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Faszination Whirlpool

von Akiholic
GeschichteLiebesgeschichte / P18 Slash
23.07.2004
10.08.2004
1
5.761
 
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Dieses Kapitel
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23.07.2004 5.761
 
Titel: 'Faszination Whirlpool'
Thema: The Rasmus, Rock
Pairing: Aki x Lauri
Warnings: Die Üblichen -> Lime, OOC, PWP... Ab 16!
Summary: Aki liegt gerade schön in seinem neuen Whirlpool und schwelgt in Gedanken an Lauri, als gerade der vor der Tür steht...
Disclaimer: Die beiden Schatzis Lauri und Aki gehören mir nicht, die gehören sich selbst und das ist auch gut so. Ich leihe sie mir lediglich mal kurz aus, lebe meine kranken Fantasien aus und gebe sie eigentlich nur ungerne wieder her. Ich verdiene nichts an dieser Geschichte, hab ich auch garnicht vor. Ich schreibe das zu meinem eigenen Vergnügen und zu dem anderer. Charakterzüge hab ich mir zurecht gezuppelt, wie ich sie brauchte. Inhalt der Fiction ist Erfindung, nichts davon entspricht der Wahrheit.

*

Ah! Schööööön... Ich liege hier in meinem neuen Whirlpool... Um mich herum mindestens ein Dutzend Duftkerzen. Rosenduft... Herrlich! Ich liebe Aromakerzen. Im Hintergrund läuft meine Anlage. Ich weiß garnicht, was ich eingelegt habe, aber es hört sich auf jeden Fall entspannend an.
Und genau DAS brauche ich jetzt. ENTSPANNUNG! Erst gestern kamen wir von einer Tour zurück. Ich bin vielleicht geschlaucht, das kann man sich nicht vorstellen. Also lasse ich das heiße Wasser aus den Düsen mit einer mordsmäßigen Geschwindigkeit gegen meinen Körper prasseln. Das tut guuuuut... Ich seufze und schließe genießerisch die Augen...

Hmm... Das ist doch Björk...? Ich hab doch garkeine CD's von der?! Ach, wahrscheinlich hat Lauri sie das letzte Mal hier vergessen, als er mich besucht hat. Ja, Lauri... Hach... Ich kann ihn nicht vergessen, nicht eine Sekunde. Ich liebe ihn... Schon komisch... Ich steh doch garnicht auf Männer...
Aber bei Lauri ist das was anderes. Er braucht mich nur anzusehen und ich könnte umkippen, weil meine Knie weich wie Pudding werden. Seine wunderschönen, grünen Augen. Sie leuchten regelrecht, wenn Lauri sich mal wieder richtig schwarz zugekleistert hat.

Er sieht einfach umwerfend mit diesem schwarzen Make-Up aus. Ich kann mich seinem Blick nicht entziehen, ich muss ihn ansehen. Ununterbrochen. Und seine Stimme. Sie ist rau und doch so weich... Schon wenn er redet, hört es sich wundervoll an. Doch wenn er singt, bleibt mir die Spucke weg. Zu schön ist seine Stimme. Ich kann nur froh sein, dass ich vor Faszination für ihn nicht das Drummen vergesse.

Ich weiß nicht, was er empfindet, aber ich will es auch garnicht wissen. Zu weh würde es tun, wenn er mich abweist. Was wohl der Fall sein würde. Denn Lauri steht nicht auf Männer. Aber schön wärs... Ach, das ist doch bescheuert! Lauri könnte jeden Kreischie dadraußen kriegen, wenn er sie wollte. Aber er will sie nicht. Aber was bitte will er dann? Seit mehr als einem Jahr ist er Single und bisher hat sich auch nie was aus seinen Dates entwickelt.

Ich weiß nicht, was er will. Aber ich weiß, was ich will. IHN! Und nur ihn. Niemand anderen. Seine Berührungen jagen mir kalte und gleichzeitig heiße Schauer über den Rücken. Zur Begrüßung umarmt er mich immer. Ich bin froh, dass er sie recht schnell wieder löst, sonst würde sich am Ende noch was regen... Gott, was wäre das peinlich. Er berührt mich generell ziemlich oft. Auf jeden Fall mehr als die anderen. Ist das Zufall oder Absicht? Es passiert immer wieder, dass er an mir vorbeigeht und seine Hand flüchtig über meinen Rücken streicht.

Wenn er weiß, was ich fühle und es lustig findet, mich damit zu triezen, finde ich das alles andere als witzig! Ich liebe ihn wirklich. Es wäre mir ernst. Ich würde alles für ihn tun. Ich weiß auch nicht, was das wieder soll, aber er sitzt generell immer und überall neben mir. Und wir schlafen immer in einem Hotelzimmer, weil er es will.
Ich hab da nichts gegen, warum auch? Es gefällt mir sogar... Er leidet immernoch unter diesen schrecklichen Alpträumen. Und wenn er dann wieder mal schweißgebadet aufwacht, bin ich derjenige, der ihn tröstet. Er ist schrecklich sensibel, das sieht man ihm garnicht an. Und verletzlich ist er auch.

