Reise in die Vergangenheit

von Kelene
GeschichteAllgemein / P18 Slash
Harry Potter Hermine Granger Severus Snape
18.10.2004
10.04.2008
12
45133
18
Alle Kapitel
111 Reviews
Dieses Kapitel
10 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Hi Leutz,
schön euch zum ersten Kapitel meiner neuen (und eigentlich ersten ^^) Story begrüßen zu dürfen. Viel Spaß beim lesen.

Disclaimer: Nix hier gehört mir, alles gehört J.K. Rowling und ich habe mir ihre Personen und Orte nur ausgeliehen, um meinen Spaß mit ihnen zu haben.

Warnung: Diese Story enthält Slash, also Liebe zwische zwei Männern. Wer das nich mag, kann die ersten zwei bis drei Kapitel noch sorglos lesen, weil da kommt noch nichts in diese Richtung vor, dann jedoch schon.
Wer mich jetzt fragen will, wer die Glücklichen sind, no Chance. Ich sach nix. Einfach schön lesen *gg*

So, genung genervt. Viel Spaß jetzt also.


Kapitel 1  Der Zeitumkehrer

"Harry", schrie Onkel Vernon die Treppe rauf, "beweg sofort deinen faulen Arsch in die Küche und mach uns Mittagessen!" Harry, der bis eben noch dabei gewesen war, das Badezimmer zu putzen, kam mit einem höchst gleichgültigen Blick nach unten.
Ihm war es egal, ob er nun das Bad putzen oder kochen sollte, wichtig war ihm nur, dass er was zu tun hatte. So konnte er wenigstens nicht über das nachdenken, was im letzten Schuljahr passiert war.

Die Trauer über Sirius hatte aus dem-Jungen-der-ständig-überlebte einen sehr gleichgültigen Jungen werden lassen. Seit er das Haus der Dursleys nach den Ferien zum ersten Mal betreten hatte, war aus seinem Mund kein Wort mehr gekommen, was die Dursleys angenehm überraschte, denn so konnte der nichtsnutzige Bengel' wenigstens keine Widerworte mehr geben. Stumm hatte der schwarzhaarige die Befehle, welche die Dursleys ihm erteilten ausgeführt und jeden Abend den gewünschten Kontrollbrief an den Orden geschickt. Dieser enthielt meist nicht mehr als einen Satz, der besagte, das es ihm gut ginge. Dass dies eine dicke Lüge war, konnte niemand leugnen, doch die Ordensmitglieder, Harrys Freunde und Harry selbst schwiegen sich darüber aus.

Als Harry die Küche betrat, sah Onkel Vernon ihn aus seinen kleinen stechenden Schweinchenaugen, die er Dudley netterweise vererbt hatte, an. "Na wird's bald, oder soll ich dir Beine machen!" Harry sah seinen verhassten Onkel bloß aus ruhigen stummen Augen an und fing an, Karotten, für die Suppe, die er heute Kochen sollte, zu schneiden.

Er war fast fertig mit der Zubereitung, als Dudley mit einem hungrigen Ausdruck in den Augen in die Küche stürmte. "Ich hab einen riesen Kohldampf", rief er, "Was gibt's zu essen?" Da fiel sein Blick auf Harry und die neben ihm stehende Suppe. "Was?", rief er verärgert, "Schon wieder Suppe? Willst du mich umbringen Harry?"
Aus irgendeinem unverständlichen Grund hatte Dudley beschlossen, dass Harry für die Gerichte, die Tante Petunia ihm immer vorgab, verantwortlich war. In diesem, und jedem anderen, Fall war Dudley nicht einverstanden, mit der Wahl des Essens. Als Vernon dies bemerkte, sah er Harry böse an und sagte: "Was fällt dir ein, etwas zu Kochen, was Dudley nicht schmeckt? Auf dein Zimmer und komm bloß nicht auf die Idee, heute noch nach etwas zum essen zu fragen." Bevor Onkel Vernon noch weiteres sagen konnte, war Harry aus der Küche verschwunden. Er hatte heute eh keinen Hunger. Eigentlich hatte er die ganzen letzten drei Wochen, die er bei den Dursleys verbracht hatte kaum etwas gegessen. Auch dann nicht, wenn er mal nicht ohne was zu essen auf sein Zimmer geschickt wurde.

Als er in sein Zimmer kam, beschloss er, die freie Zeit, die er nun hatte zu nutzen und den allabendlichen Brief an den Orden zu schicken. Es war mal wieder Zeit, für einen Ausführlichen Brief, damit man ihm auch wirklich glaubte, das alles gut war. Der letzte längere Brief lag nun schon über eine Woche zurück. Doch bevor er mit seiner Feder auf das Pergament, welches nun vor ihm auf dem Schreibtisch lag, aufsetzen konnte, hörte er ein hektisches Klopfen an seinem Fenster. Als er aufsah, erblickte er eine kleine Eule, die aufgeregt vor seinem Fenster hin und her flog. Dummes Ding', dachte Harry Kopfschüttelnd. Noch mehr Aufsehen kann man nicht erregen.' Er öffnete das Fenster und die kleine Eule schoss freudig ins Zimmer. Sie warf ihm einen Brief vor die Füße, bevor sie es sich in Hedwigs Käfig bequem machte.

