Secrets

GeschichteKrimi / P12
27.04.2004
07.07.2004
5
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Titel: Secrets
Autor: Mitzie
Disclaimer: alles meins! ^^ Und wer was davon abhaben will, muss mich fragen! ;P Im übrigen verdiene ich kein Geld damit. ;)
Kommentar: Tjaa, eigentlich nix zu sagen, außer: Das ist keine Fanfiction, sondern eine originale, in meinem kranken Hirn entstandene Geschichte. Alles wird anfangs recht verwirrend wirken, aber das ist Absicht. Die Geschichte hat ihren Titel nicht grundlos! ;)
Im Übrigen entschuldige ich mich lieber jetzt schon für sämtliche Ähnlichkeiten der Namen mit irgendwelchen anderen Personen oder Dingen, die ihr so kennt. Es ist keine Absicht und ich bin leider auch kein japanisches Namensbuch.
Genre: Hehe, von allem ein Bisschen. ;)
Länge: Ich lass mich auch überraschen *drop*

"gesprochen"
"japanisch gesprochen"
*gedacht*



Prolog


Januar 1983


Es war stockdunkel, als die junge Frau den Raum betrat, der normalerweise das Büro ihres Vaters war. Sie wollte wissen, was es mit den Päckchen auf sich hatte, was sie heute von ihm bekommen hatte.
*Ach, es war dumm gewesen, deswegen hierher zu kommen!*, schalt sie sich selbst, als sie nach mehrmaligem Rufen keine Antwort bekam. Es war schließlich schon nach 22 Uhr und sicherlich waren ihre Eltern Essen gegangen, ohne ihr Bescheid zu geben.
Kopfschüttelnd drehte sie sich um und ging den langen Gang zurück, den sie gekommen war. Vorbei an den Labors und schließlich auch den Eingängen zu den Lagerhallen.
Plötzlich stoppte sie. Hatte sie nicht etwas gehört?
Unsicher ging sie einige Schritte zurück zu der Tür, an der sie gerade vorbeigegangen war. Vorsichtig lauschte sie. Gerade wollte die junge Frau weitergehen, da hörte sie es wieder. Es war ein Winseln, aber nicht das eines Tieres, sondern eher das eines Menschen. Mit weit geöffneten Augen lauschte sie weiter.
"Soso, du hast also alles herausgefunden, ja?" Eine ihr bekannte Stimme lachte gehässig und sie überlegte fieberhaft, was das zu bedeuten hatte. Im nächsten Moment hörte sie einen dumpfen Laut und dann wieder das Winseln.
"Los, spuck's aus! Wo sind die Fotos?", ertönte wieder die Stimme.
"Oder soll ich Arina-chan ein wenig streicheln, damit du zwitscherst?" Gehässiges Lachen, diesmal aus mehreren Richtungen.
*Mutter? Was zum Teufel geht hier vor?*
Ihr Instinkt sagte ihr, sie solle weglaufen, aber ihre Gene wollten es anders. Sie hatte nun mal die Neugierde ihres Vaters geerbt. Außerdem hatte sie Angst, dass es sich doch um ihre Eltern handeln konnte. Jetzt konnte sie vielleicht noch etwas tun, um ihnen zu helfen. Sie wusste selbst, wie irrsinnig dieser Gedanke war, doch trotzdem drückte sie nun langsam die Klinke herunter um zu sehen, was in der Halle passierte. Die Tür wurde lautlos aufgeschoben und ihr offenbarte sich ein Bild des Grauens. Ihre Mutter saß auf einem Stuhl gefesselt und schien benebelt zu sein. Blut lief aus ihrer Nase über das Pflaster, welches sie am Schreien hindern sollte, und mischte sich mit den Tränen auf ihren Wangen.
Am Boden lang ihr Vater. Eine große Blutpfütze hatte sich unter ihm gebildet und wuchs ständig an. Sein Gesicht war schmerzverzerrt, aber in seinen Augen spiegelte sich etwas wie Entschlossenheit. Wieder ein Tritt, dann hob der Übeltäter einen Skalpell und legte ihn an die Wange der Gefesselten.
"Schau her, Schnüffler!"
Die junge Frau schrie.
Alle drehten sich zu ihr, ihre Mutter schien plötzlich wieder hellwach und versuchte etwas zu rufen, aber erfolglos. Zwei Schüsse fielen, die ihre Mutter trafen.
Dann rannte sie.


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