Das Wasser wird kalt... Ich mach den Whirlpool aus, lasse das Wasser ab und fülle die Wanne neu. Und schon starten die Düsen wieder. Wie lange liege ich überhaupt schon hier? Meine Haut ist schon total verschrumpelt. Naja, auch egal. Ich hab mir das verdient. Einfach hier im Whirlpool liegen und garnichts tun. Die Kerzen werden immer kürzer... Die CD ist auch zu Ende. Ich kann Björk sowieso nicht besonders leiden... Aber die Musik ist sehr beruhigend. Lauri hat Recht.

Ich stehe auf und platsche zum CD-Player und stelle die Musik wieder an. Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass ich bereits mehr als eine Stunde im Pool liege. Egal. Es ist einfach viel zu entspannend, drin zu liegen. Noch eine Stunde und dann raus. Dann reicht es. Ich watschle zurück und lasse mich in die Wanne plumpsen. Wunderbar......

...

RIIIIIIIIIIIIING! RIIIIIIIIIIIIIING! RIIIIIIIIIIIIIIIIIING!

Hä? Da ist jemand an der Tür. Wenn das nicht wichtig ist, werd ich sauer!

RIIIIIIIIIING! RIIIIIIIIIIIIIIING! RIIIIIIIIIIIIIIIIIIING!

Jaja, ist ja gut. Ich bin auch kein D-Zug. Ächzend stehe ich auf, schnappe mir ein Handtuch, schlinge es mir um die Hüfte und schlurfe aus dem Bad.

RIIIIIIIIIIIIIIIIIIIING!

"VERFLUCHT ICH KOMME JA!", schreie ich. Mann, welcher Arsch hat da keine Geduld??? Ich reiße entnervt die Tür auf. Und da steht... LAURI!

Mein Herz fängt an zu rasen, das Blut schießt mir in den Kopf. Mir wird schrecklich heiß, in meinem Bauch scheinen sich Tausende Schmetterlinge versammelt zu haben und Party zu machen... Gott...

"Sorry, wenn ich störe... Ich wollte dich nur mal besuchen kommen...", sagst du und scharrst ein bisschen verlegen mit dem Fuß auf dem Holzboden rum.

"Du störst nicht, komm rein.", erwidere ich und gehe zur Seite, damit du eintreten kannst. Du schaust mich schief an.

"Was ist?", will ich wissen.

"Ähm... Bist du sicher??? Ich meine...", stammelst du und zeigst auf meine Lendengegend. Ach ja, das Handtuch.

"Ich war nur gerade in meinem Whirlpool.", sage ich und grinse.

"Seit wann hast du einen Whirlpool?", fragst du. Deine Augen glitzern mich begeistert an.

"Noch nicht lange. Ich hab ihn eben erst eingeweiht.", antworte ich, "Und komm jetzt endlich rein, wie lange willst du denn noch draußen stehen?"

Endlich kommst du meiner Aufforderung nach und kommst rein. Als ich die Tür hinter mir schließe, umarmst du mich wieder kurz. Ich fühle deine warmen Hände auf meinem nackten Rücken. Wie sie ganz kurz über meine Schulterblätter wandern. Oh Gott, mir ist so heiß! Ich schlinge automatisch meine Arme um dich.
Ich rieche dein Aftershave, vermischt mit Deo, ein bisschen Schweiß und Zigarettenqualm. Wunderbar... In meiner Lendengegend fängt es verdächtig an zu kribbeln. Also löse ich zögerlich die Umarmung, bevor mein Körper noch heftiger reagiert. Du lächelst mich an. Mein Herz macht einen Satz. Warum nur hast du so ein atemberaubendes Lächeln???

"Also, du kannst dich hier schonmal ausbreiten, ich... äh... Lasse dann mal das Wasser ab.", stottere ich.

Warum muss ich jetzt stottern??? Weil deine Blicke mich wahnsinnig machen! Ich merke, wie deine Augen jeden Millimeter von meinem Körper erfassen. Warum schaust mich so an??? Deine Blicke tun weh... Ich weiß nicht, warum, aber sie tun es... Bitte sieh weg.. Tu mir den Gefallen. Und schon wandert dein Blick wieder zu meinem Gesicht, wo er auch hingehört. Wenn du mich so ansiehst, ist es mir unangenehm. Du könntest merken, wie heftig mein Herz jetzt galoppiert und mein Atem sich beschleunigt.

"Wegen mir brauchst du nicht... Ich meine, bade doch weiter... Ich warte so lange...", sagst du und siehst mich lächelnd an.

"Okay... Wenn du was brauchst, ich schließe nicht ab.", erwidere ich.

Irgendwie hoffe ich nämlich, dass du was brauchst... Will ich etwa, dass du mich nackt siehst? Naaaatürlich! Mir sind seine prüfenden Blicke ja jetzt schon peinlich genug. Ich meinte, so etwas wie... Naja, ich glaube... Dir hat mein Anblick schon gefallen. So lange, wie du mich angesehen hast. Ach, Aki, hör auf zu spinnen!

Du nickst knapp und ziehst dir deine Jacke aus. Oh Mann. Du trägst ja nur ein Tanktop... Scheiße! Es betont jede Wölbung deines perfekten Körpers. Ich liebe den Anblick deines Rückens... Wie gerne würde ich mal darüber kratzen... Du bist die reine Verführung... Der pure Sex. Inbegriff der Schönheit... Was hab ich nur für schmalzige Gedanken??? Komm lieber runter, Aki. Also verziehe ich mich wieder ins Bad, lasse das Handtuch achtlos neben mich fallen und steige ins Wasser. Schööööööön...

