Erste Gedanken

GeschichteDrama / P12
26.04.2004
26.04.2004
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Was soll nur aus unserer Familie werden, mein Sohn.

Der schwarze Lord ist geschlagen. Verjagt. Verbannt. Vielleicht sogar tot.

Die Todesser haben sich weit verstreut und das Ministerium sitzt uns allen nun im Nacken.

Alles wurde zunichte gemacht, alles.

Verloren.

Warum? Warum musste das passieren, warum denn nur? Er war so mächtig, wie keiner zuvor. Niemand hat sich ihm oder uns in den Weg gestellt. Keiner hätte es gewagt uns zu jagen, uns zu beleidigen, uns zu...demütigen wie sie es jetzt tun. Jetzt, da wir vor ihnen im Staub kriechen müssen.  

Verlogene Bastarde.

Zu feige um sich für eine Seite zu entscheiden, errettet von einem...KIND. Von einem Baby. Pures Glück.

Was wird sein, Draco, mein Sohn, was wird nur aus uns werden.

Verleugnen müssen wir, verleugnen. Unseren Herrn. Der, der uns geführt hat, mit dem wir in ständiger Verbindung gestanden haben.

Jahrelang haben sie alles über sich ergehen lassen. Und jetzt, da die Gefahr vorüber ist und der Mob sich in Sicherheit wähnt, will er Blut sehen. Die Verachtung springt ihnen förmlich aus dem Gesicht. Den Rechtschaffenen, die schweigend erduldet haben. Die ihre Augen verschlossen haben und sich verkrochen hatten wie Tiere. Hilflos.

Und wir? Wir geben ihnen die Genugtuung. Wir lassen uns entweder Verhaften, oder wir reden uns raus.

Und ich...ich werde es auch tun. Dir zuliebe. Du bist meine einzige Hoffnung, Draco. Mein Sohn, mein Erbe, mein eigen Fleisch und Blut.

Wir werden Rache nehmen. Die Malfoys lassen sich nicht demütigen. Rache, blutige Rache werden wir nehmen, mein Sohn.

An allen, die jetzt die Helden spielen. Und du wirst mir dabei helfen. Ob du nun willst, oder nicht. Er soll Leiden, wenn er auf dich trifft. Er wird dich hassen, Draco. Durch die Liebe seiner Mutter ist er gerettet worden. Doch du und ich Draco, wir werden Harry Potter zeigen, was HASS bedeutet.
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