Himmelsjungfrauen haben's schwer

von Kiara
GeschichteParodie / P12
Aki Mikage Aya Mikage Himmelsfee Ceres Tooya Mizuki Yuhi Aogiri
14.04.2004
14.04.2004
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Himmelsjungfrauen haben's schwer oder auch
Was um Himmelswillen ist ne Molekularspaltung?!?

Es war einmal ein kleines Mädchen namens Aya Mikage, die an ihrem 16. Geburtstag feststellen musste, dass sie leicht schizophren war. Natürlich nicht im herkömmlichen Sinne. In dem armen Mädchen steckte Ceres, die gefürchtete Himmelsjungfrau und mächtige Feindin des Mikage-Clans.
Nun musste die süße, unschuldige Aya um ihr Leben bangen ,da ihre Familie ihr zweites Ich nicht allzu komisch fand und sie jagen ließ. Doch dank der Hilfe ihres mutigen und stolzen Kumpels Yûhi Aogiri und der edelmutigen Suzumi Aogiri konnte sie sich dieser Gefahr erwehren und fand bei ihnen Unterschlupf. Der Mikage-Clan griff daraufhin zu anderen Mittel und schickte den, von Aya ach so geliebten Tôya ins Rennen, der allerdings Ceres (und somit ja Aya auch) immer wieder entkommen ließ.
Aki, Aya's Zwilling hatte auch so seine Probleme, in ihm erwachte Ceres's Ex, der seine Frau wiederhaben wollte und somit musste sich der bemitleidenswerte Junge mit diversen inzestuösen Gefühlen rumschlagen.


Eines Tages durchdrang ein gellender Schrei die Nachbarschaft, gefolgt von Keuchen und Stöhnen (Jaja ich weiß was einige Perversos jetzt denken...). Alarmiert rannte Yûhi in Ayas Zimmer, aus dem diese schrecklichen Geräusche kamen. "Aya? Was ist denn los?"
Als er vor Ayas Tür angekommen war, verstummten die Geräusche. Besorgt öffnete er die Tür und trat ein. Doch was musste er da sehen? Der Junge lief vor Scham rot an.
Eine leicht bekleidete Aya im Kimono lag vor ihm und regelte sich in ihrem schwarz-gelben Bett. Yûhi fühlte, wie merkwürdige Gefühle in ihm hochstiegen und blickte schnell ans andere Ende ihres Bettes, wo noch eine andere Gestalt weilte.
Zuerst traute er seinen Augen kaum, denn Aya war nicht alleine, neben ihr lag eine schlafende... "Ceres? Aber das ist unmöglich ich meine ähm."
Verdutzt guckte er von Aya zu Ceres und wieder zurück. Wie konnte das denn möglich sein, grübelt er, schließlich war Ceres doch ein Teil seiner geliebten Aya und nun lag sie da, in Fleisch und Blut und sah zum Anbeißen aus.
Wieder musste er woanders hingucken und seine Gesichtsfarbe entwickelte sich allmählich zu Dunkelrot.
Langsam bewegte sich Aya und erinnerte sich daran, was passiert war. Sie hatte einen stechenden Schmerz gefühlt und war kurz darauf ohnmächtig geworden.
Erst als sie Yûhis Rufe gehört hatte, war sie wieder erwacht und nun erblickte sie ihn vor sich stehend und mit einer extrem dunklen Gesichtsfarbe. Sie fragte sich ,warum er krampfhaft versuchte nicht auf ihr Bett zu schauen.
Das Mädchen hörte ein Seufzen neben sich und erkannte mit erschrockenen Augen, dass ihr gegenüber Ceres lag. Aber das war ja eigentlich unmöglich. Schnell kroch Aya zu der Himmelsfrau und betrachtete sie genauer. Sie begann ihr Gesicht anzufassen, es fühlte sich lebendig an. Ihre Hände glitten zu Ceres Hals, ihren Schultern und noch ein kleines Stück tiefer.
Watsch. Aya hatte eine Ohrfeige erhalten, die sie ans andere Ende ihres Bettes beförderte.
"Ah also das ist auf alle Fälle Ceres", meinte das Mädchen schluchzend und hielt sich ihre Wange. "Aya Mikage?" erklang Ceres Stimme. "Wie ist das möglich? Ich dachte ich wäre für ewig in deinem Körper gefangen und nun..." Die Himmelsjungfrau betrachtete erfreut ihren Körper. Doch plötzlich wurde ihre Stimme zornig und kalt. " Das ist ja fantastisch, nun kann ich mich ohne Probleme um den Mikage-Clan kümmern. Nun steht mir keine heulende 16jährige im Weg rum." Entschlossen richtet sich Ceres auf.
Aya dachte daran, wie oft ihre ehemalige Körperbewohnerin schon versucht hatte, ihrer Familie etwas anzutun . Wenn sie frei herumlaufen konnte, würde kaum einer ihrer Angehörigen überleben und was sie anging, sie war sich nicht sicher, was Ceres mit ihr vorhatte. Schließlich war sie ja auch eine Mikage.
