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Die Erbin Mordors

von Narvinye
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
18.05.2004
27.05.2004
3
4.410
 
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18.05.2004 1.878
 
Titel: Die Erbin Mordors


Autor: Meine Wenigkeit, aber das tut nichts zur Sache...


Disclaimer: Aaaaalles von Meister J.R.R Tolkien. Die Charaktere die euch bekannt vorkommen sind aus seiner Feder entsprungen. Andere Charaktere, die ihr noch nie in euren Ohren vernommen habt, kommen aus meinem Gehirn, wenn nicht noch woanders her....


Rating: Eher PG-13... noch ich guck ma ob's nich noch schlimmer wird...^-^


Widmung: Meine Freundin Maria, die diese Geschichte immer begeistert gelesen hat und mich stets neu inspirierte. Und natürlich meiner besten Freundin, die diese Geschichte gelesen hat, aber dann doch zu beschäftigt war sie im Gedächtnis zu behalten!


Author's Note: Ich habe diese Geschichte angefangen,... weil ich ein großer Fan von Herr der Ringe (was auch sonst!!) bin. Ich liebe dieses Buch, das für mich so was ist wie die Bibel. Hinzu kommt, dass ich Legolas, sowie den Schauspieler, liebe....( wer nicht?). Auch die Filme sind für mich ein Suchtstoff, der für mich ebenfalls unentbehrlich geworden ist. Ich wage mich auf dieses Terrain und hoffe auf eure Unterstützung.... Ach ja diese FF ist ein Mischmasch aus Film und Buch (ich weiß auch nich wie ich dazu gekommen bin...) Viel Spass beim Lesen...



PS: Diese Fanfiction ist unter starkem Einfluss von Koffein entstanden.








Kapitel 1





'Dunkelheit. Nichts als Schwärze. Mein Leben war nie besonders hell und farbenfroh. Niemals vorher hatte ich gesehen, dass das Leben wunderschön sein kann. Hätte ER mich damals nicht gefunden, hätte mein Leben niemals diesen entscheidenden Wendepunkt gehabt....


Nun habe ich endlich meine Ehre und meinen Stolz wiedergefunden. Es war ein harter Weg, der immerzu steinig war, für mich und auch für all meine neuen Freunde. Sie hatten es nicht leicht mit mir.


Nun, dank meines geliebten Lebensgefährten habe ich ebenfalls die Gunst der Valar, die ich dank meines Vaters niemals erhalten hatte, erfahren. Jetzt lebe ich zusammen mit meinem Gatten Seite an Seite in Valinor...'







Die Uruk-Hai hatten Merry und Pippin entführt und befanden sich auf dem Rückweg nach Isengard, um Saruman die Halblinge zu übergeben.


Nun verfolgten Aragorn, Legolas und der Zwerg Gimli die Horde Uruks und Orks. Aragorn hatte sich für die Jagd nach den Uruks entschieden und hatte Frodo ziehen lassen. Sam war ihm gefolgt, das gab Aragorn Sicherheit und Rückhalt, sodass er seine Entscheidung nicht weiter anzweifelte. Manchmal muss man nicht auf sein Verstand hören, sondern auf das, was das Herz einem zuflüsterte. Aragorn vertraute in diesen Momenten immer mehr seinem Herz als seinem gesundem Menschenverstand. Es hatte ihm immer den richtigen Weg gezeigt und auch in diesen finsteren Tagen verzagte die Stimme des Herzens nicht.



Legolas, der loyale Elbenprinz und auch der getreue Zwerg Gimli waren ihm gefolgt und so machten sich alle drei Gefährten auf eine wilde Verfolgungsjagd, ins Tal hinab, gefasst.



In einer kalten Stunde vor dem Morgengrauen hielten die Drei eine kurze Rast, um die Fährte der Uruks wieder aufzunehmen. Aragorn war verunsichert, 'Welchen Weg mögen sie genommen haben?', fragte er sich.



"Legolas! Was glaubst du? Welchen Weg werden sie genommen haben? Den zum Norden hin, durch den Fangornwald oder nach Süden zum Fluss Entwasser?"



