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-Inuyasha, das Nudelmonster und Kagome, die extrem schlaue Schülerin-

von Kago-me
GeschichteHumor / P6
Inu-Yasha Kagome
25.04.2004
25.04.2004
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Oster Special ^^'''

"Inuyasha, das Nudelmonster und Kagome, die extrem schlaue Schülerin"

Es war früh Morgens im Mittelalter, Japan als Kagome aufwachte. Seufzend und müde  streckte sie sich und Einmalsetzte sich danach einmal tief gähnend auf.. Seufzend sah sie hoch zu einem ohrenzuckenden Hanyou, der auf einem Baum in der Nähe saß. Erst gestern hatte sie ihm Bescheid gesagt, sie würde über Ostern in ihre Zeit gehen. Zwei Tage wären ja wohl nicht zu viel verlangt. Doch er hatte sich strickt geweigert, zum Schluss durfte er dann dreimal hinter einander mit dem Boden Bekanntschaft machen. Eigentlich tat es Kagome ja jetzt schon wieder leid, aber was musste er sich auch immer so stur stellen?! Sie würde heute nach Hause gehen, das hatte sich Kagome fest vorgenommen. Auch wenn sie sich dabei wieder heiser schreien musste. Oder sie nahm Inuyasha mit. Auch ne Idee... Was dachte sie überhaupt? Schwachsinn, morgen war Ostern, es gab genügend zu tun und Inuyasha würde eh nur stören... Seufzend schlug sie sich die Hand gegen die Stirn. "Autsch!", schrie sie plötzlich auf, da der Schlag
gegen die Stirn wohl doch etwas zu hart gewesen war. ^^'''' "Huh?!", kam es von dem Hanyou, auf das Kagome nichts erwiderte sondern ihren Schlafsack einpackte und sich auf den Weg zum Brunnen machte. Es brachte nichts, Inuyasha mitzunehmen. Und besser jetzt gehen, als nachher, wenn er sich vielleicht etwas ausgedacht hatte, wie er sie dazu zwingen konnte, im Mittelalter zu bleiben. Siegessicher und mit erhobenem Haupt stolzierte Kagome zum Brunnen. Den Rucksack hatte sie mal wieder prall gefüllt und es war schwer ihn überhaupt anzuheben. Also musste sie sich abschleppen. Inuyasha war nicht entgangen, dass sie, seiner Ansicht nach, flüchten wollte. Also sprang er vom Baum direkt auf ihren Rucksack, was wiederum Kagome zu Boden warf. Sie lag jetzt begraben unter einem 10 Kilo schweren Rucksack und einem aufmüpfigen Hanyou. Das war wirklich zu viel. Schön und gut wenn er sie anschrie oder festhielt, aber sich gleich auf sie zu stürzen... Wutentbrannt rief sie zehn Mal Sitz hintereinander.
Doch das hätte sie lieber gelassen, denn nun wurde sie noch mehr von Inuyasha und dem Rucksack erquetscht. Nun war sie diejenige die 2 m. unter der Erde lag.
"Inu... yasha...", bekam sie gerade noch heraus. Doch Inuyasha schien das wenig auszumachen. Er hatte sich siegessicher oben auf den Rucksack in Schneidersitz gesetzt und die Arme verschränkt. Grinsend blickte er zu ihr runter. "INUYASHA!", schrie Kagome mit Erde im Mund. Doch den Hanyou kümmerte das wenig. Er saß immer noch auf seinem Rucksack-Thron. Wie sollte man sich denn aus so einer dummen Lage befreien? Sitz half wohl eher nichts, dann würde sie nur noch mehr zerquetscht werden. Doch plötzlich kam ihr eine Idee. Wie wär's denn sie würde so tun, als würde sie unter Inuyasha keine Luft mehr bekommen...? Sie grinste mit erdeverschmirrtem Gesicht hämisch. Aber das würde Inuyasha ihr wahrscheinlich nicht abnehmen, und dann wäre der Plan hin.... Also einfach so lange Sitz sagen, bis sie wirklich keine Luft mehr bekam. Das war zwar schmerzlich aber in dieser Situation recht angebracht. "Sitz, Sitz, Sitz, Sitz, Sitz, Sitz, Sitz!!!!", schnaubte Kagome mit einer ziemlichen Ladung Erde im Mund.
Jetzt bekam sie wirklich keine Luft mehr und war nahe am Ersticken. Das half jetzt auch nichts, denn der Hanyou bewegte sich immer noch kein Stück. Er guckte allerdings nach einer Minute dumm, da sich unter dem Rucksack nichts mehr zu regen schien. Okay, der Rucksack war jetzt eigentlich schon auf der Höhe des Grases, unter Kagome dann wohl unter der Erde. Langsam wurde Inuyasha misstrauisch. Das sie gar nichts mehr von sich gab, kam ihm doch komisch vor. Nach einer Weile beschloss er aufzustehen und den Rucksack von der inzwischen völlig entstellten Kagome zu nehmen. Diese hatte wirklich keine Luft mehr bekommen, so wie es aussah. Sie lag dort unten in der Grube und gab keinen Mucks mehr von sich. Besorgt starrte Inuyasha nach unten und holte sie heraus. Seufzend legte er sie ins Gras neben sich und spürte das sie wirklich nicht mehr zu atmen schien. Erschrocken sah er Kagome an und strich ihr dabei ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht. Hatte er es nicht vielleicht doch ein bisschen
übertrieben??! "Inuyasha-sama!", krächzte eine Stimme neben seinem Ohr. "Vielleicht solltet ihr mal "Mund-zu-Mund" Beatmung versuchen??!"

