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Alte Feinde, neue Freunde

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Draco Malfoy
18.05.2004
20.06.2004
6
39.726
 
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
18.05.2004 6.144
 
A/N1: Hallo zusammen! *wedelt überschwänglich mit den Armen* Ich bin in dieser Kategorie völlig neu und freue mich, euch alle kennen zu lernen. Doch bevor ich euch diese Fanfiktion lesen lasse, muss ich noch einige hilfreiche Warnungen abgeben:

1) Dies ist meine erste Harry Potter Fanfiktion, seid also bitte gnädig, ja?

2) Ich bin ein großer Fan von Draco! Das bedeutet, Harry selbst wird hier nicht besonders gut wegkommen! Das mein ich ernst!!! Harry - Fans, bringt euch schnell in Sicherheit!
(Zur Beruhigung: Ich mag Ron und Hermine sehr gern und hab sie verschont. *teuflisches Lachen*)

3) Ich bin nur bis zum dritten Band informiert und hab mich auch nicht verspoilern lassen. Falls ihr also einige Unregelmäßigkeiten oder Fehler entdecken solltet, tut mir das sehr leid.

4) Dies ist zwar hauptsächlich eine Romanze, aber es besteht höchste Parodie Gefahr!

5) Ich habe keine Ahnung von Kommasetzung. Ihr dürft euch dafür bei meinen inkompetenten Deutschlehrern bedanken.

6) Meine Freunde sagen, ich hab gehörig einen an der Klatsche und ich kann ihnen da nicht wirklich widersprechen.

A/N2: Zur Verdeutlichung, ich bin "der Autor". Wär euch aber dann bestimmt selbst aufgefallen, hab ich Recht?

Disclaimer:
Hogwarts und seine Bewohner gehören ausnahmslos der begnadeten J.K. Rowling.
Ich verdiene hiermit kein Geld und schreibe nur zum Spaß... und weil mich ein kleines, fettes Plotbunny ziemlich uncharmant in den Hintern gebissen hat.
Mir gehören nur Sasha Canterbury, einige Statisten, der Plot und die Rechtschreibfehler.
Falls jedoch jemand von euch noch ein Geburtstaggeschenk für mich sucht (27.06.), kann er mir gern Draco schenken. Das würde ich sehr zu schätzen wissen. :-D

So, dann kann's jetzt losgehen.


ALTE FEINDE, NEUE FREUNDE !