Legolas sah auch ein bisschen überfragt aus und schien noch nicht wirklich entschlossen. Auch ein Elb weiss in manchen Situationen nicht ob er auf seinen Verstand oder doch lieber auf die Stimme seines Herzen hören soll. Elben sind von Natur aus keine intuitiven Wesen. Bei ihnen zählte mehr eine logische Antwort als eine richtige des Herzens. Es ist ein teil ihrer Erziehung, alles logisch denkend hinzunehmen.



"Ich würde Norden sagen.". sagte er mit fast sicherer und überzeugter Stimme. Der Zwerg, der für logisches Denken nicht wirklich viel übrig hatte, hatte den unsicheren Unterton in der Stimme von Legolas bemerkt und war schadenfroh begeistert über diesen Fund.



"Ah! Unser Elbenprinzchen scheint ein bisschen unsicher zu sein! Meine Ohren haben doch diesen Hauch von Unsicherheit genau aus deiner Stimme herausgefiltert. Aragorn ich denke wir sollten unser Prinzchen nicht allzu oft fragen, was wir tun sollten.", gab Gimli höchst vergnügt und kleinlaut zutage. Legolas Gesicht verfärbte sich bei dieser Aussage dunkelrot und auch seine Ohrenspitzen liefen rot an. Aragorn versuchte derweil krampfhaft ein Grinsen, sowie ein Lachen zu unterdrücken. Das Lachen schaffte er gerade so noch, aber das Grinsen konnte er nicht aus seinem Gesicht entfernen. Um die ganze Sache nicht noch peinlicher zu machen sagte Aragorn schnell:



"Ich bin deiner Meinung. Sie haben  bestimmt den kürzesten Weg nach Isengard genommen. An Fangorn vorbei und quer durch die Ebenen von Rohan und die Felder der Rohirrim." Aragorn deute mit dem Finger in Richtung Norden hinüber zu den Weiten von Rohan. Dann machten sie sich auf, um den Uruk- Hai nicht die Gelegenheit zu bieten sich aus dem Staub zu machen. Schließlich wollten sie ja ihre Freunde retten und diese ekligen Monster dafür büßen lassen, was bei Amon Hen passierte. Sie wollten den Tod Boromirs rächen. Die Orks sollten dafür in der Hölle schmoren.



Sie kamen in ein kleines Tal mit hohen Felswänden an beiden Seiten emporsteigen. Aragorn untersuchte immer wieder Erdspalten und den Boden nach hinterlassenen Spuren.
Legolas war vorausgelaufen um mit seinen weitblickenden Elbenaugen über die Felder zu sehen um die weitere Fährte der Uruks zurückzuverfolgen. Tatsächlich fand er auch ein paar zerschlagene Orks. Als Aragorn und Gimli hinzu traten, zeigte er ihnen die nicht wenigen Orkleichen.



"Tja, schade, dass Tote nicht mehr sprechen können," sagte Gimli sichtlich enttäuscht, denn seit ein zwei tagen konnte seine Axt keine Köpfe mehr spalten. Legolas warf ihm einen vorwurfsvollen Blick zu.



"Lasst uns getrennt im Umkreis nach einer weiteren Spur der restlichen Uruks suchen", schlug Aragorn vor und machte sich sogleich in Richtung Osten davon. Gimli und Legolas sahen ihm nur kurz nach und mit flüsternder Stimme fügte Legolas Gimli noch zu: "Du wirst dein Fett noch wegbekommen... Mein FREUND!". Dann gingen sie ebenfalls ihrer Wege.



Legolas war ein Stück weit gegangen, als er zu einem weiteren Haufenerschlagener Orks kam. Es stank bestialisch nach verwesenden Leichen und Körperteile lagen verstreut auf der Erde herum. Was war hier nur passiert? Er drehte ein paar Leichen um, um zu sehen, ob sie Aufschluss auf den Verbleib von Merry und Pippin gaben.


Plötzlich hörte er ein Knacken von Ästen. Eigentlich hätte er mit seinen Elbenohren, Schritte schon längst, auf tausend Fuß Entfernung wahrnehmen müssen.
Legolas blieb wie angewurzelt stehen, als er eine Pfeilspitze an seinem Hinterkopf spürte. Er wagte es nicht sich ruckartig zu bewegen, denn eine falsche Bewegung könnte zum Tod führen. Seinem Tod.



