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Ein Tag zu zweit

von Shadowguy
GeschichteLiebesgeschichte / P6 / Gen
Chiaki Nagoya Marron Kusakabe
09.04.2004
09.04.2004
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Sie hatten es geschafft, endlich waren alle Dämonen besiegt und sie konnten nach hause gehen. Marron hatte nun keine Angst mehr und sie war nicht länger alleine. Sie war sich sicher das ihre Eltern zurückkommen würden jetzt wo sie die Dämonen besiegt hatte. Außerdem hatte sie ja noch Fynn, Access und natürlich Chiaki, der ihr bis zu letzt geholfen hatte. Was hätte sie nur ohne ihn gemacht. Nur dank ihm konnte sie Fynn retten und die Dämonen für immer besiegen. Es war ein sehr anstrengender Kampf gewesen deshalb ging Marron gleich als sie nach hause kam schlafen. Sie hatte Glück, die Ferien fingen gerade an, Schule währe jetzt nicht gut gewesen. Als Marron endlich aufwachte fragte sie sich wo Fynn geblieben ist. Schon wieder war der kleine Engel nicht da als sie aufwachte, aber diesmal wusste Marron das Fynn wiederkommen würde. Sie schaute auf die Uhr und erschrak ein wenig als sie sah das es schon 2Uhr nachmittags war. Schnell stand sie auf und machte sich fertig. Als sie sich
angezogen hatte entschloss sie sich endlich ihre Eltern anzurufen. Doch bevor sie dazu kam klingelte es an der Haustür. Sie eilte zu Tür und als sie sie öffnete stand Chiaki vor ihr. Man sah ihm den schweren Kampf kaum an. Er lächelte wie er es immer tat, doch wirkte er nicht ganz so sicher wie sonst. "Darf ich reinkommen ?", fragte er sie. "Aber klar, ich wollte nur gerade meine Eltern anrufen, kannst du solange warten ?", erwiderte sie. "Aber natürlich warte ich", sagte er und lächelte sie an. Er trat ein und setzte sich auf das Sofa, während Marron zum Telefon ging. Hm...wen von den beiden rufe ich zuerst an...',fragte sie sich. Sie entschloss sich schließlich erst ihre Mutter anzurufen. Doch dort hob niemand ab, also musste sie wohl doch zuerst bei ihrem Vater anrufen. Sie wählte die Nummer und ihr Herz begann zu rasen. Was würde sie sagen, was wenn er sie abweist...Nein sie würde es tun, sie hatte keine Angst mehr, sie wird es schaffen. Es klingelte ein paar mal bis endlich
jemand abnahm. "Korron Kusakabe, ja bitte ?", meldete sich eine Frauenstimme. Mutter? Ich habe doch bei Vater angerufen, oder irre ich mich?...egal ich muss etwas sagen!' dachte Marron sich. "H...hallo...hier...spricht...Marron...bist du es...Mutter?" ,stammelte  sie. "Marron ? Bist du es wirklich ? Takumi, Marron ruft an komm schnell !! Marron geht es dir gut ?", antwortete die Stimme aufgebracht. "Ja es geht mir gut, ich freu mich so deine Stimme zu hören, kann ich kurz mit Papa sprechen ?", fragte Marron. "Sicher Marron, warte kurz", sagte Korron und gab den Hörer weiter. "Marron, wie geht es dir ist alles in Ordnung bei dir ?", fragte nun ihr Vater aufgebracht. "Ja Papa es geht mir gut, bist du wieder mit Mutter zusammen ? Kommt ihr wieder nach Hause ?", fragte Marron aufgeregt. "Ja mein Schatzt, aber wir würden gern noch etwas Zeit allein miteinander verbringen, außer natürlich du möchtest uns sofort wieder zuhause haben", sagte ihr Vater. "Nein nicht nötig lasst euch noch Zeit,
Hauptsache ihr kommt zusammen zurück", antwortete Marron glücklich. "Bist du auch nicht alleine, wenn wir nicht so bald wieder da sind ?", fragte ihr Vater besorgt. "Nein, ich hab ja Myako und da ist auch noch jemand anderes", sagte sie. Ihre Stimme klang so glücklich wie selten, sie konnte das strahlen auf ihrem Gesicht nicht verbergen. "Das klingt ja sehr interessant, davon wollen ich und deine Mutter aber mehr hören wenn wir wieder da sind", erwiderte  ihr Vater neugierig. "Natürlich", sagte sie nur. "Ich würde gern noch länger mit dir reden, aber wir müssen packen, wie ich schon sagte wollen wir ein wenig Urlaub machen und müssen noch viel vorbereiten. Wir rufen dich wieder an wenn wir zurückkommen", sagte er. "Ist gut, ich liebe euch beide, kommt bald nach hause", verabschiedete sich Marron. "Natürlich kleines, wir lieben dich auch" ,verabschiedete sich auch ihr Vater.
