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This love...

von Akiholic
GeschichteDrama / P18 Slash
10.10.2004
01.11.2004
7
20.699
 
Alle Kapitel
22 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
10.10.2004 2.129
 
Titel: This love...
Altersfreigabe: Ab 18
Warnungen: Lemon, Depri, Violence, RAPE, OOC
Inhalt: Lauri und Aki finden zueinander. Doch dann geschieht etwas Schreckliches...
Kommentar:

Disclaimer: Die hübschen Jungs von The Rasmus gehören nicht mir - sondern ihren Freundinnen (was ich bei beiden durchaus bedaure), ich mache hiermit keinen Profit und alles ist erfunden (und in diesem Falle ist es sogar gut so...). Es gibt keine Anhaltspunkte, dass Lauri oder Aki schwul/bi wären. Es gibt zwar Gerüchte, dass die beiden auf einer Aftershow-Party wild rumgemacht haben sollen, aber es gibt keine Fotos, die dies unterstützen (wäre ja auch zu schön um wahr zu sein...).

Ich wechsle zwischendurch die Perspektive der Charaktere, das ist aber gekennzeichnet, so kommt man nicht durcheinander..

Musikalische Unterstützung: Killer feat. Lauri - All I want. Dieses Lied ganz besonders, aber natürlich auch andere.


******



°Aki°


NEIN!

Nicht schon wieder!

Das ist mal wieder typisch Eero! Genervt lasse ich mich auf eine Sitzgelegenheit im Foyer des Hotels fallen. Warum nur wundert mich diese Misère nicht?! Ich könnte ihn erwürgen! Es ist echt jedes Mal das Selbe! Mr.-Ingwertee-Himself hat mal wieder die Reservierung 'verlegt'. HA! Er hat sie verschlampt! So schauts aus! Auch du lässt dich neben mich fallen und rollst sichtlich entnervt mit den Augen. Hastig suchst du in den Taschen deiner viel zu weiten Hose nach den Zigaretten, steckst dir eine an und inhalierst hastig den blauen Dunst. Danach entspannen sich deine Gesichtszüge sichtlich.

"Boah, das geht mir jedes Mal wieder auf die Eier!", motzt du und siehst mich von der Seite an.

"Mir auch, Lauri, mir auch...", gebe ich zurück und zucke mit den Schultern.

Noch eine halbe Stunde dauert es, bis Eero alles ins Reine gebracht hat - FAST alles... Das mit den Doppelzimmern können wir knicken... Es gibt nurnoch 4 Einzelzimmer. Als Pauli dir diese Botschaft mitteilt, fluchst du laut herum. Ich kann deine Wut verstehen. Erstens sind sie teurer als Doppelzimmer und zweitens sind wir gewöhnt, zu zweit zu schlafen. MIST! Dabei sind doch die Nächte in den Hotels meine einzige Gelegenheit, dir nahe sein zu dürfen, ohne dass es jemand stört... Ohne dass du merkst, wie viel du mir wirklich bedeutest...

Schon bist du aufgesprungen, läuft auf und ab, artikulierst wild mit den Händen und zeterst wie ein Rohrspatz, was Eero denn für ein Schlamper wäre und du ihm manchmal den Tod an den Hals wünschst. Und das in einer äußerst unangenehmen Lautstärke. Jetzt fängst du schon fast an zu randalieren. Ich sehe, wie Pauli auf dich einredet. Doch wenn du mal in Fahrt bist, kann dich nichts mehr stoppen. Doch heute bricht dein Widerstand schnell an Paulis Redegewalt und du lässt erneut neben mir auf die Ledercouch fallen.

Du knetest in deine Hände, das machst du immer, wenn du sauer bist und es nicht rauslassen kannst. Du schaust mich an, lächelst kurz und stehst wieder auf. Gehst auf Eero zu, der immernoch an der Rezeption steht, ich habe den Eindruck, du drehst ihm gleich den Hals um... Doch auch er scheint dich beruhigen zu können, du diskutierst kurz mit ihm.

Dann kommst du wieder zu mir und setzt dich neben mich. Nie kannst du mal Ruhe halten! Wieder schnappst du dir deine Zigaretten. Mann, bist du nervös. Noch nie hast du einen derartigen Aufstand gemacht, wenn es um die Zimmer ging. Klar, jedes Mal regst du dich tierisch auf, aber doch nicht so! Irgendetwas anderes muss dich noch beschäftigen und du suchst nach einem Grund, es loszuwerden. Ich spüre das. Schließlich bist du schon die letzten Wochen so schlecht drauf. Zum Glück sind es nurnoch ein paar Tage...

Dann gehts wieder nach Hause... Helsinki. Ich vermisse es... Das Heimweh packt mich ab und zu ganz plötzlich. Aber im Moment ist es echt schlimm. Eero kommt auf uns zu, wirft dir einen entschuldigenden Blick zu und teilt uns mit, wir könnten jetzt unsere Zimmer beziehen... Na super, ich will nicht alleine sein... Nicht ohne dich, Lauri. Doch es muss wohl sein, es geht nicht anders... So ein verfluchter Scheiß! Ich schnappe mir meine Reisetasche und folge dir in den zweiten Stock des Hotels. Wenigstens sind wir im gleichen Stockwerk. Das ist ein schwacher Trost, denn er ersetzt nicht deine Wärme. Deine unvergleichlich verführerische Wärme, die du ausstrahlst. Schon bei dem Gedanken krieg ich weiche Knie.

