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This love...

von Akiholic
GeschichteDrama / P18 / MaleSlash
10.10.2004
01.11.2004
7
20.699
 
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Dieses Kapitel
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10.10.2004 2.952
 
Teil 4

°Lauri°


Der nächste Morgen...

Es ist 8 Uhr morgens... Der Morgen graut... Die Sonne geht auf und taucht den Himmel in ein leuchtend orangenes Licht. Und ich stehe auf meinem Balkon und rauche meine mittlerweile dritte Zigarette. Es ist frisch und ich stehe hier nur in Shorts und Hemd. Dem Hemd, was ich gestern Abend getragen habe... Ich habe mit dir geschlafen... Der Gedanke beflügelt mich... Endlich... Ich muss lächeln. Ich habe auch diese Kippe zu Ende geraucht und schnippe den Stummel in den Wind.

Seit fast einer Stunde bin ich schon wach... Dabei bin ich doch garkein Frühaufsteher... Aber ich konnte nicht mehr schlafen... Die letzte Nacht war einfach zu... schön, als dass ich einfach weiterschlafen könnte. Ich könnte etwas von dir verpassen... Das Rauschen des Meeres erreicht meinen Gehörgang, schließlich wohne ich nicht mal weit von der Küste weg. Ich lausche den Wellen und schließe die Augen. Es ist wunderschön. Perfekt. Alles im Moment ist einfach nur perfekt... Noch nie war ich so glücklich...

Plötzlich höre ich von innen ein lautes Ächzen. Du bist wach geworden... Und schon stürmst du auf Toilette... Kein Wunder, gestern hast du dir ganz schön einen gezwitschert. Wohl aus Nervosität. Der Sex mit mir war für dich etwas Neues. Du hast genau gewusst, was ich mit meinem Anruf gestern Mittag bezweckt habe... Die Klospülung ertönt, du gehst ins Schlafzimmer, danach kommst du durch die Küche zu mir auf den Balkon.

"Hei..."

Deine Stimme klingt erstickt und kratzig. Das hast du immer, wenn du nervös bist. Süß... Ich drehe sehe zur Seite. Du hast dir ebenfalls Shorts und Hemd angezogen. Wäre so auch viel zu kalt hier draußen. Aber es ist so schön, zu sehen wie die Sonne aufgeht und dem Meer zuzuhören. Das beruhigt ungemein.

"Guten Morgen.", meine ich und lächle dich an.

Du wirst rot und senkst deinen Blick zu Boden. Dann erst merke ich, dass du dir mit einer Hand über den Stoff der Boxer am Hintern fährst... Oh je...

"Ich war gestern wohl ein bisschen grob...", meine ich schuldbewusst.

"Nein, es war... Es war schön...", murmelst du gen Boden.

"War es wirklich in Ordnung für dich? Ich meine, hast du dich irgendwie geekelt oder so? Soll vorkommen..."

Mann, was rede ich für eine Scheiße?!

"Nein, es war wirklich schön... Es war mit dir, alleine diese Tatsache ist entscheidend. Alles andere ist egal. Es war richtig, es war nicht eklig. Um Gottes Willen..."

"Dann ist ja gut... Ich dachte schon... Das erste Mal tut  immer weh..."

Du kicherst leise.

"Was hab ich denn so lustiges gesagt?"

"Sowas sagt man normalerweise nur zu Mädchen... Das mit dem ersten Mal und so..."

"Da hast du wohl Recht... Eigentlich kriegen nur Mädchen das zu hören..."

Eine Weile schweigen wir. Die Sonne ist mittlerweile aufgegangen und sie strahlt heute besonders hell. Sie strahlt für uns... So kommt es mir vor. Trotzdem ist es kalt, der Wind wird stärker, kein Wunder, so nah an der See. Du schlingst die Arme um dich und rubbelst dir an den Armen. Ich komme dir näher, umarme dich. Senke meinen Kopf an deinen Hals, du hast Gänsehaut. Ich löse mich und schaue dir in die Augen. Kann es nicht zurückhalten, gebe dir einen Kuss auf den Mund, den du sofort erwiderst...

"Ist dir kalt?", frage ich.

Du nickst.

"Dann geh wieder ins Bett, heute haben wir frei. Ich komm gleich nach."

Ich werfe dir einen vielsagenden Blick zu und du verschwindest wieder rein. Ich schnappe mir noch eine Zigarette und fange an zu rauchen. Als ich fertig bin, drücke ich dir Kippe auf der Fensterbank aus und lasse sie zu Boden fallen. Tritt sich irgendwann fest... Dann gehe ich wieder rein, mache die Balkontür zu und gehe Richtung Schlafzimmer. Du liegst schon im Bett, noch mit dem Hemd an. Ich ziehe meines aus und lege mich zu dir. Sofort kuschle ich mich an dich, du drehst dich zu mir auf die Seite.