Nachher war Kagome dann wieder aufgewacht, auch ohne Mund-zu-Mund Beatmung.
Inuyasha hatte sich gerade über sie beugen wollen, wie es Myouga vorgeschlagen hatte. Genau in diesem Moment schreckte Kagome, Erde spuckend auf. Sie hatte Inuyasha die Erde direkt ins Gesicht gespuckt. Dieser guckte sie verdutzt an, während sie wie blöde kichernd auf dem Boden lag.  

Im Endeffekt hatte Kagome es dann aber doch noch geschafft, in ihre Zeit zu gehen. Wenn auch durch verschiedene Überredungskünste. Inuyasha hatte sie im Moment erstmal aus ihrem Kopf verbannt. Das Osterfest musste vorbereitet werden. Ihre Mutter hatte sie, kaum war sie zu Hause angekommen, sogleich mit Arbeit überhäuft. Sie solle zuerst einkaufen gehen, dann staub saugen, und achja, die Küche solle sie auch nicht vergessen. Ihre Mutter wollte mit Kagomes Großvater und Sota zusammen in den Freizeitpark gehen. Seufzend stand Kagome in der Haustür und winkte ihrer Mutter nach. Es war ca. 10.00 Uhr. Also zuerst los in den Supermarkt. Seufzend setzte sich Kagome auf ihr Fahrrad und fuhr in die Stadt um Ostereier und alles was ihre Mutter ihr noch auf die Liste geschrieben hatte, einzukaufen.

Doch Inuyasha würde das Ganze nicht so leicht auf sich sitzen lassen. Er war Kagome in ihre Zeit gefolgt und sah sich nun verdattert um. Kein Sota, kein alter Mann... Niemand schien da zu sein. Aber Kagome musste doch zu Hause sein... sie war doch in ihre Zeit gegangen... verwundert sah sich Inuyasha um. Er stand mitten im Hof und die Sonne schien ihm auf den roten Suikan. Er stand jetzt sicherlich schon 5 min. dort so rum. Er wusste nicht was er jetzt tun sollte. Zu Kagome ins Zimmer springen? Ja.. Nein? Ja..? Nein?!
Nach ein paar weiteren Minuten entschied er sich dann doch für "Ja" und sprang auf den Fenstersims von Kagomes Zimmer. Suchend spähte er durch das Ding, was Kagome immer "Glasscheibe" nannte. Er prallte inzwischen nicht mehr dagegen...