...

Ich rolle mich von der einen auf die andere Seite in dem Einzelbett, fühle mich ein bisschen eingeengt. Selbst zu Hause schlafe ich in einem großen Doppelbett. Ich kann nicht schlafen. Die Uhr sagt mir, dass es kurz nach Mitternacht ist. Du, Pauli und ich waren noch bis vor ein paar Minuten unten an der Hotelbar und haben ein bisschen was getrunken. Dann haben wir uns verabschiedet und jeder ist in sein Zimmer. Deines liegt direkt neben meinem. Jetzt liege ich hier und vermisse, dass du neben mir liegst. Dich sogar manchmal an mich kuschelst. Ich vermisse es so... Obwohl es doch nur eine Nacht sein wird. Ich komm mir so bescheuert vor...

Wieder einmal habe ich mich von links nach rechts gedreht... Ich kann es einfach nicht! Schlafen... Mir ist kalt. Schrecklich kalt. Die Decke, unter der ich liege, ist warm, aber... Es fehlt etwas... Du fehlst... Mann! Ich kann nicht aufhören an dich zu denken! Es ist echt schlimm! Ich fange an mit dem Gedanken zu spielen, zu dir rüber zu gehen... Das ist doch total blöd! Für was hälst du mich dann?! Endlich werden meine Lider schwerer, die Müdigkeit fängt an, mich zu dominieren... Die Gedanken an dich ein bisschen zu verdrängen...

Plötzlich schrecke ich auf. Jemand klopft ganz zaghaft an meiner Tür. Wer ist das wohl? Um die Zeit? Da sind normalerweise nur du und ich noch wach... Pauli schläft nach reichlich Alkoholkonsum wie ein Baby und Eero ist sowieso schon seit Stunden im Bett. Ein bisschen schlaftrunken richte ich mich auf. Was kannst du denn wollen? Ich erreiche die Tür, öffne sie und tatsächlich stehst du vor mir und schaust mich mit großen Augen an. Ich kriege Herzklopfen.

"Hei... Sorry, Aki... Aber ich kann nicht schlafen...", sagst du leise, willst wohl niemand anderen wecken.

"Ja, ähm... und?"

Worauf willst du hinaus? Ich kann mir die Antwort denken, halte sie aber für total absurd. So ein Quatsch!

"Kann ich vielleicht... bei dir schlafen?"

Ich hatte Recht?! Ich brauche einen Moment zum Schalten, nicke nur stumm und lasse dich rein. Hinter dir schließe ich leise die Tür. Sofort fängst du an, dich bis auf die Shorts und dein Muskelshirt auszuziehen. Ich schalte das große Licht aus und mache die kleine Lampe auf dem Nachttisch an. Ich lege mich schon ins Bett, mache mich klein, damit du auch noch reinpasst. Mein Herz klopft wie verrückt, ich spüre wie mein Kehlkopf pocht. Du legst dich zu mir, machst das Licht aus.

"Danke Aki...", murmelst du.

"Kein Ding.", erwidere ich flüsternd.

Ich lege mich auf meine rechte Seite, rücke nah an den Rand des Bettes. Das ist doch ein bisschen eng. Ich spüre, wie du an mich ranrückst, du liegst mit deinem Brustkorb an meinem Rücken und kuschelst dich ganz nah an mich ran. Deine Hand wandert langsam und zaghaft über meinen Bauch... Legt sich nicht AUF den Stoff meines Shirts, sondern darunter. In meinem Bauch fängt es an zu kribbeln... Vorsichtig fängst du an, den Bereich über meinem Bauchnabel zu streicheln. Deine Hände sind ein bisschen kalt.

Deine Fingerkuppen total rau, das ist bei Musikern halt so. Schließlich spielst du selbst noch Gitarre und meine Drums nimmst du bei den Soundchecks auch ein. Es fühlt sich wunderschön an... Ich kann nicht verhindern, ein genießerisches "Hnn..." von mir zu geben. Du willst deine Hand erschrocken zurückziehen, doch ich lege meine darauf und hindere dich daran.

"Aki, ich..."

Du stockst, ich spüre deinen Atem im meinem Nacken. Die Härchen dort stellen sich auf. Ich kneife die Augen zusammen. Was machst du denn hier? Deine Sprechpause hält an. Was ist denn?

"Aki, ich meine... Ich... muss dir was sagen...", flüsterst du.

"Tu dir keinen Zwang an.", versuche ich cool zu wirken, doch innerlich bricht gerade ein Tsunami los.

"Ich... ich glaub, ich... hab mich in dich..."

