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Kiss From A Rose

GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Gen
10.06.2005
18.02.2006
22
56.381
49
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Dieses Kapitel
21 Reviews
 
 
10.06.2005 1.762
 
So, da bin ich auch schon wieder. War zwar ne anstrengende Woche, aber als unser Lehrer entschloss uns zwei Stunden BWL aufzudrücken obwohl wir am PC in aller Ruhe zwei Briefe hätten schreiben sollen, hab ich mich eben entschieden, was wirklich nützliches zu tun und die Story zu beginnen (was gar nicht so einfach ist, wenn man in der ersten Reihe hockt und gegen das Einschlafen ankämpfen muss).
Aber jetzt ist es geschafft und hier seht ihr den ersten Teil meiner neuen Story.

Und noch mal ein gaaaaanz großes Dankeschön an all diejenigen, die "Ich beobachte dich" gelesen und gereviewt haben. Ich hoffe diese Geschichte wird euch auch so gefallen.


Disclaimer: Also, ich bin 21, kurz davor in zwei Monaten ohne Job dazustehen und hab kein Geld... Glaubt ihr wirklich mir würde auch nur IRGENDWAS aus dem Harry Potter Universum gehören????
Falls jemand diese Frage mit ja beantwortet hat, so sollte er noch einmal dringend darüber nachdenken!
Mir gehört nur, was ihr nicht vom Lesen oder Hören her kennt (aber glaubt mir, dass sind noch genug Leute)


Ich habe den Titel auf Englisch gelassen, weil er da einfach schöner klang als `Kuss einer Rose´.

EDIT: Uups, sorry, ich hab zwar noch einmal drübergelesen, aber die englischen Sätze glatt überlesen. *schäm* hoffe ich hab sie alle gefunden.



Kiss From A Rose


SIE wurde die letzten vier Jahre gezwungen als Stripperin aufzutreten um ihre kleine Schwester zu schützen.
ER hat eine Großmutter, die  ihr ganzes Vermögen ihrem ersten männlichen Urenkel hinterlassen wird.
SIE BEIDE treffen ein Abkommen, dem anderen das zu geben, was er braucht: SIE Schutz für ihrer Schwester und ER die Ehefrau und den Sohn, den er braucht.


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~@~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Prolog


Santa Fé,
Argentinien
1998

Angelina hielt ihre Schwester fest an sich gedrückt. Sie trug das dreijährige Kind während sie durch die nun gefährlichen Straßen von Santa Fé und versuchte die Hexen und Zauberer zu vermeiden, die überall Nicht-Reinblüter zusammen trieben. Sie versteckte sich in jeder möglichen Seitengasse, in jeder Nische, jeder dunklen Ecke.

Julia weinte leise an ihrer Schulter, ihre kleinen Arme waren fest um den Hals ihrer Schwester geschlungen. Angelina stolperte in eine weitere Seitenstraße, sie hatte zuviel Angst davor, sich mit ihrem Zauberstab den Weg zu leuchten und schob sich an der Wand eines Hauses entlang, schließlich kauerte sie sich hinter etwas hartes und großes und zog ihren Zauberstab hervor.

"Occultare!" murmelte sie und zeichnete einen Kreis mit ihrem Zauberstab. Sie hoffte nur, dass sie den Versteck-zauber lange genug aufrecht halten könnte.

"Ich will zu Mama!" weinte Julia an ihrer Schulter und Angelina streichelte dem Mädchen über den Rücken. Wenn man bedachte, dass ihre Eltern sie hierher geschickte hatten um sie in Sicherheit zu wissen! Aber nachdem Harry Potter gefallen war gab es keinen sicheren Ort! Nicht einmal Argentinien wie sie gerade selbst erlebte.

Vor zwei Tagen wurden ihr Pass und das meiste ihres Geldes aus der kleinen Wohnung, in der sie und Julia wohnten, gestohlen. Und in Zeiten wie diesen war es tödlich keinen Pass zu haben. Ohne Pass wurde vermutet, dass man ein Halbblut war oder Muggle als Eltern hatte!

Die Zauberwelt wurde von Voldemort und seinen Todessern regiert. England, ganz Europa war bereits in seiner Gewalt. Asien und Afrika waren fast besiegt. Australien und sowohl Nord- als auch Südamerika würden bald folgen.

Voldemort hatte viele Anhänger gefunden, die freiwillig halfen, diejenigen zu töten, die keine reinblütigen Hexen oder Zauberer waren, und das, noch bevor auch nur ein Todesser einen Fuß in ihre Heimatländer gesetzt hatte.H Angelina hatte gesehen, wie eine Mutter und ihr Baby auf der Straße getötet wurden. Und die Schaulustigen hatten gejohlt.

Jeden Tag hatte Angelina darauf gewartet von ihren Eltern zu hören aber den letzten Brief hatte sie vor fünf Wochen erhalten. Langsam verlor sie jede Hoffnung jemals wieder von ihnen zu hören. Sie öffnete das Medaillon das sie um ihren Hals trug und sah ihre Eltern, die sie anlächelten.

"Angie?" Sie blickte auf ihre jüngere Schwester und streichelte ihr mit den Knöcheln über die Wange.

"Ich krieg dich hier raus Julia. Das verspreche ich!"

Angelina spürte wie ihre Augen schwer wurden. Sie hatte in den letzten paar Tagen nicht geschlafen. Und ihr Körper wollte, nein, BRAUCHTE Schlaf. Und er brauchte den Schlaf jetzt! Und vielleicht war es sogar besser, dass sie in den nächsten paar Stunden schlief. So bekam sie wenigstens nicht mit wie eine schlafende Julia aus ihren Armen genommen wurde und beide wurden in ein altes, stinkendes Haus gebracht, in welchem sie einige Stunden später erwachte.

