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Das Leben ist gemein

von Nane05
GeschichteAllgemein / P6 / Gen
Kusanagi Shijû Yuzuriha Nekoi
31.05.2004
31.05.2004
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31.05.2004 822
 
Das Leben ist gemein
(durch und durch)


Was ist, wenn du jemanden triffst?
Jemanden ganz besonderes.
Jemanden, bei dem dir sofort klar wird, dass es diese eine Person ist, auf die du schon so lange gewartet hast.
Die eine Person, die als einzige dazu fähig ist dich aus der Dunkelheit deines Seins zu befreien.

Mir ist so etwas wiederfahren.
Auch wenn mein Leben zu diesem Zeitpunkt erst langsam drohte in die Dunkelheit abzutauchen.

Es war kurz nachdem ich in Tokio ankam.
Ich war jung und unerfahren. Gerade erst 14 geworden.
Mein ganzes Leben lang war ich die Lügnerin gewesen.
Das komische Mädchen, das mit einem Hund redete, welcher nicht zu existieren schien.
Doch er ist da.
Ich sehe ihn ganz deutlich.
Ich spüre ihn, wenn ich ihn streichle oder ihn im Arm halte.

Hier in Tokio begegnete ich einem Mann.
ER konnte ihn sehen.
Meinen Inuki.
Er hat ihn sogar gestreichelt.

Inuki schien ihn auf anhieb zu mögen.
Und ich erst.

Doch es war komisch.
Mein erster Gedanke war nicht, dass er einer von uns sein könnte.
Ein Himmelsdrache.
Sondern das er mein Feind ist.

Leider kamen diese Gedanken erst nachdem ich in seinen Armen lag und weinte.
Warum ich weinte weis ich nicht mehr.
Ich weinte einfach.
Wahrscheinlich vor Freude.
Freude darüber, dass jemand meinen größten Schatz sehen konnte.

Er schien nicht darauf gefasst zu sein, dass ich so reagiere.
So ganz war ich es ja auch nicht.
Aber er erwiderte meine Umarmung.

Sanft nahm er mich in den Arm und versuchte mich zu trösten.
Auch wenn es unbeholfen wirkte kam es doch von Herzen.
Er sprach nicht auf mich ein.
Hielt mich einfach nur im Arm.
Als währe es das normalste in der Welt.
Als hätte er das schon Hunderte von Malen getan.
Jedoch merkte ich, dass es ihm unangenehm war mich weinen zu sehen.

War er doch nicht so cool wie ich dachte?

Ich lies ihn los und entschuldigte mich bei ihm.
Es war mir jetzt im Nachhinein peinlich mich so verhalten zu haben.
Also machte ich das einzige, was mir in diesem Moment einfiel.
Ich rannte weg.
Weg von ihm.

Seitdem ist einige Zeit vergangen.
Er gehört wirklich zu den Erddrachen.
Ich könnte heulen, wenn ich nur daran denke.
Zwar hat er es mir nicht gesagt, aber ich kann mir viele Dinge einfach nicht anders erklären.
Wie könnte es sonst sein, dass er meinen Inuki sehen kann?
Es gibt nicht viele Menschen die das können.
Und diese Menschen haben etwas mit dem Ende der Welt zutun.
Also muss er ein Erddrache sein.

Ob er auch weis, dass ich ein Himmelsdrache bin?
Wenn ja, warum gibt er sich dann immer noch mit mir ab?
Immerhin ist er dann mein Feind.

Langsam bekomme ich Angst vor diesem Tag.
Subaru ist verschwunden.
Seitdem er vom Kampf mit Seishiro wiederkam und sich in sein Zimmer verzogen hat, habe ich ihn nicht mehr gesehen.
Kamui meinte, Subaru sehe unter Schock.
Er haben den Menschen getötet, den er über alles liebte.

Das ist wie bei Kamui.
Das Mädchen, welches er über alles liebte ist tot.

Ob ich es übers Herz bringen würde Kusanagi zu töten?
Sicher nicht.
Er bedeutet mir zu viel, als das ich ihn töten könnte.
Inuki würde das sicherlich auch gar nicht zulassen.

Er hat ihn so sehr in sein Herz geschlossen.
Auch wenn es nur eine Wiedergeburt ist.
Er scheint das selbe zu fühlen wie der Hund, der mich seit meiner Geburt beschützt hat.

Gleich treffe ich mich wieder mit Kusanagi.
Leider kann ich den anderen auch heute nichts davon erzählen.
Es währe zu gefährlich wenn sie es wüssten.
Außerdem würden sie sich nur unnötige Sorgen um mich machen.
Er würde mir nie etwas zu leide tun.
Und wenn doch habe ich immer noch Inuki.
Er kann mir helfen.
Er wird mich beschützen.
Auch wenn es Kusanagi ist gegen den wir kämpfen müssen.
Wir werden es zusammen tun.
Ich hoffe nur, dass es nie so weit kommen wird.


Yuzuriha stand von ihrem Bett auf und legte ihr Tagebuch bei Seite. Dann kämmte sie sich nun schon zum 10. Mal an diesem die Haare und richtete ihre Kleidung. Vielleicht würde es heute ein viel schönerer Tag werden, als das Wetter zu vermuten lies.



Ende


Auch wenn es relativ kurz ist, würde ich mich sehr über eure Rückmeldung freuen. Vielleicht war es nicht ganz das was ihr erwartet hattet. Schreibt es mir.

Nane
*wink*
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