...

Ich liege hier sicher keine 10 Minuten, als du zaghaft an die Tür klopft und "Darf ich reinkommen?" rufst.

"Klar!", gebe ich zurück.

Du betrittst mein Bad, hast den Kopf etwas beschämt gesenkt. Du siehst mich nicht an. Schaust auf den Boden und kratzt dich am Kopf. Ist das süß!

"Du musst nicht klopfen. Ich hab ja gesagt, du kannst kommen, wenn was ist.", sage ich.

Du hebst deinen Blick und siehst mich mit schiefgelegtem Kopf an. Dein Gesicht hat einen leichten Rotton angenommen. Du verziehst deine schmalen, rauen Lippen zu einem schüchternen Lächeln. Was isn mit dir los??? Dann kommst du näher auf mich zu und hockst dich an den Beckenrand.

"Was gibts?", frage ich.

Du bist mir ziemlich nahe... Durch das Sprudeln des Wassers kannst du aber so oder so nichts sehen, also mach ich mir dadrum keine Gedanken. Und solltest du doch etwas sehen.... Was kann ich schon dran ändern?? Ja gut, es wäre sau-peinlich... Ich würde sterben! Und wieder senkst du deinen Kopf. Dein Gesicht wird röter. Du schweigst immer noch. Seit du hierdrin bist... Ich mach dich sprachlos, wa??? Hehe... Nee, sicher nicht. Du öffnest deinen Mund.

"Ich... äh... also... Aki, ich war noch nie in nem Whirlpool, das heißt.... naja... Nur im Schwimmbad, aber die Dinger sind immer so überfüllt.... Du... Ich meine....", stotterst du wie ein verknalltes Schulmädchen.

"Komm mal auf nen grünen Zweig.", unterbreche ich dich.

Dein Gesicht hat die Farbe einer sehr reifen Tomate angenommen. Du scheinst regelrecht zu dampfen. Nervös nestelst du an deinen Haaren herum. Die hätten mal ne Wäsche nötig... Ich weiß ja, dass du nicht gerade reinlich mit ihnen bist. Mal zwei Wochen die Haare nicht gewaschen, kein Thema. Einfach neu Schaumfestiger und Haarspray rein. Irgendwann fallen sie dir noch aus...

"Ich meine... Kann ich zu dir reinkommen..?", fragst du so leise, dass ich dich fast nicht verstanden habe. Aber eben nur fast. Vor Schreck rutsche ich unter Wasser, komme aber sofort wieder hoch und spucke das verschluckte Wasser aus. Was hast du gesagt? Gott, DANKE!!! (Ich habs mit Gott... ^^") Ich darf mit dir in einer Badewanne...........???? Nach meinem unfreiwilligen Tauchgang siehst du mich zerknirscht an.

"Sorry... Das war ne Scheiß-Idee... Ich... Ich geh wieder....", stammelst du und bist immernoch hochrot.

Du willst aufstehen, dich umdrehen und gehen... Aber soweit lasse ich es nicht kommen! Ich packe dich am Arm und ziehe dich zu mir herunter. Ich sehe dir tief in die Augen. Dieses Grün macht mich nochmal irre!!! Unsere Nasenspitzen sind nur ungefähr einen Millimeter voneinander getrennt. Du siehst mich mit großen Augen an. Mein Griff lockert sich nicht, er wird noch fester, ich ziehe dich noch näher an mich heran, als du es eh schon bist.

"Du kannst ruhig reinkommen.... Ich habe kein Problem damit...", hauche ich dir ins Ohr.

Es läuft dir kalt den Rücken runter, ich kann es fühlen. Macht diese Nähe dich in irgendeiner Weise nervös??? Vielleicht habe ich doch Chancen bei dir...? Ach, so ein Schwachsinn! Ein attraktiver Mann wie du ist sicher nicht so verzweifelt, sich auf seinen besten Freund einzulassen. Du kannst jede haben, da brauchst du keinen Mann... Nein, du brauchst mich nicht. Nicht dafür...

Ich löse meinen Griff und sehe dich grinsend an. Doch innerlich gehts mir nicht so. Ich und du. In einer Badewanne. Eben hab ich mich noch gefreut, doch jetzt... Ich meine... Du nackt, ich nackt. Ich scharf auf dich... Als könnte das gut gehen... Ich muss mich zurückhalten... So eine Nähe ist ja nicht zum Aushalten...!!!

Du stehst auf. Drehst dich demonstrativ um und ziehst dir dein Tanktop über den Kopf. Oh Gott, dieser Rücken....! Ich werde noch wahnsinnig! DU machst mich wahnsinnig! Wenn du wüsstest, wie sexy du bist! Ich schmelze... Helft mir.... Es kommt noch besser... Jetzt hast du das Top aus und wirfst es achtlos in eine Ecke.
Es folgen deine Socken. Jetzt deine Hose... Jetzt bist du nurnoch in Boxer-Shorts bekleidet... Ich... Das ist... der Hammer... Langsam streifst du auch noch das letzte Stück Stoff von deinem sündigen, makellosen Körper... Was ich sehe, gefällt mir sehr gut... Was für ein KNACKARSCH! Du bist die reine Sünde... Du drehst deinen Kopf zu mir.

