures waren mit einer weißen Raufasertapete beklebt. Man konnte wegen der Lichtverhältnisse erkennen , das die Tapete keine ebene Oberfläche hatte, sondern es einige Bereiche gab , die höher waren und einige Bereiche , die tiefer waren. Oben an der Decke waren 3 Lampen angebracht. An der linken Seite des Flures stand ein Tisch , auf dem ein blaues Speichermedium lag , auf dem ein Lied von Herbert Grönemeyer gespeichert war. Neben dem Datenträger lag ein Buch , in dem ein Satz rot markiert war: "Was für Auswirkungen auf das Verhalten von Menschen hat es , wenn man ihm etwas entzieht? Was für Auswirkungen auf das Verhalten hat es , wenn man dem Menschen etwas gibt?" Hilal sprach: "Karala , die erste Tür rechts führt zu deinem Zimmer!" Auf einmal ging Karala langsam zu dieser Tür und guckte sich um. Auf der gegenüberliegenden Seite war auch ein Zimmer , das offen stand. In dem Zimmer war es stockfinster. Das wenige Licht im Raum hatte eine türkise Farbe. Eine seltsame Frau saß auf einem Bett. Sie hatte hellblaue Haare und Haut, die so weiß war wie die Leere und die Reinheit. Ihre Augen hatten eine rosane Farbe. Sie trug ein knappes, schwarzes Kleid. Keine einzige Bewegung kam von ihr. Sie wirkte wie ein Gespenst und irgendwie nicht lebendig. Die ganze Zeit über zeigte sie niemals ihre Handflächen. Auf einmal kam Hilal an und sprach: "Aha , du hast sie also gesehen! Das ist eine weitere Mitbewohnerinn. Ihr Name ist Kisaria .Sie ist kein Mensch , sondern ein Androide. Vor 16 Jahren wurde sie von einem geisteskranken Ingenieur erschaffen. Dies ist der grund , warum sie so ist. Sie ist eine Lebensform , die aber fast einen Status des Nichtlebens hat. Eine Existenz ohne Essenz. Sie vegetiert einfach so vor sich hin und ist eigentlich zu fast nichts nutze! Dies ist der Grund, warum viele von der Sternenflotte sie als Raumschrott ansehen , der nicht gebraucht wird!" "Da ist sie nicht die einzige! Ich werde auch nicht gebraucht! Wenigstens ist diese Kisaria nicht so Fett und hässlich wie ich. " "Was hast du gesagt?" "Ähm! Ni Nichts! I Ich ha habe nur laut gedacht!" "Ach so!" "Schlimm , wie diese Kisaria leben muss! Was ist eigentlich eine Essenz?" "Jedes Objekt auf der Welt dient irgendeinem Zweck , zum Beispiel ein Küchenmesser dient zum Schneiden. Ob ein Objekt seinen Zweck erfüllt oder nicht bestimmt ob es gut oder schlecht ist." "Wer legt die Essenz von den Menschen fest?" "Weiß ich nicht! Vielleicht ist unsere Essenz auch von keinem anderen Wesen festgelegt. Vielleicht haben wir auch keine Essenz! Ach ja , seltsamerweise interessiert sich Sektion 31 für Kisaria . Vielleicht hat sie ja irgendein Geheimnis." Karala , Hilal und Cesare gingen weiter durch den Korridor. Nach kurzer Zeit kamen sie an einem Spiegel vorbei. Karala sprach plötzlich leise : "Mann , bin ich doch Fett!" "Du bist nicht Fett , Karala! Du bist sogar zu dünn!" "Seltsam! Alle Leute sagen mir , ich sei zu dünn , dabei halte ich mich für zu Dick. Ich versuche auch oft deshalb , möglichst wenig zu essen." "Bild dir blos nichts ein Karala! Du bist nicht Fett! Ich weiß zwar nicht , wieso du das glaubst , aber du bist nicht Fett!" Auf einmal machte der Kommunikator von Hilal ein Geräusch. Sie war zuerst etwas erschreckt. Nach einer Weile aktivierte sie ihren Kommunikator und hörte die Stimme eines Admirals: "Hilal , wir haben ein Problem! Wir werden angegriffen!" "Oh nein! Ich komme sofort!" Hilal und Cesare rannten schnell zum Auto und achteten nicht auf Karala , die seltsamerweise noch im Haus blieb. Nach einer Weile kamen sie bei dem Auto an , stiegen ein und fuhren los. Hilal sprach: "Man hat uns eben gerufen , irgendetwas passiert