So was dreistes', dachte Harry, bevor er den Brief aufhob. Der Umschlag trug weder einen Absender, noch ein Siegel, sodass Harry nicht genau wusste, ob er ihn öffnen sollte. Zudem war der Brief ungewöhnlich schwer und an einer Stelle ziemlich ausgebeult. In diesen Zeiten war es zu gefährlich, Briefe zu öffnen, deren Absender man nicht kannte. Und erst Recht dann, wenn man Harry Potter hieß.

Er beschloss, den Brief erstmal wegzulegen und den Brief, den er bereits vorgehabt hatte zu schreiben, endlich zu beginnen. Doch obwohl er vorgehabt hatte, einen ausführlichen Brief zu schreiben, wurde dieser wieder mal sehr kurz, der Gedanke an den geheimnisvollen Brief lies ihn einfach nicht los.

Also beschloss er, den Brief zu öffnen, er hatte schließlich schon gefährlichere Dinge überlebt. Er nahm den Brief in die Hand und öffnete ihn langsam mit dem Zeigefinger. Als er den Umschlag umdrehte, fielen ein kleiner schwerer Gegenstand und ein Zettel in seine Hand. Er faltete zuerst den Zettel auseinander. Ein einziger Satz, in Druckbuchstaben geschrieben, stand darauf: "Rette, was zu Retten ist, doch denke immer daran: es ist dein Leben." Was sollte das denn jetzt schon wieder bedeuten? Was sollte er retten? Und warum hatte niemand unterschrieben?
Jetzt fiel Harry der Gegenstand wieder ein, der eben aus dem Umschlag gefallen war. Er nahm ihn auf und sah ihn sich genauer an. Er sah ein wenig aus, wie ein Stundenglas. Was das wohl ist?', dachte Harry. Doch dann machte es Klick' in seinem Kopf. Das ist ein Zeitumkehrer!' verwirrt sah er das Stundenglas an. Was sollte er mit einem Zeitumkehrer, zumal ihm Hermine damals in seinem dritten Schuljahr gesagt hatte, diese seien nur unter besonderer Genehmigung zu bekommen. Scheiße, was soll ich denn jetzt mit dem Ding machen? Ist ja wohl klar, dass irgendwer das geklaut hat, um es mir zu schenken. Aber warum nur?'

In diesem Moment schwebte eine weitere Eule durch das immer noch offene Fenster herein. Es war Pig, Rons Eule. Bei Merlin', dachte Harry genervt, was will dieses Nervding denn jetzt hier?' Pig lies in ihrer gewohnten Hektik darüber, einen Brief richtig ausgeliefert zu haben, eben diesen direkt in Hedwigs Wasserschale fallen. Nicht auch das noch', dachte Harry, als er den tropfenden Brief herauszog. Er öffnete und las ihn.

Hey Harry,
ich hab eben erfahren, dass du in den nächsten Tagen abgeholt und den Rest der Ferien mit uns verbringen wirst. Ist das nicht toll? Herm ist auch schon hier. Wir freuen uns schon sehr auf dich. Ich kann's kaum erwarten.
Bis die Tage
Ron

Ps.: Herm lässt dich Grüßen.

Ein Lächeln stahl sich auf Harrys Gesicht. Endlich würde er wieder von den Dursleys weg und zu seinen Freunden können. Er freute sich über Rons Brief, wenn er auch sehr kurz war. Allerdings konnten sie sich die letzten Wochen nur selten schreiben, weil es einfach zu gefährlich geworden war. Doch aus diesem Grund überlegte Harry nun, ob es nicht etwas leichtsinnig von Ron gewesen war, ihm zu schreiben.
Doch trotz dieser möglichen Gefahr freute Harry sich darauf, demnächst von seinen verhassten Verwandten weg geholt zu werden.

@~~~~@~~~~@

So, das wars für heute. Is zwar noch nich viel, aber für den Einstig genügt es. Jetzt liegt es an euren Reviews, wie schnell ich am nächsten Kpitel arbeite (ich hab schon angefangen ^^). Ihr wollt doch alle wissen, was Harry mit dem Zeitumkehrer macht, oder? Na also ;-)

Kelene

Ps: Diese Story is nicht Betagelesen. Wenn sich jemand freiwillig dafür anbietet, würde ich doch glatt ne virtuelle Tafel Schokolade springen lassen ;-)
Review schreiben