Kagome war durch die ganze Stadt gefahren, in diesen und jenen Laden. Sie hatte keine Ostereier finden können. Doch erst im letzten Laden, gaben die Verkäufer ihr welche. Vollkommen geschafft radelte sie auf den Hof. Sie stellte das Fahrrad bei dem kleinen Schrein auf dem Hof ab. Seufzend wollte sie gerade zur Haustür gehen, als sie etwas rotes an ihrem Fenster erkannte. Sie sah nach oben. *drop* Dort saß Inuyasha und presste die Nase ans Fenster, in der Hoffnung vielleicht etwas Sehen zu können. Kagome hatte die Gardinen zugezogen gehabt, als sie das letzte Mal in ihrem Zimmer gewesen war. Was sollte sie jetzt machen? Auf sich aufmerksam machen. Ja, tolle Idee, aber bitte wie?! Rufen? Grübelnd stand Kagome unter dem Fenster und versuchte herauszufinden, wie sie Inuyasha am schmerzvollsten dort runter bekam. Sie stand jetzt genau unter dem Sims. Nach einer Weile hatte sie sich für ihre Lieblingsmethode entschieden. "SITZ!", donnerte sie von unten. Inuyasha hatte gerade noch Zeit
verwirrt über die Schulter zu sehen, dann wurde er vom Fenstersims geworfen und fiel direkt.... Auf Kagome. Schon wieder. Das durfte doch nicht wahr sein... wie konnte man so viel Pech an einem Tag haben?! Fragte sich Kagome mit schmerzverzerrtem Gesicht. Sie lag mit dem Bauch auf den harten Pflastersteinen und wurde von Inuyasha platt gedrückt, der auf sie drauf gefallen war. Das war eine mehr als peinliche Situation, da Inuyasha auf ihr lag. Vollkommen rot angelaufen sprang Inuyasha schnell von Kagome. Diese war ebenfalls so rot wie eine etwas sehr überreife Tomate. Stöhnend vor Schmerzen setzte sie sich langsam wieder hin. Immer noch rot angelaufen und mit schmerzverzerrtem Gesicht rieb sie sich den Rücken. Heute morgen war das schon mal passiert, bis auf die "Kleinigkeit", dass der Rucksack zwischen den Beiden lag. Sie wunderte sich, dass Inuyasha so überhaupt nicht mehr reagierte. Er starrte einfach nur geradeaus, als hätte er einen Geist gesehen. Seufzend stand Kagome auf und sah
Inuyasha forschend an. Doch er reagierte immer noch nicht. Sie wedelte mit der Hand vor seinem Gesicht hin und her. Das schien ihn aus seiner Trance zu wecken. Schnell zeigte er auf ein paar Kinder die dort herumstanden und sie anstarrten. Sie mussten alle so in Sota's Alter sein. Doch ihr Starren verwandelte sich immer mehr in ein Grinsen. Dann prusteten sie laut los. Langsam ging ihr ein Licht auf. Die Kinder mussten sie beobachtet haben und das Ganze natürlich für etwas gaaaanz anderes gehalten haben. Wieder lief Kagome hochrot an und versteckte sich hinter Inuyashas Rücken. Dieser sah sie verdutzt an, wandte sich dann aber den immer noch lachenden Kindern zu. Er knurrte einmal wütend. Sofort verschwand das Grinsen aus den Gesichtern der Kinder und sie flüchteten. Kagome hatte sich in Inuyashas Suikan gekrallt und die Augen zusammen gekniffen. "Das ist alles nur ein ziemlich peinlicher Traum... Und es spricht auch nicht morgen ganz Tokio von einem Mädchen und nem Monster, die was
komisches gemacht haben....", murmelte sie zu sich selbst. Doch dank Inuyasha Ohren, kriegte er alles ganz genau mit. Auch er lief sofort wieder rot an. Genervt schüttelte er den Kopf. "Schwachsinn....", murmelte er zurück und guckte über seine Schulter. Kagome hatte sich immer noch festgeklammert, die Augen zugekniffen und sprach so was wie "Beschwörungen" gen Himmel. Inuyasha lief immer röter an, denn sie drückte sich an seinen Rücken. Nach einiger Zeit räusperte er sich dann. Sie standen immer noch so da. Plötzlich zuckte Kagome mit den Augen. "Sind sie.... Weg..?" Genervt machte der Hanyou einmal "Keh..." und hatte sich von ihr befreit.