hier wieder! Ich habe irgendwie so ein ungutes Gefühl!" Auf der Straße fuhren nur wenige Autos. Bei fast jedem Auto waren die Scheinwerfer aktiviert. Manchmal wurden einige der Pfützen , die auf der Straße waren von dem Scheinwerferlicht erhellt. Auf den Straße waren nur wenige Leute. An einigen Laternen standen grüne Orion Mädchen, die knapp bekleidet waren. Neben den Orion Mädchen Standen an einigen Stellen Wahlkampfplakate des Föderationspräsidenten Herodes. Plötzlich passierte etwas , was Hilal und Cesare nicht bemerkten, auf dem Boden sammelte sich eine seltsame , weiße Flüssigkeit. Man konnte nicht erkennen , woher sie stammte. Da geschah es , die Flüssigkeit hängte sich am Auto fest und wurde von der Karre mitgezogen. Niemand bemerkte es. Eine ganze Weile passierte nichts besonderes. Auf einmal geschah es , das Auto drehte und fuhr in ein Lagerhaus. Hilal erschrak. Ihre Augen waren weit geöffnet. Ihr Mund war weit geöffnet. Ihre Augenbrauen waren etwas höher als normal. Es wirkte so , als ob ihre Nasenflügel ein bisschen Verbreitert gewesen währen.  Sie fragte sich , was mit dem Auto los war und wieso es ihren Befehlen nicht mehr gehorchte. Ihre Atmung wurde heftiger. Man konnte ihr ihre Aufregung förmlich ansehen. Man konnte einen lauten Krach hören , der von dem Umstürzen einiger Waren kam. Auf einmal sprach Cesare: "Was hast du bloß wieder gemacht?" "Halt die Klappe , erstens kann mir so etwas nicht passieren , weil ich Fahren kann und zweitens ist dies nun auch egal!" Das Herz von Hilal raste. Man konnte laut ihren Herzschlag hören. Das Auto bewegte einige Kartons , die im Lager standen. Einige rote Kratzer waren am Auto zu sehen. Am Boden herrschte ein Wahlloses Durcheinander von Sachen , die das Auto umgestoßen hatte. Im Osten des Lagers standen einige rote Kisten. Der Boden war ein grauer Betonboden. Einige Hefte lagen auf dem Boden. An der Südwand des Lagers standen viele metallene Regale. Im Lager war es stockfinster. Durch einige große Fenster an der Ostseite kam etwas Licht ins Lager , aber es war nur sehr wenig licht! Fast kein Geräusch war zu hören. Es war wie eine Ruhe vor dem Sturm. Plötzlich geschah es, Hilal spürte einen leichten Druck am Hals, der von irgendetwas Kaltem ausgelöst wird. Das Auto wurde immer langsamer und langsamer. Auf einmal wurde Hilal von einem Ring aus weißer Flüssigkeit umschlossen , der begann , sie zu würgen. Der Angstschweiß rannte Hilal von der Stirn. Sie röchelte immer mehr und mehr. Ihr viel das Atmen immer schwerer. Da packte Cesare in seine Tasche und nahm ein Hypospray hinaus und injizierte es dem Alien. Das Alien hörte mit dem Würgen auf. Auf einmal fragte Hilal : "Was war das für eine Substanz?" "Das war so ein Medikament , was dafür sorgt , das der Wille eines Individuums nicht entsteht. Da das Monster dich nicht mehr würgen wollte , ließ es dich los! Es gibt manche Substanzen , die die Psyche manipulieren und oder Emotionen verändern. " Plötzlich näherte sich etwas Hilal. Es kam immer näher und näher. Nach einer Weile konnte man erkennen , es war ein Projektil von dem Monster. Hilal spürte etwas die Hitze des Projektils. Sie wurde immer angespannter. Nach einer Weile sprang sie auf Seite und zog ein Gewehr , mit dem sie auf eine Stelle , den Ödipus Rezeptor des Monsters schoss und traf. Das Monster war Lahmgelegt, weil der Ödipus Rezeptor die Verbindung zwischen den Hauptteilen des Monsters und den vom Monster erschaffenen Teilen war. Auf einmal begann das Monster zu brennen und verschwand. Durch das Feuer wurde ein Teil der Umgebung in ein rötliches Licht gehüllt. Von dem Feuer ging etwas Wärme aus. Die Kreatur war besiegt.