Mit einem Mal erschien Suzumi in der Tür und war genauso sprachlos wie es die anderen vorher gewesen waren. Sie rieb sich ihre Augen und als sie sich sicher war, dass es keine Halluzination war, erschien in ihrem Gesicht ein besorgter Ausdruck. "Ceres ist also befreit", meinte sie nachdenklich," auch wenn ich gerne wissen würde, warum?"
"Daran ist nur eine Molekularspaltung schuld", ertönte eine dunkle Stimme hinter ihr und alle Augen wanderten zu dem Gast. Es war Tôya, der sich elegant gegen die Tür lehnte.
Sofort nahm Ayas Gesicht einen schmachtenden Ausdruck an und Ceres ging zu ihrer Kampfhaltung über. Sie schrie wütend: "Ich sollte dich auf der Stelle vernichten du Mikage.- Schoßhündchen du." Mit sichtlichen Problemen, beruhigte sie sich wieder, um danach mit eisiger Stimme fort zufahren: "Aber da du scheinbar weißt, was hier los ist, erklär doch mal was eine Molekularspaltung ist!" "Ja was ist denn das?" fragte auch Aya und Yûhi zugleich.
Alle schauten gespannt auf den jungen Mann. Schließlich, als die gesamte Aufmerksamkeit ihm galt, warf er sich in Position und meinte mit einem überlegenen Lächeln: "Ich habe keine Ahnung, bin ich ein Wissenschaftler oder was?"
Auf die umfallenden Körper und vertreten Augen der anderen ging er nicht weiter ein.
Erbost meinte Ceres: "War ja mal wieder klar, du Stubentiger weißt auch gar nichts, aber schön einen auf cool machen...Angeber!!!" Sie flog zur Decke des Schlafzimmers und nahm eine aggressive Angriffshaltung ein.
Derweil ging Tôya zu Aya und beide fassten sich an den Händen. Ayas Stimme tropfte vor Schmalz, als sie hingebungsvoll schluchzte: Oh mein Geliebter, nun kann uns nichts mehr trennen, denn ich bin frei." Sie umarmte ihren Liebsten und bemerkte Ceres' deutlich spürbare Wut nicht, zu sehr war sie von Tôyas Anwesenheit gefesselt.
Plötzlich änderte sich etwas in ihrer Stimme und sie machte sich von ihrem Lover los. Mit einem leicht hysterischen Ausdruck sagte sie:" Tôya, oh Tôya." Aya zeigte mit einem Finger genau auf ihn und er antwortete leicht fragend: "Aya, oh Aya?". "Tôya, mein Tôya." Ihre Stimme wurde immer hysterischer und er erwiderte in der gleichen Stimmlage: "Aya oh meine Aya!"
Rums, ein Holzstück landete auf seinem Kopf und Tôya wurde es schwarz vor Augen. Ceres rieb sich zufrieden die Hände und meinte spöttisch: "Also, in eurer Beziehung fehlt eindeutig die Kommunikation und das Verständnis füreinander." Sie lachte boshaft und die arme Aya war mal wieder am weinen.
Mit einem Mal öffnete sich erneut die Tür und Aki, Ayas Bruder, betrat den Ort des Geschehen. Er lief direkt auf seine Schwester zu, umarmte sie herzlich und sagte mit Freudentränen in den Augen: "Oh Aya, wie hab ich dich vermisst. Ich war in einer Heilklinik und sie haben mich dort von meinem Leiden erlöst, gut die Elektroschocks waren heftig. Aber nie wieder werde ich dich begehren und in Gefahr bringen, sondern immer wie ein Bruder zu dir sein. Und die Sache mit Ceres vergessen wir ganz schnell, obwohl dir schwarze Haare verdammt gut stehen . Wo ist noch mal die Perücke, die ich gekauft hab? Ach ja und ähm gelbe Kontaktlinsen hab ich auch schon dabei."
Aki lächelte verlegen.
"Hey Süßer", ertönte es hinter ihm," Wie wärs, wenn du mich auch umarmst, mein liebster Ehemann." Erschrocken drehte sich der Angesprochene um und erstarrte. Ceres wedelte mit ihrem Kimono und sowohl Aki, als auch Yûhi blickten ganz schnell in eine andere Richtung ( der Raum ist groß ^^ und Yûhi hat ja schon Übung im Wegstarren) .
Stotternd fragte Aki:" Wie ist denn das passiert? Ähm Ähm, ich meine, ich finde das toll und ähm ich.." "Schon gut", sagte Yûhi freundlich," Wir wissen auch nichts genaueres, aber wahrscheinlich ist eine Molekularspaltung dran Schuld." Ayas Bruder nickte zustimmend. Beide bemerkten nicht, wie sich Ceres näherte und ihre Kräfte einsetzte um sie zu Boden zu schmeißen. Sie lachte wie eine Irre: " Jetzt kann ich meine Rache nehmen und niemand wird mich aufhalten können. Ihr Schwächlinge nicht und auch der Rest des Mikage-Clans wird sich wünschen nie geboren worden zu sein." Ceres näherte sich Aki mit zischenden Lauten. Sie hoffte aus ihm den Ort ihres Himmelsgewandes heraus zu bekommen, um endlich von der Erde entfliehen zu können. Dafür würde sie jeden hier töten, wenn es sein musste. Mit einem Mal warf sich Tôya gegen Ceres und schubste sie in die andere Richtung. Auch Yûhi erhob sich schnell und Rücken an Rücken nahmen sie ihre Kampfhaltungen ein.
