Geschichte: Freie Arbeiten / Prosa / Trauriges / Angst

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Angst

von Gil-Estel
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P6 / Gen
11.04.2004
11.04.2004
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Angst

Warum fürchten sich die Menschen?
Sie fürchten sich vor allem.
Sogar vor ihrem eigenen Leben.
Eine Frage, die mich quält,
Tag und Nacht.
Auch mich hat die Angst gepackt.
Sie umhüllt mich wie eine nasse Decke,
lässt keinen Raum zum Atmen.

Warum?
Das Wort hallt in meinem Kopf wie ein Echo.
Wieder, immer wieder.
Warum ich?
Auf diese Frage wird es wohl keine Antwort geben.
Doch ich wünschte, ich wüsste sie.
Schmerz und Qual lähmen meinen Körper.
Warum nur musste das passieren?
Meine größte Angst hat sich erfüllt.
Schicksal?
Jetzt glaube ich daran.
Nur so habe ich die Kraft weiterzuleben,
Und meine schlimmsten Ängste zu besiegen.

Ich fühle eine tiefe Leere.
Eine Leere, die mich vernichtet.
Verlust von Freude.
Verlust von Spaß.
Verlust von Lachen.
Ich wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen.
Unmöglich.
Die Schatten des Lebens senken sich über mich.
Dabei sollte ich der Sonne folgen.
Die Dunkelheit macht mir angst.
Sollte dies mein Schicksal sein?
Nehme ich es an, um irgendwann wieder glücklich zu werden?
Oder stoße ich es von mir und gehe daran zugrunde?

Über die Flüsse der Zeit
Trägt mich mein Schicksal,
Gibt mir Flügel.
Unsterbliche Wasser Treiben mich sanft
Auf einer Welle glitzerndem Blau.
Ich möchte mich darin verlieren,
Untertauchen,
Bis mich das Leben zurückruft.
 
 
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