Während dessen einige Stadtviertel weiter:
Der Himmel hatte eine blutrote Farbe. Es war heiß und trocken. In der Strasse standen einige rote Reihenhäuser. Überall an den Reihenhäusern war Glas. Im Glas spiegelte sich leicht die Umgebung. Zwischen den Häuserreihen waren Metallstege , ähnlich wie die , die Hilal und Karala sahen , als sie bei dem Platz vorbeigefahren waren, bevor sie bei Hilals Apartment ankamen. Von weitem konnte man ein rätselhaftes , braunes Gebäude sehen. Es herrschte eine gespenstische Stille. Nichts geschah , absolut gar nichts. Auf einmal erschienen mysteriöse weiße Fäden , die sich stark verzweigten und wie ein Pilzmyzel aussahen und bewegten sich am Haus fort. Auf einmal implodierte das Haus unter einem lauten Knall. Genau in diesem Moment wurden die Stege hinuntergerissen und machten beim Aufprall ein lautes , metallisches Geräusch. Einige Vögel , die von dem Knall aufgeschreckt wurden flogen aufgeregt umher und gaben einige Laute von sich. Viele graue Staubwolken breiteten sich aus. Als die Staubwolken weg waren , konnte man am Boden viele Trümmer des Hauses sehen. In den Trümmern war ein wenig Wasser. Von den Trümmern ging ein leichter Geruch von Verbrennung aus. In diesem Moment änderte sich die Windrichtung genau zu dem Ort , wo das Haus stand. Plötzlich passierte das Selbe am nächsten Haus. Karala stand nur auf dem Balkon und beobachtete dies. Sie nahm alles sehr langsam war , wegen ihrer Angst. Das Licht auf dem Balkon hatte eine dunkelrote Farbe. Ihre Augen waren weit geöffnet. Ihre Atmung war laut und heftig. Sie wusste nicht , was los war, nur das es nicht gut war. Eine Frage stellte sie sich , und zwar folgende, die Kreatur ging von Haus zu Haus und zerstörte es. Würde es auch dieses Haus erwischen? Wann würde es dieses Haus erwischen? Sie sah schon alles vor ihrem geistigen Auge. Auf einmal bekam sie es mit der Angst zu tun. Einerseits fragte sie sich , was da passierte , aber auf der anderen Seite hatte sie Angst , verletzt zu werden, wie so häufig in ihrem Leben. Wegen dieser Angst dachte sie , sie währe eine feige Sau und teilweise hasste sie sich sogar dafür, unter anderem weil sie so nicht sein wollte. Sie fühlte sich machtlos , schutzlos und schwach. Man konnte das dumpfe Pochen ihres Herzschlages laut und deutlich hören. Ihre Hände zitterten leicht. Sie sprach leise zu sich : "Verdammt! Was ist da blos los? Was geht da vor? Irgendwas stimmt da nicht! Verdammt! Ich kann nichts tun als zusehen! Ich will hier irgendwie weg! Ich hab Angst! Ich hab Angst! Verdammt noch mal! Wieso muss ich nur so eine feige Sau sein? Wieso nur? Ich darf nicht immer so feige sein! Ich darf nicht schon wieder abhauen! Ich darf es einfach nicht! Ich darf es nicht!" Ihre Stimme hörte sich immer verheulter an. Nach einer Weile kniff sie ihre Augen zusammen. Die Augenbrauen von ihr befanden sich in einer leicht schrägen Stellung zur Nase hin. Ihre Mundwinkel gingen nach Unten. Ein wenig wirkten ihre Nasenflügel ein bisschen Breiter als Normal. Einige , wenige Tränen rannten ihr über die Wangen. Auf einmal tropften einige ihrer Tränen auf ihre Kleidung , weswegen sich an diesen Stellen dunklere Flecken bildeten. Es herrschte eine gespenstische Stille. Die Luft war eiskalt. Karala zögerte ein wenig. Sie wusste nicht , ob sie ihr Angst nachgeben sollte , oder nicht. Karala dachte , wenn sie es tun würde , könnte sie sich vor Schmerzen bewahren , aber sie währe dann schon wieder Feige gewesen und wegen ihrer Feigheit würden