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Keitaro 0.5

von Saraton
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Gen
Keitaro Urashima Mitsune "Kitsune" Konno Motoko Aoyama Mutsumi Otohime Shinobu Maehara Su Kaora
29.03.2005
09.02.2006
6
16.253
 
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Dieses Kapitel
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29.03.2005 2.864
 
Die Rechte an den Figuren liegen nicht bei mir, sondern bei den Autoren und deren Verlagen. Die Story spielt vor allem im Love-Hina-Universum und ich habe mir einen einzigen Faktor aus Ranma ½ genommen um die Geschichte in Gang zu bringen. Ich mache das, weil ich ein Fan bin und verdiene damit kein Geld (auch, wenn es schön wäre, spielt es aber nicht. *g*)


Und nun zu Teil drei. Weiter geht es mit der verrückten Geschichte. Wenn ihr geglaubt habt, daß das schon alles sei, nicht ganz... Wir sind schließlich auf der Pension Hinata.

Die zwei Reviews haben mich gefreut. Es ist nett ein paar Kommentare zu den eigenen Geschichten zu kriegen....
Zusätzlich etwas: in Anbetracht der Dinge, die in dieser Geschichte gesehen werden, habe ich mir erlaubt das Alter von zweier der Mädchen zu ändern. Su-Kaolla  und Shinobu Mahehara sind in diesem Fall etwas älter, nämlich 16 (das ist das erlaubte Alter für gewisse Dinge in Österreich, ob das in Japan zutrifft kann ich nicht sagen, doch der geneigte Leser wird mir das verzeihen.)  
Natürlich könnt Ihr euch denken in was für eine Quelle Keitaro gefallen ist. Wenn er in männlicher Form ist, schreibe ich Keitaro, Keitaro-kun oder er. In weiblicher Form heißt es Keitaro-chan, Kei-chan oder sie.  Bei <> denken die Leute, bei "" wird gesprochen.
Viel Spaß

Saraton


Keitaro 1 / 2

Teil 3

Keitaro lag auf dem Dach der Pension Hinata und betrachtete die Sterne.
<So schön ruhig...>, ging es ihm durch den Kopf. Langsam entspannte er sich und dachte über seine Situation nach. Wenn ihm jemand vorher gesagt hätte, was er alles durchmachen müßte...
Der Ronin seufzte auf.
<Und die Mädchen haben immer behauptet, ich sei pervers!>
Der junge Mann lachte auf, verstummte jedoch abrupt, als er sich erinnerte, was im Onsen-Bad geschehen war. Wie sie ihn tatsächlich abrubbelten und wie sein Körper darauf reagierte, als plötzlich Mutsumi dastand.
Seine Wangen röteten sich.
<Das war so peinlich...>

"Keitaro, hör auf dich zu sträuben, IHM gefällt es anscheinend..."
Kitsunes Kommentar brachte einen Moment sein Blut zum Stocken.
Entsetzt hielt er sich die Hände vor die Körpermitte. Die Mädchen hatten den sich sträubenden Ronin in ihre Mitte gezogen und bearbeiteten ihn mit Seife und Badeschwämmen. Er dachte daran, ob wohl der Zeitpunkt passend wäre jetzt ohnmächtig zu werden.
Su gluckste fröhlich und auch die anderen wirkten ungewohnt verspielt.
<Warum mir...>
Keitaro wußte sehr wohl, daß sämtliche seiner männlichen Freunde wohl gerne an seiner Stelle gewesen wären. Ob sie jedoch damit wirklich glücklich gewesen wären, das war eine andere Frage.
<Schlimmer kann es ja nicht werden>, stellte er lakonisch für sich fest, als plötzlich eine vertraute Stimme erklang.
"Keitaro-kun? Was macht ihr da mit ihm?"
Der Ronin tat das einzige, wozu er noch in der Lage war, er fiepte auf und starrte mit großen Auge auf Mutsumi. Danach schwanden ihm die Sinne und er fiel zu Boden.
Bevor es um ihn völlig dunkel wurde, hörte er noch die überraschten Aufschreie der anderen.

