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Black Soul

von Aislinn
GeschichteHumor / P12
06.05.2004
26.05.2004
2
7.748
 
Alle Kapitel
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06.05.2004 1.337
 
Prolog:

Black Soul

Autor: Aislinn, die Umwerfende *mit Gummibällen nach anderen Leuten werf*

E-mail: bindiba@freenet.de

Disclaimer: Leider nicht meins! Gehört alles den Produzenten von Disney! Aber einige Figuren sind doch mein! Meins allein! *abartig lach*

Pairing: Nö.. tut mir leid, dass kann man nicht als Paar bezeichnen!
            (Wäre auchleicht schräg! *drop*)

Warnung: Ist eigentlich hoffnungslos! Wenn ihr mich seht ist es schon zu spät! Ihr könnt mir nicht entkommen! *Leser knebel und auf Stühlen festbinde*

Widmung: Alle die mich kennen werden ganz lieb gegrüßt! Und alle anderen auch!
*harhar* Die Welt gehört mir!

Kommentar: Immer am Ende eines Kapitels!! Von mir und... tja... weiß nicht! Aber ich lass mich mir was einfallen!

Prolog

5. August 1698

Es war einen dunkle und stürmische Nacht. Leise hörte man das Summen eines Mädchens über die Wellen hallen. Dumpfe Fluten prallten gegen den Bug.
"Hör auf zu singen.", schrie es da. "Das kann ja keiner ertragen!"
"Wieso? Magst du das Lied nicht?", brüllte die andere zurück.
"Doch das Lied mag ich, aber deine Stimme ist unerträglich."
"Das ist Beeinträchtigung der demokratischen Freiheit, ich beschwere mich beim Kapitän!"
"Erstens ist es maximal Piratenfreiheit und zweitens ICH BIN DER KAPITÄÄÄÄN"
Dann herrschte Stille, soweit es in einem tosenden Meer Stille geben kann.
Fassungslos schlug sich die junge Frau, namens Kapitänin, sie bestand auf das KapitänIN, aber nur wenn ihr ZwangsEhemann in der Nähe war, also Kapitänin Joy Sparrow gegen die Stirn, bevor sie den Blick hob und die anderen Mitreisenden auf ihrem Schiff ansah.
Als erstes kam ihr erster Maat Josephine Slyver in ihr Blickfeld. Eigentlich war sie ihr nur aufgefallen, weil sie Metall blinken sah und das konnte einfach nur Jo sein. Als Tochter eines Waffenschmiedes, war sie immer mit irgendeinem Messer bewaffnet, das man sehen konnte und tausend Anderen, die nicht sichtbar waren.
Jo schien gerade damit beschäftigt ein Tau zu befestigen, dass sich im Sturm gelöst hatte und neben ihr stand eine Gestalt, die Joy mit Mühe als Ophelia Johnson identifizierte, von allen nur ,Mom' genannt, da sie als einzigste Kinder hatte und ihren Sohn Tom mitgebracht hatte. Das einzige männliche Wesen an Bord, das von Yoru Kinoshita akzeptiert wurde. Yoru war eine hübsche Japanerin und eine ausgezeichnete Schwertkämpferin, mit einem winzigen Handicap. Sie hatte eine Männerallergie, allerdings wusste keiner woher und deshalb musste sie auch regelmäßig von Aurelia Branstone, der Ärztin behandelt werden, wenn die Mannschaft mal wieder auf ein fremdes Schiff stieß. Oder kaperte beziehungsweise enterte. Eine Piratenmannschaft, die nur aus Frauen bestand war eben höchst selten, selbst in der Karibik.
Plötzlich sah Joy Selene Ackerley, die einen leichten Putzfimmel hatte und gerade eine Muschel vom Hauptmast kratzte. Sie war es auch, die Aurelia, die Ärztin, in den Wahnsinn trieb, weil sie alle fünf Minuten ihr gesamtes Behandlungszimmer sterilisierte, mit der Begründung: "Wir wollen schließlich kein Bakterien Mutterschiff werden!"
Das Gleiche hatte sie auch bei der Schiffsköchin Cathrine Vermont versucht und es blieb bei einem Versuch, da Cathrine jeden dem Tod androhte, der auch nur in die Nähe der Kombüse kam. Nur Joy selbst, und auch nur weil sie Kapitän war, und Lily Montglane durften ihr Heiligtum betreten. Lily war Vegetarierin und redete Cathrine bei der Essenzubereitung nicht dazwischen und half beim Gemüseschälen.