Ich drücke dich wieder auf den Rücken, setze mich auf deine Oberschenkel. Du schaust mich ein bisschen überrascht an. Heute haben wir frei, ich will die Zeit mit dir nutzen, bevor es morgen zu den Aufnahmen und in einer Woche wieder für einen Monat auf Tour geht. Will dir so oft nahe sein, wie es mir möglich ist. Meine Hände wandern unter dein Hemd, du hast dir nicht die Mühe gemacht, es zuzuknöpfen. Du hast so einen wunderschönen Körperbau... Ich schiebe das Hemd zur Seite. Beuge mich zu dir herunter, fahre mit Küssen dein Schlüsselbein nach. Lege mich auf dich, reibe meinen Oberkörper an deinem. Deine Hände drücken mich fester nach unten, zu dir.

"Wird dir wieder wärmer?", frage ich mit leicht anzüglichem Unterton.

"Und wie."

Ui, schlagfertig heute. Sehe dich an, deine blau-grauen Augen funkeln. Küsse dich, sofort bekomme ich Einlass gewährt, wir verfallen in einen langen, sinnlichen Kuss. Du löst den Kuss, ringst hastig nach frischer Luft. Ich richte meinen Oberkörper wieder auf, senke meine Lippen an deinen Hals, liebkose ihn vorsichtig. Deine Finger kraulen meinen Nacken und meinen Hinterkopf. Sauge mich fest, hinterlasse einen dicken Knutschfleck.

Taste mich nach unten. Bedecke deinen Brustkorb mit Küssen, fahre mit meiner Zunge über deine linke Brustwarze, knabbere an ihr herum, sauge leicht, küsse sie. Mein Name flutscht über deine Lippen. Es klingt wie Musik in meinen Ohren. Wandere rüber zu deiner rechten Brustwarze, mache mit ihr das gleiche. Markiere auch hier mein Revier. Ein Haufen Knutschflecken überzieht deine Brust. Plötzlich packst du meinen Kopf, ziehst meinen Kopf nach oben und küsst mich begierig.

RIIIIIIIIIIIIIING!

NEIN!! NICHT JETZT!

RIIIIIIIIIIIIIING! RIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIING! RIIIIIIIIIIIIIIING!

Nein, ich gehe jetzt nicht ans Telefon! Ihr könnt mich mal, ich habe besseres zu tun als telefonieren!

"Lauri... Wi-willst du nicht... rangehen?", fragst du, noch leise keuchend.

"Nein, wenns wichtig ist, wird wer auch immer das ist, nochmal anrufen."

"Ah, okay..."

Es klingelt noch ein paar mal, doch ich ignoriere es gekonnt. Mache dich weiterhin mit meinen Liebkosungen wahnsinnig... Du stöhnst meinen Namen, es heizt mich nurnoch mehr an, weiter zu gehen... Will dir gerade deine Shorts ausziehen und so weit gehen, wie gestern, als dann auf einmal...

RIIIIIIIIIIIIIIIIING!

"DAS KANN DOCH NICHT WAHR SEIN!!!", schreie ich entnervt.

Es ist nicht mein Handy. Es ist deins. Du willst dich aufrichten, doch ich drücke dich zurück.

"Lauri, wenn es was dringendes ist???", meinst du vorwurfsvoll.

Genervt richte ich mich auf.

"DU bleibst liegen!", meine ich energisch.

Du nickst nur stumm.

Ich rausche in den Flur, wo deine Jacke hängt, suche in den Taschen nach dem nervtötenden Piepsding. Halte es in Händen, es vibriert. Auf dem Display steht 'Unterdrückte Nummer'. Gut, ich gehe jetzt ran, scheiße den Anrufer zusammen, warum er mich gerade beim Forplay stört, werde wieder auflegen und dann...

"WAS!", blaffe ich genervt ins Handy.

"Lauri?", kommt es etwas verängstigt von Eero.

Gut, Plan B. Freundlich sein.

"Oh, ähhh... Hei Eero, was is?"

"Ähm... Warum gehst du nicht an dein Handy? Und wo ist Aki?"

"Wir haben noch... äääh.... geschlafen."

"Aaaaha... Ist er bei dir?"

"Ja. Hat sich gestern einen über den Durst getrunken... Und da ist er hier geblieben."

"Aaaaaaaachso..."

Warum zieht er denn das 'A' so lang? Das macht er nur, wenn er... Ach, das hat sicher nichts zu bedeuten...

"Also, was gibts?"