"Mach die Augen zu....", sagst du beschämt.

"Sind zu.", sage ich und schließe sie tatsächlich.

Ich mach mich etwas kleiner. Ich höre deine bloßen Füße auf dem befliesten Boden, wie du immer näher kommst. Jetzt läufts mir kalt den Rücken runter. Ein Rascheln. Du bist über den Läufer, den ich vor das Becken gelegt habe, gelaufen. Ich höre ein leises Platschen und dich genießerisch aufstöhnen.... Das raubt mir noch den Verstand. Deine Füße berühren meine, du ziehst sie ruckartig zurück.

"Kann ich die Augen wieder aufmachen?", frage ich neckisch.

"J-Ja....", erwiderst du.

Also öffne ich sie wieder und sehe dir direkt in deine smaragdgrünen Augen. Sie funkeln wirklich wie Smaragde. Diese Farbe ist so intensiv, so schön. Wie oft schon bin ich in deinen Augen versunken, begann tagzuträumen? Du hast mich immer wieder herausgerissen, aus meiner Traumwelt, in der ich dich küssen darf... Warum wird es nicht Realität? Ich wünsche mir nichts, außer einem Kuss... Ist das zu viel verlangt? Anscheinend... Diese Gefühle sind nicht gesund für mich... Irgendwann werde ich noch depressiv...

Du senkst deinen Blick. Du schämst dich? Für was? Aber eigentlich senkst du immer deinen Blick. Das ist eine Macke von dir, wenn dir jemand zu lange in deine atemberaubend schönen Seelenspiegel sieht... Denn eben das willst du nicht. Dass jemand deine Seele entdeckt, sieht, was du fühlst... Was denkst du nur gerade?
Du wirkst so verschlossen, deshalb halten dich viele für gefühlskalt und abweisend. Doch ich weiß es besser. Du bist ein richtiges Sensibelchen. Ich finde das so süß! Kenne nur ich deine Seele? Deine Gefühle? Deine Ängste? Schließlich bin ich es, bei dem du dich anlehnst, dich ausheulst, wenn es dir mal scheiße geht.

Diese Nähe zwischen uns scheint dir etwas unangenehm... Wie soll ich die Situation lockern??? Im Moment habe ich keine Ahnung...

...

Seit 10 Minuten sitzen, bzw. liegen wir im Whirlpool... Die Kerzen sind nurnoch kleine Stümpfe, das Wasser wird wieder kälter. Die Musik von Björk hallt immernoch in meinem eigentlich sehr kleinen Bad an den Wänden wider. Die Düsen des Pools lassen das Wasser weiterhin an unsere Körper prallen.
Es gibt keine bessere Massage... Ich habe die Augen geschlossen und fläze mich in der Wanne, während du stocksteif noch da sitzt. Was ist nur los??? Ein Bad im Whirlpool soll man genießen! Also setze ich mich auf und ziehe ohne Vorwarnung den Stöpsel. Du schaust mich erschrocken an.

"Ich lasse nur das kalte Wasser ab und lasse wieder heißes rein... Ähm... Willst du vielleicht was trinken, dann geh ich was holen?", sage ich besänftigend.

Bevor du antwortest, drücke ich den Stöpsel wieder auf den Abfluss, es ist nurnoch eine Pfütze im Becken. Ich schließe die Augen. Mein Gott, warum ist dir das peinlich? Wir kennen uns so lange... Naja gut... Okay... Ich schäme mich auch ein bisschen. Ich stelle den Wasserhahn wieder an und heißes Wasser flutet wieder das Becken. Ich stehe auf, schnappe mir mein Handtuch und schlinge es mir um. Ich drehe mich zu dir um. Wie gebannt starrst du mich an.

AH!!!! Du hast mich die ganze Zeit angesehen!!!! DU hast MICH NACKT gesehen! Oh Scheiße! Du bist vielleicht ein blöder Arsch! Mir sagen, ich soll die Augen schließen, aber selbst glotzen. Ich gucke dich mit tellergroßen Augen an. Du senkst beschämt deinen Blick.

"Tu-Tut mir leid... Ich... Also... Es... Ach Mist...", stammelst du und dein Gesicht ist rot wie eine Ampel.

"Ist nicht schlimm... Ich geh uns was zu Trinken holen... Außerdem sitze ich eigentlich schon zu lange drin... Ich brauch mal ne Abkühlung...", sage ich und verlasse hastig das Bad.

Oh Ja, und wie ich ne Abkühlung brauche... Du hast mich nackt gesehen! Gott, mir ist das soooo peinlich!!!! Naja, ich hab dir ja auch auf den Arsch geglotzt, war aber auch zu verlockend gewesen... Aber du... Du hast meine Vorderansicht gesehen!!! Ich will sterben!!!!
Ich gehe in die Küche, drehe den Wasserhahn auf Eiskalt und halte meinen Kopf drunter. Ich glühe wie eine Herdplatte und ich habe das Gefühl, zwischen meinen Fingern Schwimmhäute zu bekommen. Noch mindestens eine Minute halte ich meine glühende Birne unter den Hahn, aber so langsam hab ich das Gefühl, dass mir die Kopfhaut einfriert.