Aya blickte beide bewundernd an und lief dann schnell zu Aki um ihm aufzuhelfen. Sie verzogen sich zur Tür, um das folgende Geschehen aus sicherer Entfernung zu beobachten.
Da Tôya und Yûhi sich eigentlich nicht ausstehen konnten, wunderte sich Aya schon ziemlich, warum sie nun Seite an Seite kämpfen würden. Doch nun schien es so, als ob sich die beiden schon länger kannten und wie ein eingespieltes Team die Situation klären wollten. Selbst Ceres blickte beide ungläubig an, zwei Gegner waren ihr eigentlich zu viel, sie wollte es am Anfang ja nicht übertreiben, nachher landet sie wieder im Körper von Aya und das war nicht unbedingt ihr Wunsch.
Währenddessen sprachen die beiden Jungs über ihr Zusammentreffen.
"Das wir einmal zusammen kämpfen würden, Tôya, hätte ich nie gedacht, leider hab ich vergessen zu duschen, ich hoffe dir macht das nichts aus.?"
Tôya lächelte: "Oh das wars, was so merkwürdig gerochen hat. Ach ja Süßer, hast du deine Stäbchen dabei?? Du weißt schon, die kleinen eisernen Essstäbchen, die du zusammen gebunden hast. Die fand ich immer so niedlich. "
Yûhi begann heftig mit dem Kopf zu nicken und erwiderte:" Und hast du dein kleines, putziges Messerchen in der Hand? Das find ich voll knuffig, und es macht so schöne Geräusche, wenn du es schwingst. Sag Tôyaschatz, wollen wir uns nicht zusammen tun und die Welt vor allem Unheil beschützen? Zusammen bis in den Tod? Alle für einen und einer für alle?"
"Das ist die Beste Idee, die du seit langem hattest Yûhi-chan, ich bewundere es wie du elegant deine Stäbchen benutzt und dein tolles Stirnband, ja so was brauch ich auch! Aber eh wir zusammen kämpfen können, benötigen wir noch einen Namen und einen Spruch."
Beide senkten grübelnd ihre Köpfe. Ceres beobachtete beide skeptisch, flog dann zu Aya, Suzumi und Aki und wartete ob noch etwas passieren würde. Auf einen Kampf hatte sie eigentlich keine Lust mehr, viel zu lustig fand sie die Beiden.
Mit einem Schrei beendete Yûhi die Nachdenkpause. "Ich hab den passenden Namen: Ab heute sind wir Sailor Tôya-chan und Chibi-Yûhi. Wir sind das Sailor Dream Team und stehen für Liebe und rosa Herzen!"
"Au ja", freute sich Tôya," und ich hab den passenden Spruch: Wir wollen über die Liebe regieren und unsere eigenen rosa Kostüme kreieren, Schwarz und Grau, verachten wir, mehr und mehr rosa, das  wollen wir. Sailor Tôya-chan und Chibi-Yûhi, so schnell wie die Gicht, betet uns an und verscheucht uns nicht! Na wie ist das?"
Yûhi fiel Tôya um den Hals und auch die anderen klatschten anerkennend.
Doch plötzlich begannen sich unsere zwei Superhelden stürmisch zu umarmen und Yûhi flüsterte: "Ach mein Tôya, auf diesen Augenblick hab ich so lange gewartet, endlich kann ich dir sagen, was mein Herz schon lange gefühlt hat. Ich liebe dich, göttlichster der Göttlichen, männlichster aller Männer."
Tôya liefen Tränen aus den Augen und er begann Yûhi fester zu drücken. Schluchzend sagte er: "Auch ich liebe dich, mein niedlicher Jüngling. Seit ich dich das erste Mal sah, war mir klar, dass wir füreinander bestimmt waren. Komm, lass uns den Mikage-Clan vergessen und glücklich werden. Nur wir zwei beide und ähm das süße rosa Kleidchen, welches ich vorhin in einer Boutique gesehen habe."
Küssend fielen sie übereinander her.
Aya und Ceres starrten sie an, schüttelten die Köpfe und beschlossen mit Aki und Suzumi einen trinken zu gehen. Ceres wollte nur noch weg und Aya konnte kaum glauben, dass sie soeben ihren Boyfriend und ihren Beschützer verloren hatte. Suzumi folgte beiden um größere Sauforgien zu verhindern . Was Aki betraf, er war einfach nur glücklich mit seiner Schwester und seiner Traumfrau ausgehen zu dürfen.
Und was unsere zwei Süßen angeht: Wenn sie nicht gestorben sind, dass knutschen sie noch heute (oder kaufen sich rosa Klamotten).
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