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This love...

von Akiholic
GeschichteDrama / P18 / MaleSlash
10.10.2004
01.11.2004
7
20.699
 
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Dieses Kapitel
1 Review
 
10.10.2004 3.540
 
Teil 3

°Aki°


Drei Wochen später...

Heute.

Heute werde ich...

Alleine bei dem Gedanken macht sich ein neckisches Kribbeln in meinem Bauch breit... Seit ein paar Wochen sind wir zu Hause. Heute Mittag... Hast du mich gefragt. Sie klang mehr beiläufig, doch ich habe deine Andeutung sehr wohl richtig verstanden. Und habe zugesagt. Du hast mich angerufen und mich gefragt, ob ich heute Abend zum Essen vorbeikommen will. Du hast nicht viel geredet, Pauli war bei dir. Du hattest Angst, zuviel zu sagen. Und so blieb nur die Frage:

"Kommst du heute um 20 Uhr zu mir? Ich koch uns was und dann machen wir uns nen 'netten' Abend."

Oh ja, und wie ich den unterdrückten, lüsternen Unterton bei dem Wort 'netten' gehört habe. Ich weiß, es wird passieren. So lange warte ich schon auf diesen Moment. Es macht mir Angst, aber da du es bist... Wie ein verliebtes Schulmädchen hüpfe ich durch die Wohnung. Noch 2 Stunden... Dann werde ich zu dir gehen... Gegen meine Gewohnheit dusche ich lange und ausgebig, rasiere mich gründlich... Noch eine Stunde... Die letzten Minuten ziehen sich wie zäher Kaugummi. Schließlich ziehe ich mich um, betrachte mich im Spiegel. Mist, warum bin ich denn so aufgeregt?! Irgendwie komme ich mir dämlich vor...

Als wäre das etwas besonderes. Ich hatte schon so oft Sex! Aber halt noch nie... mit einem Mann... Ich bekomme weiche Knie bei dem Gedanken... Und auch ein bisschen Schiss. Nervös tigere ich durch meine gesamte Wohnung, zupple mein Hemd tausend Mal zurecht und schaue alle 10 Sekunden auf die Uhr... Diese Warterei macht mich noch wahnsinnig! Es wird passieren... Und es wird perfekt werden... Ich sehne mich nach dir, will dir ganz gehören. Nur dir und keinem anderen jemals wieder. Ich nestle in meinen Haaren. Ich hätte nie gedacht, dass mich sowas jemals so nervös machen würde. Endlich erlöst mich meine Uhr: Noch 10 Minuten.

Hektisch schnappe ich mir meine Jeansjacke, ziehe mir im Laufen über und haste aus meiner Wohnung. Steige in meinen Ferrari und presche durch Helsinkis Straßen. Du bist umgezogen, wohnst etwas weiter weg. Ich brauche 10 Minuten zu dir. Doch irgendwie vergehen sie wie Sekunden und andersrum kommt es mir wie eine halbe Ewigkeit vor, bis ich endlich vor dem Haus, in dem deine Wohnung liegt, stehe. Ich steige aus - meine Beine fühlen sich an wie Pudding. Staksig watschle ich auf die Haustüre zu, drücke auf den unbeschrifteten Klingelknopf und schon brummt der Summer der Tür und ich drücke die Tür auf. Du wohnst im dritten Stock.

Ich steige die Treppen hoch und stehe nun vor der bereits geöffneten Wohnungstür. Du lehnst mit der Schulter im Türrahmen und lächelst mich an. Deine Augen sind ganz schwarz geschminkt - du siehst einfach atemberaubend aus. Ich atme tief durch.

"Hei...", krächze ich.

Scheiße! Immer versagt mir bei sowas die Stimme! Dein Lächeln wandelt sich in ein breites Grinsen. Du kennst das bereits. Wenn ich total aufgeregt und nervös bin, krieg ich den Mund kaum auf und wenn, dann ist es immer super-peinlich... Ich hasse das!

"Komm rein.", meinst du immernoch fett grinsend.

Wortlos trete ich an dir vorbei in die Wohnung. Es herrscht eine melancholische Atmosphäre... Es dudelt leise Musik - von Björk. Ich hätts mir denken können. Es riecht nach Essen... Du bist ein guter Koch, wenn du willst. Als Junge wolltest du immer Chefkoch werden. Hast du mir erzählt. Ich ziehe meine Jacke aus und hänge sie über den Jackenständer hinter der Tür. Du ziehst mich zu dir, gibst mir einen Kuss auf den Mund, dann nimmst du meine Hand und lotst mich in die Küche. Das Licht ist aus, wird durch kleine Kerzchen ersetzt... Ich schlucke...