Ich gehe zum Kühlschrank... Hmm... Champagner??? Seit wann hab ich Champagner??? Naja, auch egal. Hab ihn wohl gekauft, bevor wir monatelang auf Tour waren... Ich nehme ihn aus dem Fach und stelle ihn erstmal neben die Spüle. Dann hole ich zwei Gläser aus dem Schrank. Mit Gläsern und Schampus im Gepäck trete ich den Rückweg zum Bad an... Soll ich da echt wieder reingehen?! Ich meine... ACH, verdammte Scheiße!

Ich drücke die Klinke herunter und betrete das Bad. Mann, erst jetzt bemerke ich, wie heiß die Luft hierdrin auch schon ist... Der Spiegel ist bis zum geht nicht mehr beschlagen. Die Luft kocht regelrecht. Der Wasserdampf bildet einen leichten Nebel. Ich komme mir vor wie in einer Sauna... Mit langsamen Schritten gehe ich wieder auf die Wanne zu, lasse das Handtuch einfach von meinen Hüften gleiten. Hast du ja eh schon gesehen, da kanns ja nicht mehr peinlicher werden...

Ich setze mich wieder ins heiße Wasser. Du hast den Wasserhahn abgedreht. Ich stelle die Flasche Schampus auf den Rand und reiche dir ein Glas. Wortlos nimmst du es entgegen und siehst mich nicht an. Dir ist die Sache wohl genauso peinlich gewesen wie mir. Ich köpfe die Flasche, ein Teil ergießt sich ins Wasser. Warum muss dieses Zeug immer so sprudeln??? Ich schütte dir dein Glas voll, dann meins.

"KIPPIS!", sage ich vergnügt und strecke dir mein Glas zum Anstoßen hin.

"Kippis...", erwiderst du leise und lasst dein Glas gegen meines scheppern.

Ich trinke das Glas in einigen Zügen leer. Das lockerts vielleicht ein bisschen...

...

Ein paar Minuten später ist die ganze Flasche schon leer?! Was sind wir nur für Säufer?! Naja, auch egal. Aber du wirkst enthemmter. Jetzt legst du dich auch ins Wasser und genießt die Massage durch die Wasserstrahlen gut hörbar. Du seufzt und schließt genießerisch die Augen. Du hast dein Glas abgestellt. Ich erlaube mir also einen kleinen Spaß... Langsam tigere ich auf dich zu und... tunke dich!!! Nach Luft jappsend kommst du wieder an die Oberfläche, spuckst mir das verschluckte Wasser ins Gesicht. Du schaust mich böse an.

"RACHE!!!!!!!", rufst du und stürzt dich auf mich.

Als ich wieder an die Oberfläche komme und nach Luft schnappe, hab ich gerade den nächsten Schwall Wasser im Gesicht. Oh, du willst also Krieg spielen?! Kannst du haben! Ich spritze dir weiter Wasser ins Gesicht. Du platschst zurück. Und so fangen wir an, uns wie kleine Kinder zu benehmen. Wir spritzen uns gegenseitig mit Wasser voll. Du lachst. Hast Spaß. Ich höre dich nur selten so ausgelassen lachen.

Ich genieße diesen Anblick. Wann warst du das letzte Mal so ausgelassen? Ich kann mich nicht wirklich dran erinnern. Wieder trifft mich eine Ladung Wasser direkt ins Gesicht. Ich hole aus und schon hast du eine ganze Welle im Gesicht. Das Wasser schwappt literweise über den Rand. Das Licht erlischt nach und nach, weil die Kerzen nass werden. Sie sind allerdings die einzige Beleuchtung im Bad. Aber jetzt kümmere ich mich nicht darum. Ich bin noch damit beschäftigt, mich für jeden Wasserstrahl zu rächen.

Du hälst dir den Bauch vor Lachen. Ich baue mich vor dir auf und... rutsche aus! Verliere das Gleichgewicht, kann mich nirgends festhalten... Taumle, falle nach vorne... Ich lande direkt auf dir... Spüre deine Haut auf meiner... Genauso erhitzt... Jetzt liegen wir beide aufeinander... Scheiße! Die Wanne ist nurnoch zur Hälfte gefüllt, die Düsen hab ich eben eh schon abgestellt. Ich sehe dir wieder in deine unendlich schönen Augen...

"Aki... Wir sind doch voll kindisch... Hören wir auf damit...", stammelst du.

Vielleicht sind wir kindisch... Aber schnell ist Ernst daraus geworden... Ich starre dich immernoch an. Du erwiderst meinen Blick. Dieses Mal schaust du nicht weg. Ich stütze meine Hände neben deinem Kopf ab. Die Distanz zwischen uns beträgt sicher nicht mehr als ein paar Millimeter. Die Luft knistert... Die Atmosphäre ist gespannt... Und dennoch finde ich sie angenehm... Ich bin dir so selten nah... Die Situation schreit förmlich nach leidenschaftlichen Küssen und Berührungen...

"Womit sollen wir aufhören?", frage ich und mein Blick scheint dich zu durchbohren. Ich will dich so sehr, Lauri...

Du erwiderst nur einen genauso stechenden Blick. Ich weiß nicht, wie ich ihn deuten soll... Also mach ich einfach das, was ich schon lange wollte. Ich senke meinen Kopf, lege ihn ein bisschen schief und bedecke deine Lippen mit meinen. Du zuckst nicht erschrocken zurück, lässt es passieren, als würdest du es genauso genießen wie ich...