PROLOG


Um den Hass zwischen Draco Malfoy und Sasha Canterbury zu erklären, muss man fast bis zur Geburt der Beiden vor knapp achtzehn Jahren zurückgehen. Obwohl die Familien Malfoy und Canterbury seit Jahrhunderten miteinander befreundet waren, konnten sich die beiden jüngsten Sprösslinge vom ersten Augenblick an nicht ausstehen. Als Kleinkinder weinten sie bereits, wenn sie nur im selben Zimmer waren. Sie stritten sich um Spielzeug, Süßigkeiten und eigentlich alles was eine Diskussion wert war. Keiner gönnte dem Anderen etwas. Als sie älter wurden, wurde es noch schlimmer. Einem zufälligen Beobachter war das Problem sofort klar: Sie waren zu verschieden. Draco Malfoy war relativ klein, blass, hatte kurze hellblonde Haare und ausdruckslose graue Augen. Sasha auf der anderen Seite war fast einen Kopf größer, war mit langen schwarzen Locken gesegnet und ihre riesigen blauen Augen ließen ihr Gesicht förmlich erstrahlen, wenn sie mit Malfoy stritt.  
Doch wer die beiden Kinder besser kannte, wusste, wo das Problem eigentlich lag: Sie waren sich zu ähnlich. Beide waren arrogant, streitlustig, temperamentvoll und verwöhnt. Im Laufe der Jahre wurden die Streitereien immer heftiger und der Hass schien zu einer wahren Leidenschaft zu werden, die eines Tages fast die Zerstörung Malfoy Manors zur Folge hatte. Die Malfoys und Canterburys begruben daraufhin ein für allemal ihre Hoffnungen, die Familien mit einer Hochzeit ihrer Kinder endgültig miteinander zu verbinden. Als Michel Canterbury die Möglichkeit bekam, eine Zauberschule in Italien zu leiten, zog die Familie weg und damit war das Problem gelöst... zumindest bis zum heutigen Tag.

~~~


Die Sommerferien waren fast zu Ende und Draco freute sich schon auf sein siebtes Schuljahr. Ihm waren in den vergangenen Wochen so viele Gemeinheiten für Sankt Potter, das Wiesel und das Schlammblut eingefallen, dass es gleich für mehrere Schuljahre gereicht hätte. Der blonde Slytherin erhob sich von seinem Bett, verließ sein Zimmer und ging anmutig die Stufen ins Erdgeschoss hinunter. Ihm war langweilig, aber er hatte sich dazu entschlossen seine gesamten Ferien zu Hause zu verbringen. So musste er sich wenigstens nicht ständig die gehaltlosen und stumpfsinnigen Gespräche von Crabbe und Goyle anhören, die gemeinsam in den Urlaub gefahren sind. Er wusste nicht mehr wohin, aber es interessierte ihn auch nicht wirklich.
Als der platinblonde Sexgott im Salon ankam, sah sein Vater vom Tagespropheten, der Zeitung für Zauberer auf.
"Erinnerst du dich an die Canterburys?"
Der Slytherin ließ sich auf einen schweren Sessel fallen und seufzte gequält.
"Natürlich erinnere ich mich. Die kleine Schlampe hat mich fast in den Wahnsinn getrieben."
Lucius Malfoy hob eine Braue und nur ein Kenner seiner Person wusste, dass dies ein Ausdruck seiner guten Laune war.
"Sie ziehen wieder nach England und Sasha wird ab dem kommendem Schuljahr mit dir nach Hogwarts gehen."
Dracos Gesicht verzog sich zu einer kaum deutbaren Grimasse.
"Muss das sein?"
"Du wirst freundlich zu ihr sein und ihr helfen sich in Slytherin einzugewöhnen. Ist das klar?"
Lucius Stimme duldete keine Widerrede und sein Sohn nickte widerwillig.
"Natürlich Vater." Doch in Gedanken fügte er hinzu, 'Und dann werde ich ihr das Leben zur Hölle machen.'

Die restlichen Tage der Sommerferien vergingen wie im Flug und ehe er es sich versah, betrat Draco Malfoy wieder das Gleis Neundreiviertel auf dem Londoner Bahnhof King's Cross. Der Hogwarts Express stand bereit und überall verabschiedeten sich Zauberschüler von ihren Eltern um in den Zug zu steigen. Von weitem erkannte er bereits seine "Freunde" Vincent Crabbe und Gregory Goyle und in einer Ecke meinte er eine blitzförmige Narbe entdeckt zu haben. Draco seufzte. Insgeheim hatte er gehofft, dass der Spitzname "Der Junge der lebte" während der Sommerferien hinfällig geworden wäre. Um Potter herum standen gleich zwei Rotschöpfe, die wohl zu dem Wiesel und seiner kleinen Schwester Ginny gehörten, die in ihrem ersten Jahr auf Hogwarts fast Lord Voldemort zu seiner alten Macht verholfen hatte.