"Setz dich schonmal... Ich bin gleich wieder da.", sagst du und verschwindest im Schlafzimmer.

Ich atme tief durch... Ruhig bleiben, Aki... Ruhig bleiben... Einatmen, ausatmen... Gut so. Ich setze mich auf den Stuhl. Der Tisch ist gedeckt, das dampfende Essen steht direkt vor meiner Nase und bei dem Geruch läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Brokkoliauflauf... Mhh! Ich liebe es! Dazu Rotwein... Sieht schweine-teuer aus. Und eigentlich ist Lauri garnicht der Typ für Rotwein. Du stehst doch mehr auf... Jägermeister. Okay, das würde sicher nicht zum Essen passen, weil man es direkt nach Verzehr wieder auskotzt... Magenbitter halt. Aber ich könnte ein Schnäpschen jetzt ganz gut gebrauchen, um meine Nerven zu beruhigen..

Ich spüre eine Hand auf meinem Rücken und zucke heftig zusammen.

"Hey. Seit wann bist du schreckhaft, Aki?", flüsterst du mir ins Ohr.

Mein Herz schlägt Purzelbäume.

"Bin ich nicht.", erwidere ich entrüstet.

Das 'Nur wenn du es bist.' halte ich zurück. Du lässt deine Hand über meinen Rücken streichen, es löst bei mir wohlige Schauer auf der Haut aus. Du setzt dich mir gegenüber.

"Greif zu. Das ist doch dein Lieblingsessen oder?", fragst du.

Ich nicke heftig.

"Dann lag ich richtig, hmm?", meinst du und schiebst mir die Form mit dem Auflauf entgegen.

Ich schaufle mir so viel es geht auf meinen Teller. Du siehst mir zu, wie ich den ersten Bissen nehme. Erwartungsvoll schaust du mich an. Das schmeckt klasse! Du hast deine Kochkunst nicht verlernt! Deine Augen strahlen.

"Und?", fragst du, "Schmeckts?"

"Das ist super!", schmatze ich.

Jetzt schaufelst auch du dir den Teller voll und wir essen schweigend weiter. Ab und zu wirfst du mir Blicke zu, die ich auffange und versuche, zu in ihnen zu lesen, was du gerade denkst. Doch ich sehe nur ein frivoles Funkeln... Und mir rutscht das Herz jedes Mal wieder in die Hose. Ich leere die Rotweinflasche fast alleine, ich muss meine Nerven beruhigen. Ich bin tierisch aufgekratzt.

Nach dem Essen räumen wir zusammen ab. Und wie es mir gedacht habe, öffnest du den Küchenschrank, schnappst dir eine fast leere Flasche Jägermeister. Du stellst sie auf die Theke, pustest die Kerzchen aus und wischst erstmal den Tisch. Dann schnappst du dir den Jägermeister und gehst ins Wohnzimmer. Du stellst die Anlage aus, Björks CD 'Debut' ist mittlerweile zum zweiten Mal komplett durchgelaufen. Ich folge dir, du machst den Fernseher an, stellst die Flasche vor dich auf den Couchtisch und schaust dann, wo ich bleibe.

"Na komm. Heute läuft 'Die Vögel', den muss ich sehen!", meinst du und winkst mir zu.

Ich komme auf die Couch zu, setze mich neben dich. Schon schlingst du deinen Arm um meine Schulter und drückst mich an dich. Ich genieße die Nähe zu dir, schließe die Augen. Will entspannen. Mit der Zeit fläzt du dich quer auf die Couch, ich liege auf dir. Lege meinen Kopf auf deine Brust, dein Herz rast ja genauso wie meins... Das beruhigt mich ein bisschen. Du und ich. Wir wissen beide, dass es heute Nacht soweit ist. Dass ich es will, genauso wie du. Nach dem Film hast du den Jägermeister restlos vernichtet. Auch ich hab mal dran genippt, obwohl ich das Zeug verabscheue. Aber wenigstens hab ich jetzt nicht mehr so ein schreckliches Nervenflattern.

Ich richte mich auf, du auch. Schon umarmst du mich. Dein Atem neben meinem Ohr, er geht schnell. Sehr schnell. Deine Lippen, wie sie über meinen Hals huschen... Ich kneife die Augen zusammen. Ich weiß, es gibt jetzt kein Zurück mehr. Point of no Return. Du löst dich, siehst mir fest in die Augen. Ich sehe nach unten, kann dich nicht ansehen. Du nimmst mein Kinn zwischen Daumen und Zeigefinger, drückst es mit sanfter Gewalt nach oben. Unsere Blicke treffen sich.