"Kommt ihr zum Mittagessen zu mir?"

"Klar, wann?"

"Um 13 Uhr, geht das klar?"

"Sicher, soll ich Pauli Bescheid geben?"

"Das wird nicht nötig sein... Also, bis dann, bye."

Schon tutet es von der Gegenseite. Ich drücke auf den roten Hörer und breche das Gespräch auch meinerseits ab. Mittagessen bei Eero. MIST! Ich hatte was anderes vor! Ach Scheiße. Ich bin doch so schlecht im Nein-sagen... Ich lege das Handy auf meine Kommode und komme wieder ins Schlafzimmer. Du liegst unverändert da und hast die Augen geschlossen. Als du mich hörst, fragst du:

"Wer warn das?"

"Eero.", antworte ich.

"Was wollte er denn?"

"Sich mit uns zum Mittagessen verabreden. Um 13 Uhr. Das ist noch ein Weilchen..."

Ich lege mich wieder auf dich. Küsse dich zärtlich auf den Mund. Du erwiderst den Kuss nur zu gerne. Dann löse ich mich. Jetzt ist die ganze Stimmung im Arsch. Irgendwann räche ich mich bei Eero dafür... So liegen wir hier, kuscheln noch ein bisschen und schlafen schließlich wieder eng umschlungen ein...

...

Blinzelnd schiele ich Richtung Digitalwecker. Kurz vor 11... Ich liege in deinen Armen... Du bist auch wieder wach und schaust mich liebevoll an. Ich richte mich wortlos auf. Auch du stehst auf.

"Lauri, kann ich mal deine Dusche benutzen?", fragst du.

"Sicher, warum nicht?", erwidere ich.

Schon machst du dich auf den Weg ins Bad, rasierst dich, putzt dir mit meiner Reisezahnbürste die Zähne und steigst unter die heiße Dusche. Sofort beschlagen die Glastüren meiner Dusche und Dampf steigt auf. Ich erkenne nurnoch schemenhaft deine Silhouette, wie du dich einseifst und leise 'Carlifornication' von den Red Hot Chili Peppers vor dich hinsummst... Ich rasiere mich ebenfalls, wasche mich nur unzureichend. Gehe auf die Duschkabine hin, öffne die Tür einen Spalt, heißer Wasserdampf schlägt mir ins Gesicht.

"Aki? Darf ich reinkommen?", frage ich und kann einen versauten Unterton nicht unterdrücken.

Du räusperst dich.

"Äh, klar...", deine Stimme ist leise und bedächtig.

Ich setze ein triumphierendes Grinsen auf, quieke kurz frohlockend, kann es nicht zurückhalten. Schließe die Kabine wieder, ziehe meine Boxer aus und steige zu dir unter die heiße Dusche. Du seifst dir gerade die Haare ein, drehst mir leicht beschämt den Rücken zu. Ich schnappe mir das Duschgel, seife mich ein. Das Wasser erreicht mich nicht... Also drängle ich mich ein bisschen an dir vorbei und stehe direkt unter dem Duschkopf. Das Wasser erhitzt meinen Körper nurnoch mehr, als er schon ist... Ich drehe mich zu dir um, lasse das Wasser an meinem Rücken herunterlaufen.

Du schaust mich an, bist ganz rot im Gesicht... Du bist so sexy, wenn du so schüchtern bist... Ich mache einen Schritt auf dich zu, küsse dich. Du gibst ein Murmeln von dir. Leise... Langsam öffnest du den Mund, lässt mich gewähren. Stöhnst gequält, als meine Hand langsam an deinem erhitzten Körper herunterfährt. Du gehst einen Schritt zurück, stößt gegen die beflieste Wand. Meine Dusche ist definitiv zu klein...

Du unterbrichst den Kuss, keuchst heftig. Dein Blick ist glasig. Packst mich an den Armen, drehst den Spieß um. Jetzt stehe ich mit dem Rücken zur Wand... Deine Hände wandern über meine Brust. Ich sehe dich versaut grinsend an. Endlich ergreifst du die Initiative... Du beugst dich runter, liebkost meine Brust... Ich kann ein Stöhnen nicht unterdrücken. Es fühlt sich gut an... Sehr gut... Besser als alles andere, was ich je erlebt habe... Berauschend... hitzig... feucht... Deine Zunge an meinem Hals... Wie sie mit meinem Ohrläppchen spielt... Meine Hände gehen auf Wanderschaft, malen deine Wirbelsäule nach.

"Aki..."