'Warum hatte sich Potter wieder einmischen müssen?' dachte der blonde Zauberschüler betrübt und ließ ein weiteres Seufzen folgen. 'Ohne ihn wäre wahrscheinlich alles viel besser verlaufen.'
Widerwillig stieg er in den Zug und ging zu dem Abteil, in dem er Crabbe und Goyle hatte verschwinden sehen. Als er die Tür hinter sich schloss und sich zu den anderen Anwesenden herumdrehte, klappte ihm der Kiefer herunter. Auf seinem persönlichen Stammplatz - dem Platz, der seit sieben Jahren ihm gehörte - saß schon jemand. Er warf einen anklagenden Blick zu seinen beiden Freunden, die ihn schüchtern lächelnd erwiderten und wandte sich wieder der jungen Frau zu. Sie hatte lange schwarze Locken, ausdrucksstarke blaue Augen und er hätte sie als ausgesprochen hübsch bezeichnet... wenn er sie nicht erkannt hätte. In diesem Moment bemerkte sie ihn und er klappte rasch den Mund wieder zu.
"Malfoy."
Der Angesprochene verschränkte die Arme vor der Brust und seine Augen verengten sich zu schmalen Schlitzen.
"Sasha."
Die anwesenden Slytherins sahen überrascht von einem zum anderen und Sashas große blaue Augen musterten ihn abfällig.
"Bist ja doch noch ein Stückchen gewachsen, wie ich sehe. Hatte schon gedacht, du würdest ewig so ein kleiner Stumpen bleiben."
Sasha grinste breit und die restlichen Schüler im Abteil bereiteten sich innerlich schon auf einen lautstarken Wutanfall Malfoys vor. Doch der blieb ruhig.
"Ich wüsste nicht, dass ich dir erlaubt hätte mit mir zu sprechen."
Er versuchte seiner Stimme einen gelangweilten Hauch zu verleihen und der ein oder andere zuckte beim Klang seiner Worte zurück. Sasha hingegen lachte nur.
"Spiel dich nicht so auf Malfoy. Du kannst mit den anderen hier vielleicht so umspringen, aber nicht mit mir."
Das Gemurmel im Abteil verstummte geschockt. Es passierte nicht oft, dass es jemand wagte, Malfoy die Stirn zu bieten. Der Zug fuhr los, Draco ging noch einen Schritt auf Sasha zu und starrte ihr in die Augen. Die schwarzhaarige Schönheit starrte kühl zurück.
"Ich bin ein Malfoy" setzte Draco an, als ob das eine Rechtfertigung für jegliches Verhalten wäre und Sasha schüttelte mitleidig den Kopf.
"Ich würd mich erschießen."
"Tu's doch."
Im selben Moment fiel ihm der Befehl seines Vaters ein und er rollte die Augen.
"Dann könnte ich dich aber nicht mehr in den Wahnsinn treiben, Malfoy."
Sie starrten sich noch für einige weitere Sekunden lang an, dann lächelten beide plötzlich.
"Irgendwie hab ich dich vermisst, Nervensäge."
"Ich dich auch, Kratzbürste."
Mit diesen Worten setzte sich Draco auf den Platz gegenüber der neuen Schülerin und die Verwirrung im Abteil war endgültig perfekt.

Einige Abteile weiter hinten schob sich Harry Potter - der Junge, der einfach nicht sterben wollte - einen dritten Schokofrosch in den Mund und lauschte den Worten von Ron und Hermine, die ihre Ferien zusammen verbracht hatten. Sie hatten auf jeden Fall mehr Spaß als er selbst, denn der heilige Potter - Bezwinger Voldemorts und Held aller hilflosen Geschöpfe - hatte in den letzten Wochen wieder bei den Dursleys arbeiten dürfen.
"Ich kann es nicht fassen" murmelte Potter schließlich. "Wir haben unser letztes Schuljahr vor uns."
"Ja" fügte Ron lächelnd hinzu. "Und dann sind wir Malfoy, Snape und all die anderen endlich los."
Hermine nickte wehmütig.
"Ich werde sie alle vermissen. Sogar Malfoy."
Ron sah seine Freundin mit hochrotem Kopf an.
"Was? Den wirst du vermissen? Nachdem er dich jahrelang beleidigt und als "Schlammblut" bezeichnet hat?"
Hermine lächelte und gab ihrem Freund einen Kuss.
"Eifersüchtig?"
"Auf Malfoy? Ist ja lächerlich."
Die Gryffindors in Hörweite lachten und Potter verschluckte sich an seinem fünften Schokofrosch. Er lief rot an und hustete wie verrückt und wenn Seamus ihm nicht gehörig auf den Rücken geklopft hätte, wäre er wohl daran erstickt. Böser Seamus.