"Aki, ich will dich.", sagst du mit fester, entschlossener Stimme.

Dann nehmen deine Augen einen sanften, liebevollen Ausdruck an. Wartest darauf, dass ich etwas antworte. Wieder schnürt sich mir der Hals zu. Ich kann nichts sagen, nur nicken, um dir zu zeigen, dass ich dich auch will... Du lächelst. Dein Lächeln bringt mich zum Schmelzen. Du nimmst meinen Kopf in deine Hände, ziehst mich vorsichtig zu dir. Ich spüre deine Lippen auf meinen, wie sehr ich dieses Gefühl liebe. Die letzten paar Tage waren wir ununterbrochen mit Pauli und Eero unterwegs, mussten die Finger voneinander lassen, und das ist uns extrem schwer gefallen. Dir besonders. Aber so bist du halt.

Ein Groupie hat mich letzte Woche angemacht, schon warst du zur Stelle und hast sie zusammengeschissen, ich wäre in festen Händen und sie solle sich gefälligst vom Acker machen. Eero und Pauli haben nicht schlecht geguckt. Natürlich wollten sie wissen, wer meine neue Flamme wäre, ich hab einen auf mysteriös gemacht und gesagt, sie würden es schon gesagt kriegen. Hui! Dir war die Aktion peinlich. Du bist ja vollkommen ausgetickt. Mein Gott, es war nur ein Groupie, das kommt oft vor. Doch seit wir zusammen sind, verscheuchst du sie wie lästiges Ungeziefer. Eifersüchtig auf ein pubertierendes Gothicgirlie... Irgendwie süß.

Ich schlinge meine Arme um dich, kann nicht anders. Dein Kuss ist erst zart, wird härter, schließlich fordernd. Kannst dich nicht halten. Willst es. Ich kann dich verstehen... Mein Herz rast wie bescheuert, ich habe das Gefühl, es hopst mir gleich aus der Brust. Du löst dich, siehst mir in die Augen. Ich kann das Verlangen in deinen Augen sehen. Das Verlangen nach mehr. Ich teile es. Ich bin aufgeregt, habe Angst, doch die Leidenschaft ist stärker. Du drückst mich Richtung Schlafzimmer, machst im Vorbeigehen das Licht aus. Wieder küsst du mich stürmisch.      

Wir sind im Schlafzimmer angekommen. Das Licht brauchst du nicht anmachen, hier brennen Kerzen. Um Himmels Willen! Ich komme mir vor wie ein Teenager-Girlie kurz vorm ersten Mal... Ich kriege einen hochroten Kopf, du grinst belustigt über mein leicht verwirrtes Gesicht. Schon legst du deine Hände auf meine Hüfte, ziehst mich nah an dich... Küsst mich jetzt zärtlich. Willst mir die neu aufgekommene Nervosität nehmen. Deine Hände gleiten über meinen Oberkörper, öffnest langsam Knopf für Knopf meines schwarzen Hemdes. Lässt es von meinen Schultern gleiten. Die Berührungen deiner Finger brennen auf meiner Haut.

Noch immer küsst du mich. Auch du trägst ein schwarzes Hemd. Nervös fummle ich an den Knöpfen herum, krieg sie einfach nicht auf! Scheiß-Nervosität! Cool bleiben... Ganz ruhig. Du kriegst das auf die Reihe... Ah! Knopf eins offen... Geht doch... Tief durchatmen, Aki. Stück für Stück öffne ich weiterhin dein Hemd, bis es schließlich ganz offen ist... Es rutscht von deinen breiten Schultern. Ich beneide dich heute noch um deinen starken Körperbau, auch wenn du ein bisschen kleiner bist als ich.

Unser Kuss wird beendet, schwer atmend schaust du mich an. Du drückst mich weiter Richtung Bett, ich lasse mich einfach hineinfallen. Du legst dich auf mich, bist nicht schwer. Warst du noch nie. Kein Wunder, wenn man pro Live-Gig mindestens einen Kilo abnimmt. Du kannst es einfach nicht lassen, wie ein Orkan über die Bühne zu fegen und die Mädels zum weinen zu bringen. Wenn die wüssten... Jetzt liegst du auf mir, küsst mich wieder, machst mich süchtig... Die Anspannung schwindet ein bisschen...