"Geht es dir besser?" hörte Keitaro-chan Mutsumi fragen, als sie erwachte.
"Ugh, ich glaube schon", stellte die Ronin matt fest.
"Warum bin ich..."
Das Mädchen aus Okinawa kicherte.
"...verwandelt?" beendete sie den Satz.
"Die anderen haben versucht, dich mit kaltem Wasser zu wecken, ohne großen Erfolg..."
"Oh", Kei-chan war wieder einigermaßen bei sich und bemerkte, daß sie sich in ihren Räumlichkeiten befanden.
"Äh, Mutsumi, wegen vorhin im Onsen...."
"Du brauchst mir nichts zu sagen. Naru hat mir alles erklärt."
Einen Moment herrschte peinliches Schweigen.
"Sie hat dir alles..."
Die Ronin stockte, als ihr auffiel, daß Mutsumi irgendwie anders wirkte.
Das Schildkrötenmädchen, wie Su sie immer nannte, trug ihr Haar heute offen und ihre Kleidung konnte man mit einem einzigen Wort beschreiben: Aufreizend.
Sie trug einen dunklen, mittellangen Rock, der an beiden Seiten geschlitzt war, zudem eine Bluse im gleichen Farbton, die knapp unter ihren Schultern aufhörte, rote Netzstrümpfe, die etwas abstachen, vollendeten das Outfit.
Mutsumi, die den Blick bemerkte, senkte leicht verlegen den Kopf.
"Naru und Kitsune haben mich neu eingekleidet..."
Kei-chan war verwirrt.
"Aber wozu? Ich meine..."
Die Ronin brach ab und schluckte.
Die beiden Mädchen musterten sich und erröteten.
<Nein, das werden sie doch nicht...>, Kei-chan's Gedanken brachen ab, als sie Mutsumis Hand auf der ihren spürte.
"Keitaro..."

Später unterhielten sich die beiden, eng aneinandergekuschelt und ein wenig außer Atem. Wie sich herausstellte, war Mutsumi deswegen zur Pension gekommen um zu sehen, ob sie vielleicht dort unterkommen könnte.
Ihr letzter Vermieter hatte das Haus verkauft und die neuen Besitzer wollten das Gebäude abreißen lassen.
Kei-chan stimmte zu, da in der Pension sowieso ein Zimmer frei war und sie dem Mädchen aus Okinawa gerne half.
Anschließend begannen die beiden sich wieder anderen Dingen zuzuwenden und vergaßen alles andere.

Der Ronin löste sich wieder von seinen Erinnerungen und schüttelte den Kopf.
Die Situation, in der er sich befand war eigen.
Es war nicht so, daß es ihm nicht gefallen würde, jedoch war Keitaro sich nicht sicher, wohin das Ganze noch gehen würde.
Vor seinem inneren Auge entstand kurz das Bild von ihm in einem Smoking und den Mädchen der Pension Hina in weißen Brautkleidern mit großen Brautsträußen und allem, was sonst noch dazu gehörte.
Keitaro schauderte kurz bei dieser Vorstellung.
Gut, Sarah war nur die Brautjungfer gewesen, aber trotzdem...
Wie er so dasaß und sich bemühte seine Fassung wieder zu erlangen, hörte der Ronin leise Flötenmusik.
Keitaro wandte sich zum Mond und bemerkte dessen rötliche Färbung. Er nickte verstehend.
"Der rote Mond... Wie in ihrer Heimat!"
Der junge Mann sah die verwandelte Prinzessin in der Tracht ihrer Heimat auf dem Dachgiebel stehend und sich zum Takt der Musik wiegen.
Er schloß die Augen und hörte der traurigen Melodie zu.
Als sie aufhörte zu spielen, öffnete Keitaro langsam seine Augen und merkte, daß Su neben ihm stand.
Es hatte ihn immer erstaunt, wie der Einfluß des Mondes diese Verwandlung bewirke ... wie aus dem Mädchen eine Frau wurde.
Irgendwie bewirkte die Aura der Traurigkeit sein Herz und er deutete der Prinzessin aus Molmol sich neben ihn zu setzen.
Keitaro wußte, daß sie ihre Heimat sehr vermißte. Ruhig musterte sie ihn.
"Ich hoffe, es stört dich nicht, daß ich dir Gesellschaft leiste."
Der Ronin mußte bei dieser Frage lächeln.
"Nein", sagte er schlicht.
Der Einfluß des Mondes veränderte Su wirklich stark.
"Eigentlich bin ich über etwas Gesellschaft sogar froh. Ich habe in letzter Zeit zu viel schwere Gedanken gewälzt."
Su sah ihn an.
"Soll ich etwas für dich spielen? Vielleicht wird dir das etwas helfen."
Keitaro war überrascht.
"Das würdest du für mich tun?"
Sie nickte lächelnd und setzte die Flöte wieder an ihre Lippen.
Sein Lächeln vertiefte sich, als eine sanfte Melodie erklang und er sich entspannt zurück lehnte, schweigend lauschte er dem Flötenspiel. So saßen die beiden gemeinsam unter dem roten Mond und vergaßen für kurze Zeit ihre Sorgen.

