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Tränen aus Eis

von Daeriel
GeschichtePoesie / P6 / Gen
Galadriel
03.05.2004
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Tränen aus Eis

Nun stehe ich hier,
am Rand des äußersten Meeres,
grauer Nebel umhüllt mich.

Hinter den endlosen Nebelschwaden,
wo der Himmel das Meer berührt, dort liegen sie,
die Unsterblichen Lande.

Sie rufen nach mir,
mit den Stimmen der weißen Möwen,
die furchtlos in den Winden tanzen.

So sehr sehne ich mich nach ihrem Frieden,
grünen Hügeln, weißen Stränden,
doch auf  mir lastet die Schuld meiner Väter.

Wie oft werde ich noch an diesen Ufern stehen,
meine Väter verfluchen,
wie oft wird meine Sehnsucht mich noch quälen?

Heiß rinnen die Tränen über mein Gesicht,
langsam gefrieren sie auf meine Wangen,
so kalt wie mein Herz.

Denn kalt, das ist es, was ich geworden bin.
Krieg, Tod und Sehnsucht haben mein Herz gefrieren lassen,
mir die Hoffnung auf Frieden geraubt.

Ihr Valar, habt ihr denn die Gnade vergessen?
Kennt ihr die Vergebung nicht mehr?
Hört ihr denn mein Rufen nicht?


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Ich hoffe das gedicht hat euch gefallen. Auch wenn nicht würde ich mich über Reviews freuen. Daeriel
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