"Weil wir gerade von dem blonden Frettchen reden" meinte Potter als er sich wieder etwas beruhigt hatte und wurde für diese Wortwahl vom Autor sofort mit einem saftigen Tritt gegen das Schienbein bestraft.
"Au! Wer war das?"
Er sah sich um, doch die anderen sahen ihn nur fragend an.
"Egal. Wo wir gerade von Malfoy reden, er war noch gar nicht hier um uns zu beleidigen."
"Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Lucius ihn von der Schule genommen hat" erwiderte Ron und beobachtete seinen besten Freund verwirrt dabei, wie er sich ohne ersichtlichen Grund mit schmerzverzerrtem Gesicht das Schienbein rieb und dabei leise vor sich hinfluchte.

"Wie ist es dir in den letzten Jahren ergangen?" fragte Draco in etwa zur gleichen Zeit und Sasha zuckte gelangweilt mit den Schultern.
"Ach, du weißt ja, wie das so ist..."
"...Schlammblütler beleidigen, sich bei Lehrern einschleimen und solche Sachen" vollendete der blonde Slytherin den Satz und die beiden Feinde lachten.
"Was hast du so gemacht?"
"In etwa dasselbe."
Sasha beugte sich etwas vor und senkte verschwörerisch die Stimme. Malfoy tat es ihr gleich.
"Ich hab gehört, du hast ein ganz besonderes Hobby."
"Was meinst du?"
"Kleine Jungs mit blitzförmigen Narben im Gesicht zu ärgern, gegen die Voldemort schon mehrfach keine Chance hatte."
Draco grinste und lehnte sich in seinem Sitz zurück.
"Der dunkle Lord ist ein ziemlicher Stümper. Wenn ich wollte, könnte ich den Heiligen Potter in weniger als zwei Wochen in den Wahnsinn treiben. Oder in den Selbstmord."
Wieder lachten beide.
"Aber sag, wie hat sich das bis nach Italien herumgesprochen?"
"Dein Ruf eilt dir voraus, mein Küken."
Wieder verstummten alle Gespräche im Raum und Draco lief rot an. Keiner wagte zu lachen, aber der hübsche Zauberschüler wusste, dass dies schnell die Runde in Hogwarts machen würde. Küken war der Spitzname von Sashas Mutter für ihn gewesen, weil seine Haare sie irgendwie an Vogelfedern erinnert haben.
"Nenn mich nicht so" zischte er. "Du ruinierst noch meinen Ruf."
Sasha grinste unbarmherzig.
"Themenwechsel. Du musst mir diesen Potter sobald wie möglich vorstellen. Ich bin etwas eifersüchtig."
Draco runzelte die Stirn so elegant und anmutig, dass der Hälfte der Anwesenden Mädchen und Jungs beinahe der Sabber vom Mundwinkel lief und der Autor schwärmerisch zu seufzen begann.
"Warum das denn?"
"Nun, soweit ich gehört habe, streitest du dich mit ihm noch lieber als mit mir."
Sie zog einen kleinen Schmollmund und Draco Malfoy lächelte geschmeichelt.
"Keine Angst, er ist nichts im Vergleich zu dir. Er ist weder schlagfertig noch gemein, da macht das Streiten nur halb so viel Spaß."
Sasha schien mit dieser Antwort zufrieden und knurrte giftig eine kleine Hufflepuff an, die sich eben in das Abteil verirrt hatte.

Ron Weasley beobachtete, wie sein bester Freund zum etwa hundertsten Mal in den letzten zwei Stunden zur Tür sah und wurde langsam unruhig.
"Was ist denn los mit dir, Harry? Erwartest du, dass Snape hier auftaucht und uns gleich die ersten Punkte abzieht, oder was?"
"Meinst du wirklich, Malfoy geht nicht mehr nach Hogwarts?" murmelte dieser nur und riss seinen Blick widerwillig von der Tür los.
"Warum interessiert dich das denn überhaupt? Kann dir doch egal sein" erwiderte der rothaarige Gryffindor verblüfft und Potter legte den Kopf schief.
"Ja, eigentlich schon."
Er versuchte ernst zu bleiben, fing dann jedoch an wissend zu lächeln.
Rons und Hermines Aufmerksamkeit war geweckt und das Pärchen rutschte etwas näher.
"Was ist denn los?"
"Du hast doch einen Plan, oder?"
Der Gryffindor grinste nur schmutzig während er nickte und bekam allein dafür noch einen Tritt gegen das Schienbein.
"Was geht hier nur vor?" murmelte er, als der Schmerz etwas nachgelassen hatte und wollte seinen beiden Freunden gerade von seinem fiesen Plan gegen Draco erzählen, als ein Pfiff die Ankunft auf Hogwarts ankündigte.