Nach einiger Zeit saßen die Beiden dann im Esszimmer, bzw. Inuyasha saß, den Kopf auf die eine Hand gestützt mit gekreuzten Beinen auf dem Boden und Kagome räumte die Sache ein, die sie gekauft hatte. Immer wieder warf sie Inuyasha flüchtige Blicke über die Schulter zu. //Man, war das peinlich... *drop*// Aber das half jetzt auch nicht weiter. Auf einmal hörte sie, wie die Haustür aufgemacht wurde. Verwundert ging sie aus dem Esszimmer und sah auf den Flur, hinaus zur Haustür. Dabei wurde sie von Inuyashas Blicken verfolgt, der nicht mehr oder weniger das selbe wie Kagome dachte. "Mama!", begrüßte Kagome ihre Mutter. "Hattest du nicht gesagt, du wärest mit Sota und Opa im Freizeitpark?" Lächelnd kam ihre Mutter herein. "Nein, die hatten zu. Dann sind wir ein Eis essen gegangen. Aber was mir komisch vorkam, war das, was mir ein paar Kinder auf der Straße erzählt haben. Etwas, dass du mit Inuyasha..." Weiter konnte sie nicht reden, denn Kagome war wieder hochrot im Gesicht und hielt ihrer
Mutter die Hand vor den Mund. Sanft löste Kagomes Mutter die Hand ihrer Tochter und tätschelte diese. "Aber ist doch nicht schlimm, Schätzchen.... DU bist halt in dem Alter..", lächelte sie und sah sie vielsagend an. Kagome hielt es besser, erstmal zu verschwinden, vor allem, weil Sota und ihr Opa sie die ganze Zeit hinter dem Rücken ihrer Mutter angrinsten. Kaum war sie im Esszimmer angekommen, packte sie Inu an seinem Suikan und zog ihn mit sich. Sie war schon draußen, Inuyasha im Schlepptau, als ihre Mutter sie aufhielt. "Will Inuyasha nicht mit uns Ostern feiern?", fragte sie freundlich, gab sich allerdings sofort selber eine Antwort. "Okay, dann mach ich dir auch was zu Essen, Inuyasha!" Und grinsend ging sie wieder zurück ins Haus. Inuyasha, immer noch wehrlos in Kagomes Fängen, der eben über den Boden geschleift wurde, blickte ihr mit aufgerissenen Augen nach. Kagome ging es auch nicht viel anders. Ihr Blick zeigte zuerst Sprachlosigkeit, dann nach und nach vollkommen
Verzweiflung. //Inuyasha hier? Erstens nervt er mich dann die ganze Zeit, zweitens muss ich die belustigten Blicke meiner Familie über mich ergehen lassen und drittens müsste ich Inuyasha alles mögliche erklären...// Aber gegen den Willen ihrer Mutter war sogar sie wehrlos. Also hieß es, Inuyasha erstmal mit in ihr Zimmer zu schleifen und ihm alles zu erklären. Seufzend packte sie Inu erneut am Kragen und zog ihn wieder mit sich, als wäre er eine Stoffpuppe.  


