Der Anfang vom Ende des Centres

von aml
GeschichteAbenteuer / P12
Broots Dr. Sydney Green Mr. Lyle Mr. Raines Ms. Parker
21.04.2004
21.04.2004
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21.04.2004 1.931
 
Centre, irgendwo in SL-11

Seit Stunden herrschte zum wiederholten Male in kürzester Zeit heftiges Treiben in SL-11. Besonders seit sich die aus dem Triumvirat angekündigt hatten, um nach dem Rechten zu schauen. Denn sie versprachen sich viel von der Neugestaltung des SL-11 sowie des Anbaus des neuen Centre-Neubaus für besondere Forschungsprojekte. Damit sollten die Forschungen um mindestens 50 % beschleunigt werden, wenn nicht noch mehr! Zudem sollte das "Pretender-Projekt" wieder intensiviert werden, da es schon seit einiger Zeit nicht mehr richtig vorangetrieben wurde. Dies wollte das Triumvirat unbedingt mit dem Neubau ändern. Außerdem stellten sie damit die besten Fachkräfte aus ganz Europa ein. Nur Raines und Lyle fanden diese Aktionen des Triumvirates nicht gut, da sie es selbst in die Hand nehmen wollten. Doch die Leute aus dem Triumvirat bekamen mit, dass die beiden ihr eigenes Ding im Centre durchziehen wollten. Dies verhinderten sie rechtzeitig, indem sie ihre eigenen Leute zur Beaufsichtigung der
beiden nach Blue Cove schickten. Zusätzlich sollten sie den Neubau kontrollieren, damit alles nach Plan liefe. Da das Triumvirat dachte, dieses wichtige Projekt könne manipuliert werden, was auf jeden Fall verhindert werden musste, den die Zukunft des Centre stand auf dem Spiel. So musste Raines und Lyle mit ansehen, wie das Triumvirat ihre Pläne ohne Probleme durchkreuzte.

Auch wurden sie in der Form bestraft, dass Raines nicht mehr das Centre in der Zeit des Baus leiten durfte, und Lyle zu einem Cleaner degradiert wurde. Das gefiel beiden nicht. So sahen sie jeden Tag die Fortschritte am Bau. Mit jeden Tag spürten sie, wie ihre Macht immer mehr schwand, das gefiel ihn gar nicht, und kamen zu einem Entschluss, den sie wohl nicht mehr bereuten. So trafen sie sich wie jeden Tag in SL-11 und besprachen sich.

"Raines, wieweit sind sie schon mit den Planungen?"

"Recht weit, doch wir sollten damit noch ein Weilchen abwarten, bis wir den Plan endgültig ausführen können, denn wenn wir damit anfangen, dann wird es kein zurück mehr geben, Es wird Tote geben. Wir könnten das dann auch mit unserem eigenen Leben bezahlen!"

"OK, Raines, Hauptsache, die lernen endlich, wer hier das Sagen hat, bestimmt nicht diese verdammten Schimpansen aus Afrika! Sie sollten dort weiter auf ihren Bäumen herumspringen und nicht sagen was wir hier zu tun haben!"

"Das sind genau meine Worte! Diese Leute sollen hier endlich für immer verschwinden! Denn ich habe schon ein paar Leute gefunden, die unsere Aktion unterstützen. Sie warten nur noch auf mein Wort, damit wir mit dem Sturz des Triumvirates beginnen können."

"Eine sehr gute Idee, Raines! Und wie viele Leute haben sie schon dafür gefunden?"

"Einige, genug um diese endlich zu stürzen und zu töten!"

"Dann läuft wirklich alles nach Plan. Da können wir ganz beruhigt wieder unseren normalen Arbeit nachgehen?"

"Ja, Mr. Lyle! Sie gehen ihrer Arbeit nach, und ich meiner!" befahl er ihm.

"Raines, aber wann erfahre ich mehr darüber, wie alles von statten gehen soll?"

"Das erfahren sie schon rechzeitig von mir, aber gehen sie lieber, diese afrikanischen Idioten schauen schon so seltsam zu uns herüber. Gehen sie, Lyle!"