~~~


Sasha verfolgte interessiert das Hutritual und wandte sich mit leiser Stimme an Draco, der neben ihr saß und gelangweilt mit seinem Zauberstab spielte.
"Und der Hut weißt allen neuen Schülern das richtige Haus zu? Er irrt sich nie?"
"Richtig" erwiderte der blonde Slytherin, froh um etwas Abwechslung. "Die Weicheier kommen nach Hufflepuff und Ravenclaw, die Beschützer der Armen und Hilflosen" - dabei triefte seine Stimme vor Sarkasmus, "kommen nach Gryffindor und die wahren Zauberer werden nach Slytherin geschickt."
Sasha nickte.
"Aber warum bin ich auch ohne diesen Hut nach Slytherin gekommen?"
"Du bist eine Canterbury" erklärte der Andere schlicht. "Bisher waren alle Canterburys in Slytherin, genau wie die Malfoys."
Sasha verstand und hing eine Weile ihren Gedanken nach. Erst Crabbes Stimme (oder war es Goyle? Sie konnte die beiden so schwer auseinander halten) holte sie in die Gegenwart zurück. Der Eine hatte wohl einen Witz gemacht und nun lachten beide dümmlich.
"Ihr Zwei seid auch nicht die intelligentesten Geschöpfe unter dieser Sonne, oder?"
Beide starrten sie mit offenen Mündern und Augen an und Malfoy grinste.
"Hä?" fragte Goyle und Crabbe fügte hinzu:
"Warum Sonne? Es ist doch schon dunkel draußen."
Draco lag fast am Boden vor Lachen und Sasha schlug sich mit der flachen Hand gegen die Stirn.
"Das darf nicht wahr sein" murmelte sie und die "Leibwächter" Malfoys sahen sich verwirrt an und überlegten, ob sie gerade vielleicht beleidigt worden waren.
"Da hast du auf die beiden aber ganz schön abgefärbt, oder?"
Draco wischte sich eine Lachträne aus dem Auge und lächelte die schwarzhaarige Slytherin an.
"Halt die Klappe, Waschweib."
"Küken."
"Schlammblut."
"Squib."
Die Stimmung schlug augenblicklich um und beide Schüler starrten sich wütend an.
"Na warte, Sasha, das wirst du mir büßen."
"Wir werden sehn, Malfoy" entgegnete sie ruhig und erhob sich. "Wir werden sehn."

