Jahrmarkt-Liebe

von Ellie
GeschichteRomanze / P6
23.06.2004
23.06.2004
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A/N: Geschrieben für einen Wettbewerb... Durfte nicht mehr als ein gut 3000 Zeichen haben... War auch das erste Mal nach langer Zeit, dass ich wieder was geschrieben hab...

A/N²: Keine Ahnung, warum die Protagonistin den gleichen Spitznamen hat... Aber Elena passte einfach zu ihr... (Außerdem liebe ich den Jahrmarkt auch ^-^)

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Jahrmarkt-Liebe

Ich gehe über den Jahrmarkt und sehe mich um. Alles kommt mir so vertraut vor. Der Geruch von frischen Mandeln, die bunten Lichter an den Fahrgeschäften und die Musik, die dort gespielt wird. Meine Gedanken schweifen ein Jahr zurück, zu dem Tag, an dem ich Michael das erste Mal traf...

Ich war von Zuhause weg gelaufen und nach Hamburg gefahren. Ich liebte diese Stadt an der Elbe mit ihrem großen Hafen, den riesigen Schiffen aus aller Welt, aber ganz besonders liebte ich den Dom. Immer wenn wir unseren Urlaub in der Hansestadt verbrachten, war ich mit meinen Eltern dort hin gegangen.
Auch an diesem Tag zog es mich zuerst dorthin; zu den Fahrgeschäften, den Schaustellern und den vielen Ständen. Ich überlegte gerade, ob ich mir eine Fahrt mit dem Riesenrad leisten konnte, als mich jemand von hinten anrempelte. "'Tschuligung!" Wow, war das eine Stimme! Ich drehte mich um und sah in blaue Augen; Augen, die ich zuletzt beim Husky meiner Freundin gesehen hatte. "M...macht nichts...", stotterte ich und wurde rot wie eine überreife Tomate. So einen süßen Jungen hatte ich lange nicht gesehen. "Du siehst blass aus. Geht's dir gut?" "Was? ... Oh! Ja, mir geht's gut", lächelte ich ihn an. "Ich hab nur seit gut 8 Stunden nichts mehr gegessen", und wie zur Bestätigung knurrte mein Magen. Der süße Boy lachte. "Komm mit, bevor du noch ganz verhungerst", sagte er, nahm meine Hand und zog mich zwischen den Fahrgeschäften her. "Ach, übrigens, ich heiße Michael", sagte der Schnuckel, sah mich an und grinste. "Ich bin Elena, aber nenn mich Ellie", grinste ich zurück.
Plötzlich standen wir zwischen lauter Wohnwagen. Michael steuerte sicher auf einen zu und öffnete die Tür. "Komm rein", sagte er und zwinkerte mir zu. "Wohnst du hier", fragte ich während ich eintrat. "Mhm. Meine Eltern haben ein Fahrgeschäft und ich bin damit aufgewachsen. Nur während der Woche lebe ich leider im Internat." Ich setzte mich an den Tisch und Michael stellte mir etwas zu Essen hin. "Hau rein", forderte er mich mit einem Lächeln auf und rutschte neben mich auf die Bank. Wir quatschten die ganze Zeit; auch darüber, wie ich hier her gekommen war. Micha fand das gar nicht gut und meinte, dass ich Sonntag abend wieder zurück müsse, denn meine Eltern würden sich bestimmt schon Sorgen um mich machen.
"Bist du müde?" "Nein...", gähnte ich und musste auf einmal lachen. Als ich wieder zu ihm sah schaute er mich plötzlich ganz ernst an. Sein Kopf kam meinem immer näher und schon im nächsten Augenblick spürte ich seine weichen Lippen auf meinen und seinen Atem an meiner Wange. Er zog mich in sein Zimmer und dort schubste er mich auf's Bett.
Wir küssten uns die halbe Nacht, streichelten uns und kuschelten. Aber mehr kam von seiner Seite aus nicht. Vielleicht spürte er, dass ich nicht so weit war? Nach einer kleinen Ewigkeit die wir mit kuscheln und küssen verbrachten schlief ich in seinen Armen ein...

"Hey, Ellie!" Ich schrecke aus meinem Tagtraum hoch und sehe Micha auf mich zukommen. Wir fallen uns in die Arme und küssen uns. Ich sehe ihm in die Augen und weiß: Heute wird es passieren...
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