Now and Than, here and there...

von Uryel
GeschichteAbenteuer / P12 Slash
Vorador
02.03.2005
02.03.2005
9
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Now and Then, Here and There....

Seine Schicht war endlich zu Ende. Er und sein Wachkamerad machten sich zurück auf den Weg zum Serafan Orden. Er seufzte. Nun den ganzen weiten Weg zurück durch die Sümpfe gehen zu müssen war kein Zuckerschlecken.

Hier wimmelte es nur so von widerlichen Vampiren, es war dreckig und stinkte, ausserdem waren hier überall diese merkwürdigen Raben....Alles in allem war es nicht gerade ein Ort wo man seine Ferien verbringen wollte.

Dennoch hatte sich Vicious freiwillig gemeldet um in den Sümpfen zu patrouillieren. Er hatte gehört Vorador sollte sich hier aufhalten und ihn musste Vicious treffen. Koste es was es wolle! Ein schrei! Er drehte sich ruckartig um und sah wie einer seiner Kameraden im Sumpf versank. Verdammt, dachte er.

Er lief zurück und hielt seinem Kameraden sein Schwert hin, damit dieser sich daran herausziehen konnte, aber er bemerkte nicht wie er selbst langsam einsank. Als er es bemerkte war es bereits zu spät, aber sein Kamerad hatte es geschafft sich auf der tödlichen Umarmung des Sumpfes zu befreien. Vicious seuftze: "Hey, Kumpel! Zieh mich mal raus, sonst ende ich noch als Sumpfzombie!" Zu seinem entsetzen musste Vicious festellen das sein Kamerad ein feiges Huhn war. Als dieser nämlich nur ein winziges bisschen einsank, brach er den Rettungsversuch ab und rannte so schnell es konnte in Richtung Orden.

Da war er nun, verlassen und dem Tode geweiht.... Ein Rabe setzte sich vor ihn. "Verschwinde!" baffte er ihn an, "Nun mach schon. Kusch!!" Doch der Rabe rührte sich nicht. Er saß da, starrte Vicious an und kippte manchmal mit dem Kopf nach Links oder Rechts. "Na toll, " sagte Vicious, "ich sterbe und das letzte was ich sehe ist so ein verteufelter Rabe!" "Du bist verteufelt, Serafan!" ertönte hinter ihm eine tiefe Stimme. Vicious erstarrte, er war nun bereits bis zu den Schultern eingesunken. "Wie ich sehe, steckst du in der Klemme." Eine Pause....wartete der andere etwa darauf das Vicious darauf antwortete? Wer weiss wer hinter ihm stand. Ein Mensch sicher nicht, der hätte sich zu erkennen gegeben, kombinierte er, oder? "Wer bist du?", der andere schwieg. Vicious holte einmal tief Luft und seufzte, der Sumpf stand ihm inzwischen bis zum Hals. Der andere rührte sich nicht. Worauf wartete er? War er gekommen um ihm beim sterben zuzusehen? Der Schlamm berührte nun sein Kinn.

Angst kroch langsam im ihm auf. Er sank immer weiter ein, der Rabe sass immer noch da und Vicious war sicher das der andere immer noch hinter ihm stand. Nur noch ein Paar Millimeter und der Sumpf würde in seine Nase kriechen und ihn langsam ersticken. Er konnte nun nicht mal mehr um Hilfe bitten, hätte er es doch nur früher getan. Vielleicht wäre der Fremde, ob Vampir, Dämon oder Mensch so gnädig gewesen ihn zu retten. Er kniff die Augen zusammen, stumme Tränen rannen seine Wangen hinunter. Ein Heftiger Ruck riss ihn aus der Konzentration. Er spürte wie er langsam aus dem Sumpf gehoben wurde. War der Fremde so stark? Vicious Herz begann zu pochen, als er spürte wie seine Füße nun festen Grund berührten. Er wagte sich nicht sich umzudrehen. Er zitterte am ganzen Körper. "Willst du dich nicht bedanken, Serafan?"

"Vicious..." sagte er leise. "Wie?" der Fremde war leicht irritiert. "Mein Name...." es war nicht mehr als ein Flüstern. "Ich...," bagann Vicious, "...ich, danke dir." Eine Bewegung hinter ihm, liess sein Herz noch schneller Schlagen. Eine klauenartige Hand mit nur 3 Glieder legte sich auf seine Schultern. Ein Vampir! Langsam drehte ihn die Hand um. Er kniff die Augen zusammen. "Mach sie auf!" in der Stimme des Vampirs schwang ein Unterton mit dem man lieber nicht widersprechen sollte. Langsam, ganz langsam, öffnete Vicious seine Augen. Was er dann sah liess ihn am ganzen Körper erstarren. Vorador!! Er war wie paralysiert. Gerettet von dem, den er am meisten hasste, nur um als Abendmahl zu dienen. Die Hand die vorher auf seiner Schulter ruhte wanderte langsam zu seiner Brust, genau über dem Herzen blieb sie stehen. Vorador spürte die Angst des Serafanen. Sanft berührte er mit seiner anderen Hand dessen Wangen. Vicious riss die Augen auf. "Geh, nun..." flüsterte Vorador. Langsam stolperte Vicious rückwärts. Von seinem anfänglichem Mut und Sarkasmus war nichts mehr übrig. Er drehte sich um und rannte so schnell er konnte zum Orden zurück.