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PSYCHO- Pay for your freedom

von Crisis
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama / P12 / Gen
18.04.2004
18.04.2004
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514
 
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18.04.2004 514
 
PSYCHO
Pay for your freedom


Chapter I:
Down
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(stairs)


Grau, grau, grau.
Und die Welt bricht über dir zusammen und du fühlst nichts als grau


Die Decke, der Boden, die Wände.
Alles gleich, kalt, hart, glatt, trocken, Beton, grau.
Kein Unterschied, oben könnte unten sein, unten oben, oder links, nein rechts.
Aber es scheint sich sowie so zu drehen, zuckt hin und her wie ein krankes Tier.
Was den Raum noch an die Realität bindet ist das Flackern einer verletzten, nackten Glühbirne, an aus, an aus an aus... grau schwarz, grau schwarz, grau schwarz und hin und her, schaukelt ganz geräuschlos in der Ecke.
Tropfen, ganz vereinzelt, es ist schon weniger geworden. Es gibt Halt, denn tropft es nicht von oben nach unten?
Hier vielleicht schon nicht mehr.
Tiefstes Rot schimmert in den schwarzen Augen.
Sie starren in Leere, ins Nichts, ins totale Chaos, in ihre eigene Seele.
Kein Funken, nicht einmal Glut ist ihnen, leise huscht etwas anderes darin umher.
Grau, es war alles so unerträglich grau.
Tropf, tropf. So ist es besser.
Beruhigend.
Gürtel, Riemen, Leder, Netz, Nieten, Schwärze schlingen sich wirr um ihren Körper, zerrissen.
Blutgetränkt.
Die Lache hatte sich nicht mehr vergrößert seit... seit wann? Zeit gibt es hier nicht, wirklich.
Keine Kraft mehr zu stehen.
Die Augen erwachen wieder zum Leben hinter einem schwarzen Schleier aus Haar.
Suchen die Wände, die Decke, was immer es sein mag, es ist nicht mehr nur grau.
Läuft Blut nach unten? Ja, sie weiß wo unten ist erkennt sie.
Sie weiß wo sie ist und das es unter ihr nichts mehr gibt als grau.
Über ihr auch.
Es scheint ihr keinen Sinn zu geben was dort steht, es ist so verlaufen und undeutlich und böse aber befreiend.
Und erfüllt sie mit Freude, je länger sie es ansieht. Jedes Mal wenn sie es ansieht. Jedes Mal wenn sie hier ist.
Tod ist Befreiung.
Überall, unzählige Male, groß klein, wütend, verzweifelt, ängstlich. Es schreit sie in blutrot an, von allen Seiten.
Wieso ist sie dann hier unten gefangen?
Klack.
Das Messer fällt aus ihrer Hand auf den Boden.
Blut, wo ist kein Blut?
Lider schließen ihre Augen.
Dumpf pulsieren die Wunden.
Es beginnt erneut- über ihr häuft sich ein unerträgliches Gewicht, drückt sie nieder, hinab auf das Grau.
Hände wischen durch die Lache.
Schmeckt so süß.
So süß.
Hier unten gibt es nichts anderes mehr, nur Grau, Blut und sie.
Hier unten.
Und dass es nicht nur Grau gibt ist so beruhigend, dass sie lächelt.
Der erste Schritt ist getan.
Mal wieder geflohen vor dem Grau.
Jetzt musste nur die Befreiung kommen.
Die Glühbirne platzt entgültig.
Schwarz.
Und das Grau verschwindet.

To go on
.
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(upstairs)
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