Takutos Freund

von Dax
GeschichteRomanze / P12 Slash
Akihito Nanjo Hirose Nanjo Katsumi Shibuya Koji Nanjo Serika Izumi Takuto Izumi Yugo Izumi
02.05.2004
25.06.2006
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Takotos Freund


Es war ein warmer sonniger morgen und langsam erwachte Takuto.
Er schlug langsam die Augen auf, um sie gleich wieder zu schließen und sich dann alle Gliedmaßen von sich zu strecken.
Er gähnte, reckte und streckte sich.
Erschöpft schaute er dann zur Decke.
Denn klopfte es an der Tür.
"Izumi, kommst du gleich?" hörte er die Stimme von einem seiner Trainingskameraden durch die Tür hallen.
"Ja, komm' gleich!" antwortete er etwas genervt, aber zu gleich auch in seiner altbewerten Höflichkeit.
"O.k., ich sag' bescheid!"
Takuto bleib noch etwas im Bett liegen und schwärmte vor sich hin, bevor er aufstand.
Als er sich seine Sachen aus dem Schrank holte und in den Spiegel sah wurde er knallrot im Gesicht.
Er sah seinen Körper etwas beschämt an.
'Muss er mir denn überall Knutschflecken verpassen? Kamm mich ja bald nirgends mehr sehen lassen!' dachte Takuot entnervt und ärgerlich, aber besann sich auch wieder auf Koji.
Bei dem Gedanken an seinen Namen wurde ihm wohlig warm und eine euphorische energie durchströmte ihn.
Er zog sich schnell seine Trainingsklamotten an und darüber einen Traininganzug und stürmte föhlich die Treppe des Wohnheimes hinunter zum Frühstückstisch.
"Also Izumi, manchmal bist du echt unheimlich..." sagte Subaru zu ihm und sah ihn von der Seite her an.
"Wieso? Mir geht's halt gut!" strahlte Takuto ihn an.
"Wo willst du denn morgen hin?"
"Oh, wir haben ja frei!" sagte Takuto freudig überrascht.
'Stimmt ja, morgen holt Koji mich ab...'
"Ich fahr weg!"
"Schon wieder? Na ja, wohin denn?"
"Weiß noch nicht..."
Takuto quatschte noch etwas weiter und versuchte das Gespräch weit weg von Koji zu halten.
Es war natürlich seinen Kameraden aufgefallen, dass er sich häufiger mit ihm traf, aber bis jetzt war es ihnen egal, oder sie kümmerten sich nicht großartig darum.
Es war schließlich sein Privatleben.
Hauptsache er schoss Tore für den Verein!
"Hey, Der Deutsche ist da!" kam plötzlich einer aufgeregt reingerannt und wedelte wild mit den Armen herum.
Alle sprangen auf und stürmten auf die Tür des Speisesaales zu.
Als erstes erkannten sie nur den Coach, doch dahinter kam jetzt ein Junge hervor.
Takuto musterte ihn mit größter Interesse.
Er war ungefär so groß wie er salbst, hatte blonde Haar, die genauso lang waren wie seine. Sie lugten unter seiner schwarzen Baseballkappe hervor, die er umgekehrt auf seinem Kopf trug.
Er trug ein schwarzes ärmelloses Shirt, wo hinten eine Kaputze hing und eine kurze schwarze Hose.
Dazu schwarze Turnschuhe in der seine gläsernen Knöchel verschwanden.
Man sah sofort, dass der Junge Sport betrieb.
Er hatte ein paar Armmuskeln, doch was ins Auge stach, waren die schlanken, dünnen, aber Muskel bepacken, starken Beine.
Er sah schon fast durchtrainierter aus, als mancher von Takutos Kameraden.
'Irgendwie hat er was von Koji...' dachte er während er ihn ansah.
Der Junge schritt selbstbewusst am Coach vorbei.
Dann sah er in die Gruppe.
Alle wichen plötzlich einen Schritt zurück, denn der Blick des Jungen war unheimlich, um nicht zu sagen finster.
Seine blauen Augen erschienen so schwarz-
"Also Jungs, das ist Troi Faith Sonw. Er kommt aus Deutschlend und ist hier Student an einer Literaturschule. Er hat sein Stipendium über das Laufen und Schreiben bekommen und fängt deswegen in unserem Vreein an..."
"Coach...?"
"Ja Yugo?"
"Seit wann nehmen wir andere Sportler auf?"
"Wir sind ein Sportverein, kein Fussballverein. Ihr seid nur unser Steckenpferd! Außerdem ist seine Uni in der Nähe und deswegen haben wir ihn aufgenommen und er ist nicht schlecht!"
"Na ja, dann..."
Der Coach wandte sich wieder zu Troi.
"Willst du dich nicht...?"
"Ich will schlafen! See you later!"
Er nahm seine Tasche und schritt die Treppe hinauf zu den Zimern.
"O.k., denn zeige ich dir jetzt dein Zimmer..." meinte der Coach etwas überrumpelt von Tois Abfuhr.
Leises Getuschel brach los und wurde immer lauter.
"Man ist der unhöflich!", "Scheint sich wohl für sehr toll zu halten...", "Was war das denn für ein Typ?" waren noch harmlose Worte über den Neuen.
Takuto dachte sich auch einen Teil, sprach aber nicht darüber.
Aber irgendwie wollte er ihn kennenlernen.
"Er hat so eine bekannte Aura... Nur... Sie ist... so verändert..." dachte er.
"So Leute, beginnen wir den Tag!" rief der Coach zu ihnen und sie begannen das Training.
Takuto legte sich wie immer am meisten ins Zeug.
Er ging an die Grenzen seiner Belastbarkeit und spielte mit so einer Leidenscahft und Freude, mit so viel Elan und Freude. Dass keiner seiner anderen Kameraden mithalten konnte.