Zuerst konnte sie in der Dunkelheit gar nichts sehen aber sie spürte einen seltsamen Schmerz in ihren Handgelenken, Schultern und Fußknöcheln. Als sie versuchte sich zu bewegen merkte sie, dass ihre Hände auf dem Rücken zusammengebunden waren und auch ihre Knöchel von einem Seil zusammengehalten wurden. Und sie bemerkte, dass Julia nicht da war.

Panik stieg in ihr auf. Was war mit ihrer Schwester passiert? Wo war Julia? Und wo war sie selbst?

"So, du hast gesagt du hättest `was besonderes für mich?" hörte sie eine tiefe Stimme von, so schien es, der anderen Seite einer Tür fragen.

"Ja, afrikanisch. Sehr jung, etwa zwanzig."

Angelina hörte ein Quietschen als die Tür geöffnet wurde und sie sah wie die Sonne in den Raum schien.

"Nun?" hörte sie die zweite Stimme fragen. Ein paar Stiefel aus Drachenhaut standen vor ihrem Gesicht und wenn sie richtig lag, war es die Haut eines gefährdeten Drachens. Eine blutrote Robe fiel auf die Stiefel, schien im Sonnenlicht wie fließendes Blut.

Einer der Stiefel berührte ihre Schulter und drehte sie auf den Rücken. Sie schloss ihre Augen und stellte sich bewusstlos. Keiner der Männer hatte bisher bemerkt, dass sie wach war. Sie fühlte wie ihre Robe geöffnet wurde und das weiße Top darunter zum Vorschein kam.

"Mhm...scheint gut genug zu sein. Wie viel?" fragte der erste Mann.

"1,000."

Angelina konnte das Klimpern hören, als Geld übergeben wurde und öffnete ihre Augen einen Spalt weit. Sie konnte nicht viel von ihren Gesichtern sehen aber sie konnte sehen, dass `Drachenhautstiefel´ fette Finger mit Gold und Silberringen an jedem einzelnen und dicke Armbänder an seinen Handgelenken hatte während der zweite Mann dünne, knochige Hände hatte.

"Hey Schlammblut!" Sie spürte wie `Drachenhautstiefel´ sie in die Seite trat um sie aufzuwecken. Angelina stöhnte und öffnete ihre Augen ganz.

"Steh auf!" Sagte der Mann und trat sie noch einmal. Die Seile, die ihre Beine zusammenbanden waren plötzlich verschwunden und sie wurde von dem Knochigen-Finger-Mann auf die Füße gezerrt.

"Tu was man dir sagt Schlammblut!" sagte er ihr als er sie zu dem fetten Mann hin stieß. Nun konnte Angelina sehen, dass nicht nur seine Hände voller Schmuck waren, sondern auch sein Hals voller Ketten hin. Die auffälligste war eine dicke Goldkette mit einem goldenen `J´. Sein weißes Haar war zurück gegelt und wurde von einem schwarzen Band in einem Pferdeschwanz gehalten. Als er seinen Mund öffnete sah sie mehrere Goldzähne.

"Komm." Der Mann nahm ihren Arm und zog sie zur Tür.

"Wo ist meine Schwester?" verlangte Angelina zu wissen. Der Mann starrte nur auf sie herab und zog sie aus dem Raum.

"Das sollte dich nicht mehr kümmern. Von jetzt an gibt es für dich wichtigere Dinge zu tun."

Angelina befreite sich aus seinem Griff und starrte den fetten Mann vor ihr unbeeindruckt an.

"Wo ist meine Schwester?" fragte sie erneut.

"Jim, für 100 mehr geb´ ich dir die kleine Kröte dazu." Hörte sie den anderen Mann hinter sich sagen. `Jim´ murmelte etwas Unverständliches und gab dem dünnen Mann schließlich einige Münzen. Der dünne Mann ging auf eine andere Tür zu und öffnete sie. Er betrat den Raum und als er wieder herauskam zog er Julia hinter sich her.

"Angie!" Julia rannte zu ihrer Schwester und umarmte ihre Beine. Offensichtlich hatten sie eine dreijährige für zu harmlos betrachtet um sie zu fesseln.

"Komm!" Dieser Jim-Typ zog sie wieder hinter sich her und aus dem Haus. Julia ging schweigend hinter ihnen her und versuchte immer, sich an ihrer Schwester zuhalten.

"Wohin gehen wir?"

"Das wirst du früh genug sehen!"

"Ich will sofort das English Ministerium kontaktieren! Sie haben kein Recht uns so zu behandeln!" zischte Angelina während sie versuchte, sich von den Fesseln zu befreien.

"Halt die Klappe Schlammblut! Du solltest froh sein, dass du noch am Leben bist! Die einzigen von deiner dreckigen Art die noch leben sind die, die für mich arbeiten. Also solltest du mir besser dankbar sein!"

"Ich bin eine reinblütige Hexe und sie werden mich auf der Stelle gehen lassen!" Der Mann lachte sie nur aus und zog sie weiter durch enge, dunkle Straßen bis sie ein schäbiges Haus erreichten.

Über der Tür war ein Schild, auf dem `Milagro Rojo´. Angelina wusste nicht was sie im Inneren des Hauses erwarten würde, aber sie wusste, dass es nichts gutes sein konnte!
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