Lyle schaute sich um, und sah zwei dieser afrikanischen Beobachter. Sie blickten irgendwie merkwürdig zu ihnen herüber, blieben aber an ihrer Stelle stehen. Einer von den beiden zückte sein Handy und rief jemanden an. Da war Lyle klar, dass sie wieder den obersten des Triumvirates anrufen würden. Doch das störte ihn schon nicht mehr, da bald ein anderer Wind im Centre wehen würde. So ging er wieder in sein Büro in SL-8, während Raines noch einen Augenblick in dem Flur stehen blieb und die beiden ein wenig beobachtete.

Technikraum

Broots ging seiner gewohnten Arbeit nach, der Suche nach Jarod. Doch wie jedes Mal führte alles in eine Sachgasse, gerade wenn er dachte, er hätte ihn gefunden. Das regte ihn nicht mehr auf, sondern suchte stattdessen weiter nach Wegen im Internet um doch vielleicht einen Hinweis auf Jarods derzeitigen Standort zu finden. Da öffnete sich die Tür des Technikraumes. Miss Parker mit schnellen Schritten auf ihn zu, während Sydney auf einem Stuhl platz nahm. Parker griff Broots am Kragen.

"Broots, sie müssen etwas herausfinden, und das schnell!"

"Warum, Miss Parker?"

"Fragen sie nicht, sondern machen sie das, was ich ihnen sage!"

"Und was soll ich mal wieder für sie herausbekommen? Wo sich Jarod befindet? Wenn sie das meinen, damit bin ich noch beschäftigt."

"Das sollen sie auch weiterhin machen, doch ich will dass sie was anderes herausbekommen!"

"Und was soll das bitte sein?"

"Versuchen sie herauszubekommen, was die aus dem Triumvirat hier genau vorhaben! Denn irgendwie haben die was mit dem Neubau vor und ich konnte nicht herausfinden was."

Er schaute sie verwirrt an, da er gleich zwei Dinge auf einmal für sie erledigen sollte. Irgendwie war es ihm klar, doch warum gerade er immer! Darauf fiel ihm wie so oft keine Antwort ein.

"Broots!"

"Ja, Miss Parker! Was ist?"

"Sie sollen nicht träumen, sondern nach Hinweisen suchen! Ich will in einer Stunde Ergebnisse von ihnen haben, ansonsten überlege ich mir was Nettes für sie."

"Na toll" , seufzte er.

"Was haben sie gerade gesagt?"

"Das war nichts Wichtiges. Ich hab nur mit mir selbst geredet."

"Das glaube ich ihnen sogar und jetzt suchen sie gefälligst ein paar Antworten. Es geht dabei um das unser Leben!"

"Meinen sie wirklich, Miss Parker?" fragte Sydney.

"Ja, Sydney! Oder haben sie nicht gesehen, wie mein Bruder Lyle und Raines degradiert wurde? Was wird dann wohl als nächstes kommen? Das sie uns vielleicht erschießen werden, weil wir in den ganzen Jahren es immer noch nicht geschafft haben Jarod zurück ins Centre zu bringen?" sagte Miss Parker.

"Das kann ich ihnen leider nicht beantworten!" antwortete Sydney.

"Ich hoffe es nicht, aber man weiß nie was die da oben genau vorhaben!" antwortete Miss Parker und nahm sich einen von den Lutschern, die bei Broots auf dem Arbeitsplatz herumlagen.

"Und, Miss Parker, haben sie denn wenigsten ein paar kleine Hinweise für mich? Denn sonst wird die Suche kompliziert."

"Broots, fragen sie nicht soviel nach, sondern fangen sie lieber an. Ihre Zeit läuft!"

"Einen kleinen Hinweis haben sie doch, oder nicht?"

"Nur, dass es was mit einem neuen Projekt zu tun hat. Es soll etwas Neuartiges sein. Doch ich kann ihnen leider nicht mehr dazu sagen. Danach suchen sie am besten!" antwortete sie.

"OK, Miss Parker, ich werde mein Bestes versuchen!"

"Ihr Bestes? Sie müssen es finden, ihre Zeit läuft!"

Darauf ging sie in Richtung Tür und drehte sie sich noch mal in die Richtung von Broots.

"Eine Stunde, dann bin ich wieder hier! Ich will dann von ihnen Ergebnisse sehen!"