Der Schweiß rann ihm von der Stirn, das T-Shirt klebte an seinerm Körper.
Er selbst war in totale Ekstase gefallen. Wie elektrisiert machte er weiter. Er wollte sich so verausgaben, wie Koji es mit ihm tat, doch er schaffte es nie, so fertig nach dem Fussball spielen zu sein.
Doch er wollte wenigstens etwas davon fühlen, er wollte jetzt...
Jetzt bemerkte Takuto, dass es schon Aben geworden war. Die Sonne verschwamm in einem Meer aus rot und gelb.
Er beobachtete die Untergehende Sonne.
Sie erinnerte ihn an Kojis Wärme, die er immer fühlte, wenn er mit ihm zusammen war.
Takuto ließ den Tag noch mal in seinem Geist ablaufen.
Er konnte sich nicht mal mehr daran erinnern, dass er zu Mittag gegessen hatte.
Er hatte den ganzen Tag nur den Ball gesehen.
Und deswegen war er jetzt auch so glücklich.
Er setzte sich auf den Boden um durchzuatmen.
Sein Atem war in der kalten Abendluft zu erkennen.
Er war jetzt ganz allein auf dem Platz und er schaute sich um.
Da bemerkte er jetzt eine andere Person auf der Laufbahn.
'Der Neue?' dachte er und beobachtete ihn weiter ohne sich zu bewegen.
Der Neue hatte Trainingsklamotten an.
Takuto sah ihm genau zu.
Er begab sich zum Start.
'Sieht so aus, als ob er einen Sprint hinlegen will...'
Der Neue ging in die Startposition.
Er kniete sich hin und verharrte eine kleine Weile in dieser Position
Er kam etwas hoch, verharrte wieder.
Takutos Blick wich keinen Augenblick von ihm ab.
Und dann, wie auf einen nicht gegebenen Startschuss rannte er los.
Troi rannte nicht, er flog förmlich über die Bahn wie ein Pferd.
So wie ein Traber im schnellsten seiner Läufe.
Takuto stand der Mund offen.
Er wusste nicht was er sagen sollte.
Troi rannte immer schneller und immer weiter.
Takuto war aufgesprungen, da er ihn sonst nicht mher verfolgen konnte.
Der kleine blonde Junge rannte immer noch.
So als ob ein Feuer in ihm brennen würde, was er immer nur zu unterdrücken versuchte und welches jetzt wie aus einem Vulken aus ihm heraus explodierte.
Troi hatte schon eine Runde gerannt, in einem Tempo, welches nicht normal für einen Langstreckenlauf war.
Doch er wurde jetzt auch immer langsamer.
Takuto hörte schon seinen Atem über den Platz hallen. Und er meine schon fast, er könne seinen Herzschlag vernehmen.
Plötzlich wurde Troi immer langsamer, immer schneller langsamer.
Als erstes dachte sich Takuto nichts dabei, doch er hatte ein ungutes Gefühl.
Und dann knackte Troi um, sakte zusammen und fiel der Länge nach auf den Boden.
Takuto rannte sofort los. So schnell wie ihn seine Beine trugen.
Troi lag lang auf dem Boden und röchelte nach Luft.
Er rang nach Atem, aber er bekam keinen.
Takuto kniete sich hin und fühlte seinen Puls.
Trois Herz schlug wie ein Dampfhammer.
"Hey, alles o.k.? Hey?" brüllte ihn Takuto an.
Es kam aber keine Antwort.
Er drehte Troi auf den Rücken.
Doch auch dadurch, dass er jetzt besser Luft bekam, hörte Troi nicht auf zu röcheln.
"Ganz ruhig... Einatmen... Ausatmen... Einatmen... Austamen..." redete Takuto auf Troi ein.
Troi beruhigte sich langsam wieder. Sein Atem glich sich wieder dem Normalpegel an.
Er setzte sich wieder auf.
"Es wäre gut, wenn du dich noch nicht aufsetzen würdest und stattdessen noch etwas liegen bleiben würdest... Ich hole dann schnell den Coach und den Artzt!" sagte Takuto in einer besorgten und einfühlsamen, ruhigen Stimme.
Troi funkelte ihn bloß bnöse an und keuchte: "Lass... mich... in... Ruhe...!"
Seine Stimme war feindselig.
"Es wäre aber besser..."
"Erklär... mir gefälligst... nicht... was gut... und was... schlecht für... mich ist...!"
"Ich meine es doch nur gut!"
Troi atmete noch ein paar mal kräfitg durch. Jetzt konnte er wieder ohne keuchen reden.
Troi stellte sich auf. Er war sehr wackelig auf den Beinen und Takuto wollte ihn stützten, aber er ließ nicht helfen und wehrte ihn deswegen ab.
"Lass die doch helfen!"
"Auf die Hilfe anderer kann ich gut und gerne verzichten! Klar? Und lass dir eines gesagt sein, halt dich von mir fern! Lass mich einfach in Ruhe! Verstanden?"
Troi schritt langsam davon. Takuto sah ihn verstört an.
"Warte!"
Takuto lief ihm nach.
Troi drehte sich um.
Funkelte ihn mit schwarzen Augen an und sah ihn an, mit einem Gesicht, welches nur Hass in sich trug.
"Ich hatte dir etwas gesagt, oder?"
Takuto blieb wie angewurzelt stehen.
Troi verschwand.
'Dieser Blick... Ich... kenne ihn...'
Takuto wusste jetzt an wen er sich erinnerte.
Er wusste, auch wenn er etwas anders gestrickt war, wusste er mit wem er gleich zu setzen war.
"Dieser Junge... Der könnte... ich jetzt sein..." dachte er mit erschreken und sah ihm nach.
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