Auch das "Goldene Trio" hatte das Ritual verfolgt und bei jedem neuen Gryffindor lauthals gejubelt. Nun löste sich die Versammlung langsam auf und Harry Potter sah zufällig zum Tisch der Slytherins hinüber. Dort hatte sich Malfoy vor einem hübschen Mädchen mit langen schwarzen Haaren aufgebaut und die zwei starrten sich sauer an.
"Kennst du die?" fragte er Ron und der Rotschopf warf ebenfalls einen Blick hinüber. Er wurde bleich.
"Ich glaube, das ist die junge Canterbury."
"Wer ist das?" hakte Hermine ein und die Drei machten sich auf den Weg zum Aufenthaltsraum der Gryffindors.
"Die Malfoys und Canterburys sind seit Ewigkeiten miteinander befreundet. Vor einigen Jahren sind die Canterburys aber nach Italien gezogen und wir hatten endlich Ruhe. Mein Vater hat mir erzählt, dass sie vor einigen Wochen wieder nach England gekommen sind. Angeblich ist Sasha genauso arrogant und selbstverliebt wie das Frettchen selbst."
"Es sah aber nicht so aus, als ob sich die beiden gut verstehen würden" entgegnete Harry überrascht und Ron nickte.
"Ja, Mum hat mir mal erzählt, dass die Zwei sich seit ihrer Geburt streiten und sich auch fast schon mal umgebracht haben."
"Na, das klingt doch viel versprechend" freute sich Potter; Die Stufe, auf die er gerade treten wollte verschwand spurlos und er wäre mit Sicherheit in die Tiefe gefallen, wenn Seamus Finnigan und Dean Thomas nicht schnell zugepackt hätten.
"Irgendjemand scheint was gegen dich zu haben" schnaufte Seamus.
"Wär ja auch nicht das erste Mal" fügte Dean leise hinzu und der Autor grinste teuflisch.

~~~


Draco Malfoy lag in seinem Bett und schlief. Die Sonne brach bereits durch das Fenster und erhellte das Schlafzimmer auf angenehme Weise. Einige Vögel zwitscherten fröhlich in den Bäumen und genossen die letzten warmen Strahlen des Jahres. Draco war allein, die anderen saßen bereits beim Frühstück und keiner hatte es für nötig befunden ihn zu wecken. Einige Minuten später öffnete sich die Tür einen Spalt und eine schlanke Gestalt huschte auf Zehenspitzen herein. Es war Sasha. Sie näherte sich leise dem Bett und hatte ein Grinsen auf dem Gesicht, das nichts Gutes versprach. Sie beugte sich über den schlafenden Zauberschüler und betrachtete ihn für einige Sekunden, um sicher zu gehen, dass er auch fest schlief. Er hatte einen friedfertigen Gesichtsausdruck, der im Wachzustand nur äußerst selten zu sehen war und ein kleines zufriedenes Lächeln umspielte seine Lippen, das ihn noch attraktiver machte als er eh schon war. Die Bettdecke war ihm bis unter den Bauchnabel runtergerutscht und Sasha ließ ihren Blick für einen Moment über den wohlgeformten, alabasterfarbenen Oberkörper samt ausgeprägten Sixpack streifen und bewunderte kurz die herausstehenden Hüftknochen, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen ließen. Für einen kurzen Moment musste sie überlegen, warum sie eigentlich gekommen war, dann fiel es ihr wieder ein. Mit einem wilden Kampfschrei sprang sie auf das Bett und hopste darauf herum. Draco erwachte mit einem überraschten Laut und setzte sich erschrocken auf. Er begriff zunächst überhaupt nicht wo er war, geschweige denn, was ihn so rüde geweckt hatte. Sein Herz pochte rasend schnell.
"W...was ist passiert?" fragte er schließlich und versuchte sich den Schlaf aus den Augen zu reiben. Seine Haare standen in alle Richtungen ab und er sah einfach nur zum Anbeißen aus.
Sasha ließ sich grinsend neben ihn auf die Knie fallen und strahlte ihn an.
"Guten Morgen, mein Küken! Du hast verschlafen!"
"Nenn mich nicht so" entgegnete Draco, gähnte ausgiebig und realisierte den Rest des Satzes erst einige Sekunden später. Er wirbelte herum.
"Was? Wie spät ist es?"
Sasha blickte auf die Uhr.
"Der Unterricht beginnt in zehn Minuten."
"Oh nein!" stöhnte Draco und ließ sich wieder in die Kissen fallen. "Warum hab ich verschlafen?"
"Weil dich niemand geweckt hat."
"Und warum hat mich niemand geweckt?"
"Weil ich deine Zimmergenossen angewiesen habe, es nicht zu tun."
Langsam wurde er ungeduldig und der selbstverständliche Ton in Sashas Stimme nervte ihn noch zusätzlich.
"Und warum hast du das getan?"
"Weil ich wollte, dass du verschläfst."
Draco Malfoy schloss die Augen und massierte sanft seine Schläfen.
"Wir drehen uns im Kreis, Sasha."
Er überlegte für einen Moment, den Unterricht sausen zu lassen und weiterzuschlafen, doch Sasha erahnte seine Gedanken und zog ihm die Bettdecke weg.
"Na na, nix da. Wir haben in der ersten Stunde "Verwandlung" bei Professor McGonagall. Sie fände es bestimmt nicht witzig wenn du gleich am ersten Tag zu spät kommst... obwohl... schlaf ruhig weiter, eine kleine Strafpredigt schadet dir gar nicht."
Doch Draco hatte es sich inzwischen anders überlegt und war aufgesprungen. Er beschloss, die Dusche ausfallen zu lassen und hetzte im Raum umher, auf der Suche nach seinen Klamotten.
"Bedeutet das, dass du auch in diesem Kurs bist?"
"Jep. Und rate, wer dein neuer Partner in "Zaubertränke" ist."
Malfoy streifte sich - sehr zum Bedauern des Autors und großen Teilen der Leserschaft - ein Hemd über und sah Sasha misstrauisch an.
"Du? Hab ich in den anderen Kursen wenigstens Ruhe vor dir?"
Die Slytherin schüttelte mitleidig den Kopf.
"Ich fürchte nicht. Wir haben exakt denselben Stundenplan."
Draco Malfoy unterbrach seine Suche nach einem Paar sauberer Socken und murmelte:
"Oh nein, muss das sein?"
Sasha wurde ernst.
"War ein unglücklicher Zufall."
"Aber klar" entgegnet der Blonde höhnisch und Sasha nickte.
"Nein, im Ernst. Ich hab meine Listen schon in Italien ausgefüllt. Meinst du, ich freu mich darüber? Du weißt ja, was die Leute sagen."
"Dass wir uns zu ähnlich sind. Ja, ich weiß."
Draco war endlich fertig angezogen und griff nach seinem Cape. Sein Magen knurrte.
"Tut mir leid, das Frühstück kannst du vergessen, wir haben nur noch vier Minuten."
Draco brummte etwas und verließ eiligst mit wehendem Umhang den Raum, gefolgt von einer breit grinsenden Sasha Canterbury.
Sie erreichten das Klassenzimmer gerade noch rechtzeitig und Draco stapfte missmutig nach vorne zu seinem Platz, ohne die anderen Schüler auch nur eines Blickes zu würdigen. Da die Professorin sich am Pult noch mit einem Vertrauensschüler unterhielt, blieb Sasha beim "Goldenen Trio" stehen.
"Hallo. Ihr müsst Harry, Hermine und Ron sein. Ich bin Sasha."
Sie schüttelte drei Hände und lächelte freundlich.
"Ich habe schon viel von euch gehört."
"Du meinst von unserem blonden Sonnenschein da drüben? Er scheint ja mächtig gut drauf zu sein."
Ron zeigte mit dem Kinn zu Malfoy hinüber, der gerade äußerst unsanft seine Bücher auf den Tisch fallen ließ, dann versuchte seine Haare notdürftig etwas zu richten und Sasha grinste als Antwort.
"Ich hab da so meine Tricks. Keiner außer mir bringt ihn so auf die Palme."
Mit diesen Worten ging sie nach vorne und ließ sich auf den Platz neben Malfoy fallen, der sie nur schweigend ansah und seinen Kopf dann geräuschvoll auf die Tischplatte knallen ließ.
"Warum?" murmelte er dabei verzweifelt. "Warum?"
Sasha klopfte ihm grinsend auf die Schulter und zwinkerte Harry gut gelaunt zu. Der Gryffindor lächelte zurück und endlich begann der Unterricht.