"Was tust du da?!", schrie Lily gerade, als Joy sich abwenden wollte.
Die Tierliebhaberin stand neben der Putzsüchtigen und starrte fassungslos auf den Fleck, wo gerade noch eine Muschel geklebt hatte.
"Das war ein kostbares Leben, was du mit deinen Griffeln hinfort gerissen hast. Wie konntest du dieses wehrlose Lebewesen, dem wütenden tosenden Meer übergeben? Du Mörderin! Du Monster! Du Pirat!", schrie Lily.
Selene knurrte leise aber hörbar, was schon was heißen sollte bei dem Sturm.
"Ich bin eine PiratIN! Und hör auf mit deinem Geschwaffel! Ich übergeb mich gleich!"
"ICH übergeb mich gleich!", jammerte da eine Stimme dicht neben ihnen.
Es war Isabelle Roberts, die Nichtschwimmerin an Bord, die sich gerade an den Hauptmast klammerte und ängstlich aufs Meer hinaussah.
In dem Moment rollte eine riesige Welle aufs Hauptdeck und klatschte ihr mitten ins Gesicht.
"Ich ertrinke!", schrie Isabelle verzweifelt.
"Mach nicht so 'nen Wind! Das ist doch noch gar nichts! Wenn ich mich da an den Sturm vor zwei Jahren erinnere!" meinte Evelyn Adams, die Juristin und umklammerte ihre Bücher noch fester, während sie schnurstracks unter Deck wanderte.
"Sind damals nicht fünf Menschen über Bord gegangen und ersoffen?" brüllte jetzt Jemand hinter Joy.
Es war Alexandra Madley, die am Steuerrad stand und bemüht war den Kurs zu halten, aber dennoch fies grinste.
"Und ihr wolltet mir nicht springen lassen!", rief jetzt eine junge Frau, die mit einem Bein schon wieder auf der Reling stand.
Natalie McDonald, die sich in den Kopf gesetzt hatte, ihrem Leben ein Ende zu setzten, was sie jetzt seit vier Jahren versuchte und daran immer wieder scheiterte, versuchte jetzt auch ihr zweites Bein auf die Reling zu heben.
Abgehalten wurde sie regelmäßig von Phoebe Lampert, Amy Brown und Samantha Tennant, die wohl Normalsten in dieser lustigen Gemeinschaft.
Allerdings war Joy plötzlich abgelenkt, denn hinter ihr brüllte jemand:
"Hör endlich auf Poseidon! Wie soll ich denn bei dem Sturm eine ordentliche Frisur kreieren?! Ich bin Meisterin, aber so gut nun auch wieder nicht!"
Gesprochen hatte Claire Folkwin, Kosmetikerin und diese fummelte jetzt an Joys Haarpracht, die nach allen Richtung abstand, herum. Sie hatte für ihre Neuschöpfungen immer recht eigenartige Titel.
Diese zum Beispiel nannte sie:
"Stumme Leichen bei Nacht!"
Zum Gedenken an die Muschel, die so grausam von Selene vom Hauptmast abgekratzt wurde.
Joy überlegte gerade ob sie lieber in ihre Kajüte oder in die Kombüse flüchten sollte, die Kombüse war im Moment am sichersten, als vertraute Stimmen ihr Ohr trafen.
"Ich hab Höhenangst!", kreischte ein junges Mädchen, namens Betty Finn, die eigentlich der Ersatzausguck war. Sie krallte sich am Holz des Ausgucks fest und stand einem Nervenzusammenbruch nahe.
Neben ihr stand der richtige Ausguck, dem der Sturm nichts anhaben konnte, wie ein Fels in der Brandung und starrte ihren Lehrling fassungslos an.
Sie hieß Zazu Preston und verbrachte eigentlich ihre meiste Zeit auf dem höchsten Punkt des Schiffes. Höhenangst war für sie genauso ein Fremdwort wie Fairness, Gerechtigkeit und Gnade.
"Der Job wurde dir vom Kapitän zugewiesen, also wirst du ihn auch erlernen.", sagte sie kalt.
"Joy, du hast gesagt es wäre ein schöner Job, als du mich aufnahmst!", brüllte Betty hinunter.
Die Angesprochene ließ ein fieses Lächeln aufblitzen, bei dem die meisten ihrer Feinde Reißaus nahmen.
"Es ist doch auch ein schöner Job. Ich hab nie gesagt, dass er DIR auch gefällt! Das ist die Strafe für die Fälschung!"
"Aber das warst du doch selber!", schrie Betty zurück.
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