Ich löse mich von dir... Du siehst mich lächelnd an. Soll ich es dir sagen? Nachher denkst du, es war ein Späßchen oder der Alkohol. Doch es ist mir ernst. Ich streiche dir die klitschnassen Haare aus deinem hübschen Gesicht. Irgendwie bin ich garnicht in der Lage, jetzt überhaupt was zu sagen... Ich bin sprachlos... DU machst mich sprachlos... Du siehst mich an. Dein Blick ist voller Liebe, Vertrauen und Sehnsucht. Ich kann in deine Seele sehen und es macht dir nichts aus.

"Lauri... Ich liebe dich so sehr...", stammle ich schließlich.

Du schaust mich immernoch mit diesem Blick an... Am liebsten würde ich dich wieder küssen.

"Aki... Ich dich doch auch... So lange schon...", erwiderst du.

Ich bin im siebten Himmel und will da auch nicht wieder weg!!! Jetzt ist es um meine Selbstbeherrschung geschehen! Gierig presse ich meine Lippen auf deine, meine Zunge verlangt nach Einlass und du gewährst ihn augenblicklich. Du schmeckst nach Champagner, wie auch sonst? Schließlich hast du eine halbe Flasche getrunken. Du schmeckst so gut, dass ich diesen Kuss garnicht lösen will... Doch uns wird die Luft entschieden knapp. Schweren Herzens beende ich den Kuss und schnappe nach Luft.

Mir wird immer heißer! Ich glaube, wir sollten hier langsam raus und unter eine kalte Dusche, sonst macht der Kreislauf das nicht mehr lange mit. Auch dir scheint das hier langsam zu heiß zu werden. Ich stehe auf und nehme dich an der Hand. Ich lotse dich unter die Dusche. Ich stelle sie auf Eiskalt.
Jetzt stehen wir beide drunter. Du vor mir. Ich habe wieder freie Sicht auf deinen muskulösen Rücken. Du lässt das erlösende, kühle Nass an dir herunterprasseln, doch ich kann mich garnicht aufs Duschen konzentrieren! Meine Selbstbeherrschung ist eh schon weg...

Ich fange an, deinen Rücken zu küssen, ein bisschen kaltes Wasser erreicht nun auch meinen erhitzten Körper. Du stöhnst leise auf, als du meine Lippen auf deiner weichen Haut spürst. Leise keuchst du meinen Namen. Meine Hände streichen über deine starken Oberarme... Du bist so gut gebaut, dass man neidisch werden könnte... Mit der Zunge fahre ich deine Wirbelsäule nach. Du zuckst ein bisschen zusammen. Da bist du empfindlich, was?

Ich wandere wieder nach oben und drehe dich um. Deine Augen funkeln mich an. Wer kann da schon anders?! Wieder küsse ich dich. Unsere Zungen spielen ein wildes Spiel, während du deine Arme um meinen Hals schlingst und mich dicht an dich ran ziehst. Meine Hände finden ihren Weg über deinen Oberkörper. Über deinen Brustkorb, über deinen Bauch. Weiter traue ich mich nicht zu gehen, ich weiß nicht, ob du überhaupt Erfahrung mit Männern hast...

Meine Hände wandern in deine Haare. Sie fühlen sich brüchig und spröde an. Was um Gottes Willen stellst du nur mit ihnen an?! Blind taste ich nach dem Shampoo. Durch das viele Gel, Haarspray und was weiß ich, was du noch alles draufklatschst, fallen deine Haare garnicht. Ich löse unseren Kuss und mache dir erst mal die Klammern aus den Haaren. Du siehst mich konfus an.

"Deine Haare haben es echt nötig. Wann haben die das letzte Mal Shampoo gesehen?", frage ich.

Du überlegst kurz.

"Vor einer Woche.", erwiderst du.

Mann, du bist so ein Schluri, wenn es um deine Haare geht! Furchtbar. (GELL, Heike??? *g*) Aber das bist halt du. Lauri. Und ich bin froh, dass du bist wie du bist, denn dieser Lauri ist es, den ich über alles liebe.

"Was?! Umdrehen, ich muss den Wust in deinen Haaren bekämpfen.", gebe ich zurück.

Du drehst dich tatsächlich um. Ich hätte jetzt lauthals Protest erwartet... Schließlich hast du voll den Haar-Spleen, außer dir darf da keiner dran. Hm... Ich wohl jetzt auch. Für Lauri-Verhältnisse ein richtiger Liebesbeweis... Ich muss kichern. Aber schon fange ich an, das Shampoo in deinen armen, lädierten Haaren zu verteilen.
Eine Woche, jeden Tag neues Zeug reinpantschen... Das rächt sich jetzt. Ich krieg die verklebten Strähnen kaum auseinander... Aber nach einiger Zeit geht es. Ich massiere ein bisschen deine Kopfhaut. Du gibst ein leises "Mhhhh..." von dir. Es gefällt dir, was? So, jetzt schäumt es richtig schön. Ich lenke den Duschkopf über dich.

"Aki... Das Wasser ist ja immer noch kalt!", protestierst du.

"Solls ja auch. Unser Kreislauf wird sich bedanken, wenn nicht noch mindestens 5 Minuten hierdrunter stehen.", erwidere ich.