'Verflixt! Aragorn und Gimli sind zu weit weg, als dass sie merken würden, dass hier etwas nicht stimmt.'
Er bedauerte sich zunächst selbst, als plötzlich sein Hintermann etwas zu ihm sagte, dass ziemlich bedrohlich klang, allerdings verstand Legolas in dem Moment nicht wirklich viel. Um genau zu sein gar nichts, denn die Person sagte etwas in der schwarzen Sprache zu ihm. Bei den Worten schmerzten seine Ohren. Er traute sich auch nicht, sich zu dieser Person, seiner Meinung nach, oder besser Überzeugung nach, ein Mordor- Ork, umzudrehen. Es war alles auf einmal so verwirrend.



'Warum gerade jetzt?! Warum ich? Ich bin doch noch so jung! (A/N:^_^)'



Der Fremde wiederholte seine Worte und wieder fuhr ihm ein kalter Schauer über den Rücken, doch wieder wusste er auch nicht, was der Fremde wollte, also tat er auch nichts. Er rührte sich kein Stück. Dann spürte Legolas, dass der fremde den Druck auf die Pfeilspitze, somit auf seinen Hinterkopf, verstärkte. Die Person ließ ihn durch diese Handlung erkennen, dass er sich langsam umdrehen sollte. Legolas gab ein tiefes Seufzen von sich, hob seine Arme, um kenntlich zu machen, dass er keine Waffe zog und drehte sich langsam um.


Er hatte jetzt erwartet in ein schleimiges, ekeliges, vernarbtes Gesicht eines Mordor- Orks zu schauen, doch da stand ein Mädchen vor ihm. Legolas musterte dieses Mädchen von Kopf bis Fuß und bemerkte dabei spitze Elbenohren. Sie war eine Elbe. Wegen ihrer komisch, bizarren Kleidung hätte ersie für eine Sterbliche aus Rhûn gehalten. Die Elbe hatte lange braune Haare, die zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden waren. Außerdem hatte sie einen Pony, untypisch bei Elben.


Sie war hochgewachsen, aber alles an ihr war wohl proportioniert. Ihr Busen war genau richtig: nicht zu groß und auch nicht zu klein. (A/N: Wo guckt der eigentlich hin?!!) Ebenfalls hatte sie keine Stelzenbeine.


Ihre Kleidung sah für eine Frau ein bisschen gewagt aus. Ein grünes Korsagekleid mit einem Schlitz bis zu den Oberschenkeln. Untergezogen hatte sie eine weiße Bluse, die sie über den Schultern trug und an den Oberarmen hatte sie die Bluse abgebunden, so dass sie ein bisschen aufplüschten.


Außerdem trug sie einen runden Rubin um dem Hals, der ihr Dekolleté wunderbar betonte. Der Rubin hatte keine Fassung und sah dadurch noch schöner und wilder aus.


Zum Schluss sah Legolas in die Augen. Feuerrot. Gefüllt mit Wut, Hass und Zorn. Legolas schien für einen kurzen Moment auch einen Funken Trauer wahrzunehmen, der aber unter den anderen Gefühlen verloren und verdrängt wurde. Diese Augen erinnerten ihn an jemanden, aber an wen? Als er zum wiederholten Male in die Augen schaute, fiel es ihm ein. SAURON. Das lidlose Auge. Das immer wachsame Auge. Aus vielen Sagen und Erzählungen der Elben ging es hervor. Der Herr der Geschenke hatte Augen aus Feuer. Jeder Elb kannte diese Geschichte, denn es gab nur zwei Wesen auf der Welt, die als einzige diese Augenfarbe hatten. Sauron und Melkor. Kein Elb weit und breit hatte die angeborene Augenfarbe rot. Das war die Farbe des Verderbens.



'Nein, das kann nicht sein! Woher?!?', Fragen. Zu viele Fragen, Thesen und Theorien machten sich in seinem Kopf breit. Das Mädchen sah immer noch wildentschlossen aus ihn bei der ersten Gelegenheit zu töten, daher entschied er sich sie anzusprechen.



'Vielleicht versteht sie Sindarin? Ein versuch ist es wert.'





So, das war das erste Kapitel. Wie ist es? Ich muss das unbedingt wissen, also schreibt mir. Ich habe eigentlich für alles ein offenes Ohr.... ^-^.



See ya! Narvinye *wink*
 
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