Broots schaute Sydney an, der den Kopf schüttelte. Aber kam nun auf ihn zu, um ihm über die Schulter zu sehen, denn er auch wusste, dass sehr viel auf dem Spiel stand. Nicht für ihn, sondern für das komplette Centre.  

Ghana, Afrika

Triumvirat, später Nachmittag

Es herrschte wie genau in Blue Cove eine gewisse Anspannung, nur hier noch mehr, da sie für alles verantwortlich waren. Jeder, der Anwesenden merkte das, und kaum einer sprach den anderen an. Jeder fürchtete um sein Leben, wenn er nur etwas sagte. Nur der Oberste und seine Stellvertreter redeten noch untereinander, alle anderen schwiegen seit Beginn der Arbeiten am Neuanbau des Centres in Blue Cove. Sie gaben dafür sehr viel Geld aus, und da die Investoren auf eine schnelle Fertigstellung drängten. Sie drohten damit, dass einige ihre Köpfe verlieren würden, sollte der Bau nicht bis zu einem bestimmten Datum fertig gestellt werden. Und das Datum kam immer näher. Nun durften keine Probleme mehr auftauchen, doch sie hörten im Triumvirat, dass einige Personen etwas dagegen hätten. So trafen sich die Obersten zum wiederholten Male um etwas dagegen zu unternehmen. Wie dieses Mal, als Motaki im Besprechungsraum erschien.

"Meine Herren, seien sie bitte still und nehmen sie Platz." Rief er als erstes als er den Raum betrat, da seine Stellvertreter alle hektisch diskutierend herumliefen.

"Ruhe, sind wir in einem Affenstall?" schrie er nochmals in die Runde, erst jetzt setzten sie sich langsam auf ihre Plätze.

"Na also, es geht doch, meine Herren. Wir beginnen am besten gleich mit unserem Problem, Mr. Zouzik, sie haben das Wort."

Mr. Zouzik stand auf, während Motaki sich setzte.

"Danke, Motaki."

Mr. Zouzik ging nach vorn, um das Problem zu schildern und zudem auf der Leinwand zu verdeutlichen.

"Wie sie sehen, meine Herrschaften, haben wir doch ein größeres Problem im Centre von Blue Cove in Delaware, USA. Das größte davon ist, das wir noch nicht herausgefunden haben, wer dies vorhat um es zu verhindern. Aber wir haben unsere Beobachter schon nach Blue Cove geschickt, die die Anführer finden sollen."

Da stand einer der anderen Stellvertreter von seinem Platz auf.

"Ja, Mr. Jahog, was ist ihre Frage!"

"Meine Frage ist folgende: Wie geht es weiter, wenn wir die Verräter gefunden haben?"

Stille kehrte im Besprechungsraum ein, doch dann stand Motaki selbst auf.

"Meine Herren, wenn wir die Rädelsführer finden, dann werden sie von uns bestraft. Dann wohl auch mit dem Tode. Strafe muss sein, da kenne ich keine Gnade, auch wenn es meine besten Freunde sind. Ein Verrat an uns bedeutet das Todesurteil", sagte er mehr als laut und nachdrücklich. Einige von den Zuhörern bekamen es mit der Angst zu tun, als er dies so sagte.

"Das haben wir verstanden, doch wer wird dann dort ihre Aufgaben übernehmen, wenn sie diejenigen finden und eliminieren?" fragte Mr. Jahog nach.

"Bleiben sie gelassen! Erst einmal müssen wir die Übeltäter finden, aber soweit sind wir bei weitem noch nicht."

"Ja, klar, doch was werden wir in der Zeit dagegen tun?" fragte er weiter.

"Setzen sie sich, lassen sie es auf uns zukommen, und dann werden wir sehen was mit denen geschehen wird. Und nun weiter mit ihnen, Mr. Zouzik!"

Er übergab das Wort wieder an ihm.

"Dann gehen wir weiter in unserem Plan. Als nächstes schicken wir noch mehr Leute nach Bluecove. Das heißt, mehr Beobachter, mehr Forscher und noch mehr Sicherheitskräfte damit niemand unseren Plan zunichte macht."

  

Ende Teil 1
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