Der letzte Schaum ist weggeschwemmt und deine Haare endlich vom Ballast befreit. Jetzt noch ne Kur rein... Ich schnappe mir die Glanzkur (Hehe, Aki ist eitel... ^^) und schmiere sie dir dick in die Haare. Nach 5 Minuten kannst du sie auswaschen. Ich stelle mich selbst nochmal kurz unter die kalte Dusche, ich hab schließlich mehr mit dir zu tun gehabt... Du steigst aus der Dusche, schnappst dir meinen beigen Bademantel. Hey, meine Selbstbeherrschung ist wieder da... Ich hab dich seit ganzen 10 Minuten nicht mehr geküsst...

Das werden wir schnell ändern! Ich trete aus der Dusche, bin natürlich pudelnass und stelle mich hinter dich vor den Spiegel, schiebe den Bademantel beiseite und bedecke deine linke Schulter mit Küssen. Du schmeckst so gut... Ich kann garnicht mehr von dir ablassen... Meine nassen Haare kitzeln in deinem Nacken, sodass dir ein kleines Keuchen entflieht. Ich liebe diese Töne, wenn sie von dir kommen... Sie klingen wie Musik in meinen Ohren... Deine Hände suchen Halt am Rand des Waschbeckens.

Du legst deinen Kopf zur Seite, damit ich mehr Spielraum habe... Du stöhnst... Meine Hände suchen deine, krallen sich ineinander... Ich dirigiere sie vom Waschbecken weg. Meine Hände lösen sich wieder von deinen, ich lege sie auf deinen Bauch. Du legst deine darauf. Ich öffne die Schlaufe des Stoffgürtels, der den Bademantel zusammenhält. Langsam streife ich dir das überflüssige Stück Stoff von deinen breiten Schultern.

Mit einem Mal ist es stockdunkel. Die letzten Kerzen haben den Geist aufgegeben... Ich taste blind nach dem Licht überm Waschbecken. Das Licht der Kerzen war meiner Meinung nach sehr viel romantischer... Naja, auch wurscht. Ich sollte vielleicht doch das Chaos in meinem Bad bereinigen... Wir haben eine ganz schöne Sauerei angestellt... Ich löse mich von dir, was dich enttäuscht seufzen lässt.

"Bleibst du heute Nacht hier...?", frage ich leise.

Du nickst, drehst dich um und küsst mich kurz auf den Mund.

"Natürlich bleibe ich hier...", erwiderst du.

"Geh schon mal ins Bett, ich beseitige diesen Saustall hier...", sage ich.

Wieder nickst du, schnappst dir deine Boxer, ziehst sie dir über. Was für eine Verschwendung... Du könntest sie doch auch auslassen, oder??? Och Mann... Du verschwindest aus dem Bad. Ich trockne mich flüchtig ab, schnappe mir mein Handtuch.. Das ist klitschnass... Wie sollte es auch anders sein? Mein Bad ist zum Teil überschwemmt... Shit...

Ich schnappe mir den Bademantel, ziehe ihn mir über und mache mich an die Arbeit. Ich entsorge die leere Flasche Schampus und die Kerzen, oder was von ihnen noch übrig ist. Ich hab das Wasser noch garnicht aus dem Whirlpool gelassen. Also Stöpsel raus. Ich stelle die Musik ab.
Langsam geht mir Björk auf den Sack, so nette entspannende Lieder sie auch singt. Irgendwann nervts einfach. Die Gläser stelle ich in die Spüle. Dass die bei unserem 'Wettplantschen' nicht kaputt gegangen sind... Die waren aber auch teuer...

Jetzt muss ich noch das Bad wischen. Hoffentlich krieg ich die Flut wieder weg. Ich gehe in meinen Abstellraum, schnappe mir Eimer und Wischmopp und gehe wieder ins Bad. Der Läufer und alles, was noch nass wurde, muss gleich in den Trockner... Deine Klamotten sind auch total durchnässt... So, aber jetzt erstmal wischen...

...

Nach 20 Minuten ist alles mehr oder weniger wieder trocken. Der Rest trocknet von allein. Ich gehe wieder in den Abstellraum, wo auch der Trockner steht und schmeiße die nassen Sachen rein. So, und jetzt... Schlafen... Ich weiß nicht, aber irgendwie bin ich total geschafft... Toben macht müde... Hat meine Mutter auch immer zu mir gesagt... Ich sehe auf die Uhr. 23 Uhr durch. Eigentlich für mich noch garkeine Uhrzeit zum Schlafen. Da mach ich mich meistens auf den Weg in die nächste Kneipe.

Ich gehe ins Schlafzimmer. Du liegst im Bett, bist aber noch wach. Ich gehe zu meinem Schrank und lasse den Bademantel unter mich fallen. Ich ziehe mir Boxer-Shorts über und hüpfe zu dir ins Bett. Du liegst neben mir. Deine Haare sind noch nass... Sie kleben dir wirr im Gesicht, es scheint dich kein bisschen zu stören. Also streiche ich sie dir aus dem Gesicht. Es ist zu hübsch, als dass deine Haare es bedecken sollten...

Du hast die Augen geschlossen. Ein Lächeln huscht über dein Gesicht, als du spürst, wie meine Hand über deine Wange streichelt. Du legst dich auf den Rücken. Ich kann mich nicht halten und hocke mich auf deine Oberschenkel. Langsam fahre ich mit meinen Händen über deinen Oberkörper. Ich fühle jede noch so kleine Erhebung... Du öffnest die Augen und blinzelst mich an. Dann setzt du dich auf, sodass ich in deinem Schoß hocke.