"Deine Eltern sind also wieder zusammen und machen noch ein wenig Urlaub ?", fragte Chiaki. "Ja, sie kommen danach endlich wieder nach hause", sagte Marron während sie vor Glück strahlte. "Aber wäre es dir nicht lieber wenn sie sofort zurückkommen würden?", fragte Chiaki ein wenig verwundert. "Nein, sie sollen ein wenig Zeit für sich haben, außerdem gibt es etwas das ich noch vorher erledigen möchte", antwortete sie während ihr Gesichtsausdruck sich leicht veränderte. Sie wirkte wieder ein wenig unsicher aber nicht so wie früher sondern anders. Schließlich fragte sie: "Chiaki weißt du noch was du damals auf dem Riesenrad zu mir sagtest ?"
"Ja, ich weiß es noch und du hast mir bis heute nicht geantwortet", sagte er erwartungsvoll. "Stimmt... Chiaki... ich würde gerne mit dir ausgehen", sagte sie zaghaft und mit einem sehr unsicheren Ausdruck auf ihrem Gesicht. Sie senkte ihren Kopf ein wenig um ihn nicht ansehen zu müssen während sie auf seine Reaktion wartete. Er sprang vom Sofa auf und umarmte sie, dabei flüsterte er leise: "Ok ich hol ich Morgen um 1 Uhr ab". Als er das gesagt hatte gab er ihr einen flüchtigen Kuß auf die Wange und drehte sich um und verschwand aus der Wohnung. Marron stand da wie angewurzelt. Sie war überglücklich, aber ein wenig unsicher. Trotzdem freute sie sich auf den morgigen Tag. Sie beschloss einkaufen zu gehen, damit sie etwas schönes zum Anziehen hatte, bei ihrer ersten Verabredung mit Chiaki.
Chiaki schmiss die Tür seiner Wohnung zu als sie betrat. Er warf sich vor freude auf sein Bett und konnte es noch immer nicht fassen das Marron endlich mit ihm ausgehen wollte. Er konnte nur noch an sie denken und bemerkte nicht das Access gar nicht da war. Nach einiger zeit stand Chiaki wieder auf. Er wollte seinen Vater anrufen, er würde zwar noch immer nicht zu ihm zurückgehen, aber er könnte sich ja wenigstens mal melden. "Nagoya-Klinik, Kagura, sie wünschen", fragt eine Stimme am Telefon. "Hey Kagura, gib mir meinen Vater", meldet sich chiaki. "Oh Chiaki, welch seltene Ehre, es tut mir Leid, aber dein Vater ist gerade in einer Besprechung, soll ich ihm etwas ausrichten ?", sagt Kagura cool wie immer. "Ja, sag ihm ich komme in 2 Stunden in sein Büro und möchte ihn sprechen, er soll sich die Zeit dafür nehmen", antwortet  Chiaki ihm. "Ich werde es ihm ausrichten, auf wiederhören", sagte Kagura und legt auf. Ok also in 2Stunden bei meinem Vater, das sollte genug Zeit sein', denkt
Chiaki sich.
Es ist schon spät als Marron vom einkaufen nach hause kommt. Als sie ihre Wohnung betritt kommt auch Fynn gerade nach Hause. Marron trägt eine Tüte bei sich und so will Fynn wissen wo Marron war. "Ich habe mir etwas zum anziehen geholt", Antwortet sie dem kleinen Engel "für Morgen", ergänzt Marron leise und lächelt ein wenig. "Was ist denn Morgen ?", will Fynn nun wissen. "Ich gehe Morgen mit Chiaki  aus", antwortet Marron und fing wieder an zu strahlen. "WAAS ? MIT DIESEM KERL?", rief Fynn. Doch ihre Stimme klang seltsam als sie das sagte, ganz anders als sonst wenn sie über Chiaki redete. "Ja, mit ihm, aber sag mal wo warst du heute den ganzen Tag Fynn ?", fragte Marron sie ein wenig neckisch. "Ähm...also...ich....ich war mit Access unterwegs", platzte es aus Fynn heraus. Damit hatte Marron nicht gerechnet, eigentlich wollte sie Fynn nur ein wenig ärgern, aber das sie mit Access unterwegs war...: "Das freut mich für dich, dann verstehst du ja auch wenn ich morgen mit Chiaki ausgehe,
oder nicht ?". "Ja", antwortet der kleine Engel verlegen. Da es schon spät war entschlossen die beiden sich schlafen zu gehen.