Seufzend stieß Kagome die Tür zu ihrem Zimmer auf und schleifte Inuyasha weiter mit hinein. Den ganzen Weg über die Treppe hatte sie ihn hochgezogen. Ab und zu hörte man dann immer wieder ein "autsch" und ein ziemlich RUMS wenn er wieder mal gegen eine Stufe knallte. Doch Kagome nahm das nicht wahr, sie war wieder in ihre "Beschwörungen" versunken. Erneut seufzend ließ Kagome Inuyasha in der Mitte des Raums fallen. Er landete mit einem erneuten RUMS auf dem Boden. Er hatte sich nicht befreien können, denn Kagome hatte ihn, ohne dass sie es gemerkt hatte, an der Kette festgehalten. Wäre er aufgestanden, wäre er höchstwahrscheinlich von der Kette erwürgt worden, hätte er um sich geschlagen, hätte er Kagome verletzt, also was für eine Wahl hatte er? Aber jetzt war die Zimmertür zu und Kagome hatte ihn losgelassen, also konnte er jetzt munter auf sie einschmipfen. Dachte er jedenfalls. Doch, da hatte er falsch gedacht. Gerade wollte er anfangen, doch Kagome redete plötzlich wie ein
Wasserfall auf ihn ein. Sie hatte sich aufgerichtet, sah ihn an und machte Handzeichen, während sie den Mund so schnell auf und zu machte, das Inuyasha dachte, sie hätte schon längst an ihrer eigenen Zunge erstickt sein müssen. "Also Inuyasha, hast du alles verstanden?" Inuyasha starrte sie erst an, dann ließ er sich auf den Boden fallen. Verstanden? Er hatte ja noch nicht einmal ein Wort von dem mitbekommen, was sie überhaupt gesagt hatte. Verwirrt sah er sie an. Sie beugte sich vor, tippte ihm vor die Stirn und fragte erneut ob er sie verstanden habe. Hundemäßig schüttelt er den Kopf. //Man, was denkt die eigentlich? Bin ich ein so ein "Sejus" von dem sie da gerade gesprochen hatte?!//  Jetzt setzte sich Kagome wieder seufzend hin. Wie eine Lehrerin vor ihrem Schüler, dem sie das 1+1 erklären musste. Oder wie ein Therapeut, der einen besonders schwierigen Patienten hatte. Kagomes Gesichtsausdruck und die Art, wie sie ganz langsam und deutlich sprach, hatten von beidem etwas. "Also
Inuyasha. Man nennt dieses Fest "O-S-T-E-R-N", dass wir morgen feiern werden. Und daran ist ein Mann namens "J-E-S-U-S" schuld. Laut der Geschichte, ist er an diesem Tag nämlich wiederauferstanden." Sofort wurde sie von Inuyasha unterbrochen, der immer noch auf dem Boden saß und gespannt Kagome beobachtete. "Wie?! Woher weißt du das so genau?! KENNST DU DEN ETWA?!", sofort war der Hanyou wieder eifersüchtig und fest entschlossen diesen komischen Mann namens "Sejus" von Kagome fernzuhalten. Kampfbereit hatte er die Hand auf Tessaigas Griff liegen. *drop* //Irgendwie erinnert er mich jetzt an Shippou... XD// Kagome war nach hinten umgekippt, sogar ohne, dass Inuyasha auf sie gefallen war.. Nach einiger zeit tauchte sie wieder auf und schüttelte verzweifelt über so viel Dummheit den Kopf. "Nein, Inuyasha, das ist eine Art ähmm.... Legende. Ja genau. Legende. Also und diesen Tag der Wiederauferstehung feiern wir dann halt..." Inuyasha hatte sich wieder beruhigt und hingesetzt. Das war also
Ostern. "Kagome! Kommst du runter? Essen ist fertig!!", hörte Kagome ihre Mutter von unten herauf schreien. "Ja, wir kommen!", antwortete sie.

