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Keitaro 0.5

von Saraton
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Gen
Keitaro Urashima Mitsune "Kitsune" Konno Motoko Aoyama Mutsumi Otohime Shinobu Maehara Su Kaora
29.03.2005
09.02.2006
6
16.253
 
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1 Review
 
29.03.2005 1.470
 
Die Rechte an den Figuren liegen nicht bei mir, sondern bei den Autoren und deren Verlagen. Die Story spielt vor allem im Love-Hina-Universum und ich habe mir einen einzigen Faktor aus Ranma ½ genommen um die Geschichte in Gang zu bringen. Ich mache das, weil ich ein Fan bin und verdiene damit kein Geld (auch, wenn es schön wäre, spielt es aber nicht. *g*)

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So, das wäre Teil 4 der Geschichte. Ich muß sagen, daß ich ein höllisches Vergnügen hatte, dieses Kapitel niederzuschreiben, da Keitaro in ein paar sehr peinliche Situationen gerät. (Und ich verdammt froh bin, daß so was nicht mir passiert *g*)

Saraton

Noch etwas: in Anbetracht der Dinge, die in dieser Geschichte gesehen werden, habe ich mir erlaubt das Alter von zweier der Mädchen zu ändern. Su-Kaolla und Shinobu Mahehara sind in diesem Fall etwas älter, nämlich 16 (das ist das erlaubte Alter für gewisse Dinge in Österreich, ob das in Japan zutrifft kann ich nicht sagen, doch der geneigte Leser wird mir das verzeihen.)
Natürlich könnt Ihr euch denken in was für eine Quelle Keitaro gefallen ist. Wenn er in männlicher Form ist, schreibe ich Keitaro, Keitaro-kun oder er. In weiblicher Form heißt es Keitaro-chan, Kei-chan oder sie. Bei ## denken die Leute, bei "" wird gesprochen.

Viel Spaß

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Keitaro 1 / 2 - Teil 4

Haruka Urashima zündete sich eine Zigarette an. Ihre Hände zitterten leicht dabei und sie atmete tief ein.
"So..."
Die Teehausbesitzerin blickte in die Runde.
"Nachdem jetzt wieder alle standgemäß angezogen sind und die Sinne beieinander haben..."
Bei diesen Worten erröteten die meisten Anwesenden.
"...sollten wir einige Dinge abklären!"
Keitaro zuckte zusammen, als ihn ein wütender Blick seiner Tante traf.
"Also?"
"Ähhhm."
Kitsune zuckte mit den Achseln.
"Wenn ich sagen würde, daß Keitaro uns zu diesen Dingen gezwungen hätte, würdest du uns nicht glauben, oder?"
Das Fuchsmädchen erstarrte, als sie die Blicke von Haruka und Keitaro trafen.
"Anscheinend nicht", stellte sie kleinlaut fest.
"Es war nicht Keitaros Schuld."
Motoko Aoyama atmete aus.
"Alles hat mit diesem Fluch begonnen..."

Eine Stunde später:
"Das ist wirklich etwas, das nur Dir passieren konnte."
Haruka goß etwas kaltes Wasser über ihren Neffen und sah zu, wie er sich in ein Mädchen verwandelte. Kei-chan seufzte auf.
"Was soll ich denn machen? Niemand hätte damit rechnen können, daß die Geschichte der verfluchten Gründe wirklich auf einen realen Hintergrund baut."
Die Ronin wirkte irritiert, was wohl darauf zurückzuführen war, daß ihre Tante das "kaltes Wasser - warmes Wasser - Spiel" nun schon seit beinahe einer halben Stunde betrieb.
"Nun gut, wie dem auch sei, Keitaro. Es bleibt dennoch die Frage, wie wir dieses Schlamassel lösen."
"Was ist ein Schlamassel? Kann man das essen?" unterbrach Su das Gespräch.
Die Ronin mußte grinsen.
"Nein, ein Schlamassel ist nichts zu essen, sondern eher etwas, in dem man steckt."
Die Prinzessin aus Molmol nickte.
"Aha, der Teil von Kitsune, in dem du vorher gesteckt bist, nennt man also Schlamassel", schlußfolgerte sie.
Sämtliche Bewegungen und Geräusche im Raum hörten abrupt auf. Kei-chan wagte es nicht sich zu Haruka herumzudrehen und kleine Schweißperlen traten ihr auf die Stirn. Wäre das Ganze nicht so furchtbar unpassend gewesen, hätte sie über den Gesichtsausdruck des Fuchsmädchens schallend gelacht. So verlegen hatte sie Kitsune noch nie gesehen. Schließlich tat die Teehausbesitzerin etwas, womit keiner der Anwesenden rechnete. Sie begann schallend zu lachen.