Wieder eine dramaturgische Pause. Ich schlucke fest. Was ist denn nun los?! Spann mich nicht auf die Folter. Ich drehe mich zu dir um, kann im Dunkeln dein Gesicht nicht erkennen. Ich liege immernoch mit meinem vollen Gewicht auf deiner Hand, die nun über meinen Rücken fährt. Du atmest tief durch, es scheint dir schwer zu fallen. Was auch immer es ist, es scheint eine Offenbarung zu sein. Etwas Wichtiges. Du lässt mich warten, langsam werde ich ein bisschen ungeduldig.

"Aki, ich hab mich in dich... verliebt..."


Stille...

...


Fassungslosigkeit.

Erkenntnis.

Glück.

Deine Stimme erreicht mich mit Verzögerung, jedenfalls nehme ich es so wahr. Sie hallen in meinem Kopf wider. Surreal. Wie ein Traum. Ist das wahr? Wie? Wo? Warum? Ich liege hier, neben dir, und du hast mir gerade gesagt, dass du in mich verliebt bist. Mein Herz springt im Dreieck, mein Mund wird trocken, ich schlucke schwer. Wie gebannt starre ich in die Dunkelheit, kann mein Glück nicht fassen.

"Sag was, bitte...", flehst du.

Ich öffne den Mund, bekomme nichts raus. Ich kann es nicht glauben! Doch ich will es glauben! Ich heben meine Hand, lege sie blind auf deine Wange und streichle sie. Ich höre dich leise seufzen. Ich bin noch sprachlos. Das starke Pochen meines Herzens blockiert mich. Meine Kehle ist wie zugeschnürt... Einatmen, ausatmen... Sag endlich was!

Mental trete ich mir in den Arsch, dass mir gerade jetzt die Stimme fehlt! Paska! Schon so lange liebe ich dich... So lange verzehre ich mich nach dir... Ich will es dir sagen, doch meine Stimmbänder machen nicht mit. Ich schlucke erneut. Ein neuer Versuch, dir zu antworten... Und dieses Mal wird es hinhauen!

"Lauri, ich mich auch in dich..."

Meine Stimme klingt zittriger und unsicherer, als ich es erwartet habe. Hört sich fast an wie ein Krächzen. Dennoch bin ich froh, dass mich nicht vollkommen im Stich gelassen hat. Du rutschst näher an mich, deine freie Hand legt sich in meinen Nacken, zwirbelt an meinem Haaransatz herum. Dein Gesicht nähert sich meinem, ich höre dich schnell atmen. Du bist nervös und aufgeregt. Ich spüre es. Doch ich bin es auch. Es ist etwas neues... Unbekanntes... Mit einem Mann... Mit dir... Dein Atem schlägt mir heiß ins Gesicht. Du bist mir so nah... Schließe die Augen, um den Moment zu intensivieren. Dann spüre ich deine Lippen auf meinen. Es kribbelt... Überall. Meine Hand immernoch auf deiner heißen Wange. Nach einer Weile löst du dich.

"Ich bin so glücklich...", hauchst du mir ins Ohr.

"Ich auch.", sage ich leise, genieße, dass deine Hand noch meinen Nacken krault.

Deine Wärme geht in mich über, durchflutet mich und macht alles perfekt. Plötzlich ziehen sich deine Hände zurück, ich bin irritiert. Du legst sie auf meinen Brustkorb und drückst mich auf den Rücken. Dann setzt du dich auf meine Oberschenkel und beugst dein Gesicht über meines. Wieder legst du deine Lippen auf meine, sofort durchfährt ein Blitz meinen Körper, mein Herz will sich einfach nicht beruhigen.

Schüchtern traut sich deine Zunge heraus, schiebst sie vorsichtig zwischen meine Lippen. Lasse sie gewähren, mir fiele nie im Traum ein, dich abzuweisen. Du kitzelst meinen Gaumen, ich muss in den Kuss schmunzeln. Meine Hände schnellen nach oben, schlingen sich um deinen Rücken und drücken dich nach unten. Es tut so gut, dich auf mir zu spüren. Wunderbar... Deine Hände streicheln über meinen Oberkörper... Meine Lungenflügel schreien nach frischer Luft, ich löse mich und atme schnell.

Du lässt dich auf mich sinken, bettest deinen Kopf auf meine Brust, die sich hektisch hebt und senkt. Doch lange hält dies nicht an, du setzt dich auf meine Schenkel, deine Hände wandern unter mein T-Shirt, streicheln sanft über meinen Bauch, weiter höher. Weiß, was du damit bezweckst, setze mich auf, hebe die Arme. Ziehst es mir aus und wirfst es neben das Bett. Schon legst du dich wieder hin, reibst deine Wange auf meinem Brustkorb, die Stoppeln deines Dreitagebartes kratzen ein bisschen. Leise gähnst du.

"Willst du schlafen?", murmle ich schläfrig.

Ich spüre dein Nicken und schließe die Augen.

"Schlaf gut, Lintu..."

"Du auch, Rakas...", gibst du zurück, gibst mir einen Kuss auf meine linke Brust und kuschelst dich an mich.

Kurz darauf höre ich dich tief und rhythmisch atmen, du bist eingeschlafen. Ich tue es dir gleich und tauche ins Reich der Träume ab...



TBC?!

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