Ich nehme deinen Kopf zwischen meine Hände und sehe dich eindringlich an. Deine Augen rauben mir wieder den Verstand. Ich senke meinen Kopf und muss dich einfach küssen. Zärtlich massiere ich deine Zunge mit meiner, sauge an deiner Oberlippe. Deine Finger kratzen kurz über meine Schulterblätter. Ein süßer Schmerz jagt durch meinen Körper. Ich hoffe, dass du das nochmal machst. Und ja, du kratzt mich wieder. Es fühlt sich toll an...

Keuchend löse ich unseren Kuss. Dein Kopf ist knallrot. Weißt du eigentlich, wie süß du bist, wenn du rot wirst? Sicherlich nicht... Eigentlich bist du immer süß... Dein Blick ist düster. Dieser Blick macht mich noch irre. Deine langen, geschwungenen Wimpern sind ein bisschen verklebt... Du siehst atemberaubend aus... Für einen Mann. Ich habe noch nie einen so attraktiven Mann gesehen... Ich liebe alles an dir... Wieder lege ich meine Lippen auf deine. Doch nur für einen kurzen Kuss.

Ich drücke dich mit sanfter Gewalt zurück ins Kissen. Küsse dich wieder. Ich beuge mich tief runter. Meine Hände wandern wieder über deinen Brustkorb und über deinen Bauch. Du genießt meine Berührungen. Du bekommst Gänsehaut. Überall. Meine Finger reizen deine empfindlichsten Stellen... Dir entflieht ein leises Stöhnen. Ich will dich wieder hören! Meine Lippen wandern über dein Gesicht. Dann finden sie ihr eigentliches Ziel. Deinen Hals.

Ich liebkose deine weiche und empfindliche Haut. Du stöhnst wieder. Deine Hände streichen über meinen Rücken. Auch ich genieße deine Zärtlichkeiten in vollen Zügen. Wie lange habe ich mich nach deinen Berührungen gesehnt? Zu lange, wenn du mich fragst. Ich bedecke deinen Hals mit Küssen. Ab und zu sauge und beiße ich leicht, hinterlasse so rote Stellen. Ich wandere weiter nach unten, meine Lippen folgen meinen Händen.

Ich küsse deinen Brustkorb, fahre mit meiner Zunge darüber. Dein Stöhnen wird ein bisschen heftiger. Ich küsse deine linke Brustwarze, dir entweicht wieder ein Stöhnen. Ich sauge an ihr, lecke darüber, beiße sanft hinein. Das Gleiche mache ich mit der Rechten. Mein Herz fängt an zu rasen. Mich überschütten Glücksgefühle. Endlich gehörst du zu mir... Endlich...

"Aki.....", keuchst du.

Ich sehe auf und beuge mich über dein Gesicht. Deine Augen funkeln mich gierig an. Deine Lippen sind einen Spalt breit geöffnet. Du siehst so scharf aus... Meine Güte.... Du wirkst aber trotzdem ein bisschen schläfrig. Für deine Verhältnisse geringe Mengen Alkohol machen dich immer ein bisschen träge.

"Ja?", frage ich.

Mit einem Ruck hast du mich an dich gepresst und mich geküsst. Mein Herz macht einen Hopser. Darauf war ich nicht vorbereitet. Als deine Lippen meine berühren, kribbelt es wie blöd in meiner Lendengegend... Es bleibt zum Glück nur beim Kribbeln, sonst hätte ich keine Kontrolle mehr über mich. Du löst den stürmischen Kuss und siehst mich an.

"Ich... liebe dich.", flüsterst du mir ins Ohr.

"Weiß ich doch... Und ich dich auch...", erwidere ich leise.

Du gähnst leise. Du bist müde und geschafft. Gut, ich auch. Ich küsse dich sanft auf die Lippen und drehe mich zur Seite. Ich will dich auf keinen Fall mit irgendwas überfordern, also lasse ich mir Zeit mit dem Rest. Wir haben Zeit... Uns läuft nichts weg. Wir sind jetzt zusammen und können alles langsam angehen... Du kuschelst dich an mich. Ich schlinge meine Arme um dich und küsse deine Stirn. Deine noch feuchten Haare kitzeln mich ein bisschen.

"Gute Nacht, Aki...", flüsterst du.

"Schlaf gut...", erwidere ich.

Nach ein paar Minuten bist du eingeschlafen. Im Schlaf wirkst du wie ein Engel... Wie du so auf meiner Brust liegst, deine Hände neben deinen Kopf gebettet. Du hast so einen friedlichen Gesichtsausdruck... Du lächelst. Diese Nacht wirst du wohl was Schönes träumen... Vielleicht von mir?
Wer weiß... Du machst mich zum glücklichsten Mann auf diesem Planeten. Nie wieder will ich dich verlieren... Du bist alles für mich.... Und auch meine Lider werden immer schwerer... Ich bin mir sicher, von dir zu träumen... Denn nur du zählst in meinem Leben...



~OWARI~

Zweite Ficcie dieser Art... Ich weiß ja nicht, verbessere ich mich? Kommies PLEASE!!!! *bettel, fleh*
 
 
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