Meine Stimme klingt bettelnd, schwach... Mach weiter, bitte... Seit gestern jeglicher Schleier von uns genommen, das letzte Band zwischen uns geknüpft, die letzte störende Barriere zerstört ist, kann ich mich nicht mehr beherrschen. Will dich. Jede Sekunde meines Lebens. Wir haben die Grenze endgültig überschritten, und es war gut. Zu gut... Realisiere in meinem Rausch aus Lust und Begierde, wie du tiefer gehst, meinen Bauch küsst. Kann nicht glauben, was du im Begriff bist zu tun, doch da ist es schon zu spät zum Glauben...

Meine Fingernägel graben sich in deine Kopfhaut, mir entwischt ein lustvolles, erwartendes Stöhnen. Deine Zunge, flink und schnell... Treibst mich in die Ekstase, lässt kleine Sterne vor meinen Augen tanzen. Deine Zähne auf meinem erhitzten Fleisch, bin bis zum Limit angespannt. Immer größer wird die Hitze, immer unerträglicher die Spannung... Deine Lippen auf mir, um mich herum... Beiße mir auf die Lippe, um unter deinen Liebkosungen nicht laut zu schreien...

Doch schließlich kann ich es nicht mehr unterdrücken. Laut stöhne ich deinen Namen, presse mich dir entgegen, ergieße mich schließlich... Atem geht stoßweise, kann - will -  sich nicht beruhigen. Spüre, wie du schluckst... Jeder Verlust wäre strafbar... Du richtest dich wieder auf, lächelst mich an. Meinen Kopf in den Nacken geworfen, an die feuchten Fliesen gepresst, sehe ich dich mit halbgeöffneten Augen an. Lehnst deinen Kopf gegen meine Brust, hörst meinem Herz zu, wie es versucht, seinen normalen Rhythmus wieder zu bekommen.

"War das okay?", fragst du leise.

Ob das was war?! OKAY?! Es war mehr als das!!!

"Ich hab sowas noch nie gemacht..."

Ich schlinge meine Arme um dich und drücke dich ganz nah an meinen nassen Körper. Noch immer läuft der Wasserhahn, doch das Wasser heizt meinen Körper nurnoch mehr an... Ich streiche dir eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Gebe dir einen Kuss auf die Wange, dann auf den Mund.

"Das war... Wahnsinn, Aki... Purer Wahnsinn...", antworte ich dir.

Du lächelst zufrieden und drückst dich wieder an mich. Positionierst kleine Küsse auf meiner Schulter, langsam ebbt der Rausch ab... Kann wieder geregelt atmen, mein Herz beruhigt sich. Noch eine Weile bleiben wir so stehen, genießen die pure Anwesenheit des anderen. Dann löst du dich.

"Wir müssen gleich zu Eero...", meinst du und verlässt die Dusche.  

Ich höre dich wieder summen, ein Rascheln und schließlich das Klacken der Tür... Ich stelle mich unter das heiße Wasser, stelle es sofort auf kalt um, bleibe stehen, bis sich meine Kopfhaut taub anfühlt... Fröstelnd erhöhe ich wieder die Temperatur des Wassers, wasche mir die Haare und verlasse ebenfalls das Bad. Du stehst im Schlafzimmer und ziehst dich an. Als du mich kommen hörst drehst du dich um und schaust mich strafend an.

"Was denn?"

Dann sehe ich, dass dein Hemd gewisse rote Flecken am Hals nur unzureichend verdeckt... Mist! Ich kratze mich verlegen am Kopf.

"Ähm... Soll ich dir nen Rolli geben oder nen Schal?"

"Wäre irgendwie angebracht...", meinst du.

Schon gehe ich auf meinen Schrank zu, öffne ihn und krame ein Sweatshirt mit Rollkragen heraus und werfe es dir zu. Du fängst es gekonnt, ziehst dein Hemd wieder aus und ziehst dir den Rolli über. Es passt dir, wir haben die gleiche Größe. Du bist zwar größer, aber ich habe einen... stattlicheren Körperbau als du. Wir schauen auf die Uhr. Es ist kurz vor 13 Uhr. Du schnappst dir deine Jacke, steckst dein Handy ein und öffnest die Tür.

"On y va?", fragst du.

"Hä?!", sehr geistreich, Lauri...

"Das ist französisch und heißt soviel wie 'Gehen wir?'.", erklärst du schmunzelnd.

Ja, tschuldigung, dass ich kein Französisch in der Schule hatte... Ein bisschen vor mich hinmurrend kralle ich mir meine Jacke. Wir verlassen meine Wohnung, steigen in deinen Ferrari und preschen durch Helsinkis Straßen, Richtung Eero...

[Anmerkung: Im fünften Teil wird es RAPE geben! Wenn ihr das wirklich lesen WOLLT, poste ich es. Aber dafür brauch ich eure Reviews, ne? *gg*]
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