ihre Kollegen vielleicht verletzt werden und dann währe es ihrer Meinung nach ihre Schuld , ihre Alleinige Schuld. Sie wollte sich nicht dieser Schuld aussetzen. Deshalb wusste sie nicht weiter! Nach einer kurzen Zeit geschah es , sie packte ihre Sachen und verließ das Gebäude. Ihre Tränen hörten einfach nicht auf zu fließen. Die Bäume vor dem Gebäude bewegten sich leicht im Wind. Karala ging immer weiter und weiter. Überall war es sehr Dunkel. Nach einer Weile kam sie zu einer U-Bahnstation. In dieser war alles auch sehr Dunkel. In der Station herrschte eine Eiseskälte. Einige wenige Lichtstrahlen waren im Raum. Das wenige Licht hatte eine hellblaue Farbe. Von Weitem aus konnte man mehrere Treppen zu U-Bahn Ausgängen erkennen. Der Boden war ein schwarzer Betonboden. Überall auf dem Boden lag Müll. Im Osten konnte man einen Weg zu Toiletten sehen. Die Wände hatten eine dunkelgrüne , fast schwarze Farbe. An der Decke waren an einigen Stellen einige Wegweiser zu den Bahngleisen angebracht. Es herrschte eine gespenstische Stille. Nur wenige Leute waren dort. Karala war allein, ganz allein. Sie war immer noch leicht am Heulen. In Abständen sprach sie immer leise zu sich : "Ich bin so eine Verdammte Drecksau! So eine Verdammte Sau! So eine Verdammte Sau! Eine Verdammte Sau! Ich bin einfach feige getürmt! Warum haue ich immer ab? Wieso nur?" Karala hatte ihren Kopf so weit nach vorne Gebeugt , sodass sie nur den Boden sehen konnte. Wegen der Haltung ihres Kopfes vielen ihre Haare leicht nach vorne. Einige Leute kamen an Karala vorbei. Auf Karala wirkten sie nur wie schwarze , schemenhafte Schatten , bei denen man keine Details erkennen konnte. Niemand beachtete Karala und Karala achtete nicht auf die anderen Leute. Sie war völlig in Gedanken versunken. Karala fühlte sich wertlos und schlecht. Sie wollte gerne anders sein , konnte es aber nicht. Teilweise hasste sie es sogar , das sie ihrer Meinung nach so schlimm war. Nach einer Weile setzte sich Karala in eine Ecke und bekam einen Heulkrampf , den niemand beachtete. Die Passanten gingen nur teilnahmslos an ihr vorbei. Eine kurze Zeit später senkte sie ihren Kopf , weshalb ihre Haare nach Vorne fielen. Sie war ganz allein. Ganz allein. Sie fühlte sich einsam und verlassen. Nach einer Weile sprach sie in einem verheulten Tonfall : "Verdammt noch mal! Ist ja kein Wunder , das mich niemand liebt! Ich hab es auch nicht verdient , das mich jemand liebt, weil ich so Feige und Schwach bin. Wieso muss ich nur so sein? Wieso muss ich dieses Leben führen? Es ist egal , ob ich sterbe , denn mich liebt sowieso niemand und mir würde auch keiner eine Träne hinterher weinen , weil ich so wertlos bin! Ich will endlich nicht mehr so sein, aber ich schaffe es nicht! Egal , wie ich mich anstrenge! Es geht einfach nicht! Was hab ich blos getan , damit ich dieses Leben verdiene? Ach , ich glaube , ich hab es nicht besser verdient! Ich bin so eine Verdammte Drecksau, die einfach feige abhaut und nur auf das eigene Wohl bedacht ist! Wieso kann ich nicht anders sein? Wieso bin ich nur so Feige? Wieso? Warum nur? Ist das beknackt!"
Während dessen waren die Angreifer genau so schnell wieder verschwunden , wie sie kamen. Hilal bekam den Auftrag nach Karala zu suchen.
Wird sie sie finden?
Werden die mysteriösen Angreifer zurückkommen?
Was wollen diese Angreifer überhaupt?
Wieso wollen sie es?
Was für ein Geheimnis hat Kisaria?
Wer sind die Angreifer?

To be continued!
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