Inuyasha war von Ostern vollkommen begeistert, da Kagome ihm erklärt hatte, dass es dann Ostereier und andere Sachen gab.  Allerdings musste Kagome Inuyasha erst von der Idee abbringen, auch Kikyous "Wiederauferstehung" als Osterfest gelten zu lassen. Kagome hatte heute ja schon viel erleiden müssen, aber das Essen war dann wohl das schlimmste gewesen. Inuyasha musste schließlich lernen, mit Stäbchen zu essen, sonst ähm... "fraß" er ja eher im wahrsten Sinne des Wortes.. Und wenn er mal Stäbchen benutzte, sah es aus, als würde er versuchen, sich die Finger zu brechen. Nachdem Kagome ihm es gezeigt hatte, versuchte er wie Kagome die Stäbchen zu halten. Heute sollte es Miso-Ramen geben. Also konnte es ja allzu schlimm nicht werden.. Doch Kagome wusste gar nicht, wie sie sich da geirrt hatte.....

Am Anfang ging es ja noch ganz gut. Alle saßen am Tisch und Inuyasha hielt die Stäbchen vernünftig in den Händen. Dann bekam er die Schüssel mit Ramen,  er nahm ein Stäbchen, zielte in die Suppe und stocherte wie ein Fischer nach dem Fisch darin herum, in der Hoffnung eine Nudel zu "ermorden" wie er es nannte. Doch dieser Versuch scheiterte. Er erwischte die Nudel zwar, jedoch war diese zu glitschig, sprang in hohem Bogen aus der Schüssel und landete genau auf der Nase von Kagomes Großvater. Alle hatten aufgehört zu essen und sahen zuerst von Inuyasha dann zu dem Großvater. Der schielte zu seiner Nase hin, auf der die Nudel quer, wie ein seil lag. Inuyasha war das scheinbar gar nicht peinlich, er fischte weiter, und hatte ein neues Opfer auserkoren. Ein längeres Stück Nudel war es diesmal. Gerade wollte er es treffen, als sich Kagome nicht mehr halten konnte und "SITZ!" brüllte. Inuyasha wurde daher mit dem Kopf in die Nudeln gezogen und als er wieder "auftauchte" hatte er Nudeln in
der Nase sowie in den Hunderohren hängen. Er sah aus, wie ein Weihnachtsbaum, nur anstatt des, Lamettas eben Nudeln... Das war eindeutig zu viel für Kagome. Sie fiel mitsamt dem Stuhl hinter den Tisch. Damit war das Essen beendet und Inuyasha trug Kagome nach oben in ihr Zimmer. Er  legte sie auf ihr Bett. Als sie dann nach einer Viertel Stunde aufwachte und Inuyasha über sich gebeugt sah, schrie sie laut "ARRRGGGGGHHHH!!!!!!" Inuyasha hatte sich die Nudeln immer noch nicht aus dem Gesicht entfernt.. Also dachte Kagome Inuyasha wäre eine Art "Nudelmonster". Als sie dann erkannt hatte, das es Inuyasha war, konnte sie sich vor Lachen nicht mehr halten und Inuyasha fragte sie besorgt, was mit ihr wäre. Doch sie brachte kein Wort mehr raus, lachte fast eine halbe stunde lang. Inzwischen waren auch die anderen Familienmitglieder aufgetaucht und hatten sich in Kagomes Zimmer begeben. Zuerst hatten sie ja etwas geahnt, wie das was die Kinder ihnen erzählt hatten, doch als sie dann Inuyasha,
das "Nudelmonster" und eine sich vor lachen nicht mehr halten könnende Kagome vorfanden, wurde es ihnen zu viel. Schnell rannten sie alle vor die Haustür, stiegen dann ins Auto und fuhren in die nächste Eisdiele. Eine echte Flucht vor Inuyasha, dem Nudelmonster und seiner extrem schlauen Gefährtin Kagome.
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