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Als Keitaro diesen Morgen erwachte fühlte er sich erholt und auf seltsame Weise erfrischt.
"Das war gestern ... etwas Besonderes."
Der Ronin stand auf und streckte sich. Der neue Tag konnte kommen.
"Es gibt nichts, was mich heute stoppen könnte", sagte er zu sich selbst.
Da klopfte es an seiner Tür.
"Äh, ja?"
Seine gute Laune verflog und unsicher blickte Keitaro zur Tür. "Ich bin es, Motoko, kann ich reinkommen?"
"Ja, natürlich."
Obwohl sich ihre Art der ... Beziehung verändert hatte, hielt das Samurai-Mädchen noch immer an ihren formellem Verhalten fest, meistens jedenfalls.
<Bei gewissen Gelegenheiten jedoch nicht so...>
Er verdrängte diese Gedanken und konzentrierte sich wieder.
Motoko trat ein.
"Ich hoffe, du hast gut geschlafen", fragte sie unverbindlich.
"Ja, das habe ich, wirklich, ausgezeichnet sogar."
"Ah, ja", das Samuraimädchen zog eine Braue in die Höhe und Keitaro hatte das Gefühl einen Fehler gemacht zu haben.
"Nun, wie dem auch sei, wir haben eine Beratung einberufen und ich bin hier um dir Bescheid zu sagen."
"Oh."
Die Schwertmeisterin musterte ihn.
"In zwei Stunden treffen wir uns alle im großen Speiseraum."
"In Ordnung", seufzte er schicksalsergeben und verharrte, da Motoko ihn so eigenartig ansah.
"Ist noch etwas?"
Sie errötete und schlug die Augen nieder.
"Ich... wollte wissen, wie du diese zwei Stunden ... verbringen willst", stammelte sie.
<Motoko ist irgendwie süß, wenn sie so ist>, ging es ihm durch den Kopf.
"Soll ich etwas Wasser holen gehen?" fragte Keitaro sie.
Motoko Aoyama, Schwertmeisterin und Erbin des Shinmai-Schule schluckte.
"Das wäre ... hilfreich", sagte sie schließlich.

Ungefähr zwei Stunden später im großen Speiseraum:
Keitaro saß am Tisch und wartete, daß die anderen eintrafen. Motoko saß ihm gegenüber. Sie war wieder ihr gewohntes Selbst, nicht mehr das heißblütige, fordernde Mädchen, das mit Keitaro-chan die letzten 1,5 Stunden im Liebesspiel verbracht hatte.
Von den anderen waren Su, Sarah und Shinobu schon anwesend. Die beiden jüngeren versuchten Shinobu dazu zu bringen ihnen mehr von dem Essen zu geben, da die "Portionen doch recht klein ausgefallen sein". Was, wie er amüsiert feststellte, überhaupt nicht stimmte.
<Es kommt wohl auf die Sichtweise des Betrachters an.> Der Appetit von Su war legendär zu nennen.
<Naja, ich bin gespannt, wann die anderen kommen.>
Keitaro brauchte nicht lange zu warten, denn einige Minuten später trafen Naru, Kitsune und Mutsumi gemeinsam ein.
"Dann können wir ja anfangen", stellte die Toudai-Anwärterin fest, als sie in die Runde blickte.
Es wurde still im Raum. Naru wandte sich an Sarah.
"Könntest du mir einen Gefallen tun?"
Diese kniff die Augen zusammen.
"Und was?" fragte sie mißtrauisch.
"Könntest du eine Runde spazieren gehen? Wir würden dich dann holen, wenn alles vorbei ist."
"Hey, das..."
Narusegawa brachte sie mit einer Geste zum Verstummen.
"Das, was wir hier besprechen ist noch nicht ganz für dich geeignet."
"Ach so, es geht um den Perversen! Und daß ihr alle Sex mit ihm gehabt habt", unterbrach die quirlige Halbamerikanerin Su.
Diese und auch die anderen schnappten nach Luft.
"Wieso ... weißt du ...", stotterte Keitaro perplex.
"Ich habe Ohren und ihr wart nicht wirklich leise."
Sarah schüttelte den Kopf.
"Ist halt in Ordnung, ich gehe, aber dafür seid ihr mir was schuldig."
Naru nickte nur.
"Na dann..."
Sarah nickte Su kurz zu, diese grinste zurück, doch da war die junge Mc Donegal auch schon aus dem Raum geeilt.
Ein kollektives Seufzen ging durch die Anwesenden, nur das Mädchen aus Molmol sah verwirrt aus.
"Was habt ihr denn?" fragte sie die verlegen dreinschauenden Mädchen.

