Frieden über Terminal City

von Mara
GeschichteRomanze / P12
Alec Joshua Logan Cale Max Guevara Zack
12.04.2004
12.04.2004
2
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Titel: Frieden über Terminal City
Teil : 1
Autor: Mara
Email: kargmin@yahoo.de
Spoiler: Freak Nation
Rating: PG-13
Zusammenfassung: Frieden ist ein seltenes Geschenk. Um ihn zu erhalten müssen viele Opfer gemacht werden. Zack muss einen bitteren Preis zahlen, um seine Familie zu retten
Pairing: M/Z/L/A
Kategorie: R, AU
Disclaimer: Leider, leider gehören weder Zack, noch Max oder irgendeine Sache von DA mir. *grummel* Wenn aber noch irgend etwas übrigbliebt ist es meins. *harhar*
A/N: Arme FF-Schreiberin bettelt um Feedback.


Frieden über Terminal City

Prolog
"Du liebst mich. Das kannst du nicht leugnen!" Die Dunkelheit verbarg sein Gesicht, aber sie spürte das Flehen, dass sie nicht in seiner Stimme hören konnte.
"Ist das jetzt noch wichtig?" Ihr Herz schmerzte, als sie sich abwandte. Aber sie musste es tun. Nur so konnte sie die noch schwache Allianz festigen, die Frieden für Terminal City bringen sollte.
"JA!" Erregt trat er auf sie zu. Sein Gesicht wurde jetzt von den Scheinwerfern der Militärfahrzeuge unten vor dem Zaun deutlich beleuchtet. Sein leidenschaftliches Gesicht verriet auch jetzt seine Gefühle. Sie konnte den Anblick nicht mehr ertragen.
"Oder willst du etwa sagen, dass du das alles nur für ihn getan hast?!" Sie vermochte es immer noch nicht, ihn anzusehen. "Max!" Er umfasste ihr Kinn und zwang sie, ihn anzusehen. "Bedeutet dir das zwischen uns gar nichts?" "Nein!"
"Du lügst!" sagte Zack.
Sie umfasste mit beiden Armen ihren schwangeren Bauch und antwortete nicht.

Im Staub der Felder
Adam wuchtete ächzend den Heuballen auf den Anhänger. Er musste vorsichtig sein, sein rechter Arm tat ihn nach der Unfallverletzung immer noch weh. Ansonsten war er aber auf der Höhe seiner Kräfte, was auch der Grund für Buddys Kopfschütteln war. Der ältliche Farmer stand wieder einmal völlig fassungslos vor dem, was er aus der Stadt mitgebracht hatte. Obwohl er eigentlich schon dran gewöhnt war, erstaunte ihn die Zurschaustellung von Adams Kraft immer wieder aufs Neue.
"Mensch, Junge, wie schaffst du das nur? Du wuchtest den Heuballen durch die Gegend, als wäre es nichts!"
"Häh?" verständnislos sah Adam ihn an. "Was soll daran anstrengend sein?" Buddy schüttelte nur weiter den Kopf. Adam war ein gute Junge und er ersetzte mindestens 3 Farmarbeiter. Aber manchmal fragte er sich doch, was hinter seinen unglaublichen Begabungen lag. Vor allem seit im Radio diese Gerüchte über Transgenetische kursierten.
Langsam verstand er wirklich die Besorgnis Eyes Onlys in Bezug auf diesen Jungen. Wenn er doch nur so einen Sohn hätte.
"Komm Junge, machen wir erstmals Pause. Mary wird was leckeres gekocht haben und läuft wahrscheinlich schon Amok, weil keiner zum Essen kommt."
Mit knurrenden Magen verließen die Männer das Feld
Der Staub, den ihre Schritte vom Feld aufwirbelten vermischte sich mit dem, welchen Ereignisse in der fernen Stadt aufwirbelten. Denn der Kampf um Terminal City war entbrannt.