~~~


Die Stunde endete und die Schüler machten sich auf den Weg in den Kerker. "Zaubertränke" bei Snape stand an und allein das verbesserte Dracos Laune erheblich. Er war seit Jahren der unumstrittene Liebling des Lehrers und keiner konnte ihm in diesem Fach das Wasser reichen. Unterwegs versuchte er Sasha abzuhängen und hoffte, dass sie sich in den riesigen Gemäuern verlaufen würde, doch er hatte kein Glück. Sankt Potter hatte seinen Plan durchschaut und Sasha im letzten Moment davon abgehalten, falsch abzubiegen. Sie murmelte einige Worte, Malfoy stolperte über ein unsichtbares Hindernis und seine Hose rutschte bis zu den Knöcheln hinunter. Unter dem Gelächter der Gryffindors zog er rasch seine Hose wieder hoch und warf Sasha einen tödlichen Blick zu, den diese mit einem angedeuteten Küsschen erwiderte. Potter blieb stehen und starrte mit ausgestreckten Armen nach oben.
"Was? Das wird nicht bestraft?"
Der Autor zog es vor zu schweigen und schwärmte stattdessen seinen Lesern vor, wie eng anliegend doch Dracos schwarze Boxershorts aus Seide waren und wie schön sie doch seine schlanken, aber muskulösen Schenkel betonten.
Die erste halbe Stunde des Unterrichts verlief nahezu ohne Zwischenfälle. Draco und Sasha versuchten sich gegenseitig davon abzuhalten, den gemeinsamen Zaubertrank zu manipulieren und Dean versuchte Neville verzweifelt davon zu überzeugen, dass er wohl besser die Finger vom gemeinsamen Projekt ließ. Doch dann begann Dracos Magen lautstark zu knurren und seine Partnerin begann zu grinsen.
"Was ist, mein Küken?" fragte sie laut genug, dass es alle hören konnten. "Hattest du heute keine Zeit zu frühstücken?"
Malfoy ließ die letzten Kräuter in den Kessel fallen, rührte kurz um und wandte sich dann seiner Nachbarin zu. Sasha hatte mit lautem Geschrei gerechnet, wurde jedoch enttäuscht.
"Du konntest doch nicht genug von mir bekommen und wolltest mich nicht aus dem Bett lassen" erwiderte Draco mit eindeutig zweideutigem Ton und Sasha wurde so rot, dass ihr Gesicht fast den Haaren der Weasleys Konkurrenz machte.
Alle Schüler starrten sie überrascht an (Pansy Parkinson verließ weinend den Raum) und sogar Snape stoppte, sich über Nevilles und Deans Trank lustig zu machen um herüberzukommen.
"Haben sie beide irgendwelche Probleme?" fragte der kompetenteste Lehrer und begnadetste Meister der Zaubertränke, der je in Hogwarts gelehrt hat und baute sich vor den beiden Streithähnen auf. Er wollte die Diskussion so schnell wie möglich beenden, bevor er Slytherin wertvolle Punkte abziehen musste und Draco verstand den Wink.
"Nein, Sir. Unser Zaubertrank ist fertig. Wenn sie ihn sich ansehen möchten?"
Severus Snape beugte sich über den Kessel und schnupperte kurz daran.
"Ausgezeichnet. Sie bekommen beide die volle Punktzahl und zusätzlich zehn Punkte für Slytherin. Sie dürfen gehen."
Draco und Sasha nickten dankbar, füllten rasch den Trank in eine Flasche ab, packten ihre Sachen zusammen und verließen den Raum.
"Das war knapp" stöhnte die schwarzhaarige Zauberschülerin, als sich die Tür hinter ihnen schloss und Draco nickte schweigend.
Sie bogen um die nächste Ecke und Sasha schubste den blonden Slytherin unsanft gegen die nächste Wand. Sie sah nach links und rechts, ob sie auch unbeobachtet waren und presste sich gegen ihn, um ihn davon abzuhalten zu fliehen oder seinen Zauberstab zu zücken.
"Dir ist klar, dass ich dich für diesen Kommentar töten muss" zischte sie wütend in sein Ohr und Draco grinste, als er seine Überraschung überwunden hatte. Er hätte sich vermutlich leicht aus ihrem Griff befreien können, denn inzwischen war er sogar einige Zentimeter größer als Sasha, aber er hatte nicht wirklich viel gegen etwas weibliche Dominanz.
"Und wenn du mich noch einmal Küken nennst, wirst du bis an dein Lebensende dein Essen durch einen Strohhalm ziehen."
Sasha starrte ihn aus funkelnden Augen zornig an und fummelte plötzlich an Dracos Umhang herum. Der hob verwundert eine wohlgeformte Braue.
'Sie wird doch nicht etwa...' dachte er, doch dann hatte Sasha plötzlich seinen geliebten Zauberstab in der Hand und hielt ihn gegen seine Halsschlagader.
Sie öffnete den Mund um ihren Gegner in ein wahrhaftiges Küken zu verwandeln, doch in diesem Moment klingelte es zum Stundenwechsel und im ganzen Korridor flogen Türen auf. Sasha trat rasch einen großen Schritt zurück, warf den Zauberstab in Dracos Richtung, der ihn geschickt auffing und eilte mit wehendem Umhang davon. Malfoy sah ihr verwundert hinterher und zuckte mit den Schultern.

~~~