"Aki, ich liebe dich...", hauchst du mir ins Ohr, sodass mir fast das Blut in den Adern gefriert.

So lange habe ich auf diesen einen Satz gewartet. Freundentränen schießen mit in die Augen, du bemerkst sie, als du dich über mein Gesicht beugst. Küsst die kleinen Tränen weg, lässt sie überflüssig werden. Ich muss lächeln. Du hauchst mir einen Kuss auf den Mund, küsst dich tiefer, spüre wie du an meinem Hals saugst, und dort deine Spuren hinterlässt... Wenn wir uns morgen mit den anderen treffen, muss ich wohl mit Schal durch die Gegend laufen... Dabei ist es gerade mal September...

Deine Hand tastet nach meinem Hosenbund, öffnest den Knopf plus Reißverschluss und ziehst sie mir von den Beinen. Ich strample sie ab. Die Socken krieg ich auch mit Müh und Not aus. Du nimmst mir die Brille von der Nase, sagst, sie würde stören. Deine Fingerspitzen huschen über meinen Brustkorb, ich kriege Gänsehaut. Gleich... wirst du mit mir schlafen... Habe Angst, dir meine Zweifel zu offenbaren... Doch, ich muss es wissen...

"Lauri, bitte sag, dass es dir Ernst mit mir ist... Spiel bitte nicht mit mir, das würde ich nicht ertragen..", flüstere ich, erschrecke über meine Worte.

Sie könnten dich verletzen.

"Ich liebe dich. Glaub mir, niemals würde ich mit dir spielen... Noch nie hat mir jemand soviel bedeutet wie du...", erwiderst du sanft, wirkst nicht eingeschnappt aufgrund meiner Zweifel.

Ich nicke nur stumm. Will, dass du weitermachst. Schon senken sich deine Lippen auf meinen Brustkorb, leckst darüber, liebkost ihn... Ich atme tief durch... Nicht zu bändigende Lust macht sich plötzlich in mir breit, kann ein Stöhnen nicht unterdrücken. Es fühlt sich fantastisch an, was du hier mit mir tust... Es gefällt mir, mach weiter! Mir wird heiß und kalt gleichzeitig. Schwitzen, frieren, Gänsehaut, Hitzewallung. Lauri...

Langsam aber sicher tastet du dich weiter an mir herunter, erkundest jeden Winkel mit deinen Lippen, bis du kurz vor meinen Shorts stoppst. Du schaust nach oben, ich stütze meinen Oberkörper mit den Unterarmen ab und sehe dich an. Dein Gesicht ist ernst. Sehr ernst. Erst jetzt merke ich, dass ich ein bisschen zittere. Nicht weil es kalt ist. Ich habe Angst... Warum kann ich sie nicht abstellen? Was soll schon groß passieren?!

"Vertrau mir, Aki. Ich passe auf, ich versprechs.", meinst du.

Na, du hast leicht reden. Du hast ja schon Erfahrungen mit Männern. Mehr als man dir zutraut... Ich nicke dir zu, will mich fallen lassen. In deiner Zärtlichkeit versinken. Schaffe es nicht... Du bemerkst, dass ich angespannt bin... Es tut mir leid, dass ich das nicht abstellen kann.

"Lass dich fallen... Ich werde dir nicht wehtun...", flüsterst du.

Bist mittlerweile wieder mit mir auf Augenhöhe, küsst mich sanft auf den Mund. Deine Nase wandert an meinen Hals, ich höre dich leise schnauben.

"Neues Aftershave?"

Ich nicke.

"Es riecht, wie du bist... lecker..."

Deine Zungenspitze stupst gegen meine Haut... Meine Hände schlingen sich um deinen Rücken, will dir nahe sein... Deine Zunge liebkost noch immer meinen Hals... Mein Herz hopst wie doof, die ganze Zeit schon. Aus Aufregung. Deine Hand tastet nach unten, startet einen erneuten Versuch, mir die Shorts auszuziehen. Ich lasse es passieren. Schon landen meine Boxer auf deinem Fußboden. Ich lasse meine Hände an dir herunterrutschen, zerre am Hosenbund deiner Baggies, will sie ausziehen. Du machst mir die ganze Sache ein bisschen leichter, indem du dein Hinterteil etwas anhebst. Ich ziehe sie dir samt Shorts aus. Du bist erregt, es ist nicht zu übersehen. Deine Hand wandert in meinen Schritt, massiert mich. Und schon weicht die Angst unweigerlich der jetzt entflammten Lust.