"Adam, du ißt ja wie ein Scheunendrescher." Gutmütig lud Mary eine weitere Portion auf seinen Teller.
"Er arbeitet auch genauso viel.", ließ sich Buddy schmunzelnd vernehmen,
"Ich verstehe nicht, was an meiner Kraft so absonderlich sein soll.", mampfte Adam mit vollen Mund. "Ich arbeite doch schon seit Jahren für euch. Ihr müßtet doch eigentlich dran gewöhnt sein. Oder?" fragte er, als ihm auffiel, wie schweigsam Buddy und Mary plötzlich waren.
"Ihr erzählt mir nie, was vor dem Unfall gewesen ist. Wie soll ich mich denn so jemals an etwas erinnern?" Bei Adams Beschwerde blickte sich das Farmerehepaar betreten an. Wie sollten sie ihm etwas erklären, was sie selber nicht wußten? Sie hatten Eyes Only ihr Wort gegeben, Adam von allem aus seiner Vergangenheit fernzuhalten. Sie wußten nicht den Grund, aber ihrem Wohltäter vertrauten sie blind. Immerhin hatte Eyes Onlys Beziehungen einmal Buddys Farm vor dem Ruin gerettet.
"Äh, ist es nicht Zeit für die Nachrichten?" lenkte Mary schließlich ab.
"Natürlich!" begierig nahm Buddy die Hilfe seiner Frau an und ging zum Fernseher, der in der Küchenecke stand.
"Woll'n doch mal sehen, womit sie heute wieder die Welt verkorkst haben."
Statt der üblichen Schreckensmeldungen lief jedoch im Fernsehen ein Sonderbericht. Eine Gruppe Menschen und haufenweise Militär standen aufgeregt vor einem Gebäude.
"Es ist weniger als eine Stunde her" sagte eine Stimme im Off, "seit eine unbekannte Zahl bewaffneter Transgenetischer sich in diesem Gebäude, bekannt als der Jam Pony Kurierdienst, verbarrikadiert haben. Jeder Kontakt zu den Geiseln ist abgebrochen.  Nachdem vielfach von den Regierungen und dem Militär die Existenz jener Monster bestritten wurde, ist es ein grosser Schock..."
"Wir sollten das abstellen.", murmelte Buddy unbehaglich. "Ist sowieso nur Unsinn." "Nein!" Adam umfasste mit eisernen Griff Buddys schon ausgestreckte Hand. Sein Herz hämmerte und er hatte das Gefühl, am Abgrund einer Klippe zu stehen.
"Junge, das interessiert doch keinen." Diese transgenetische Sache war offenbar etwas, was Adam nicht erfahren durfte. Wenn Buddys Vermutungen in Bezug auf Adams Stärke und Schnelligkeit stimmten, war es genau das, womit er laut Eyes Only nicht mehr in Kontakt kommen sollte.
"Ich will das sehen!"
"Aber..."
Während des Gerangels der beiden Männer hatte die Szene gewechselt. Die Kamera zeigte in einer Großaufnahme das Bild einer dunkelhaarigen jungen Frau, die auf einer Überwachungsdrohne reitend, ins Gebäude krachte.
Adams Augen weiteten sich bei ihrem Anblick. Ein Stich durchfuhr sein Herz. Er kannte sie! Aber woher?
Die Ansagerin fuhr fort: "Diese Person gab sich, wie wir gerade erfuhren, als 452 zu erkennen und behauptet eine friedliche Lösung..."
452. Die Zahlen brannten sich in Adams Gedächtnis ein. Plötzlich schienen die seit 7 Monaten verschlossenen Türen ins seinen Kopf sich zu öffnen.
Er stand entschlossen auf.
"Adam?" Buddy hatte besorgt den Gesichtsausdruck des jungen Mannes beobachtet. Und seine Reaktion auf die junge Frau auf dem Bildschirm, die ihm noch von Adams Krankenhausaufenthalt bekannt war.
"Es tut mir leid." Mit diesen Worten verließ er den Raum und ließ das betroffene Farmerpaar zurück.
X5-599 wußte wieder, wer er war.  
Er hatte eine Mission zu erfüllen.
Und diesmal würde er nicht mehr versagen

TBC

A/N: Wie gefällt es euch bis hier? Diese Story lagerte schon eine Zeitlang bei mir auf dem Schreibtisch. Ich wollt schon immer eine M/Z FF schreiben. Sagt mir bitte, wie ihr sie findet.
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