Nachdem sich alle mehr oder minder beruhigt hatten, fing Naru erneut zu sprechen an.
"Ähm, also, wir haben uns hier getroffen, weil wir etwas besprechen sollten..."
Erwartungsvoll sahen sie alle an.
"Die Veränderungen der letzten Zeit waren für uns alle überraschend und haben einige Dinge ins Rollen gebracht und es wäre wichtig endlich einige wesentliche Fragen zu stellen."
Die Mädchen wandten sich Keitaro-chun zu, der in Schweiß ausbrach.
"Was..."
"Es wäre an der Zeit, daß du dich uns offenbarst, meinst du nicht auch?" sagte Naru Narusegawa mit sanfter Stimme.

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Haruka Urashima sah von ihrer Zeitung auf, als Sarah Mc Donegal in ihren Laden gestürzt kam.
"Morgen", rief das Mädchen forsch.
"Guten Morgen", erwiderte Haruka belustigt, "und was bringt dich um diese Uhrzeit hierher?
Sarah verzog das Gesicht.
"Naru und die anderen haben mit Keitaro ein Gespräch - über diese Sex-Sache. Mich haben sie weggeschickt, weil ich zu jung bin", antwortete sie brummig.
Die ältere Urashima runzelte die Stirn.
"Wie war das noch mal?",  sie beugte sich vor, "das solltest du mir genauer erklären..."

Währenddessen:
Keitaro Urashima schwitzte Blut und Wasser. Unbarmherzig hatten ihn die Mädchen an die Wand zurückgedrängt und umringten ihn.
"Also, wie ist deine Antwort?"
Naru musterte ihn hart.
"Ich... ich..."
Er wechselte die Gesichtsfarbe und wurde blaß. Kitsune beugte sich vor.
"Ich mache es dir leicht und stelle die Frage noch einmal, ja?"
Sie tätschelte ihm die Brust.
"Und dann gibst du uns die Antwort."
Shinobu wirkte nicht ganz glücklich über die Situation, aber auch sie wollte die Antwort von Keitaro hören.
"Also, wenn von uns bevorzugst du? Wer ist deine Favoritin?"
Der Ronin preßte sich an die Wand.
"Keitaro... Sempai ...Urashima...."
Das war es, er hatte genug.
"Wenn ihr es unbedingt wissen wollt, dann sage ich es euch, ich habe keine Favoritin. Ich kann und will mich nicht entscheiden", schrie Keitaro auf.
Seine Stimme verklang und der Ronin schloß die Augen.
"Gut."
Als er den zufriedenen Klang in Narusegawas Stimme hörte, öffnete er verwundert seine Augen.
Die Bewohnerinnen der Pension blickten ihn bestätigt an.
"Tut mir leid für die ruppige Art", Kitsune lächelte verlegen, "...aber wir mußten wissen, woran wir sind", fügte Motoko hinzu.
Su grinste nur breit und Shinobu, Mutsumi und Naru wirkten erleichtert.
"Jetzt können wir darüber reden, wie es weitergeht, Keitaro-chan", die Stimme des Fuchsmädchens wurde rauchig.
Dessen Augen weiteten sich, als Kitsune näher trat.
"Aber zuerst sollten wir uns über deine Belohnung unterhalten."
Dann begann sie ihn zu küssen.

Haruka Urashima stürmte zur Pension, Sarah Mc Donegal im Schlepptau. Das, was diese ihr erzählt hatte, war ... unglaublich.
Vor dem Speiseraum verharrte sie kurz, die resolute Teehausbesitzerin holte kurz Luft und stieß dann die Tür auf.
"Ihr habt mir einiges zu erklär..."
Haruka beendete den Satz nicht, sondern starrte mit großen Augen auf das Bild, das sich ihr bot.
Die Zigarette fiel ihr aus dem Mundwinkel.
Sarah lugte hinter Haruka hervor und schüttelte den Kopf.
"Kraß", sagte das Mädchen ungläubig, "ist ja ekelig!"
"Es ist nicht so... wie... es aussieht", stotterte Keitaro und versuchte seine Blöße zu bedecken.
Die anderen taten das einzige vernünftige, sie fielen geschlossen in Ohnmacht. Die einzige Ausnahme war Su, die verblüfft ihren Blick zwischen Keitaro und Haruka schweifen ließ.
Daß sie nackt war, schien das Mädchen aus Molmol nicht zu stören.
"Was habt ihr denn alle?" fragte sie unschuldig.

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Ende des 3. Teiles, Fortsetzung folgt, versprochen.
Saraton.
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