"Lauri... Bitte...", stöhne ich.

Du weißt, ich bin bereit dazu. Endlich. Verbrenne fast in Leidenschaft, die so plötzlich von mir Besitz ergriffen hat... Spüre deine Hand noch immer zwischen meinen gespreizten Beinen. Du küsst mich leidenschaftlich, dann rutschst du mit deinen Lippen weiter nach unten. Ich spüre deine Lippen auf meiner Erektion... Wie du saugst... Es macht mich wahnsinnig! Alles beginnt sich wie im Delirium zu drehen. Meine Lider flackern, als ich mit deinem Namen auf den Lippen komme, sich die Anspannung in meinem Körper entgültig verflüchtigt.

Kann es nicht weiter zurückhalten. Will, dass du endlich mit mir schläfst! Jetzt kommt mir eine Angst tierisch bescheuert vor, doch ich habe keine Zeit, darüber nachzudenken. Du wanderst zu mir hoch, küsst mich auf den Mund, küsst dich wieder tiefer, beißt in meine linke Brustwarze, dann in die rechte... Saugst an meinem Bauchnabel, kriegst mich unverzüglich wieder auf Touren. Du schwitzt  noch stärker als ich es tue, dein Augen-Make-Up verläuft. Ich bin dir vollkommen ausgeliefert. Tu alles mit mir, egal was, nur tu es endlich!

Du drückst meine Beine weiter auseinander, spüre wie du einen Finger in mir bewegst... Es zieht schrecklich, als ein zweiter und ein dritter Finger folgen, sich in mir bewegen. Ich kneife die Augen zusammen. Deine Lippen zärtlich auf meinen, versuchen mich abzulenken. Du ziehst deine Finger zurück, ich atme ein bisschen erleichtert auf.

Doch schon positionierst du dich zwischen meinen Beinen... Dringst langsam in mich ein, es brennt wie die Hölle. Du stöhnst laut, kannst deine eigene Lust kaum noch zügeln. Langsam stößt du weiter in mich vor, darauf bedacht, so vorsichtig wie möglich zu sein... Du küsst mich zärtlich, stützt deine Hände neben meinen Oberarmen ab. Langsam lässt der Schmerz nach, verwandelt sich in ein Gefühl, wie ich es noch nie erlebt habe. Heiß und überwältigend... Vibrierend. Langsam beginnst du dich zu bewegen. Es ist so intensiv... Ich habe das Gefühl, gleich vor Lust zu platzen. Du stöhnst meinen Namen, während du einen Rhythmus deiner Bewegungen suchst...

Meine Fingernägel krallen sich tief in deine Oberarme, es stört dich nicht. Ich beiße mir auf die Lippe, will nicht losschreien, obwohl mir so zu Mute ist. Du wirst härter..., schneller, grober... besser... Deine Lippen verschwinden an meinem Hals, du beißt dich fest, saugst... Deine Hand wandert an meinem Bauch nach unten, beginnt mich zu stimulieren, bis ich schließlich nicht mehr kann. Mit einem lauten Schrei werde ich erlöst... Biege den Rücken durch, dränge mich dir noch ein letztes Mal entgegen und lasse mich dann in die Bordeauxrote Satinbettwäsche fallen. Du tust es mir gleich, spüre, wie du dich heiß und feucht in mich ergießt und auf meinem Brustkorb liegenbleibst.

Wir beide keuchen, nicht in der Lage, etwas zu sagen. Denn es wäre überflüssig. Jedes Wort, jedes Geräusch würde die Atmosphäre hier zerstören. Deine Hand sucht meine, findet sie und drückt sanft zu. So liegen wir noch eine Weile, hören uns gegenseitig beim Atmen zu. Du kuschelst dich an mich, bist total verschwitzt.

"Lauri, ich liebe dich...", flüstere ich.

"Ich dich auch, Aki... Mehr als alles andere.", erwiderst du leise.

So bleiben wir liegen, nach und nach geben die Teelichte den Geist auf und erlischen. Ich erinnere mich an den Abend, an dem wir zusammengekommen sind... Auch da lagst du auf mir... Ich denke gerne an diesen Moment zurück... Der Morgen danach war etwas komisch gewesen... Du drehst dich auf die Seite. Ich kuschle mich an dich, will deine Wärme nicht missen... Du drehst dich um, nimmst mich in den Arm und drückst mir einen Kuss auf die Stirn. So schlafe ich ein... Nichts darf diese Liebe zerstören, das schwöre ich dir... mir. Uns...
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