Die Atmosphäre hatte sich entspannt, obwohl die Nervosität noch nicht ganz verschwunden war.
Haruka Urashima unberechenbar zu nennen, war eine definitive Untertreibung. Diese hielt die Augen geschlossen und dachte nach. Der Schock war durch Belustigung und Amusement ersetzt worden.
#Ich hätte nie geglaubt, daß er es so faustdick hinter den Ohren hat.#
Sie sah auf und fragte ganz beiläufig: "Wie hast du dir das eigentlich vorgestellt aus ihnen wieder ehrbare Mädchen zu machen? Na ja, inwieweit das eben noch geht."
Haruka ignorierte das Aufzischen der empörten Bewohnerinnen und fixierte ihren Neffen.
"Wie meinst du das, Tante? Autsch."
Die ältere Urashima hatte ihm eine Kopfnuß verpaßt.
"Das heißt Haruka! Wenn du mich Tante nennst, fühle ich mich immer so alt."
Der Ronin, der sich inzwischen wieder zurückverwandelt hatte, begann von vorne.
"Ist ja schon gut. Aber wie meinst du das nun? Wie soll ich denn ihre Ehre wieder herstellen? Abgesehen davon daß es nicht meine Schul..."
Keitaro brach ab, als er die Blicke der Mädchen auf sich spürte.
"Äh ja, wie auch immer."
Unbeeindruckt musterte ihn seine Tante.
"Nun, du könntest heiraten."
"NANI?" kam es von allen.
"Tan... Haruka, ich kann doch nicht heiraten!" kickste der Ronin auf.
"Laut Gesetz kann man nur eine Person heiraten", setzte er hastig hinzu.
"Laut japanischem Gesetz, in Molmol ist das anders", erklang Su's Stimme.
Shinobu schwankte leicht, als sie sich vorstellte mit Keitaro verheiratet zu sein und auch die anderen sahen nachdenklich aus.
"Jetzt mal in aller Ruhe, Haruka. Wer möchte schon heiraten? Nicht wahr?"
Als von den Mädchen keine Erwiderung kam, trat ihm der Schweiß auf die Stirn. Naru beugte sich zu dem quirligen Mädchen vor.
"Erzähl uns doch Näheres..."

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Atemlose Stille war eingekehrt und sämtliche Augen auf Su Kaolla gerichtet. Diese grinste und begann zu erzählen...
"Auf Molmol sind Mehrpersonenehen durchaus gestattet. Alles, was man dazu braucht, ist eine Erlaubnis des Königshauses."
Kitsune runzelte die Stirn.
"Aber du bist doch aus dem Königshaus."
Die Prinzessin aus dem seltsamen Land nickte.
"Bingo, also ist das kein Problem. Alles, was wir tun müssen ist, nach Molmol zu reisen und dann dort zu heiraten!"
Keitaro wurde bei diesen Worten blaß.
"Gilt denn diese Ehe überhaupt außerhalb deines Landes?"
"In den meisten Ländern zwar nicht, aber hier in Japan schon."
Ein Raunen ging durch die Mädchen und Naru legte ihren Kopf schräg.
"Wieso?"
"Naja, so um 1900 hat König Falav, der 9., einen Vertrag mit der damaligen japanischen Regierung unterschrieben, wonach Molmols Gesetze in Japan voll anerkannt werden."
Su lachte fröhlich und die Einwohnerinnen der Pension Hina stimmten ein.
#Ich kann Sempai heiraten....# Shinobu war glücklich.
#Hm, die Ehre bleibt gewahrt, da alles seine Ordnung hat#, dachte Motoko sich und auch die anderen hingen ihren Gedanken nach.
Der einzige, der panikerfüllt dreinsah, war Keitaro. Dem Ronin wurde Angst und Bange.
"Wir sollten doch auf dem Boden der Tatsachen bleiben ... ich meine, das ist doch ein verrückter Plan...", er brach den Satz ab und schluckte.
Naru und die anderen Mädchen drehten sich geschlossen zu ihm und Keitaro wußte, daß er in Schwierigkeiten steckte.
"Haruka, hilf mir!" flehte er seine Tante an, die als einzige einen neutralen Gesichtsausdruck aufgesetzt hatte.
"Das müßt ihr unter euch abklären, damit will ich nichts zu tun haben", meinte sie gelassen, "dabei fällt mir ein, ich muß mein Geschäft aufsperren. Sarah, komm mit!"
Mit diesen Worten verließ sie den Raum und zerrte die kleine Halbamerikanerin mit sich.
#Jetzt ist er wirklich tot. Diesmal bringen sie ihn wirklich um#, stellte sie für sich fest.
Nachdem die Tür hinter den beiden zugegangen war, wagte Keitaro es nicht, vom Boden aufzusehen.
"Das heißt also, du willst uns nicht ... ist das richtig?" fragte Naru mit sanfter Stimme und er fühlte, wie sein Blut stockte.

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Das war es für dieses Mal, die nächsten Kapitel kommen schneller, versprochen.

Saraton
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