Auch Chiaki kam erst jetzt nach Hause. Er sah Access vor seiner Balkontür rumfliegen. Er hatte den schwarzen Engel ganz vergessen, hing er etwas den ganzen Tag vor der Tür ? Naja sein Pech. Chiaki ging langsam zur Balkontür und öffnete sie für seinen Freund. "Na, Access wo warst denn die ganze Zeit ?", fragte er ihn. "Das geht dich nix an Chiaki", sagte der nur. "Hey, klar geht mich das was an, immerhin darfst du ja bei mir wohnen, da kannst mir ja wenigstens sagen wo du warst", sagte Chiaki eingeschnappt. "Hast du wieder den ganzen Tag hinter Fynn hinterhergejagt und dich von ihr verprügeln lassen ?`", fragte Chiaki hämisch. "Nein, sie hat mich nicht verprügelt, wir waren zusammen aus", rutschte es dem schwarzen Engel heraus, obwohl er es eigentlich für sich behalten wollte. Aber jetzt konnte er es Chiaki  endlich mal zeigen. "Wie du siehst hab ich mehr Glück bei Mädchen als du Chiaki", sagte er erhaben. "Sei dir da mal nicht so sicher Access, ich hab morgen ne Verabredung mit
Marron, da staunst du was ?", erwiderte Chiaki im gleichen Tonfall. Und er hatte Recht, Access staunte nicht schlecht als er das hörte. Aber warum sollte ihn das stören, im Gegenteil, er freute sich für seinen Freund. Die beiden beendeten ihren kleinen Streit und gingen schlafen.
Marron wachte um 11 Uhr auf, noch viel Zeit bis Chiaki sie abholen wollte. Endlich musste sie mal nicht hetzten und konnte sich Zeit lasen. Marron ging erst mal in die Küche und machte sich etwas zum Frühstück. Sie ging dann mit dem Essen ins Wohnzimmer und sah ein wenig fern. Als sie erneut auf die Uhr sah, merkte sie das sie noch eine ¾ Stunde hatte um sich endlich fertig zu machen. Als sie wieder aus dem Bad kam hörte sie Fynns Stimme: "Marron ich gehe, komme spät wieder, aber du bist ja eh nicht da. Viel Spaß". Noch bevor Marron ihr antworten konnte war Fynn schon verschunden. Marron war nun endlich fertig und hatte auch nur noch 2 Minuten. Doch sie kam nicht dazu zu überlegen was sie noch tun sollte, denn es klingelte an ihrer Haustür. Chiaki war wohl ein wenig zu früh dran. Als sie die Tür aufmachte, war es aber nicht Chiaki sondern Myako. Sie wollte wissen ob Marron heute bei ihr zu Mittag essen wollte. Doch bevor Marron ihr antworten konnte bemerkte Myako was für ein tolles
Kleid Marron anhatte. Es war Schneeweiß und sah sehr teuer aus(so sah es aber auch nur aus, soviel  Geld hatte sie nicht -_-°°°).
"Aber du scheinst schon etwas anderes vorzuhaben Marron", sagte Myako. Gerade als sie das sagte kam Chiaki aus seiner Wohnung. Er übernahm das antworten für Marron und sagt: "Stimmt, sie geht heute mit mir aus". Als er das sagte lächelte er zu Marron rüber. Myako verstand sofort und ging wieder nach hause. Jedoch nicht ohne den beiden viel Spaß zu wünschen. "Du siehst toll aus Marron", sagte Chiaki sanft. Sie wurde verlegen und blickte auf den Boden: "Danke, du aber auch". "Gehen wir ?", fragte Chiaki und streckte ihr seine Hand entgegen. Sie antwortet ihm nicht sondern nahm nur seine Hand und lächelte ihn an. Er merkte wie sein herz schneller schlug als sie ihn so anlächelte. Doch er fing sich sofort wieder, lächelte zurück und die beiden machten sich auf den weg. Sie gingen eine Weile durch die Straßen von Momokuri, bis Marron sagte: "Lass uns in den Park gehen, da können wir ein wenig sitzen und uns ausruhen". Chiaki nickte nur und die beiden gingen hand in hand in Richtung Park.
Auf dem Weg dorthin begegneten ihnen ein paar Klassenkameraden, die lächelten die beiden nur an und gingen weiter. Schließlich kamen die beiden zu einer lehren Bank und setzen sich. Es war spät geworden und die Sonne begann unterzugehen. Marron und Chiaki betrachteten den Sonnenuntergang und dachten an die vergangene Zeit. Marron schmiegte sich langsam an Chiaki. Dieser zuckte leicht zusammen, weil er damit nicht gerechnet hatte. Marron wollte sich schon wieder richtig hinsetzen, doch Chiaki verhinderte dies indem er seinen Arm um sie legte. Sie legte ihren Kopf auf seine Brust und konnte seinen Herzschlag hören. Sie hörte wie sein Herz begann schneller zu schlagen und er flüsterte leise: "Marron ich liebe dich". Marron fuhr leicht zusammen als sie das hörte. Chiaki merkte wie sie zusammenfuhr und war ein wenig enttäuscht. Doch dann löste sich Marron von ihm und sah ihm in die wundervollen braunen Augen. Chiaki war nun vollends verunsichert und wusste nicht was geschieht, doch dann
brach Marron seine Unsicherheit und sagte: "Ich liebe dich auch Chiaki". Als er das hörte explodierte seine Herz vor Freude. Er umarmte sie stürmisch und hielt sie einige Minuten fets ohne sich zu bewegen. Als er sie wieder los lies sahen die beiden sich lange in die Augen. Bis Chiaki sich langsam Marron näherte. Die Lippen der beiden trafen sich. Darauf hatten beide schon so lange gewartet. Keiner der beiden wollte den Kuss wieder beenden...
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