"Geschichte der Zauberei" war das einzige Fach, in dem Draco Malfoy und Sasha Canterbury nicht nebeneinander saßen. Das war aber auch ziemlich egal, denn fünf Minuten nach Beginn des Unterrichts waren beide eingeschlafen. Eigentlich schliefen alle Slytherins und nur die Ravenclaws schrieben fleißig mit. Erst die Pausenklingel holte Sasha in die Wirklichkeit zurück und sie packte rasch ihre Sachen zusammen. Als sie einige Sekunden später aus dem Klassenzimmer trat, standen Sankt Potter, Ron und Hermine vor ihr. Der Umhang des Jungen der (noch immer) lebte wies einige Löcher auf und die Brille war ziemlich verbogen und saß ihm schief auf der Nase. Soviel also zu dem Versuch dem Tagespropheten zu stecken, dass der Sohn von Lucius Malfoy auf Hogwarts seit neuestem einen neuen Spitznamen trug.
"Wollt ihr zu mir?" fragte sie vorsichtig und die Drei begannen zu lächeln.
"Ja, wir wollten uns bei dir bedanken" erklärte Potty und Sasha verstand.
"Du meinst, weil ich die Streitsucht des Drachen auf mich gelenkt habe?"
"Ja, er würdigt uns keinen Blickes mehr" fügte Ron freudestrahlend hinzu und Sasha überlegte für einen Moment, ob sie freundlich sein oder sich wie eine richtige Slytherin verhalten sollte.
"Gern geschehen. Aber ehrlich gesagt kann ich euch nicht verstehen."
"Was meinst du?" fragte nun Hermine, die sich bis jetzt etwas zurückgehalten hatte.
"Es gibt doch nichts Schöneres als mit Malfoy zu streiten" erklärte Sasha nun mit einem verträumten Lächeln auf den Lippen und an dieser Stelle wurde auch dem letzten Leser klar, dass der Hass auf Malfoy für Sasha eine wahre Leidenschaft war.
Das "Goldene Trio" allerdings sah die schwarzhaarige Zauberschülerin etwas skeptisch an.
"Ja" fuhr diese fort. "Wenn einen die Leidenschaft mal gepackt hat, lässt sie einen nicht mehr los. Natürlich muss man ihm ebenbürtig sein um mit ihm zu streiten."
Ron lief rot an und Hermine rüstete sich innerlich, ihren Freund davon abzuhalten, sich auf die Slytherin zu stürzen.
"Willst du etwa damit sagen, dass..."
Sasha sah aus den Augenwinkeln heraus, dass sich Draco der Tür näherte und unterbrach den Rotschopf.
"Ich will damit sagen, dass man so sein muss wie er. Ihr seid Gryffindors, ihr seid nett und Gut. Man muss arrogant und hinterhältig sein, um einen Streit mit ihm zu genießen... nicht wahr, mein Küken?"
Mit diesen Worten wirbelte sie zu Malfoy herum und er starrte sie wutentbrannt an. Zum Ausdruck kam dies in der leichten Röte, die seine Wangen umspielte, ansonsten sah er aus wie immer.
"Wie kannst du es wagen?"
"Ach Malfoy, mein kleiner Squib, hab dich ja gar nicht bemerkt" säuselte sie und die Farbe wich völlig aus Malfoys Gesicht.
Alle umstehenden Schüler wichen vorsichtshalber einen Schritt zurück, doch Sasha schien unbeeindruckt.
"Ich. Bin. Kein. Squib. Ich bin ein Malfoy."
Die junge Frau grinste, Draco musste sich schwer zusammennehmen, um seine Contenance nicht zu verlieren. In den vergangenen siebzehn Jahren hatte ihn niemand derartig beleidigt.
"Na, dein letzter Zaubertrank ging doch ziemlich in die Hose, oder?"
"Unverschämtes Miststück."
Sasha drehte sich kurz zu Potter um, zwinkerte ihm geschwind zu und flüsterte:
"Und man muss seine wunden Punkte kennen."
Mit diesen Worten ging sie gut gelaunt davon und Malfoy starrte ihr hinterher.
"Hey! Ich bin noch nicht fertig mit dir."
Er folgte ihr erbost um die nächste Ecke und die drei Gryffindors sahen sich an.
"Er hat uns nicht mal beachtet" kommentierte Hermine etwas beleidigt und Ron sah von seiner Freundin zu seinem besten Freund.
"Was sagst du dazu, Harry?"
"Ich glaube, das wird ein sehr ruhiges Jahr."
Er lächelte und beachtete kaum noch den darauf folgenden Tritt.
"Nur weiß ich nicht genau, warum Sasha eine Slytherin ist. Sie wirkt..."
Er zögerte den Satz zu vollenden und Hermine übernahm dies für ihn.
"...Irgendwie nett."
"Na soweit würde ich nicht gehen. Immerhin kennt sie Malfoy seit vielen Jahren. Wenn das nicht abfärbt, weiß ich auch nicht."
Ron, immer der Optimist.
Als Potter sich umdrehte, fiel er ungeschickt über einen kleinen Erstklässler, der sich gerade die Schuhe zuband und knallte auf den Steinboden.
"Hmpf" war alles was er herausbrachte und seine beiden Freunde halfen ihm aufzustehen. Der Erstklässler war verschwunden.
"Seamus hat Recht, irgendjemand hat was gegen mich" murmelte der Siebtklässler dann und für einen kurzen Moment war ihm, als ob eine weibliche Stimme in sein Ohr flüsterte:
"Endlich hast du's erkannt."
Potter schüttelte den Kopf und sie machten sich auf den Weg zum Großen Saal.

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So, das war Kapitel 1. Was sagt ihr dazu? Bitte hinterlasst zahlreiche Kommis! :-D Und übrigens, die Geschichte ist bereits fertig und besteht aus 5 Kapiteln. Ich werde Kapitel 2 posten, sobald ich mindestens 5 Reviews bekommen habe *lol*

Und noch was: Ich bin wirklich nur bis zu den Geschehnissen im dritten Band informiert. Falls ihr also auf Charaktere treffen solltet, die gar nicht mehr in Hogwarts oder sogar schon tot sind, erzählt es mir am Besten erst gar nicht, schließlich möchte ich die restlichen Bände selber lesen. :-D

~Spookyslayer~
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